Beiträge von SiRu

    Das Cortison macht am Stuhl selbst erstmal gar nix.

    Das wird hier (vermutlich) nur zur Drosselung der körpereigenen Immunabwehr eingesetzt.

    (Kortison drosselt z.B. die Produktion von weißen Blutkörperchen.)

    Es funktioniert auch ähnlich, wie ein Antihisthamninikum - es drosselt die überschießend Reaktion des körpers auf was auch immer ihn da trietzt.


    Im 2. Schritt, wenn der Darm sich dann beruhigt hat, weil ihm das Material für die überbordende Immunreaktion eben beschränkt wurde, wird der Stuhl kompakter, weil damit gleichzeitig der Darm wieder funktionieren kann.



    Kortison ist ja das typische Stresshormon. Es wird vom Körper dann in größeren Mengen produziert, wenn grad Alarm gegeben ist. Damit fährt der Körper dann alles runter - unter anderem auch das Schmerzempfinden - was nicht für Flucht nötig ist.

    Dazu gehört auch, das das Immunsystem Pause hat.;)


    Kortison ist kein "stopfendes" Mittel an sich.

    Unter Cortison sollte sich ein allergenes Geschehen so oder so reduzieren.

    Was bringen - also Durchfall bis Matschkot normalisieren - tut Moro'sche Suppe nur, wenn der Auslöser zuviele E.Coli sind.


    Ist also nach wie vor die Frage, was bei Rambo den Dünnpfiff so hartnäckig auslöst.


    Und Huhn kriegt er, bis er satt ist.

    Karottensuppe ist für eine Katze nämlich kein Futter.



    Mal ganz kurz 'ne Rückfrage: Hast Du schon mal echtes Bio-Fleisch versucht? Kann auch Huhn sein, wobei mir da jetzt eine unbekannte Tierart eigentlich lieber wäre.

    Nicht, das Rambo auf was reagiert, was sein Futter mal gefressen hat.


    Und dann konsequent nur das, keine Leckerchen.

    Das Cortison dann vielleicht auch niedrig dosiert s.c. - nicht das Trägerstoffe aus der Tablette dazwischen funken. (s.c., also sub cutan, unter die Haut spritzen kannst Du zu Hause selber. Lass es Dir beim Tierarzt genau zeigen...)

    Klingt nach Sabber - Speichel.

    Muß nix zu sagen haben, kann aber aus den verschiedensten Gründen auftauchen.


    Sie könnte irgendwas am Zahnfleisch, an der Zunge, in der Maulhöhle, aber auch an den Zähnen selbst haben, in was "falsches" gebissen haben, oder sich einfach grad nur ganz dolle freuen.

    (Hier wird schon mal beim streicheln nicht nur geschnurrt und wonniglich getretelt, sondern eben auch gesabbert...)


    Ach, "zuviel Speichel" kann auch Schluckbeschwerden heißen - aber die merkt man eigentlich am Freßverhalten eher.

    ...

    Kilo Bio-Huhn knappe 30 Euro...ob die die Hühner in den Schlaf gestreichelt haben und jedes Körnchen mit Hand gefüttert haben, um den Preis zu rechtfertigen?

    ....


    Nö, die sind nur zertifiziert.

    (Bio-Zertifizierung ist auf jeder Standard-Stufe teuer, desto mehr Bio, desto teurer.)

    Allerdings grad bei Hühnchen merkt man tatsächlich amn der Sättigungswirkung, ob#s Bio war oder nicht.


    Langsame Aufzucht und langsamer Muskelaufbau ergeben letzlich weniger Wasser in Fleischform, flapsig formuliert.

    Und mit besseren bis wirklich guten Biosiegeln dann auch wenig bis gar keine Antibiotika in der Zucht, Aufzucht und Mast.

    (Das gilt bei Obst und Gemüse auch so.)


    Nein, ich kauf auch kein Bio-Huhn. Weder für mich, noch für meine Katzen.

    *grins*

    Brett vor'm Kopp kann ich selber auch gut. Gern auch in der Variante: Die Holzhandlung hat schon Wurmlöcher... (also irgendwas, was ich schon hundertmal gemacht und mindestens 50 mal anderen erklärt hab. Und dann kommt der Blackout.)


    ... und: Nicht dafür...

    1. Fleisch, das von Quelle A der absolute Renner ist, wird mit dem Pöpsch nicht angeschaut, kommt's von Quelle B. (Katzen können einen zur Verzweiflung treiben...)

    Aber immerhin weiß man dann, was grundsätzlich fressbar ist, und wo's dann auf die Quelle ankommt.


    2. Versteh ich. Und Express nach Ö dürfte dann das Futter nicht nur vergolden, sonder gleich mit Platin umranden und mit rosè Diamanten besetzen.

    1. Wir supplementieren auch mit TC premix das Fleisch und nicht die Katze.


    2. 1 kg Fleisch reicht bei 1 (einer!) durchschnittlichen, adulten, kastrierten 4,5 kg Katze ungefähr 'ne Woche.


    Für Kitten/Katzen im Wachstum, unkastrierte adulte Tiere, trächtige/laktierende Kätzinnen, aber auch schlicht Tiere, die größer als die Durchschnittshauskatze sind und/oder aus irgendwelchen Gründen mehr Energie usw. brauchen: Gilt es natürlich nicht, das 1 kg Fleisch 1 Katze 1 Woche satt macht.

    In extremo reicht das 1 kg Fleisch dann über einen Tag bei 1 Katze.


    (Bei Dir treffen grad 4 Katzen, potent, teilweise noch nicht ausgewachsen & große Rasse, also viel Körpermasse je Tier, zusammen.

    Wenn Du da noch bei 1 kg/Tag liegst: Freu Dich. Da geht noch was...)

    Nährstoff-Bedarfswerte ermittelt hat


    (Seite 1 vom Kalki, quasi das Deckblatt...;) )


    Unter anderem die Uni Zürich (Prof. Wanner)

    Dann gab es Veröffentlichungen von anderen Tierärzten/Unis, hier sind Horzinek, Meyer und Stromberg namentlich erwähnt.


    Dann gibt es auch noch regelmäßig Veröffentlichungen der FEDIAF (der Futtermittelindustrie)


    (Der Kalki bezieht sich bei den meisten Werten auf die Angaben der Uni Zürich.)



    Nährstoff-Bedarfswerte ermittelt wurden...


    Tja. Bei einigen tatsächlich durch Tierversuche - also Fütterungsversuche mit und an Katzen. (Mind. seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts immer mal wieder und mit verschiedensten Ansätzen und Fragestellungen.)


    Es wurde das natürliche typische Beutetier zerlegt (im Reagenzglas).

    Wenn man weiß, was natürlicherweise gefressen wird, kann man abschätzen, was benötigt wird, um diese natürliche Quelle nachzubauen...


    Manches wurde einfach von bekannten Quellen umgerechnet (von Nutztieren, aber auch vom Menschen.)


    Und dann gab's da noch das unfreiwillige Fütterungsexperiment beim Taurin - die uralte Geschichte mit dem taurin-freien (bzw. extrem taurin-armen) Fefu...

    Ebenso unfreiwillig wurde die Erkenntnis gewonnen, das z.B. Thunfisch kein gutes Katzenfutter ist - das enthält auch die Erkenntnis, das Katz Vit E braucht, sobald (zu)viele ungesättigte (sowohl einfach wie auch mehrfach ungesättigte) Fettsäuren im Futter sind.

    (Mäuse sind nu nicht sonderlich Vit-E-reich, enthalten umgekehrt aber auch nicht massig ungesättigte Fettsäuren. Die finden sich eher in Pflanzenölen, und eben in hohen Konzentrationen in Thunfischen.)

    Hu-Hu! :hal:


    Wenn Du Knochen - auch so dünnes Zeug wie Hühnerbein - wolfen willst, brauchst Du schon was größeres mit ordentlich Kraft. Die Dinger sind teuer - ich würde mit der Anschaffung abwarten.

    Hier ist schon verschiedentlich über die Wölfe diskutiert worden.

    (Richtig brauchbares gibt es eher im Fleischerzubehör... nicht unbedingt besonders formschön, aber leistungsstark und praktisch. Und durchaus kompakt... die Modelle, die sichtbar hinter der Fleischauslage auf der rückwärtigen Arbeitsfläche neben der Aufschnittmaschine stehen.)


    Hühnerbein mit Haut ist völlig fett genug. Ebenso die meisten anderen "nicht so tollen" Fleische - Soviel Fett, wie der kalki möcht, brauchen kastrierte Wohnungskatzen und Teilzeitfreigänger nicht.

    Prinzipiell wäre Butter zum auffetten möglich, und auch besser als Butterschmalz, weil 1 Verarbeitungsstufe weniger.


    Frostfleischversand funktioniert zumindest innerhalb D gut. Was Dir nu nicht wirklich weiterhilft.

    ;)

    Das Fleisch wird tiefgekühlt in - zumeist zumindest - Styroporboxen verpackt, die wiederum in Wellpappkartons stecken. Das & das Mindestbestellgewicht von 10 kg reicht im Normalfall, das das Fleisch auch noch nach 3 Tagen ungekühltem unterwegsseins gefroren bei einem ankommt.

    Kommt drauf an.


    Wenn Du eh gewolftes hast, kannst Du die Packungen grundsätzlich auch gefroren in's Wasser werfen (Plastik entfernen!). Dauert halt länger, bis gar, weil's erst noch auftauen muss.

    Je nach Packungsform: flache, dünne Platten sind schneller aufgelöst, als Ziegelartige Brocken oder auch Würste.


    Wenn Du geschnitten oder gar am Stück das Fleisch hast: erst auftauen, auf gewünschte Stückchengröße bringen, dann garen.


    Persönlich würd ich rein aus Energieverbrauchsgründen auch gewolftes auftauen, und dann garen.


    Ach ja: Eigentlich heißt Kochbarf ja auch, so wenig Wasser wie möglich für's garen zu verwenden. Bei noch gefrorenem Gargut brauchst Du etwas mehr Wasserzugabe, als bei aufgetautem. Und Du kannst den Garpunkt, bis zu dem Du gehen willst, schlechter kontrollieren. Solange Du auf komplett durch raus willst, ist das egal, sobald Du aber Stückchen für Stückchen roher bleiben willst, wird das mit gefrorenem unmöglich. Das ist außen längst 2 x durch, bevor es innen was von der Wärme abgekriegt hat...

    (So nette kleine Bröckchen wie bei Iglo Rahmspinat sind das ja nicht...)

    Jod ist ja ganz nebenbei eigentlich überall drin.

    Also im Fleisch, in den Innereien, im Blut... nicht unbedingt viel, aber so viel braucht Katz da auch nicht.

    Dazu ab und zu mal Schlund oder ganzes Beutetier (also wirklich mit Fell noch drum und allem anderen drin) hat man dann aktives SD-Gewebe dabei... bringt nicht nur Jod, sondern fertige SD-Hormone.


    Und je nachdem, auf welche Bedarfswerte man dann irgendwann mal abgestellt hat (der Kalki hat da einen moderaten, aber nicht den niedrigsten Ansatz): Das kann mit ohne Extra-Jod-Supplementierung funktionieren.