Beiträge von Nenya

    Meine Hunde bekommen von geringen Mengen Kehlkopf schon furchtbaren Durchfall, und bei Euter hatten wir das Problem auch schon mal (war allerdings eine größere Menge), und Strosse und Lunge dürften bei diesen Mengen evtl den gleichen Effekt haben... ich denke, der Mix wird nicht vertragen und würde es einfach mit Muskelfleisch versuchen. Innereien dann in kleinen Mengen nach und nach ausprobieren, und dann kleine Mengen Strosse, Kehlkopf und so (jeweils eine neue Sache mit Muskelfleisch, nicht zu durcheinander). Sobald dann wieder Durchfall auftritt, weißt du, was nicht vertragen wird.


    Ich kann mir vorstellen, daß bei diesem Mix viele Hunde Dünnpfiff bekommen!


    Ich weiß, daß viele bei Durchfall Reis füttern, aber dieser kaschiert den Durchfall nur indem er aufquillt und den Stuhl dadurch fester erscheinen lässt, zusätzlich zieht er noch alles Wasser, das er kriegen kann, und das begünstigt eine weitere Austrocknung. Leider wird Reis trotzdem von Human- und Tiermedizinern empfohlen bei Durchfall. Meine Hausärztin hat mir diesen Mechanismus aber nochmal genau erklärt. Zudem belastet Reis bei Fleischfressern die Bauchspeicheldrüse, die viel Insulin produzieren muss.


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Saumfleisch ist Zwerchfell. Wie hochwertig dieses Fleisch ist, weiß ich aber nicht.


    Zu Dibo kann ich sagen, daß ich es auch zwei mal ausprobiert habe, und selbst Mika daran rumgemäkelt hat - was bei meinem Brummer schon ungewöhnlich ist. Das Fleisch roch nicht gut, die Stücke waren teilweise grau, manches undefinierbar. Ich habe eine zweite Tüte geholt, da ich dachte, das Fleisch wäre vielleicht einfach schlecht, aber es war genau wie bei der ersten Tüte. Dazu noch der Preis, für den ich bei meinem Händler mehr bekomme und vor allem blutig-frisch. Ich hätte es gern als bequeme Abwechslung mal genommen, aber nicht bei dieser eher fragwürdigen Qualität. Fertigmixe probiere ich seither gar nicht mehr aus.


    Liebe Grüße,
    Michaela

    ... und wenn die Kritiker jetzt "Siehste!" schreien, dann würde ich sagen: Wer weiß, wie schlimm es mit TroFu geworden wäre!


    Ich habe davon nicht wirklich Ahnung, aber wenn er damit beschwerdefrei leben kann, ist das doch absolut in Ordnung. Schön für Mr Ekko!


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Hallo,


    und danke für eure Antworten!
    Ich bemühe mich sehr, locker zu bleiben, und wenn ich die Hunde, die uns so begegnen, kenne, ist das auch ok. Bei fremden frei laufenden ist mir schon etwas mulmig, aber bisher hat Mika alles gut geregelt, indem er einfach zu mir kommt, wenn es ihm zu viel wird, aber mittlerweile auch wieder auf Hunde zu geht.


    Die Situation mit der Hündin meiner Schwester war schon ernst, wären wir nicht dazwischen gegangen und hätten - um ehrlich zu sein mir aller Kraft und wenig Rücksicht - die zwei großen nicht wegzerren können, wäre es wohl böse aus gegangen. So spielte sich alles in wenigen Sekunden ab, die mir wie Stunden vorkamen! Harmlose Rangeleien gab es draußen mit fremden Hunden als auch mit diesen beiden schon mal, auch lautstarkes Verwarnen - da erschrickt man kurz, aber das ist halt hundetypisches Verhalten und war nie gefährlich oder so. Daher hat mich dieser Tag so fertig gemacht - Mika hätte tatsächlich schwer verletzt werden können, das war kein Verwarnen mehr. Vier Erwachsenen haben die Hunde trennen müssen, und das nicht gerade sanft. Daher will ich auch nicht mehr, daß die vier in dieser (wirklich riesigen) Wohnung aufeinander treffen - ich wäre dort nie mehr entspannt, und das würde sich bestimmt übertragen. Draußen möchte ich sie aber schon wieder zusammenführen.


    Also, es scheint sich alles zu regeln, ich bin gespannt, wie er reagiert, wenn wir sie draußen wieder treffen. Bisher legt er sofort die Ohren an und leckt sich die Lefzen, wenn ich die Namen der Hunde erwähne...


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Meine TÄ weiß seit ein paar Monaten, daß meine Hunde gebarft werden, findest es wohl ziemlich dumm und verantwortungslos, diskutiert aber nicht mehr darüber, nachdem ich beim letzten Mal gesagt habe, daß in meine Hunde definitiv kein Brocken FeFu kommt (Mika sollte Hill´s irgendwas blabla kriegen, wegen seiner Gelenkbeschwerden). Ich habe ihr gesagt, daß ich nicht "aus der hohlen Hand einfach so" rohes Fleisch füttere, wie sie es beschrieb, sondern mich schon über Bedarfswerte usw informiert hätte und mir auch Meyer/Zentek ein Begriff wären.


    Ich möchte nicht arrogant klingen, aber meine Hunde werden bald 4, seit dreieinhalb Jahren werden sie roh ernährt, ich habe mich das erste Jahr fast täglich und bis heute noch sehr häufig mit der Theorie der Hundeernährung beschäftigt - ich denke, da habe ich nicht weniger Anspruch darauf, daß meine Meinung als fundiert und richtig akzeptiert wird, als ein Arzt ihn hat. Mein Studium war halt nur autodidaktisch und von dem Interesse an der Gesunderhaltung meiner Hunde angetrieben. Und so wird es hier im Forum jedem gehen.


    Im Übrigen sollte man sich nie einreden lassen, die Erkrankungen der Tiere kämen von unserer Art der Fütterung. Bandwürmer etc. kann sich auch ein Hund holen, der zig mal im Jahr entwurmt wird und brav Frolic frisst.


    Mathilde : mir war das auch unangenehm, aber jetzt ist die Sache geklärt, ich denke ich konnte durchblicken lassen, daß ich schon weiß, was ich da tu. Ich würde nicht lügen - sag die Wahrheit, du kannst ja dikutieren und dadurch zeigen, daß du Ahnung von der Materie hast, und lass dich nicht beirren. Das Thema wird vielleicht immer heikel bleiben, aber die Fronten sind geklärt :D


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Hallo,


    danke für deine Antwort. Das Trösten war für den weiteren Verlauf wirklich falsch, andererseits in dieser Situation meiner Meinung nach aber für Mika schon wichtig, um sich beschützt zu fühlen. Das war ja kein Gerangel mehr - zwei 30 Kilo Hunde auf einem 11 Kilo Hund, ich konnte Mika erst gar nicht sehen und dachte er wäre schon schwer verletzt. Er hatte richtige Todesangst und, wenn auch leichte, Bissspuren am Hals. Er hat auch nicht laut geschrien, sondern mehr so wie ein panisches, abgehacktes, gepresstes Gewinsel mit Jaul-Einlagen. Ich kann es gar nicht beschreiben. Es hörte sich gar nicht an wie von einem Hund.
    Naja, rückgängig machen kann ich es ja eh nicht. Zumindest orientiert er sich, wie du sagst, jetzt deutlich mehr an mir und scheint sich durch mich auch beschützter zu fühlen.


    Die Hunde dürfen bei meiner Schwester im Wohnbereich schon spielen, da er echt riesig ist, ohne enge Ecken. Richtiges Toben mit Jagen und so nicht, aber ein wenig rumtollen ist schon erlaubt. Finde ich auch ok. Meine Hunde spielen ja auch bei mir im Wohnzimmer, wenn sie möchten. Der enge Korridor war halt, wie du schon sagtest, das Problem. Und in den dürfen die Hunde nicht, da sie dort nicht richtig "in Sicht" sind. Es sind aber alle bei blöderweise gerade offener Tür dorthin gerannt...


    Ja, getrennte Räume werden wohl eh nicht durchführbar sein. Mika würde an der Tür kratzen, um zu mir zu kommen, und die Hunde meiner Schwester würden bestimmt bellen oder sonstwie auf sich aufmerksam machen - das sind Vermutungen, weil wir sie ja noch nie weggesperrt haben. Aber entspannt wird es für mich nicht mehr sein, mit allen vieren in einer Wohnung, so daß entweder die Hündin oder meine beiden an der Leine sein müssen. (Eher meine, damit Macy sich nicht bedrängt fühlt, falls meine sich ihr nähern.)


    Und draußen mache ich dann so weiter wie bisher... und werde mich mit meiner Schwester und ihren Hunden demnächst draußen treffen. In ihrer Wohnung gehe ich allerdings kein Risiko mehr ein - wenn ich mal hinfahre, dann ohne Hunde. Zumindest in nächster Zeit.


    Einen Hundetrainer würde ich kontaktieren, wenn Mika noch schlimmere Angst entwickelt und sich das manifestiert.
    Ich denke, so wie es jetzt ist sind wir auf einem guten Weg. Außerdem habe ich hier bei uns leider noch nie von einem guten Hundetrainer gehört.


    Danke nochmal für die Antwort, Steffi, ich werde deinen Rat beherzigen und erstmal meinen eigenen Schock überwinden!


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Hallo,


    am 26.12. wurde Mika von der Hündin meiner Schwester (Retriever-Ridgeback-Mix) gebissen, aber zum Glück kaum verletzt. Es hatte sich beim Spielen die Situation ergeben, daß ihre und meine Hunde (insgesamt 4) in den Korridor gerannt sind, was der Hündin in der Enge zu viel wurde, woraufhin sie Mika angriff. Der Rüde meiner Schwester (Labrador) machte sofort mit (die Hündin ist die dominantere und der Rüde macht immer mit, was sie so tut).


    Wir konnten die Hunde schnell trennen, Mika war sehr verstört, hatte aber nur minimale oberflächliche Wunden am Hals, die desinfiziert wurden. Er hatte Todesangst bei dem Angriff, hat geschrien wie ich nie wieder hören möchte, gezittert und völlig verstört geguckt. (Die Hündin kommt aus schlechter Haltung, meine Schwester hat sie gut wieder "hinbekommen". Daß sie revierverteidigend und auch futterneidisch ist wissen wir und sind entsprechend vorsichtig, aber in dieser Situation waren die Hunde schneller als wir. Vorher war das gemeinsame Spielen nie ein Problem.)


    Wenn ich jetzt den Namen der Hündin erwähne, guckt er sofort ganz unterwürfig und legt die Ohren nach hinten, soweit das bei seinen Schlappohren möglich ist. Draußen hat er jetzt zweimal einen Hund, der an seinem Kopfbereich geschnuppert hat, weg geknurrt - hat er so vorer nie gemacht. Er verbellt an der Leine alle Hunde von Weitem, im Freilauf kommt er zu mir, wenn größere Hunde sich ihm nähern. Ich möchte nicht, daß ich seine Angst unbewußt verstärke. Wenn er bellt, ignoriere ich es und gehe in normalen Schritttempo an den entgegen kommenden Hunden vorbei; versteckt er sich hinter mir, lasse ich ihn, schenke ihm aber keine Aufmerksamkeit. Sein Knurren habe ich mit einem "Aus" kommentiert und mich mit dem jeweils anderen Hundebesitzer weiter unterhalten.


    Wir treffen oft Hunde, die sich nach kurzer Begrüßung nicht weiter für meine beiden interessieren; diese Begegnungen nutze ich immer, mich mit dem Hundehalter länger zu unterhalten, um Mika Situatonen zu bieten, in denen er merkt, daß nicht von allen großen Hunden eine Gefahr ausgeht und er sich entspannen kann.


    Sind meine Vorgehensweisen richtig? Was kann ich noch tun?
    Ich habe überlegt, mich mit meiner Schwester und ihren Hunden draußen zu treffen, wo die Situation entspannt sein wird (die Hündin ist ja nicht bösartig - wobei ich selber zugegebenermaßen auch etwas Angst vor einem Zusammentreffen habe, da der Schock auch bei mir tief sitzt). Andererseits habe ich die Befürchtung, daß Mika zu verängstigt sein wird und die Situation noch schlimmer wird. Sollte ich damit warten, bis er auch bei anderen Hunden wieder mehr Vertrauen hat?


    Es wird nicht zu vermeiden sein, daß die Hunde bei Familienfeiern oder so wieder zusammentreffen (wobei ich dann die Hunde entweder in getrennten Räumen unterbringen oder -mal der eine, dann die andere- angeleint halten würde, je nach Situation). Ein großer Fehler war sicher das ausgiebige Trösten nach dem Angriff, außerdem hat Mika meine eigene Panik sicher bemerkt. Allerdings konnte ich nicht anders, als meinen verstörten Hund auf den Arm zu nehmen und ausgiebig zu untersuchen und beruhigen. So, wie er geschrien hat, dachte ich er wäre schwerst verletzt... ich darf gar ich drüber nachdenken.


    Habt ihr noch Tips für mich?


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Hallo,


    ich denke, mit Einschleichen ist das Gewöhnen an die einzelnen Suppis, und nicht an die Mischung gemeint. Wenn man erstmal nur Calcium nimmt z.B., wird das Fleisch vielleicht eher angenommen. Und dann kann man Suppi für Suppi aufbauen.
    So aht es meine Schwester mit ihren Katern gemacht, und es hat super funktioniert.


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Zitat

    Warum passt denn da jetzt kein Knochen bei; Rind oder Kalb mit Fleisch dran und auch keine große Stücke. So ein Durcheinander finde ich das jetzt nicht, oder ? Und das bekommt er jetzt schon mehrere Wochen. Beschwerden habe ich noch keine festgestellt


    Daher hatte ich ja betont, daß es vielleicht nur meine Sicht ist, und es auf empfindliche Hunde bezogen. Und ich empfinde morgens FeFu und abend Barf eben als Durcheinander, weil unnötig. Und den Zusatz mit den fleischigen Knochen hatte ich gemacht, um einfach sicher zu gehen. Ich wusste ja nicht, ob dir das bekannt war, daß Hunde keine blanken Knochen fressen sollten. Ich habe nie gesagt, daß Knochen da nicht bei passen, sondern einfach das Gesamtbild etwas durcheinanderfür mich ist.


    Zum Ekel vor den Innereien: Lies mal "Katzen würden Mäuse kaufen". Dann ekelst du dich vor der stinkenden Dosenpampe. Ist stilistisch zwar wirklich schlecht geschrieben, aber inhaltlich hochinteressant. Nachdem ich dann wußte, was sich in FeFu an Abfällen, Kot, Aromastoffen und sonstigen Zusatzstoffen befindet, müssen auch meine Eltern die Hunde roh ernähren, wenn sie mal für ein Wochenende dort sind, während sie dort zuvor auch Dose bekommen durften (und ständig Blähungen davon hatten...). Aber da habe ich dann schon alles vorbereitet und sie müssenes nur auftauen und in den Napf kippen. Aber wenn man sich so richtig ekelt, ist das natürlich echt ein Problem. Anfangs habe ich die Leber auch immer nur mit Besteck angefasst, mittlerweile nehme ich Pansen, Hühnerhälse, Leber und Co auch so in die Hand. Vielleicht gewöhnst du dich mit der Zeit dran, wenn du erstmal nur Gewolftes nimmst oder die kleinen Hühnerlebern?


    Man kann Leber übrigens auch schon gewolft bestellen, das ist dann einfach rote Matschpampe! Zum Beispiel beim Tierhotel.


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Hallo,


    es geht auch nicht ums "Friss oder Stirb", und es soll dem Hund auch schmecken, aber manche Hunde machen aus der Fresserei ein Machtspielchen, habe ich den Eindruck. Meine müssen auch kein Pferd oder Kaninchen fressen, weil sie es nicht mögen. Sie haben es aber noch nie gemocht/gefressen. Aber wenn sie 3 Tage Rind fressen und am nächsten Tag rummäkeln würden, hätten sie halt Pech (meine sind allerdings nicht so mäkelig).


    Und Hunde müssen auch nicht für jede positive Zuwendung etwas tun, das sehe ich genauso. Wenn ein Hund ein kleines Leckerchen am Tag einfach mal so kriegt, ist das ja auch in Ordnung. Aber manche Hunde bekommen eben drei, viermal oder häufiger einfach mal so etwas - und dann ist klar, daß bestimmte Hunde dann ihr Futter stehen lassen. Es gibt ja immer die Hoffnung auf was Tolleres. Und Streicheleinheiten, liebe Worte usw bekommt wohl jeder unserer Hunde, ohne etwas dafür tun zu müssen. Aber Futter darf sich ein Hund außerhalb der normalen Mahlzeit ruhig verdienen, das sehe ich auch so. Und ein bißchen "Arbeit" macht den Hunden ja auch Spaß und strengt Hirn und/oder Körper positiv an.


    Mit "ein gesunder Hund verhungert nicht vor dem vollem Napf" meinte ich natürlich nicht, daß dein Hund sich ekeliges Zeug reinquälen muss, weil er sonst zugrunde geht. Aber du hast doch selbst gesagt, er habe bestimmte Dinge eine Zeitlang gegessen, und dann nicht mehr. Klassisches Rummäkeln. Wenn du dem immer nachgibst, wirst du bald vier mal am Tag etwas kredenzen dürfen, bis der Hund was frisst, wenn du Pech hast. Wenn das Fleisch ok ist und der Hund die Sorte prinzipiell mag, hat er eben nicht genug Hunger, wenn er sich leisten kann, es abzulehnen.


    Ich habe den Eindruck, ihr habt da einen ganz schön verwöhnten kleinen Prinzen ^^ , dem ihr nichts abschlagen könnt... und du kannst sicher sein, daß er das ganz genau weiß! :D


    Ansonsten finde ich ein Mischmasch aus rohem Fleisch, Dose und Knochen dann und wann irgendwie gewagt. Ein empfindlicher Hund könnte vielleicht Bauchweh bekommen. Ist aber vielleicht nur meine persönliche Sicht, da ich von Fertigfutter/Rohfutter-Mischerei nicht so viel halte. (Und Knochen bitte immer nur mit viel Fleisch dran füttern, sonst kann es mit der Verdauung Probleme geben, wie Knochenkot oder Darmverschluss.)


    An den Pansen-Geruch und ans Innereien-Zersäbeln gewöhnt man sich schnell. Und wenn du alles vorbereitest, müßte deine Frau ja nur alles aus der Tüte oder Dose in den Napf kippen und fertig. Selbst meine Mutter macht das mittlerweile, wenn die Hunde mal bei meinen Eltern sind - sie will nur nicht wissen, was die da so genau fressen!


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Hallo,


    ich habe den Eindruck, dein Hund tanzt dir ganz schön auf dem Kopf rum! ;)
    Er nimmt was er will, wenn er es nicht nimmt wird er schon was anderes kriegen - und das weiß er auch! Hunde müssen ja nicht alles mögen, was man ihnen vorsetzt, aber sie sollten auch nicht an allem rummäkeln, vor allem nicht, wenn sie es mal gern gefressen haben.


    Vorausgesetzt, der Hund ist gesund, würde ich ihm Barf vorsetzen (Sorten, die er mal gefressen hat) und sonst nichts. Kein Leckerchen (10 g Trockenfleisch entsprechen glaube ich ca 50g Frischfleisch - falls ich da jetzt nicht was verwechsel), keine Möhre oder Kartoffel zwischendurch: er sollte merken, da er sein Futter bekommt, und es auch fressen muss, wenn er satt sein möchte. Frisst er es nicht, ist das Pech.


    Und nicht zu viel Durcheinander. Wenn er Rindfleisch schonmal gern genommen hat, würde ich erstmal nur das nehmen. Und erstmal keine Knochen, die Verdauung sollte sich nach dem Dosenfutter und Barf-Wechsel erstmal richtig auf Fleisch einstellen können. Und wenn er es erstmal ein paar Tage nur pur nimmt, ist es auch ok. Mit einem TL Öl und etwas Eierschalenpulver kann man dann immer noch anfangen.


    Ein gesunder Hund verhungert nicht vor dem vollen Napf; lass dir nicht auf der Nase rumtanzen :) Wenn dein Hund entscheidet, daß er sein Futter nicht will, kommt es eben bis zur nächsten Mahlzeit weg.


    Liebe Grüße und viel Durchhaltevermögen,
    Michaela


    Edit: Sabine, ich hatte deinen Beitrag gar nicht gesehen! Da haben wir ja fast das Gleiche geschrieben!

    Hallo,


    wurde eine Pilzerkrankung ausgeschlossen? Denn daß 4 Hunde wegen der Fütterung mit Haarausfall und Juckreiz reagieren, finde ich eher unwahrscheinlich. Sowohl Haarausfall als auch Juckreiz und Ohrinfektionen würden zu Pilzen passen. Zum Nachweis muss eine Hautprobe genommen werden, da die Haut mit bloßem Auge betrachtet trotz Befall auch unauffällig erscheinen kann.


    Da einer der Hunde mal Pseudomonaden hatte, würde ich bei der nächsten Ohrinfektion (egal bei welchem Hund) auf jeden Fall einen Abstrich nehmen lassen (wenn nicht schon passiert), da diese Keime außerordentlich hartnäckig und sehr ansteckend sind (im Krankenhaus etwa so gefürchtet wie MRSA).


    Mykostin kenne ich nicht, hört sich aber ja schon nach irgendwas gegen Pilze an - kannst du mal beschreiben, was das ist?
    Wozu gibst du das MSM?
    Es ist zwar unwahrscheinlich, wenn alle Hunde betroffen sind, aber alles was man füttert kann Unverträglichkeiten auslösen - daher würde ich alles Unnötige erstmal weglassen. Zu den Ölen und dem Getreide hat Carina ja schon was gesagt. Ich kann mich nur anschließen: es ist wirklich viel was die Hunde bekommen (nicht die Menge, sondern die verschiedenen Zutaten).


    Füttere doch erstmal nur ein, zwei Sorten Fleisch und Obst/Gemüse, eine Sorte Öl, und sonst gar nichts. Das schadet den Hunden nicht und hilft vielleicht, die Ursachen näher einzugrenzen.


    Ich vermute jedoch eher eine Hauterkrankung oder Ähnliches, da alle Hunde betroffen sind. Oder wäschst du vielleicht die Hundedecken mit einem bestimmten Mittel, oder verwendest einen besonderen Reiniger oder so? Ist zwar auch nicht sehr wahrscheinlich, daß es daran liegt, aber man muss ja in alle Richtungen denken!


    Halt durch; das Barfen solltest du deshalb nicht aufgeben - wäre ja gelacht, wenn es da keine Lösung gibt!


    Liebe Grüße,
    Michaela


    Hut ab vor deinem TA übrigens, der sich mit dem Barf-Plan auseinandergesetzt hat!

    Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie wenig sich andere Hundehalter manchmal auskennen. Ich wurde schon dreimal gefragt, ob Mika früher geschlagen wurde, weil er sich so wegducken würde. Wenn auf mich eine fremde Hand, größer als mein Kopf, von oben herabgesaust käme, würde ich mich auch wegducken...


    Ebenso schlimm finde ich Leute auf der Straße oder im Bus, die meine Hunde aus einiger Entfernung anlocken. Mika zieht dann gleich vor Freude wie verrückt, weil er meint, es wären Bekannte. Was haben die Leute davon, mit den Fingern nah am Boden Lockbewegungen zu machen oder schnalzende Geräusche mit der Zunge, damit meine Hunde sie mal angucken? Das passiert echt fast täglich. Die Schlimmsten tätscheln dann im Vorbeigehen gern noch auf die kleinen Hundeköpfe. Dabei wünschte ich manchmal, meine Hunde wären nicht so sozial und geduldig, damit sie wenigstens mal knurren oder bellen würden. Aber so kann nur ich scheinbar die Signale deuten: wegducken, ausweichen, starr in die andere Richtung blicken - man sieht eindeutig, daß ihnen das Getätschel nicht gefällt (wobei Mika sich oft schon gern von Fremden streicheln lässt, wenn es "richtig" gemacht wird).


    Im letzten Winter hat eine Passantin, die in einem Bushaltestellenhäuschen saß, die zwei so penetrant zu sich gelockt ("ja, kommt mal her, hopp hopp hopp, ei, was habe ich denn da..."), daß ich die Leinen locker gelassen habe: der Erfolg waren etliche Pfotenabdrücke auf dem Mantel der Dame, die mich entsetzt ansah. Ich habe dann nur gesagt, daß sie die Hunde ja zu sich gelockt hätte und man dem Matschwetter mit schmutzigen Pfoten rechnen muss. (Zur Not sind die Hunde ja versichert, falls ich die Reinigung hätte bezahlen müssen.)


    Das Thema ist ein Fass ohne Boden!

    forsthaus : das mit dem kupieren war natürlich nicht ernst gemeint; dieser barbarische Brauch sollte überall verboten werden!


    Und ich finde ebenfalls, daß ein Hund ruhig knurren darf, wenn ihm was nicht passt. Wenn der Mensch diese Warnung nicht ernst nimmt - selber schuld. Bei Kindern ist das natürlich anders: in dem Fall ist der Erwachsene Schuld, der Kind und Hund unbeaufsichtigt lässt. Eine Situation, in der es möglich ist, daß ein Kind zu einem Hund geht um diesem den Knochen zu klauen und dann gebissen wird, sollte nochmal sehr genau überdacht werden, bevor man "Böser Hund" ruft...

    In diesem Thema scheinen wir Hunde- und Katzenmenschen ja einig zu sein :D


    @Raphaela: Meinst du es nützt was, wenn ich meine Cavaliere kupieren lasse? Dann sehen sie bestimmt ganz gefährlich aus, mit spitzen Ohren und Stummelrute... 8o Dann kann ich auch abends in den Park!

    Genau so sehe ich das ja auch. Aber wenn ich es "verbiete" werde ich angesehen wie ein schlechter Mensch. Aber dann bin ich halt schlecht! :boxen:


    Meine Hunde behalten ja diesen Welpencharme aufgrund der Größe und des Aussehens - solche Begegnungen finden also jeden Tag statt.


    Ich persönlich hätte ja Bedenken, gerade kleine Hunde einfach mal so zu streicheln - da gibt es wegen mangelnder Erziehung (ist ja nur´n kleiner Hund) ja doch eher den ein oder anderen Beißer!

    Hallo,


    ich weiß nicht ob das schon abgeklärt wurde, aber eine Bekannte hatte früher einen Hund, der sich die Beine ganz ähnlich aufgeleckt und gebissen hat. Bei dem ist dann irgendwann eine leichte Einklemmung (?) des Rückenmarks im oberen Wirbelsäulenbereich festgestellt worden - so leicht, daß es nicht zu Lähmungen, aber wohl zu Taubheits- und Kribbelgefühlen in den Beinen geführt hat.


    Ich selber kenne es von Hinterhandslähmungen bei Ratten: das sieht dann ähnlich aus.


    Ansonsten halte ich Propolis für eine gute Idee, gibt es ja auch alkoholfrei, so daß es nicht brennt!


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Hallo,


    eben beim Spaziergang wollte ein Mann meine Hunde streicheln, indem er sich von vorn über sie beugte und mit der Hand - schon mit Tätschelbewegungen - in Richtung Kopf zielte. Mika wich direkt zur Seite aus, und Jake stellte sich hinter mich. Ich habe den Mann dann gebeten, erstmal zu fragen, da nicht alle Hunde das Anfassen durch Fremde mögen und er ja durchaus mal an einen bissigen Hund geraten könnte. Er wurde daraufhin ausfallend, ob ich etwa meinen würde meine Hunde wären zu gut, um von ihm gestreichelt zu werden. Ich bin dann wortlos gegangen (da es bereits dunkel wurde und sonst kaum jemand im Park war). Soetwas ist schon häufiger passiert, allerdings nicht so unfreundlich. :evil:


    Wie seht ihr das? Abgesehen von der ungünstigen Vorgehensweise dieses Mannes - es hat doch nicht jeder automatisch das Recht, meine Hunde anzufassen, oder? Zumindest sollte man gefragt werden.


    Nicht falsch verstehen, sie dürfen schon getreichelt werden - Kinder dürfen fast immer streicheln, Erwachsene die fragen und sich nicht von oben über die Hunde beugen auch. Aber Leuten, die betrunken sind, eine Zigarette in der Hand haben oder schmuddelig sind und solchen, die einfach davon ausgehen, so kleine süße Hunde seien Allgemeinstreichelgut, sage ich schon etwas dazu. Gerne auch, daß sich die betreffende Person lieber gut die Hände waschen sollte wegen dem Medikament gegen Pilzerkrankungen im Fell. :whistling: Das sorgt dann erstmal für entsetzte Gesichter. :P
    Ich tätschel ja auch nicht jedes Kind, nur weil ich es süß finde!


    Noch schlimmer sind nur die Leute, die den beiden einfach Leckerchen geben. Dann sage ich gerne: Oh, ich hoffe das war getreidefrei - sonst muss ich gleich vielleicht zum Tierarzt. Immer in der Hoffnung, der Schock sitzt bei der nächsten Begegnung noch und es werden keine Leckerlies an fremde Hunde mehr verteilt.


    So, darüber mußte ich mal aufregen!


    Liebe Grüße,
    Michaela

    Zitat

    Passiert halt, ich hab beim verarbeiten schon mehr als einmal Bläma im Mund gehabt...


    Da hab ich ja noch Glück gehabt! Schlimmer geht immer...


    Und ich fand die Pampe tatsächlich total lecker - bis mir die rohe, glitschige Wabbel-Leber eingefallen ist!

    Hallo,


    gestern Abend habe ich für meine Hunde, die ja nun auch auf den Obst/Gemüse-Geschmack gekommen sind, Obst püriert.


    Das Mus aus Bananen, Mandarinen und Äpfeln roch so lecker, daß ich gleich mal probieren musste - köstlich!


    Erst nach drei Löffeln fiel mir ein, daß ich ja schon rohe Leber mitpüriert hatte... 8|
    Da fand ich es dann gar nicht mehr so lecker :wacko:


    Wollt´s nur mal erzählen, weil das so typisch für mich ist!


    Liebe Grüße,
    Michaela