Beiträge von SiRu

    Nein, Phosphatbinder ohne Fleischbeilage schaden nicht zusätzlich. Sie tun aber auch nix für's katz.


    Ja, prinzipiell könntest Du auf Eierschalmehl umsteigen. Wenn denn dann gefressen wird...


    Schleckschnack ist besser als nix.

    Weil irgendwann wird Katz auch vom nix fressen schlecht - und sie fängt an, Muskeln abzubauen, um ihren Eiweißstoffwechsel am Laufen zu halten.

    Also muss was an Futter in die Katz.

    (Manchmal funktioniert auch Barf mit Schleck Schnack -Soße.)

    Nur barf?

    Oder fütterst Du noch gemischt?


    Bei nur Barf könnte mit dem Fettgehalt hochgehen helfen.

    Bei Mischfütterung... wird das merken, das Barf viel nährstoffoptimierter ist und katz deshalb weniger braucht zumindest schwierig für's Katz. Manchmal auch unmöglich.

    Putenbrust ginge, Putenkeule mit Haut wäre besser, weil fetter.

    Ja, FC ginge.

    Oder Felini renal - aber das verschiebt das Ca/P schon sehr deutlich.


    Das , von dem Du da die Zutatenliste abgeschrieben hast, käm mir nicht in's Katz. Da stehen die Sachen, die besser gar nicht mehr in's Futter sollten (Herzen und Mägen entschieden zu weit vorne, dafür fehlt normales Muskelfleisch komplett in der Listung.)


    Möglicherweise hat sie in der Klinik gefressen, weil genügend Harnstoff durch die Infusionen rausgeschwemmt wurde.

    Oder das Fefu riecht stark genug, das Cindy es als Futter erkennt. (Wenn Cindy barf nicht so frisst, könnte das ein Teil des Problems sein. barf müfft nun mal nicht sehr...)


    Du könntes Dir ein Rezept für Vet Concept geben lassen. (Sonst kriegst Du da keine Diätnahrung bestellt.)

    Das Zeug ist zwar auch nicht das dollste Futter, aber immerhin fütterbar. Und es ist richtige Nierendiät.

    Zu Hause infundieren.

    Tierzahnarzt suchen.


    In der Zwischenzeit ... etwas mit dem Futter Richtung Nierendiät gehen:

    Gutes bis bestes Fleisch mit möglichst geringem Bindegewebsanteil, keine Herzen, keine Mägen.

    Soviel Fett, wie Katz akzeptiert (und wenn's Butter ist, dann eben die)

    Evtl. auch schon mal mit 1,2 bis 1,25 beim Ca/P rechnen.

    Ganz dringend: Zähne machen lassen. Also dentalröntgen und alles ziehen, was ziehbar ist.


    Die Nieren werden, was Du so schilderst, auch mitmischen.

    Infusionen helfen, weil das verabreichte Wasser hilft, Stoffwechselabbauprodukte* auszuschwemmen. (Dem Mädel ist wahrscheinlich dauernd kotzübel. Da mag keiner futtern... und da Katzen den absolut größsten Teil ihres Flüssigkeitbedarfs über's Fressen decken, fehlt dann natürlich auch Wasser zum Reste rausspülen.)

    Infundieren kann man zu Haus - die TA kann/soll Dir zeigen wie und auch die Wasser (ähm, NaCl-Lösung)menge ausrechnen. Und das notwendige Material verkaufen...


    (*Jupp, Deine TA hat da recht: Das Stoffwechselabbauprodukt vom Fleisch = Proteinen ist Harnstoff. Wenn der im Körper verbleibt, weil die Nieren es nicht mehr schaffen, macht der Übelkeit der fiesesten Art.)


    Wichtig ist jetzt, das überhaupt Futter in die Katze kommt.

    Und zwar egal welches. (Okay, vielleicht kein Trofu...Cindy fehlt eh schon Wasser.)

    Hier geht es drum, das Tierchen überhaupt zu stabilisieren, nicht darum, besonders gut zu füttern.


    Fett liefert Energie ohne den Harnstoff weiter hochzutreiben, je besser die Proteine sind, desto weniger Harnstoff fällt an.

    Also wenn Barf, dann vollfettes Fleisch mit möglichst wenig Bindegewebsanteil. (Gutes Fleisch zum Schmoren/Braten vom Fleischer, und dann soviel Schmalz oder Butter, wie Cindy akzeptiert... Schweine- & Rinderhack ginge auch - das ist i.d.R. schön fett.)

    Ob Du Easy Barf oder Felini complete nimmst... ist da erstmal wumpe.

    Das beruhigt sich wieder.


    Und man kann auch 'nen großen Rührlöffel nehmen.


    (Ich les halt öfter, das grade Veganer manchesmal Probleme haben, Fleisch und so anzufassen. Der Handschuh verhindert dann den direkten Kontakt.

    Aber auch so Mischköstler wie ich mögen nicht zwingend alles direkt in der Hand haben - Krümel von Eierschalen und Blutmehl sind da eher die harmlosen Freuden...)

    Rein aus Erfahrung: Wenn Du nicht grad Bioviecherl am Stück direkt ab Erzeuger verarbeiten willst... Ein Fleischwolf ist das letzte, was der Barfer in der Küche haben muß.

    (Und bei Fleisch mit Knorpel/Knochen und/oder vielen Sehnen... nimm was aus dem Gastro-/Metzgerbereich. Die halten der Last wenigstens Stand. Kosten in den kleinen Varianten nicht mehr als die Haushaltsdinger, sind halt nicht nett anzugucken. Werkstattausrüstung in praktisch halt...)


    Vorher stehen Feinwaage mit Justiergewicht, Schneidunterlage bevorzugt aus Hartholz, gutes, großes Messer und was zum schärfen desselben auf der Liste.

    'ne Packung Einmalhandschuhe schadet auch nix...

    Die werden erst mal zulegen.

    Und dann Fressmenge runterfahren.

    Und ihre individuelle Figur kriegen - die nicht der eines hochbeinigen Oris entsprechen wird.


    Wenn sie Barf und Dose durcheinander vertragen: Mach ruhig. Gib's ihnen...


    Ansonsten: Frier mehr barf aus, und mach schneller neues.


    BKH werden übrigens nicht schneller fett, als andere Katzen auch.

    Die sind aber von Haus aus eher kompakt gebaut - und dann kommt da noch der kindlich-runde Kopf und das eher dicke Fell dazu.

    Was mir nach 'ner Nacht drüber schlafen und 'nem Gedanken-im-Hinterkopf-kreisen-lassen am Vormittag noch eingefallen ist:


    Wie oft wird Dein Hund gefüttert?

    (Wann ist abends letzte Fütterung? Wann gibt's Frühstück?)


    Was heißt abwechslungsreich gefüttert genau?

    Könnte es zuviel Abwechslung sein, oder nur eine für genau Deinen Wuffel unpassende zusammenstellung?

    Hatte er das Übersäuerungsproblem auch schon beim Vorbesitzer, wenn nein: Kannst Du rauskriegen, was da gefüttert wurde, und daraus Unterschiede zu Deiner Fütterung ableiten?

    Euter?

    Oder eben mehr Fett in Form von Fettadern im/am Fleisch der Abendportion. (Gut durchwachsenes...)


    Ähm... ich bin Katzentante. Von Hundebarf "kann" ich so grade die Grundlagen.

    (Wenn das Fleisch wirklich so aussieht, wie auf den Fotos der Website, die ich grad gefunden hab: Da würd ich auch keine Experimente machen und die notwendigen Mengen mitnehmen.)


    Wenn Du denen sagst, was Du wann und wieso soviel brauchst... vielleicht können die Dir auch bei der Thermoverpackung helfen.

    Bäh.

    Das ist jetzt auch nicht besser, nur anders unperfekt.


    Ich weiß es nicht, rein gefühlsmäßig... würd ich, glaub ich, die erste Variante dann nehmen. Weil das passende Verhältnis beim CA/P fast wichtiger ist, als die perfekte Deckung absolut.


    (Also, eigentlich ist beides gleich wichtig, und eigentlich ist eine Überdeckung absolut von mehr als 10% auch nicht in Ordnung. Aber trotzdem würde ich hier dem Ca/P-Verhältnis die höhere Prio geben...

    reine Gefühlssache, ich kann da jetzt wirklich keine hieb- und stichfeste logische Begründung liefern.:peinlich:)

    Wenn Du so dicht und kalt verpacken kannst, wie die Frostfleischversender, und auch auf eine entsprechend hohe Menge kommst... Pappkarton mit Styroporisolierung und go.

    Allerdings sind 7 k bis 10 kg Barf schon ein ordentliches Gepäckstück.

    Und Du brauchst am Ziel auch die entsprechend große Tiefkühlmöglichkeit.


    :id:Ähm, nur Frostfleisch und Suppies einzeln wäre vielleicht einfacher. Und nicht ganz so raumgreifend.

    Aber auch dann brauchst Du für die Menge Fleisch entsprechend große und viele Boxen (die könnte Dir Dein Fleischhändler evtl. mitliefern?), und vor Ort in Schweden musst Du es eben lagern können.




    Das wäre übrigens mal was für CD-flache Barfpäckchen in Plastiktüten - so wenig Hohlräume als möglich. Falls Du fix und fertiges Futter mitnehmen möchtest...

    Nimm das Easy barf komplett raus...

    Und ergänz alles einzeln.

    Oder fahr Easy barf bis 100% Deckung beim D3 runter, und ergänz den Rest.

    Macht nicht viel Unterschied.


    Für's D3 nimmst Du als Einzelsuppie Lachs (Salmo salar) pazifischenWildlachs/Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) oder D3-Tablettchen aus der Apotheke (aber welche mit nur D3...)


    Jod ist übrigens auch viel zu viel.

    Da strebst Du bitte so 95 % Bedarfsdeckung an, und vor allem: Du passt den Jodgehalt des Seealgenmehls als erstes in der kalkidatenbank an Dein Dir vorliegendes Seealgenmehl an.


    Ebenso solltest Du beim Knochenmehl noch mal etwas nachjustieren - Du hast P nur auf 97,etwas % und damit ein auf 1,19 verschobenes Ca/P-Verhältnis.

    Da der Kalki das Knochenmehl an der Stelle pauschal zugibt, musst Du da ein bißchen händisch tüfteln. (Da ist auf der Seite, wo Du die Zutatenmengen eintippselst seitlich ein Kästchen "fehlendes P" - wenn Da eine glatte 0 steht, wär's perfekt.

    Ca macht der Kalki dann wieder richtig berechnet...)


    Du wirst bei ohne EB zusätzlich Salz brauchen - und dann ein K/Na-Verhältnis von 2,1 anstreben. Punktlandung, bitte...

    Beim Energiegehalt kannst Du rughig auf 80% Energiebedarfsdeckung runtergehen - ich würd das Schmalz komplett rauslassen. Falls die Rezeptur dann zu mager aussieht, etwas vom Schmalz separat anbieten.

    (Der Kalki ist für potente (Zucht)Katzen geschrieben worden. Die brauchen doch ordentlich mehr Energie im Futter, als unsere kastrierten Stubentiger.)


    Und nimm bei den Suppies alle Nachkommastellen zum rechnen - auf dem Papier geht perfektes Futter.
    Beim abwiegen rundest Du dann auf die 2. Nachkommastelle.

    Sorgfältig pflegen!


    Die sehen nicht nur schön aus, wenn sie wirklich gefalteter Stahl sind, sind die auch für ein normales Haushaltsleben unverwüstbar.

    Vorsicht! Es gibt auch Fake-Damast: Da ist das Muster aufgedruckt, oder eingeätzt oder so.


    Der Preis ist da ein ganz guter Anhaltspunkt in der Regel: Gute Messer gibt's immer noch nicht für'n Appel und 'nen Ei.