Beiträge von Polaris

    Du gibst von der Fettmenge die dir der Kalki anzeigt höchstens achtzig Prozent.

    Von diesen achtzig Prozent nimmst du noch einen Teil ab, und gibst ihn auf ein extra Tellerchen neben das Futter.


    Der Kalki mag es gerne sehr fettig, erfahrungsgemäß reichen 70 - 80% locker aus.


    Zwar sind Katzen sehr fettliebende Carnivoren, aber irgendwann ist halt auch Schluss.

    Katzen können sehr selektiv futtern (so es denn aussortierbar ist), sie nehmen sich das, was sie brauchen und verweigern, wenn etwas viel zu viel und unsortierbar.

    Heisst, ist es zu fettig (Katzens Meinung nach) wird es nicht gefuttert.


    Wird aber nach Katzens Meinung noch etwas Fett gebraucht nimmt man es vom Extratellerchen.


    Was geht und was zu fettig ist bestimmt die Katze. 

    Hinzu kommen noch jahreszeitliche Schwankungen (im Winter gerne fetter).

    Da lernt man mit der Zeit, wie es fürs jeweilige Katz richtig ist.

    Ja, lies dich in Ruhe ein.

    Nimm dir Zeit dazu, mach dir Notizen.

    Es hilft dir sicher, wenn du dir wichtiges selber aufschreibst und für dich formulierst.


    Bevor du wild ausprobierst - dir geht es ja um Katz Gesundheit - frag ruhig noch mal nach.

    Da drück ich jetzt auch noch mal schnell die Daumen, damit eine ordentliche Diagnostik gefahren wird.


    ANI kann - wie Kuro schon schrieb - ohne Folgeschäden verlaufen, oder aber mit Folgeschäden...



    Wichtig ist daß schnell und richtig behandelt wird, damit die Folgen so gering wie möglich ausfallen.

    Im übrigen denke ich, daß auch vieles erst während der aktuten Erkrankung entdeckt wird, denn nicht jeder macht aus Spaß jährlich den diagnostischen Rundumschlag einfach nur zum schauen.

    Also es wird erst entdeckt, wenn wegen etwas "anderem" geschaut wird.


    Schön wäre ein versierter Fach-tierarzt (gerne auch mit besonderem Augenmerk auf Katze), aber die gibt es leider eher selten.

    Einzige Ausnahme ist rohe Rinderleber, da springt er mir fast auf die Küchentheke. Frage an die Experten: ist die Fütterung so o.k oder fehlt da was ?

    Mille grazie für hilfreiche Infos.

    Karina

    Wenn du dir die von Kuhkatze verlinkten Beiträge durchliest, wird dir sicherlich schnell klar das die Fütterung so (wie du sie beschreibst) NICHT in Ordnung ist.


    Zwar haben Katzen etwas andere Anforderungen an ihre Nahrung als Menschen, aber schon der gesunde Menschenverstand sollte nahelegen, daß mit (übersetzt in menschliche Ernährung) nur Nudeln essen keine gesunde Ernährung gegeben ist.


    Wo bekommt er denn die fehlenden Vitamine (A,B,D,E usw.) her?

    Woher soll er die Mineralien (Kalzium, Kalium, Natrium, Magnesium ect.) bekommen?

    Wie soll er das lebensnotwenidige Taurin aufnehmen?

    Wie soll er an die Fettsäuren kommen?

    Woher soll er das benötigte Eisen beziehen?



    Wenn Barfen nur aus rohem Fleisch bestehen würde, bräuchte es weder Foren, noch Bücher noch Wissenschaftler, die sich mit Ernährung beschäftigen.

    Auch wäre dann eine Futtermittelindustrie völlig überflüssig.



    Bitte lies dich ein.

    Die Informationen findest du sowohl hier im Forum, als auch in Literatur zum Thema.

    Mach dich doch zunächst mal mit den felinen Ansprüchen und Bedürfnissen bekannt und finde heraus, wie du oben angesprochene Vitamine und Mineralien ergänzt.


    Das der Kater so extrem auf Leber abfährt könnte eventuell schon auf eine Mangel an einem bestimmten Nahrungsbestandteil hinweisen - immerhin können Katzen auch sehr selektiv futtern (z.B. bei selbsterlegten Beutetieren).

    Es ist eine unendlich schwere Entscheidung.

    Vor einigen Monaten stand ich selber vor einer solchen Entscheidung.

    Ich werde dich sicherlich nicht verurteilen, weshalb auch?


    So wie ich es lese, hast du ihm sehr viele Strapazen erspart. Es muss kein Tier leiden!


    Ich wünsche dir viel Kraft um diese schwere Zeit zu überstehen.

    Die Ängste, die Gedanken, das was-wäre-wenn, den Verlust - das alles will verarbeitet werden.

    Ich denke du hast richtig entschieden.

    Als enger Freund hat man oftmals so ein Bauchgefühl. Oft stimmt dieses auch.


    Aber es ist sehr schön, daß du ihn nicht allein gelassen hast und bis zum Ende dabei warst.


    Meine TÄ erzählte, daß viele das nicht können - ich sehe es als (meine persönliche) Pflicht an treue Weggefährten nicht allein zu lassen.



    Und bedenke, Shiro denkt nicht darüber nach was hätte alles noch sein können. Er hat im Moment gelebt. Was vorher oder nachher ist, ist für ihn nicht wichtig.

    Es ging ihm nicht gut und er hat sich auf dich verlassen können, daß du ihm hilfst.

    Das zählt!

    Ja, Zähneziehen gilt als OP, da in Narkose gelegt wird, und ebenso extrahiert wird (oft auch noch geschnitten und genäht).

    Zahnreinigung ist keine OP, das gilt als Prophylaxe und (kann sogar) in den kosmetischen Bereich gehen.


    Frag aber noch mal nach - Versicherungen müssen ja nicht alle dieselben Bedingungen haben. Der Teufel steckt im Kleingedruckten.



    Hast du einen guten TierZAHNarzt?

    Die sind besser ausgebildet und ausgerüstet für solche Eingriffe.

    Ich würde auch auf ein Nachherröntgenbild bestehen, damit nicht ein Fitzelchen Zahnwurzel übersehen wird und Entzündungen verursachen kann.

    Beim guten Zahnarzt gehört das zum Standartprogramm, kostet aber auch seinen Preis als "Privatpatient".

    Ich denke, sie würde sogar mal eine Woche ohne auskommen.


    Nicht, daß ich es ihr nicht gönne, aber ich hätte halt Sorge, daß sich genau ein Krümmel in einen Krater setzt.

    Ich weiß ja nicht wie fein du das Trofu zerbröselst.


    Schön, daß sie die OP aber überstanden hat!


    Katzen sind im Schmerzaushalten halt leider ganz groß - vor einer solchen OP ist es doof, weil wir oft erst viel zu spät merken, das da was ist.

    Nach einer OP ist man dann als Mensch baff, wie leicht sie sowas wegstecken...

    Wasser nur soviel, wie du zum Vermengen wirklich brauchst.


    Das spart Frosterenergie und -platz.


    Nach dem Auftauen kannst du noch einen Schluck Wasser beimengen bis die Sämigkeit, welche Katz bevorzugt erreicht ist.


    Dir wird noch auffallen, das bei fettigen Mischungen "Unmengen" Wasser verlangt werden.

    Da hättest du dann dünnflüssige Wassersuppe, würdest du dich an die Menge des Kalkis halten...

    Das liegt daran das Fett sowenig Feuchtigkeit beinhaltet, der Kalki aber meint, daß IMMER 75% Feuchte erreicht werden müssen.


    Falls du über Kupfer und Zink stolperst - keine Sorge, wenn du Lebern verschiedener Beutetiere (Huhn, Rind, Ente, Gans...) anbietest deckst du eigentlich beides ausreichend ab.

    Ich zitiere mich mal selber:

    Wenn du diesen (zugegeben etwas älteren) Beitrag aufrufst kannst du auch schon mal Röntgenbilder meiner Katzen sehen.

    Auch andere User haben da ihre Erfahrungen geschildert.

    Mein Großer bekommt zu Blutentnahmen einen Maulkorb um. Dazu darf dann auch keine Unruhe im Behandlungszimmer sein und mitg Händen wird er fixiert aber nicht zu fest, denn sonst wehrt er sich entsprechend.

    Wir haben da eine über die Jahre gewisse Routine entwickelt - ohne ist er nicht händelbar.


    Eine Freundin hat einen Kater, der nur sediert überhaupt in die Box kommt...

    auch da gibt es Mittel und Wege in Zusammenarbeit mit Ta und Besitzer.


    Hexi gehört auch meiner Meinung nach in eine gut ausgestattete Klinik. Blutdruck, Herzschall, bildgebende Verfahren für Magen/Darm sollten da schon möglich sein.


    Mit Vitaminspritzen, ehrlich, das wär nicht meins...


    Schilddrüsenwerte lassen sich leider nur über die Blutwerte bestimmen.


    Risiken gibt es immer, so wie es sich für mich liest ist aber das Risiko bei Nichthandeln nicht wirklich kleiner.

    Ich würde sedieren (Tablette geben, etwa ein zwei Stunden vor Abfahrt zum TA, ruhiger Raum zuhause, eintüten und möglichst stressarm zum TA und mit wenig Geraüschkulisse schnell in den Untersuchungsraum)

    Die Vitamin E - Tropfen kannst du ja nur ganz nehmen.

    Du gibst bei zum Beispiel (vom Kalki geforderten) geforderten 1,75 Tropfen 2 Tropfen rein

    und merkst dir (oder schreibst es dir auf, daß du schon 0,25 Tropfen "zuviel" hast.

    Beim nächsten Rezept will der Kalki dann zum Beispiel wieder 1,75 Tropfen, auch da gibst du 2 Tropfen und beim dritten Rezept will der Kalki dann 1,45 Tropfen und du gibst nur 1 Tropfen, da du ja 0,25 + 0,25 (= 0,5) zuviel schon hattest.

    Auf deinem Spickzettel erscheint als Ergebnis, das nur noch 0,05 Tropfen gesamt fehlen.


    Du rundest also, merkst dir wieviel zuviel oder zu wenig und gleichst es dann wieder aus.

    Vitamin E ist ein fettlößliches Vitamin, daß heisst es wird nicht über die Niere ausgeschieden, sondern reichert sich im Körper an, wenn es überdosiert wird.

    Auch ich kann dir nur ans Herz legen zwei gleichgeschlechtliche Kitten einziehen zu lassen. Ihr seid ja auch mehrere Menschen...

    Es ist einfach etwas anderes unter verschiedenen Arten - wir können zum Beispiel weder toll die Kratzbäume hoch und runterrennen, noch so toll anschleichen, von gemeinsam Ohren und Po putzen mal ganz zu schweigen.


    Wirklich mehr Arbeit ist es nicht.

    Dafür können die Kitten aber psychisch/sozial gesund wachsen und leben. Auch das schlechte Gewissen von euch, wenn mal kaum Zeit ist (Kinder/Schule/Arbeit/Familie/Großeltern...) wird weniger, weil die Kitten immer noch sich haben als Sozialkontakt.


    Einzig die Kosten für den Tierarzt können mehr werden, wenn ihr zwei Kranke habt.

    Wenn die Kleinen aber ordentlich aufgezogen werden, die Eltern gesund waren und nicht irgendwas genetisches Mitgegeben haben

    ist es relativ unwahrscheinlich das Beide gleichzeitig schwer (chronisch) Krank werden.




    Lass die Kleinen futtern soviel sie wollen. Das kann auch mal VIEL mehr als gedacht/berechnet werden. Die brauchen das!

    Wachsen und Lernen verbraucht extrem viel Energie, dazu kommt dann noch spielen...


    Ich habe bei meinen Zwergen immer wenn leer war was hingestellt.

    Das kann also auch fünf- sechsmal am Tag sein...


    Ob ich wirklich die vollen einhundert Prozent Fett geben würde - hm - ich glaub ich würde so um achtzig bis neunzig Prozent ausprobieren.

    Und halt auch schauen, ob sie so "fettig" überhaupt mögen.

    Kannst ja immer mal was Schmalz (besser Haut, die ist fettig) auf ein Extra-Tellerchen daneben stellen. Dann siehst du ob sie es mögen.

    Hallo Anna Ares


    Die Erklärung hat SiRu ja schon sehr anschaulich geliefert.

    Auch ich nutze seit Jahren beim Barfen das Verhältnis von 2,1. Und bei uns sind bisher keine Abweichungen in den Blutbildern aufgetaucht (die vorher nicht auch schon dagewesen wären).


    Blutbilder zeigen dir aber auch nicht das Geschehen in den Zellen, sondern nur auf der "Anlieferungszone" (der Blutbahn). Es gibt da, wie schon beschrieben, eine sehr feine Regelung mit den Ionen der Elemente.


    Nebenbei hab ich vorhin mal etwas aufgeräumt und die Mehrfachpostings gelöscht:)