Beiträge von SiRu

    Bei der Bierhefe gibt der Kalki pauschal zu, und lässt den Vorschlagswert stehen. Isso.

    Wechsel eventuell gelegentlich mit B-Komplexen ab... (kann man machen, muss nicht zwingend sein.)


    ja, auch bei Kitten mit 80% Energiebedarfsdeckung starten. und sortierbarem Fett, wenn's geht. Auch die Kleinteile können das Fettoptimierte Fressen schon.

    Und drehen sich eh in der Regel mehr Futter je Tag und Näschen rein, als der kalki meint. Also wunder Dich nicht...

    Wobei Dein Rezept rein beim Fettanteil tatsächlich etwas mager aussieht. Hast Du Pouletfilets oder kommst Du auch an Teile mit Haut?


    Alles andere sieht super aus.

    (Frage: Was ist denn Dein Knochenmehl für eins - das 56,2/41,3 gibt's ja nu schon ewig nicht mehr... und ja, Du hast geschrieben, Du hast angepasst. Aber ich bin halt neugierig.:peinlich:)


    ;) Pack nicht direkt alles Wasser in die Schüssel - das schwimmt Dir sonst weg.

    Du kannst auch gerne mal die PN-Funktion für die Namensnennung nutzen. *soifz*


    Keiner von uns hier hat bisher was vom Zusammenhang höherer Leberwerte bei Barf gehört, gesehen, gelesen.

    Bis Du mit Deiner Behauptung hier aufgeschlagen bist.

    Das haben wir Dir jetzt mehrfach erklärt, es kam von verschiedenen Leuten, "normalen" Usern wie Mods.


    Da keiner von uns Deine Art zu füttern wirklich kennt, niemand die Ergebnisse der Blutuntersuchung gesehen hat, keiner weiß, was ggf. sonst noch untersucht wurde... wie um alles in der Welt sollen wir da irgendetwas an Fütterungsempfehlungen geben?!?

    Oder, schlimmer noch, was an Therapieansätzen liefern?


    (Btw.

    BU gemessenen Leberwerte sollen weder sensitiv, noch spezifisch sein,

    Kann alles und nix bedeuten. Auch ein Ausreisser, weil die Tagesform halt doof war.

    Inclusive Barf-Abneigung des Arztes. Sprich, er sieht den Zusammenhang, weil er da gezielt nachfragt und es sich dann merkt, weil Barf überfordert den Halter und macht's Tier krank.

    Das ist das, was ich oben schon mit Anekdote sagte: Es ist nur seine "Erfahrung", gefüttert aus negativer Erwartungshaltung, aber es gibt nix, was das belegen könnte.)

    Wenn der TA das wirklich so behauptet hat, hätte ich da jetzt gerne Fakten für.

    Seine Anekdoten - mehr ist das, was Du erzählst bislang nicht - taugen nix. Weil Anekdoten im wissenschaftlichen Kontext nie was taugen.

    :peinlich:

    Von Haus aus neugierig.


    Und ich weiß gern, was ich tu.

    Außerdem hatte ich zum Einstieg 'ne völlig unbegeisterte TA im Nacken, der ich also Sachkunde beweisen musste/wollte.

    (Deren Katze Honey kriegt von mir inzwischen Sonntags-Barf. Heißt, ich mach schon mal jeweils 'nen halbes Kilo Fleisch mehr fertig, wenn ich für meine Damen matsch...

    Für mehr Barf reicht weder die Gefrierkapazität im Zuhause der TA noch deren Zeit für's zubereiten. Und irgendwo hört für mich der Spass dann auch auf. Auch wenn wir inzwischen gute Freunde sind, die TA, Honey und ich.)

    All you can eat.


    Berechnen tut unser Kalki auch Kitten grundsätzlich mit 27,5 g Fleisch/Tag/kgKörpermasse

    Das ist aber wirklich nur die Berechnungsgrundlage für die perfekte Maus.

    Und von dieser perfekten Maus darf Katz - und Kitten erst recht auch - deutlich mehr fressen als berechnet.

    Kitten verwachsen und verspielen das...


    (Die wenigsten Barf-Läden haben auch nur Spuren von Ahnung von Katzenbarf aufzuweisen.

    Von Kittenernährung fangen wir da mal besser gar nicht erst an.)

    :ka:In der freien Wildbahn gibt's auch immer wieder Kitten, die nicht erwachsen werden.

    Weil sie an Parasitenbefall, Krankheiten, Unfällen, anderen Raubtieren, und Mangelernährung sterben.


    Eintagsküken sind quasi Ei-Inhalt ohne Schale. Wenig Blut, wenig Calcium - die Tierchen haben das schlüpfen noch geschafft, wurden dann als Hähne erkannt und Exitus.

    (Hähne bringen weder Legeleistung - geht einfach nicht, der Hahn legt keine Eier - noch setzen sie bei den Fleischrassen gut und schnell Fleisch an. Sind also rein wirtschaftlich ziemlich überflüssig...)


    Und "ganzes gewolftes Tier" ist seltenst wirklich komplett gewolft. Irgendwas fehlt so gut wie immer.

    Meist Blut (weil unausgeblutet darf in D eigentlich nix in den Handel gelangen).

    Ca/P-Verhältnis ist halt Jotwede - kann passen, muss aber nicht.

    Oft fehlen auch Teile der Innereien. Oder Fell, Federn, Kopf (inclusive Augen und Hirn - und dann fehlen die taurinreichsten Teile)...

    Und Taurin kann man quasi immer zusetzen: Nix ist so taurin-reich, wie fangfrische Wildmaus.


    Das kompletteste, das mir bisher begegnet ist, war "komplett gewolfte Wildtaube" von zoobedarf Hitzegrad. Da hab ich Schnäbel, Augen, Kropfinhalt und Krallen in der Hand gehabt.

    Aber auch da hab ich Eisen und Taurin pauschal substituiert.

    Eisen macht bei mal zuviel keine Probleme, während zuwenig Taurin garantiert welche macht.

    Nee, Katzenkinder fressen, sobald sie fressen, genauso Maus, wie die erwachsenen Tiere auch.

    Und erwachsenes Tier und beispielsweise 'ne Nierendiät macht deutlich mehr Lernarbeit (CNI ist alleine schon ein sehr umfangreiches Thema), als das gesunde Kitten.


    Kitten haben noch keine Nährstoffreserven, deshalb sollte die Maus von vornherein perfekt sein (da hilft der Kalki dann bei), und Fertigsuppies fallen raus, weil die zuweing Calcium für gute, kräftige Knochen mitbringen.

    Aber ansonsten: beides gleich komplex. Oder einfach, wenn's dann "klick" gemacht hat.:tr:


    Krankes oder kränkelndes erwachsenes Tier ist für viele halt der Einstieg-in's-Barfen-Grund schlechthin.

    Bis dahin tat's Dose - und die wird mit dem TA und den Medis zusammen dann teuer...

    Und/oder Katz verweigert das industrielle Fertigdiätfutter. Und Mensch steht da... verhungern lassen ist ja nu auch keine Alternative.

    Interessante Aussage, die da ein Tierarzt getätigt haben soll...


    Kann ich nicht bestätigen.

    Wenn bei meinen Katzen Leberwerte entgleisten, hatte das nie mit der Fütterungsart zu tun.

    Da waren dann z.B. Tumore beteiligt.

    Und es gibt neben den tumorösen Geschichten ja auch noch "normale" Lebererkrankungen. Gallensekretionsstörungen z.B.

    IBD - wo die Leber manchmal nur das leidtragende Organ ist, und die Musik ganz woanders spielt.

    Parasitenbefall


    In einigen der Fälle kann eine Umstellung auf Kochbarf den gesamten Verdauungsapparat und damit auch die Leber entlasten.

    Manchmal reicht auch eine reine Fettreduktion. Oder die Umstellung auf bessere Fleische...



    (Ich kann mich auch nicht erinnern, in den letzten Jahren Fallberichte in den Fachzeitschriften - u.a. Der praktische Tierarzt - gelesen/gesehen zu haben, die einen solchen Zusammenhang - Barf = Leberwerte erhöht - vermutet oder gar belegt hätten.)

    Der Kalki nimmt Dir nur das Rechnen ab.

    Nicht das Lernen, nicht das Denken.

    (Aber rechnen kann er dafür gut.)


    Tja, Kitten barf ist für mich immer nur eine theoretische Übung. Wer nicht grad züchtet, hat das immer nur als relativ kurze Phase. Und die meisten steigen mit adulten Tieren ein - oft, wenn die krank werden, und nach einer Möglichkeit gesucht wird, neben der reinen Medizin noch was zu machen.

    (Ich bin auch so eingestiegen: Kater knapp 12 Jahre. Der eine hatte einen Diabetes mellitus, der andere nahm einfach unspezifisch ab... )

    Bei Dose? An der Deklaration ablesbar?

    Das wird extrem teuer, und hat 'ne seeehr übersichtliche Auswahl, oder Du machst massive Abstriche.

    So, wie wir es bei Barf wissen, so ist das bei Dose immer raten.

    Ich wollt grad schreiben, bestell Dir gleich vom Rinderblutpulver mit ...

    Das hält sich, kannst also ruhig 2, 3 Dosen einpacken.

    Deren Bierhefe war hier auch gern genommen.


    Aus Erfahrung: So schön wie auf den Bildern sieht das Fleisch von da nie aus. Und nachschneiden muss man meist alles, es sei denn, es ist gewolft. (Und fein gewolft hat Leberwurstkonsistenz. Das kann dann auch der zahnlose Kater mit Mandelentzündung lutschen...)


    Muss es das Känguru sein?

    Das wäre ein schönes Reservefleisch für die hoffentlich nie nötige Ausschlußdiät...


    (Wenn das Fleisch so aussehen soll, wie auf dem Produktfoto: Elbe-Elster. Da ist auch genau zu sehen, wie die Schnittgröße ist.)

    In Fefu, das als Alleinfutter deklariert ist, sind immer alle Nährstoffe drin, die Katz braucht.


    Über die Mengen kann man bei dem ein oder anderen Nährstoff dann diskutieren - aber in der Regel, weil viel drin ist, nicht nichts oder zu wenig.

    Ganz normale rote, die im Frühsommer halt auch die Nester der Vögel leerräumen.


    :ka:Sie sind sehr possierlich. Aber eben auch Räuber.

    Derzeit allerdings mehr auf Nüßchen für den Wintervorrat aus - von denen sie dann einen ordentlichen Teil nicht wiederfinden. (Ich hab überall Haselnußkeimlinge...)

    ... man kann als Erpresser auch auf einen schon fahrenden Zug aufspringen. Und versuchen da wieder runterzukommen, wenn es zu heiß wird.

    (Fahrlässige Tötung ist ja ein anderes Format, als einfache Erpressung.)