Beiträge von SiRu

    'ne Bedarfswertetabelle findet sich hier Forum ziemlich unten im Unterforum Daten, Fakten, Links ...

    Welchen der Bedarfswerte - es sind bei jedem Nährstoff 4 verschiedene, teils deutlich von einander abweichende Quellen genannt - Du dann als plausibel ansiehst und verwenden möchtest... Deine Sache.


    Wieviel Dein Kater frisst, bzw. fressen mag, fragst Du ihn bitte selber.

    Wir empfehlen zum Einstieg mit 30 g Fleisch/Tag/kgKM (Körpermasse aka Katz) anzufangen, sehr viele Tiere pendeln sich auf 27,5 g Fleisch/Tag/kgKM ein, aber einige gehen auch deutlich drunter oder drüber...


    Wenn hier von Aktivität gesprochen wird, ist seltenst die bewegungsfreudigkeit des Tieres gemeint...



    ähm. Der gemeine db-Barfer lässt rechnen. Den Kalki.

    Der Kalki ist in Beiträgen bezahlbar...

    Und stell den Kalki auf normal aktiv.


    Die Aktivität hat nichts, aber auch rein gar nichts, mit der Tobefreudigkeit der Katzen zu tun.

    Damit legst Du nur die zu Grunde liegende rechnerische Fleischmenge je Tag und kg Katz fest.


    Auf normal aktiv sind das 27, 5 g Fleisch/Tag/kg Katz.

    Die werden dann zur rechnerisch perfekten Standardmaus ergänzt - und davon dürfen die Katzen fressen, so viel sie wollen.


    An alle anderen Aktivitätslevel gehst Du erst ran, wenn Deine Katzen erwachsen und kastriert sind.

    Und erwachsen meint erwachsen: Also frühesten nach dem vollenden des 2. Lebensjahrs. Bis dahin weißt Du auch, welche Fleische gern gefressen werden, wie sich das Fressverhalten im jahreslauf verhält, und wieviel Dir bei "normal aktivem" Futter regelmäßig übrigbleibt, bzw. wieviel Du regelmäßig (täglich!) drauf legen musst.

    Und dann reden wir noch mal über die Tücken, die der Kalki bei Verwendung anderer Aktivitäten als "normal aktiv" zusätzlich bietet.

    *grins*

    Jede Katze bei mir hatte bisher ihre höchst persönliche Lieblingsfleischsorte.

    (Und manche Katzen... bevorzugen dann auch noch einen bestimmten Lieferanten. Bevorzugt den teuersten.)

    Aktuell...

    Leonie würde z.B. Schwein jagen. Aber bitte nur mit Easy barf basic angemischt. (Dafür ist es ihr egal, ob Aldi, Edeka, real oder der märkische Metzger...)

    Flocki ist sich grad unschlüssig, ob sie Kaninchen oder Huhn bevorzugen soll... bei Huhn ist allerdings ganz klar: am allerliebsten das, das Frauchen aus der Bude holt und eigentlich selber essen will.:faxen:


    Was geben die Fleischtheken bei Dir her? Zum ausprobieren reicht das.

    Ansonsten hilft google weiter - und hier lesen. lesen. lesen.

    Bevor man's besser wusste, btzw. solange man kein passenderes Mittel kannte, hat man Vitamin C bei Katzen zum Harnansäuern benutzt.

    Heute nimmt man da dl-Methionin. Das funktioniert kontrollierbarer - man tauscht nicht die Struvit gegen Oxalate. Was mit Vit C sehr oft passiert ist.


    Katzen brauchen Vit C nicht fressen. Das synthetisieren die komplett selber. Im Gegensatz zu uns...

    Eisen ist relativ unproblematisch.

    Ich würd mal gucken, wieviel Überversorgung der Kalki ausweißt, wenn Du 'ne ganze Tablette einträgst, und dann entscheiden, ob und wie ich mit dem zuviel umgeh.

    (Da ich nie nur 1 Rezept mache und auch immer mehrere Rezepte abwechselnd fütter ... ich würd's automatisch ausgleichen. Also 1 Rezept dazwischen haben, wo halt entsprechend mehr oder weniger Eisentablette drinsteckt.)

    Der Kalki hier ist nur für Katzen.


    So weit ich weiß, geht man bei Hunden von 3 bis 5 % des Körpergewichts aus - 3% von 4.500 g sind 135 g. :ka:

    So'n Chihuahua ist auch ein Hund, nur eben ein kleiner. Von daher sind nur die absoluten Mengen weniger als bei 'nem Dobermann-Mix.

    Könnte sein, das sie geringfügig prozentual mehr braucht, ist ja nix dran (wobei ... 'ne Teacup ist's ja wohl nicht, rein vom Gewicht her geschätzt). Da kann schon mal etwas extra Energie für die Temperaturregelung und -erhaltung draufgehen.

    Stück.


    Aber 76 stimmt garantiert nicht.

    Ich hab grad mal mit dem zuletzt von mir für meine Katzen berechnetem Rezept probiert - 9,5 kg Katze, Aktivität : faul (heißt, der Kalki haut gut was extra an Suppies rein)

    3,5 kg Hirsch - 4,184 Tabletten

    3,5 kg Kaninchen: 5, 241 Tabletten

    3,5 kg Schwein(Schulter): 5,220 Tabletten

    3,5 kg Hühnerbrust (o.H.): 5,451 Tabletten

    3,5 kg Lammfleisch: 4,751 Tabletten


    Was hast Du sonst noch eingestellt?

    Irgendwas in der Datenbak verstellt?

    Mmmm... Taps ist mit oder bei konsequenter Gewichtszunahme und ebenso konsequent Barf seinen Diabetes mellitus losgeworden.

    Den Kater hab ich zwar auch irgendwann auf Diät gesetzt und durchgängig restriktiv gefütter, aber so richtig schlank ist der nie geworden...


    Eine Möglichkeit - eine sehr entfernte, und auch nur schlecht zu diagnostizierende - für seinen Diabetes mellitus wäre eine Entgleisung in der Cortikoidproduktion der Nebennierenrinde durch z.B. ein tumoröses Geschehen (das muss nix tödliches sein, das heißt erstmal nur, das sich da geballt zusätzliches, und hier dann auch hormonell aktives Gewebe zugebildet hat) und /oder der Ansteuerung derselben durch die Hirnanhangdrüse.

    Normalerweise macht das andere Symptome als Zuckerkrankheit, aber: Der Diabetes mellitus ist eben auch möglich.


    Das ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Behandel, was Du greifbar hast.

    Reagier auf seinen Blutzuckerspiegel - aber akzeptier auch, wenn Du mit der Insulindosis nicht weiter runterkannst.

    Reagier auf sein Gewicht - wenn es Dir als den BZ störend erscheint und/oder Du Gelenkschäden oder so relativ kurzfristig befürchten musst.


    Am Futter lässt sich noch 'ne Menge schrauben - es gibt da den Fettgehalt, den man senken kann (weniger Energie im Futter)

    Man könnte die absolute Menge Futter begrenzen - wenn Kater dabei keinen Hunger leiden muss, geht das.

    Man kann auch die Menge an Füllstoffen - kalorienfreien Volumenbringern - im Futter erhöhen. Voller magen meldet keinen Nachfüllbedarf...


    Die meisten Katzen wissen instinktiv, wann sie genug gefressen haben, und fressen dauerhaft nicht über Bedarf.

    In der Umstellung auf Barf müssen sie erstmal lernen, das das neue Futter nährstoff und energiedichter ist, als das Fefu vorher.

    Das braucht so bis 6 Wochen i.d.R.


    Aktuell könnte es auch sein, das Dein Kater gegen den einen oder anderen Mangel bei den Mikronährstoffen anfrisst.

    (Das muss kein klinisch manifester Mangel sein. Nur das sein individueller Bedarf jetzt gedeckt werden kann, und er grad versucht, die Lager aufzufüllen.

    Da spielen die Verdaulichkeit vom Barf vs. Fefu aber auch so Wechselwirkungen der Begleitstoffe in der Nahrung mit.

    Kann aber auch sein, ihm fehlt was, er kann jetzt irgendwas nicht genügend aufnehmen, und versucht das über mehr fressen auszugleichen.

    Da könnte, wenn's bei der Gefräßigkeit bleibt, ein sehr intensiver Blick in den oberen Teil der Auswertungen der Rezepte einen Hinweis geben.

    Also bewahr Dir die Auswertungen auf - ob digital oder als Ausdruck ist Deine Sache.)

    Sono.

    Ultraschalluntersuchung der Nieren.

    Das könnte eher was zeigen, als ein geriatrisches Profil .


    (Blutbild zeigt nur weiße und/oder rote Blutkörperchen, für Organwerte dazu brauchst Du eh ein entsprechendes Organwerteprofil. Das geriatrische ist der Rundumschlag - fast alles, was an Organwerten machbar ist, und ein detailliert aufgedröseltes rotes und weißes Blutbild.)

    Die Anzahl, Form und Größe der Pipiböller im Klo... wenn die Niere nachlässt werden die Pipiböller größer, unförmiger, das kann bis zu eher flachen Platten gehen.

    Die Anzahl der Böller... dürfte bei Euch, wenn wirklich getrunken wird, höher sein.

    Dafür normalgroß.

    Oder größere Böller, aber dafür eben nicht so viele.



    Es gibt aber auch und gerade bei Katzen die Sache mit der Gewohnheit. Die können sich das mit Wasser spielen und schlabbern durchaus angewöhnen...

    Versuch mal Flohkamm statt Bürste.

    Bei Bürste geht mein Halblanghaarfusseltier Leonie flüchten, bei Flohkamm räkelt sie sich und fängt das schnurr-sabbern an.

    Allerdings hat sie normalerweise auch ohne Hilfe keinen Filz - höchstens im Fellwechsel mal ein kleines Knötchen. Das lässt sich meist rausstreicheln.

    :tr:

    Ich weiß, das ich nichts weiß ist immer ein guter Ansatz...


    Ja, so'n bißchen Äpfel mit Birnen vergleichst Du schon.


    Hunde werden in aller Regel nach Prey Model Raw gefüttert. Gibt's bei Katzen auch, ist bei Hunden aber irgendwo einfacher umsetzbar, weil Hunde eben auch Obst und Gemüse verwerten können, und eh nur Beutetierteilefresser sind.

    Katzen können Obst und Gemüse definitiv nicht verwerten (nährstoffmäßig ausnutzen) und sie sind Beutetierkomplettfresser. (1 Maus = 1 Mahlzeit für 1 Katze, während beim Hund eben das Rindviech auf's ganze Rudel aufgeteilt wird.)


    Bei Hunden, speziell Hunden im Wachstum wird sehr wohl Calcium zusätzlich gegeben. Meist Knochenmehl oder Eierschalen(mehl).

    Da muss Halter halt von Hand rechnen, sowas wie den Kalki gibt's da m.W. nicht ...


    Außerdem können Hunde stärkere Knochen knacken, als Katz. Einfach von den Kopfgrößen und damit Kieferstärken her. (Nehmen wir sowas wie Chihuahuas mal raus...)

    Es gibt auch eher Knorpel und Gelenke in passender Aufbereitung, die liefern auch Mineralstoffe...

    Für Katz gehen nur so Hühnerknochen - und Hühner werden heut einfach nicht mehr so alt, das die auch nur halbwegs auscalfizierte Knochen haben könnten.

    (Kaninchenknochen können auch noch funktionieren - die kriegt man aber nur, wenn man Karnickel am Stück hat. Undankbares Geschäft...)


    Die gängisten Innereine für Hund sind Pansen, Euter, Hoden, Milz, Lunge... Niere kommt erst spät.

    B-Vitamine können auch aus ungewaschenem Pansen kommen, ebenso aus Obst und Gemüse...


    Und ja, auch beim Wuffel kann man da mit Bierhefe arbeiten.

    Und mit Blut oder Blutpulver oder Fortain, für's Eisen, statt sich auf die Milz zu verlassen.


    Das mit den Entgiftungsorganen... Leber ist eins. Milz auch. Das dritte ist die Niere ...


    So, einen vollwertigen Ersatz als Vit A-Lieferant für die Leber: Fehlanzeige.

    Komplette Vit A-Deckung: man geht ganz chemid... die Apotheke hat da was. Dann fehlen aber wieder die "Begleitprodukte", vorneweg diverse Spurenelemente...

    Teilweise Vit A-Bedarfsdeckung ginge mit Dorschlebertran - der bringt dazu gleich Vit D3 - und das deckelt die menge, die man zufüttern kann/darf. Und auch hier fehlt alles an Mineralstoffen...


    Milz und Niere sind hingegen problemloser zu ersetzen als zu kaufen... zumal der Eisengehalt von Milz je nach Tierart und ggf. auch Alter des Tieres bei Schlachtung massiv schwankt und durchaus so niedrig sein kann, das die Milz zur Eisensupplemtierung bei der Katz zumindest nicht mehr taugt. Man bräuchte einfach zuviel davon...

    Milz gibt's auch nicht immer zu kaufen, und auch nicht von allen Tierarten. (Spätfolgen von z.B. BSE und Scrapie...)


    Nieren sind ebenfalls erstaunlich wenig zu kaufen. Und nur von wenigen Tierarten.

    Ich weiß von Kaninchen, Rind und Schwein...

    Kaninchennieren sind von der Größe auch was für's Katz.

    Bei so'ner Rinder- oder Schweineniere... die kann sich Katz mit Dir teilen, und ihr werdet beide davon satt. (Nach dem wässern, was man halt macht, wenn man Niere für den menschlichen Verzehr vorbereitet, ist da eh nix mehr mit B-Vitaminen. Die sind rausgeschwommen...)


    Btw. ich denke nicht, das Hunde barfen tatsächlich soviel einfacher als Katzenbarfen ist.

    Das sieht nur so aus.

    Biet ihm mal irgendwas ... Mousse-artiges aus'm Döschen an. Damit was leicht verdauliches in den Kater kommt.


    Wenn er das auch wieder hochbringt: Tierarzt.

    Der soll a. mal auf und soweit möglich in den Kater gucken.

    Und b. was zum Magenberuhigen/Brechreiz ausschalten geben/spritzen.