Beiträge von Polaris

    bin daher zum Spezialisten in eine Klinik gefahren - Gott sei Dank! Über das Ergebnis war ich dann aber doch geschockt, damit hatte ich nun nicht gerechnet! :watt:

    Das geht nicht nur dir so...

    ...auch bei mir wollte damals die Kinnlade gar nicht mehr hoch.


    Daher wurde auch dieser Thread eingestellt.


    Ich denke es wird noch einigen so ergehen - immer denkt man och joa, alles o.k.

    und dann

    kommt das Röntgenbild (und damit das schlechte Gewissen, was man seinem Tierchen so angetan hat).

    Ich kann mich SiRu nur anschliessen:


    Bei meinen Forl-is ist TroFu (also hart!) der Renner gewesen...

    (ich hab genau den statistischen Wert von 50% Forl bei erwachsenen in der Truppe gehabt)

    Na also,


    auch Fritz hat also eine natürliche Sättigung, wenn man ihn läßt.

    Besonders freue ich mich, daß es Rosi besser geht.


    Auf das es lange so bleiben möge.

    Denn freut sich die Katz (geht es ihr gut) freut sich der Mensch...:thumbsup:

    Schön, daß sie die OP gut überstanden hat.

    Ja, auch ich habe den Eindruck ja älter, desto schlechter geht die Narkose raus...


    Aber so lassen ist eben auch keine Lösung.

    Dann lieber länger gaga als immer Schmerz.



    *Würde gerne die Röntgenbilder einstellen, aber seit der DSGVO herrscht massive Unsicherheit.

    Sollte mit schriftlicher Genehmigung eigentlich möglich sein, denn die Rechte am Bild hat der Bild-macher.

    Bei Haustieren greift meines Wissens nicht der Eingriff in die Intimsphäre...

    Wenn du nach Kalki gehst, sagt er dir wo welche Leber er in welchem Rezept wieviel haben möchte.

    Der Kalki berechnet dir das genau, der geht nicht nach Prozenten.


    Die Mengen an Vitamin A sind bei verschiedenen Lebern (Rind, Pute, Huhn, Ente, Kalb, Gans ...) zum Teil sehr weit abweichend...


    Du kannst dir natürlich auch die Menge an (z.B. Hühner-) Leber für Rezpte X, Y, und Z zusammenrechnen.

    Wenn du weisst wie lange die Rezepte halten kannst du die Lebermenge dann einzelnd geben, also ein/zwei - oder dreimal die Woche.

    Kann aber sein, das die dann größere Menge zu wahlweise Erbrechen oder Dünnpfiff führt (das heisst nicht, daß es dazu führt, sondern nur das es dazu führen KANN!).


    "Maximal" deutet auf ein Pauschalrezept hin.

    Die funktionieren nur, bei großer Auswahl an verschiedenen Fleischen und Lebern.

    Die passen auf alles ein bisschen aber nie wirklich.

    Auch ist z.B. ein stabil scheinender Ca und P-Spiegel im Serum keine Garantie dafür, das Katz da auch korrekt versorgt ist - notfalls holt sie sich da nämlich erstmal aus den eigenen Knochen, was geht...

    (Die Details finden sich bei den CNIchen...)

    Zu dem Punkt sag ich jetzt nur

    sekundärer Hyperparathyreoidismus.

    Das lässt sich googlen, zum Beispiel da oder dort

    und für die CNIchen speziell

    hier und hier (sehr schön erklärt am Beispiel des eigenen Katers).

    Seitdem ich dem Fritz soviel Fresschen hinstelle wie reingeht, ist er gar nicht mehr so gierig.

    Und er bleibt manchmal wirklich in der Küche am Boden liegen und ist einfach nur platt!:thumbsup:

    Kann gut sein, daß er einfach nur Sorge hatte nicht genug zu bekommen.


    Und wenn er lernt ich werde IMMER satt entfällt die Angst.



    Hinzu kommt, es ist kein Highlight des Tages mehr, weill eben immer was da ist.

    Das macht Futter auch "langweiliger".

    Ich wollte gestern über Nacht Futter stehen lassen, aber nach einer halben Stunde hatte Fritz die 80gr. Hühnchen schon verputzt. Obwohl es eine Stunde vorher schon ca. 60 gr. Ente gab!

    Stell doch einfach gepflegt mal wirkliche Mengen dahin, also die Größenordnung 300/400 gr. oder mehr.


    Der wird schon irgendwann merken, daß katz auch schon nach weniger satt wird und man auch ruhig warten kann, bis im Bauch wieder Platz ist.

    Die Ärztin meinte gestern noch, dass, wenn sie ein Mensch wäre, eine neue Niere bekommen müsste und das wir nur schauen können, dass wir es mit Medikamenten ausgleichen bzw. den Prozess verlangsamen können.

    Sie würde auch an die Dialyse kommen.

    Nierenerkrankungen sind leider nicht reversibel, es gibt aber einiges womit man den Abbau des Nierengewebes verlangsamen kann.

    Und es gibt auch Möglichkeiten, die ungefiltert ausgeschiedenen Stoffe in angepasster Menge ins Katz zu kriegen.

    Ich selber nutze für meinen Nierenkater (diagnostiziert seit 2011) B-Komplex-Kapseln im Barf.


    Vergiß nur bitte nie, daß jeder Verlauf individuell ist. Auch die Behandlung ist also immer sehr individuell.

    Zwar gibt es bestimmte Dinge, auf die "alle" achten, aber dennoch orientiert sich jede Behandlung speziell am Befinden des einzelnen Patienten und nicht nach "Schema F".

    Es gibt da diesen Satz: Man behandelt die Katze - nicht die Werte.

    Daran orientiere ich mich hier bei uns

    Hmmm...

    tja, die B-Vitamine können nicht schaden, denn bei vermehrter Ausscheidung und geringerer Filteration gehen die halt schneller aus dem Körper.


    Aber,

    ja ich finde es schon teuer.


    Die B´s bekommt man beim Barfen günstiger ins Katz.


    Hm...

    völlig überfragt.


    Zum Einen denke ich die SiRu - Variante ist sicherlich nicht falsch (:faxen:ich hörte sogar davon, das Katzen selbst mit Trofu-fütterung Kitten bekommen:faxen:).



    Ich würde generell auch mal nach Catterys schauen (auch anderer Rassen) die Barfen

    und da einfach mal freundlich anfragen.


    Engagierte Züchter geben sicherlich auch freundlich ihr Wissen weiter, wenn es für einen vernünftigen Grund ist.

    Und Schlimmeres als einen schiefen Blick kann man nicht ernten, jedoch die die lange Erfahrung haben könnten sicherlich hilfreich antworten.

    Ein nochmaliger Bluttest ein paar Tage später wäre doppelt.


    Hätte aber ein Gesamtbild abgegeben von dem Zeitpunkt, zu dem auch der Pankreaswert stammt.

    So für die Zukunft.

    Wenn eh schon eine Blutabnahme ansteht bin ich auch immer für ein Gesamtbild - gerade in der Forschung nach Ursachen.

    Ist ja doch stressiger als für uns Menschen, daher immer komplett.

    Kostentechnisch tut sich da nicht so viel und man hat wie Kuro sagt einen Überblick.


    Zwei Wochen können auch schon Veränderungen und Tendenzen anzeigen.

    Aber nun, daß muss halt jeder selber entscheiden.


    Aus der Humanmedizin kann ich nur sagen, daß teils sogar täglich Labor (Blutabnahme) gemacht wird.

    Am Donnerstagmorgen wird der Blutdruck gemessen, Blut abgenommen und inkl. Pankreaswerte untersucht sowie eine Urinprobe genommen und ebenfalls untersucht. Je nach den Ergebnissen sprechen wir dann über die weitere Behandlung.


    Gibt es noch weitere Laborwerte?

    Ging es nicht um CNI?

    Gehen haben wir hier nur den CardioPet und die spezifische Lipase.

    Niere und Co. :ka:

    hat HundundKatz89 bestimmt nur noch nicht eingestellt hier (wenn nicht, wäre es jetzt zum Nachfordern im Labor wohl zu spät - das wäre sehr schade).

    :tr:

    Meiner wäre zu so einer Klärung nicht mal dann in der Lage, wenn er komplett gesund so einen Begleit- und Beobachtungsjob hätte übernehmen dürfen.

    Meiner würd das komplett NICHT schaffen - geschweige denn sich davon auch noch was zu merken...(egal ob krank oder nicht)


    Gute Besserung für den Helden

    und vor allem alles Gute für´s Katz