Beiträge von SiRu

    Was Du - auf lange Sicht - versuchen kannst, ist ein bißchen mit dem Fettgehalt Deiner Futter zuspielen.

    Also je nach Jahreszeit mehr oder weniger fettiges Barf.

    Das klappt nicht immer, aber über die Jahre kriegt man ein Gefühl dafür, wieviel Fett wann im Jahreslauf genehm ist.

    ;)Hier gehen grad die letzten Sommerfutterportionen - wie immer eher mageres Fleisch, die nächste Charge wird fetter. Mehr Haut am Huhn-, Puten-, Entenfleisch (bzw. Ente überhaupt ....), bei den Fellträgertieren war jetzt mehr mageres, demnächst gibt's wieder mehr Speck (Bauch).

    An der Berechnung ändert sich bei jahreszeitlich schwankender Fressmenge nichts.


    Vom "normal aktivem" Futter gibt's halt mehr.

    Oder eben zusätzlich Dose.



    Die berechnete Fressmenge an verfressene oder eben unverfressene Katz machen wir nur, wenn Katz kontinuierlich immer abweicht.

    (Die meisten Katzen, die eine Aktivitäts-Änderung brauchen, haben auch zu Fefu-Zeiten deutlich abweichend von den Futtermengenempfehlungen gefressen, bzw. sind auch bei "dünnem" Futter mit der empfohlenen Menge ausgekommen.)

    Für Euch dürfte der fT4 gar nicht mehr so wichtig sein.

    Der ist im Bereich zwischen 2,5 und 3,9 hilfreich - dem Graubereich, wo die SD noch normal sein kann, aber eben auch schon überaktiv.


    Hmm, Eindringling im Kernrevier. Da kann Katz auch ganz ohne nervöse SD schreckhaft werden.




    Jo, hier gibt's die Tablette um 8 - zum Blutzapfen stehen wir dann pünktlich zur Mittagspause bei meiner TA...

    Da kliingt 7 auf 10 auch okay.

    Jo, und wirklich der letzte Wert ist erst eingreifbegründend.

    Nein, für SD-Werte ist nüchtern nicht ganz so wichtig.

    Für eine echte Beurteilung der Therapiewirksamkeit wär's aber gut, wenn immer im selben Abstand zur Medigabe dann Serum genommen würde.

    Der T4 schwankt im Tageslauf nämlich. Und es wird für die bewertung des Therapieerfolgs ja nicht derWert nach Wirkstoffwirksamkeitende und auch nicht den Wert vor voller Wirkstoffwirkung benötigt.

    Das gibt aber immer noch 2, 3 Stunden Spielraum...


    (*verschämtgrinst* fT4 - freies T4, das ist das tatsächlich hormonell aktive - kriegt man schon mal auf Nachfrage, macht Sinn, wenn Katz sich auffällig verhält, T4 - das ist alles, was sich an T4 nachweisen lässt - aber noch normal bzw. eben so grad an der Grenze ist.

    fT4 hat einen viel engeren Grenzwerterahmen, und es kann sein, das nur davon zuviel da ist, die Gesamtmenge T4 aber noch normal aussieht. Da seid ihr jetzt aber definitiv drüber.


    TSH... damit kann man die meisten TA erschlagen. Der Wert ist machbar, TSH ist das Steuerhormon der Schilddrüse, ist aufwändig bei Katz und kaum einer hat die Grenzwerte dazu da.)

    Meist setzt sich auf die Struvite dann 'ne bakterielle Geschichte obenauf - von daher ist da eine Antibiotikablindbehandlung nicht mal unbedingt soooo daneben.


    Von dem pH-Wert 8 muss sie runter.

    Und da sind die Zucker in den Tabletten bzw. der Paste das kleinere Übel. (Und auch kein Futter für die Chlostridien...)

    Nimm das, was Du besser in die Katze kriegst.



    Keine Katze pinkelt oder kotzt aus Protest.

    Soweit reicht deren logische Planungsfähigkeit dann doch nicht.

    Mein Personal spurt nicht, wie ich will, also zeig ich ihm jetzt, das das so nicht geht, und pinkel den Badeteppich tot, oder überfress mich am Gras und kotz in's Bett, auf den Flokati oder auf's Lieblings-T-Shirt... das sind zuviele Verknüpfungen und Rückschlüsse für ein Katzenköpfchen.


    Das sich aus Langeweile der Bauch mit Gras bis zum Kotzen gefüllt wird: gebongt.

    und auch, das Katz gerne Halt unter den Pfoten hat (Bett und Teppich sind zum festkrallen besser geeignet, als Laminat oder Fliesen), und 'ne saugfähige Unterlage vor der Schnute beim kotzen (Bett, Teppich, T-Shirt... saugt auf. Da läuft kein Magensaft unter die Pfötche.)... auch gebongt.


    Aber mehr ist da nicht.

    Keine Überlegung: Das ist das Lieblingsteil vom Personal, das schädige ich jetzt.

    stimmen die täglichen Bedarfswerte nicht mit den Werten im Rezept überein


    Wo guckst Du grad?


    Wenn Du bei Linol- und Arachidonsäure und so bist: Völlig okay so. Die stecken im Fleisch, das hat nix mit den Suppies zu tun. Und das "zuviel" schadet katz nicht.

    Grad bei der Arachidonsäure wäre eine nur Bedarfsdeckung schon kritisch, eine Unterdeckung richtig gefährlich...

    (Katzen kriegen übrigens keine Gicht. Im Gegensatz zu uns sind die auf Fleisch in Massen ausgelegt...)


    Wenn es um Zink, Kupfer, Mangan geht: Spiel mal mit verschiedenen Leberarten.

    Verwend mal zur Berechnung Rinderblut statt Fortain...

    Verschieden Teile unterschiedlicher Tierarten...

    Du wirst da Änderungen finden - deshalb ist es wichtig, bei diesen Zutaten auch immer mal abzuwechseln. (Von daher kann so ab und zu ein Rezept mit Milz oder Niere durchaus angebracht sein - auch wenn das garantiert Rückfragen gibt.)



    Grundsätzlich sieht die Auswertung doch schon richtig gut aus.

    Die wichtigen Verhältnisse stimmen, der Fett- und Proteingehalt macht einen passenden Eindruck: :thumbup:


    Jetzt kommt das Gekrittel...


    • Zum Knochenmehl 56,2/41,3 hat @Kuhkatze  ja schon was geschrieben - als reine Rechenübung geht das aber.


    • Jodgehalt ist zu hoch - da müsste Dir der Kalki derzeit eigentlich einen Minus vor dem Vorschlag anzeigen.

    Und da wir beim Jod auf 95 % Bedarfsdeckung zielen: Er muß immer so 0,01 bis 0,02 g noch einfordern... das bekommt man aber in's Gefühl, und den Rest kontrolliert man mit 'nem schnellen Seitenwechsel...:knuddel:


    Sobald Du Dein exakt deklariertes Seealgenmehl hast, passt Du die Datenbank bitte an - und Du kontrollierst auch später bei jeder neuen Seealgenmehlpackung, wie der Jodgehalt aktuell angegeben ist und ob das noch mit dem Datenbankwert übereinstimmt. Wenn nicht: Erst ändern, dann rechnen.

    Seealgenmehl schwankt im Jodgehalt sehr - von knapp über 300 mg Jod/kg bis gut 800mg/kg ist da so ziemlich alles möglich...


    (Hast Du noch mal hochgescrollt, wo Du unten angekommen warst mit den Eingaben?

    Die Suppies beeinflussen sich gegenseitig, da ist meist am Schluß noch mal ein kleines Feintuning angesagt...)


    • Lass die Spirulina raus - wir (und die Katzen) brauchen kein Mg-Suppie.


    • Ich würd auch mal nach was anderem als dem Fleischknochenmehl gucken...

    Das üblichste Knochenmehl ist das 35,7/25,6 - gibt's bei Lilly's Bar als Hausprodukt, und sonst steht halt "Grau" als Markenhersteller drauf.


    • Auf Dauer (also zeitnah;)) auf Allcura Vit-E-Tropfen umsteigen - die bringen weniger pflanzliches Fett in's Futter.

    Was für Katz besser ist. und sie haben ein genau bekannten Vit-E-gehalt - was beim Weizenkeimöl leider nicht der Fall ist. (Wie bei allen Naturprodukten: So nicht künstlich nachgeholfen wird - also standartisiert wurde wie bei den Allcura-Tropfen z.B. - schwanken die Wirkstoffgehalt je nach Jahr und Anbau-/Ernteort teils deutlich...)


    Ach ja, das Fläschchen suppt Dir so > 500 kg Fleisch - das relativiert die Kosten für die 30 ml ziemlich...


    • Und servier das Schmalz separat. Bei 'nem Kitten würd ich zwar (fast) drauf wetten, das wird weggeschlappt, aber auch da gibt's Ausnahmen.

    Beobachte, wieviel Fett tatsächlich mitgefressen wird - das kannst Du bei zukünftigen Rezepten dann gleich "einpreisen" Also entweder zusätzlich einrechnen, oder eben gleich rauslassen.


    Der Kalki kann zwar rechnen, aber nicht Deine Katzen beobachten.

    (Im Grunde ist der Kalki saudoof. Der kann nur sehr flott nach strikten Vorgaben rechnen. Inselbegabung...)

    Sie könnte trotz gegenteiliger Untersuchungsergebnisse doch ab und zu Struvite im Harn haben, ohne das es ausser ab und an mal Wildpinkeln weitere Anzeichen gibt.

    Struvit macht originär keine Blasenentzündung - das ist dann was, das sich obendrauf setzt.


    Struvite sind sehr scharfkantig - das führt öfter mal zu feinen Schnitt/Kratzverletzungen in der Blase und in den Harnleitern.

    Und wenn das Klo beißt, testet Katz nächstes mal ein anderes => diesmal war's möglicherweise der Badezimmerteppich.

    Jupp.

    Für Kitten keine, egal welche, Fertigsuppievormischungen

    Kein Felini Complete, kein Easy barf - egal welches, kein InstinctsPremix (egal, welches), kein Was-auch-immer.


    Dafür Einzelzutaten und Kalki.

    Und nur im Kalki auswählen, was Du auch vorliegen hast.

    Die Datenbank ggf. anpassen.


    Das ist nicht so schwer. Der Kalki rechnet und er rechnet richtig, wenn Du ihn richtig fütterst.:tr:


    Wenn Du jetzt Fertigsuppies wegen der Kitten nachrechnen willst, machst Du Dir das Leben schwer. Schwerer, als es sein müsste:

    Du musst als erstes mal gucken, das Du bei keinem Nährstoff mehr als 100% Bedarfsdeckung kommst.

    und beim Jod nur auf 95%.

    Alles, was unter 100% ist (beim Jod: unter 95%) musst Du dann trotzdem ja auf volle Deckung bringen - dafür brauchst Du dann eh die ganzen Einzelsupplemente.

    Das geht ohne das Fertigsuppie einfacher.


    Ist im nächsten Schritt, dem abwiegen der benötigten Mengen, auch einfacher. Ohne Fertigsuppie sind die Mengen etwas größer - das macht es ein wenig einfacher, mit der Feinwaage treffgenau zu arbeiten.

    Nun ja, wenn Katz das mitmacht, kann man das versuchen...


    Hilft ein bißchen gegen Zahnstein, und damit dann auch gegen Zahnfleischentzündung durch den Zahnstein.

    Gegen Forl, oder auch ZFE weil da irgendwas an Bakterien, Viren, Pilzen tobt, allerdings nicht.

    Wenn Deine Phoebe beim fressen ähnlich drauf ist, wie meine Katzen... Medis im Futter heißt, die gehen irgendwann in Kleinstportionen im Lauf von 12 Stunden in die Katze. Häppchen für Häppchen. (Wenn das Futter mit Medi denn überhaupt gefressen wird.)

    Das bringt's bei keinem Medi.


    Dann lieber mal Zeitversatz.


    Ich weiß nicht, wie das Thyronorm schmeckt, Thiamazol an sich ist nicht lecker. Und ich hab keine Ahnung, wie sich die Zubereitung Thyronorm-Lösung verhält, wenn sie länger Luft bekommt. Oder eben mit Futter "aufbewahrt" wird.

    Je nach dem, könnte das Deiner Phoebe nämlich ziemlich den Appetit verderben...

    Vorausgesetzt, das Du regelmäßig den Jodgehalt beim Seealgenmehl angepasst hast oder eben auf Jodtabletten ausgewichen bist...

    rechne auch weiter mit 95% Bedarfsdeckung.

    Darunter kann es Dir passieren, das Du Dir ein Eigentor schießt.


    Für das Thyronorm: Wenn es mal nicht Minuten genau das Medi gibt, haut es Katze nicht aus dem Fell.

    Sobald die SD soweit gedrosselt ist, schafft sie mit Medi auch mal 2 Stunden Versatz.

    (Sollte nicht die Regel sein, aber ... so exakt ist kein leben planbar, das das immer pünktlichst mit dem Medi klappt.)

    Man kann - mit viel Übung und gutem Farbsehen - wenn der Zahn schon länger FORL geschädigt ist, tatsächlich am Weißton sehen, das der raus muss.

    Klingt total nach Spökenkiekerei, ich weiß.

    Aber mit aufzunehmendem Auflösungsgrad der Wurzel wird der Zahn ja auch nicht mehr ausreichend bzw. im späteren Verlauf dann gar nicht mehr versorgt. Und das sieht man. Der Zahn wirkt irgendwann gläsern... (nicht durchsichtig, aber die Lichtbrechung ist nicht mehr Elfenbein-massiv.)

    Was FORL hat, muß eh raus.

    Und bei den nicht angefressenen Zähnen: Vertrau auch ein bißchen der Zahnärztin.

    Wirklich gesunde Zähne kriegt man aus so 'nem Katzenkiefer nämlich nicht mal eben so raus.


    Und die Eckzähne, und auch die kleinen vorne... wenn sie befallen sind, müssen sie mit raus, ansonsten würd ich sie drin lassen.

    Auch, damit Katz noch merkt, wo die Schnute endet, und nicht alle Nas lang mit rausguckender Zunge durch die Gegend schlendert...


    Zum Futter: Direkt nach der OP wird fressen eh eine Aktion sein - wenn da mehr als 1 zahn gegangen wurde, hat katz wahrscheinlich nicht nur Lücken, sondern auch Fäden vom Nähen im Schnütchen. Das irritiert zumindest... da sollte einfach abschluckbares Futter sein.

    Das kann kleingeschnittenes sein - richtig Hack/Gewolftes neigt eher dazu, sich in die Wunden zu setzen, als geschnetzeltes. Nur nix so großes, das Katz das nochmal zerbeißen/schneiden möcht.


    Und nein, kurz auf was hartes beißen tut weniger weh, als weicheres Futter, das sich länger um Zahn und Zahnfleisch schmiegt.