Fleischwolf Beem Panther

  • Der Beem Panther ist ein Fleischwolf, der sich für den Hausgebrauch gut eignet. Er ist derzeit nicht verfügbar, da es ihn aber zuvor schon in baugleichen Form unter anderem Namen gab, ist er möglicherweise auch unter anderer Bezeichnung bei weiteren Herstellern erhältlich.


    Die Zerkleinerung des Fleisches erfolgt zügig, ob Knochen gewolft werden können, kann ich nicht sicher beurteilen, denn ich habe keine verwendet. Allerdings habe ich den Widerstand bei noch sehr gering angetautem Fleisch so auffällig empfunden, dass ich Knochen nicht verwenden würde, um den Wolf nicht zu überlasten.


    Der Wolf hat einen Rücklauf, darüber hinaus wurde er in verschiedenen Ausstattungsformen angeboten und sein Zubehör lässt sich erweitern (Größe 8).

    In dem Set, das ich gekauft habe, befanden sich neben dem eigentlichen Gerät (mit Schale oben) ein vier- wie zweiflügeliges Messer sowie vier Lochscheiben mit je 3, 4, 8 und 14 mm Durchmesser. Verwendet habe ich jedoch nur die Scheiben mit 3 und 14 mm. Außerdem gibt es Aufsätze zur Herstellung von Wurst sowie für Spritzgebäck (habe ich alles nicht genutzt). Ebenfalls ist selbstverständlich ein Stopfer enthalten.


    Die Reinigung ist etwas aufwendiger. Die Einzelteile lassen sich gut und einfach auseinandernehmen. Die Schnecke besteht aus 7 Teilen, von denen eines eine Schraube ist, die alles an der Schnecke befestigt. Daraus resultiert auch der erhöhte Reinigungsaufwand.

    Da der Beem Panther weitestgehend nicht aus Stahl besteht, sollte er nicht im Geschirrspüler gereinigt werden.


    In der Nutzungspraxis habe ich das Gerät gern verwendet, kann aber bei einer Fleischmenge von 5 bis 6 kg nicht von einer Zeitersparnis reden. Da ich das Fleisch nur grob vorschneiden musste, dauerte die Verarbeitung weniger lange als beim Schneiden von stückigem Barf, allerdings habe ich diese Zeitersparnis bei der Reinigung verloren. Ich kann mir aber vorstellen, dass bei weit größeren Mengen durchaus ein Zeitvorteil entsteht.


    Leber und Forelle habe ich nicht gern mit dem Wolf verarbeitet, da ich eine noch feinere Konsistenz bevorzugt habe als der Wolf bieten kann. Möglich ist es aber.


    Bezüglich der Konsistenz bietet auch das zweiflügelige Messer in Kombination mit der 14er Scheibe keine wirklichen Stücke wie sie geschnitten werden. Je fester das Fleisch und je höher der Druck beim Wolfen, desto größer die Stücken. Dennoch ergeben sich keine Würfel wie beim Schneiden per Hand. In eher weiter getautem Zustand und mit weniger Druck werden die „Stücke“ kleiner und ähneln eher Fitzeln als Stücken. Für mich war das aber ein Kaufgrund, weil ich genau diese Größe benötigte, die Form spielte für mich keine Rolle.


    Für den normalen Gebrauch im Barfalltag kann ich den Beem Panther (oder baugleiche Modelle) empfehlen. Ob dies auch für große Katzenrudel (dabei spreche ich von 10 Katzen und mehr) gilt, kann ich nicht beurteilen.








    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.


    目には目を歯には歯を


    「明かりを奪った 赫い子守唄

    今はもう聞こえて来ない

     残された一つ 言葉無き自決を

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