Beiträge von nordlicht

    Wie schon geschrieben, es gibt fast überall 500g Packungen Hühnerklein zu kaufen. Allerdings würde ich erstmal mit Flügeln und Hälsen anfangen, ausser dein Hund kennt das schon vom Züchter.
    Ich hab hier einen 7 Monate alten Gröni und es so gehandhabt, dass ich die grosse Packung auseinandergenommen und die Flügel einzeln vorgefroren habe. So konnte ich sie dann auch einzeln wieder auftauen. ;)
    Das kannst du mit den Hühnerhälsen auch so handhaben, aber da wir Winter haben, kannst du die angebrochene Packung ggf ja auch auf dem Balkon zwischenlagern. Sie sollte so nach 3 Tagen ja auch aufgebraucht sein.


    Zum Ca und den Eierschalen lies doch mal die Ca Liste, da wird dir geholfen. :)


    Zusätze hab ich auch wenig gegeben. Es gab Algen, weil wir in der Schweiz sind, und Öl. Allerdings hab ich da mit meinen Hunden grad eine Kräuterkur gemacht und die Kleine natürlich auch gleich mit einbezogen.


    Mengenmässig hab ich auch mit 6% des aktuellen Gewichtes angefangen. Du musst halt schauen, wie und ob der Hund zunimmt und dann reagieren, wenns zuwenig/zuviel ist. Ich hab die Futtermenge anfangs auch fast wöchentlich angepasst.


    Da ich ein Rechenfreak bin, habe ich mir dazu eine nette Exceltabelle gebastelt, wo ich nur noch das Gewicht und die Prozente anpassen muss, dann wirft es mir gleich den Wochenplan aus. Ich habe natürlich nicht grammgenau gefüttert, aber so als Stütze fand ich das schon klasse. Eventuell kannst du dir ja sowas auch machen.
    Ich habe mich am Anfang in den Grundzügen an den Welpenplan von loveoflabs gehalten und den Bedürfnissen meines Hundes sowie meiner zur Verfügung stehenden Zeit angepasst. Vielleicht benutzt du mal die Suchfunktion.
    Milchprodukte und Obst mochte die Kleine gar nicht, also hab ich das am Anfang einfach ersetzt.


    Diesen Welpenbrei fand ich schon immer na ja, daher gabs sowas hier überhaupt nicht. ;)

    Ja, ich würde auch Pferdeknochen dazugeben. Wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte.


    Ca ist im Wachstum wirklich nicht ganz unwichtig, aber wegen der anderen Mineralstoffe/Vit. würde ich mir nun auch keine allzu grossen Sorgen machen. Das Wichtigste bei einer Ausschlussdiät ist durchhalten und Konsequenz. Also auch von rein gar niemandem ein Leckerlie fressen, draussen nix aufnehmen lassen etc.


    Öl würde ich in diesen 6 Wochen gar nicht dazugeben. Danach kannst du eins ausprobieren. Leinöl ist meines Wissens wenig problematisch. Aber eben, das würde ich erst nach der Entgiftung testen.

    Oh je. *seufz*


    Dann kommt aber Dofu auch nicht in Frage. Riecht meiner Meinung nach schlimmer. Würde ich nie füttern. ;)


    Na ja, zwei Tage Trofu wird sie nun auch nicht umbringen - oder du fütterst sie im Vorfeld Fett, dann können sie die Zeit fasten. :D


    nur für die 1-2 tage, die ich im krankenhaus bin werd ich mir was einfallen lassen müssen... hier im haus gibt's ausser mir keine unterstützer :S
    aber den bisherigen beiträgen entnehme ich, dass da gutes dosenfutter am ehesten hin kommt? oder lieber teilbarfen und dann 1-2 tage nur trofu?


    Ich mache es in solchen Fällen (z.B. wenn meine Hunde mal für ein paar Tage zur Züchterin in die Pension gehen) so, dass ich vorgängig das Futter bereits fertig zusammenmische (Gemüse, Fleisch, Öl, was auch immer) und in Dosen einfriere. Das geb ich ihr und sie teilt dann Pi mal Daumen auf die Nasen auf, fertig. Sie muss einzig daran denken, es aus dem TK zu holen. Oder, wenn ich mal für zwei Tage mit Hunden wegfahre, dann gibts halt zwei Tage dasselbe, ohne Gemüse, ohne nix. Ich kauf dann vor Ort schnell was im Supermarkt und gut ist.


    Also keine Panik. Das geht schon. :)

    Jepp. Ich hatte früher mal alles genauestens durchgerechnet, weil ich Verdacht hatte, dass mein Rüde eine Zinkdermatose hat. Zink kriegt man in der Menge echt nicht übers Futter rein (habe mir eine Liste mit allen zinkreichen Nahrungsmitteln gemacht), darum geb ich ihm ab und zu eine Vit.C/Zinktablette ausm Aldi. :whistling:
    Aber im Grunde kann man die Vit. und Spurenelemente gar nicht korrekt ausrechnen, denn erstens variieren die Angaben (von bis) und zweitens kommt es sehr stark auch noch auf die Herkunft, Lagerung etc. an.


    Mach dich nicht verrückt. Wenn du denkst, dein Hund ist unterversorgt, mach halt eine Kur. ;)

    Ich machs in der Tat auch nur mit der 10% Regel, wobei ich da nicht unterscheide. Mal gibts die halt als Leber, mal als Nieren, mal als Milz. Dazu kommt ab und an noch die nette Thymusdrüse. Also einfach gut durchmischt, dann passt's scho. :)

    Hi Joey


    Diese Futterrationen sollen ja auch nur Beispiele sein, wie sowas zusammengestellt werden könnte. Halt einfach nach seinen erforschten Bedarfsmengen. ;) Es hat in meiner Tabelle noch zwei Beispiele OHNE Leber. Dafür wird unten was von vitaminisiertem Mineralfutter gesagt. Es ist nunmal kein Barf, was M/Z da erklärt.


    Ich würde mich ganz normal ungefähr an die 5% Regel halten. Wenn du mal drüber, mal drunter bist, macht das nix.

    Jupp, ich nehm Spinat auch zum grünen Blattgemüse (wenn pur, schmeiss ich einfach noch etwas Mipros rein wegen der Oxalsäure, aber bei erwachsenen Hunden nicht sooo wichtig). Eigentlich achte ich mittlerweile beim Gemüse v.a. auf die Farbe, nicht auf die Form. ;)


    Und mit den drei Mahlzeiten sehe ich es wie Carina. Ich würde den RFK nicht ohne was abends füttern, sondern entweder mittags oder mit ein bisschen Anschubhilfe (also Fleisch).


    Und ja, du wirst es viel lockerer sehen, wenn du eine Weile so gefüttert hast. :)

    Ich schmeisse die Kapseln direkt ins Futter, und wenn es deine Hunde so auch fressen, würde ich sie nicht aufpieksen.


    Zum Blattgemüse: Es geht v.a. um das Grün, da darin sehr viele Vitamine enthalten sind. Ausserdem, und das ist für mich das Entscheidende, fressen die Wölfe eher Gräser und Blätter als Blumenkohl und Karotten. :D Gut, unsere Salate sind nicht wirklich Vitaminbomben, aber sie haben immerhin noch Faserstoffe, die auch wichtig für die Verdauung sind. Im Sommer kann man ja wunderbar auf Dinge wie Löwenzahn und richtige Gräser ausweichen. ;)


    Ich mische das Gemüse meist mit Hack, so wird es auf jeden Fall gefressen.
    Und zum Hunger: Du musst bedenken, dass Trofu eine sehr viel längere Verdauungszeit hat als Frisches. Es quillt, je nach dem wie man es füttert, auch noch auf. Darum hält es auch länger an. Die Umstellung dauert halt.


    Leider ist diese Tatsache ein klein wenig gefährlich, weil sie uns dazu verleitet, dem Hund zuviel zu füttern. Meine Erfahrung hier ist, nach der Umstellung nehmen die Hunde zuerst ab. Man füttert mehr, weil eben Hunger und Gewichtsverlust, und dann kriegt man die Quittung, indem man auf einmal ein Hefeküchlein hier rumliegen hat. 8|:whistling: Also immer gut im Auge behalten. ;)

    Hallo Senta


    Wie bereits geschrieben, Verbände, Salben, Kragen etc. kommen leider nicht in Frage, da der Hund nicht im Haus lebt und somit auch nicht wirklich ständig unter Aufsicht ist. Er hatte sich, nachdem ich seine Stellen mal mit Salbe eingecremt hatte, leider noch ärger aufgeleckt. Und da hatten wir ihn fast immer im Auge. Das war also ein Schuss in den Ofen. :(
    Cortison finde ich persönlich nicht gut, denn ich hab meine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Aber mal sehen, vielleicht denkt der Besitzer anders darüber, ist ja seine Entscheidung. Dank dir!


    Finus
    Ich werde alles mal weiterleiten, danke! Dir und deinem Hund alles Gute! Und ich freu mich, dass ihr Fortschritte seht, trotz Kampf. :)

    Hi Michaela


    Ich glaube, das kann man ausschliessen. Der Hund wird trainiert und es wäre sicher aufgefallen, wenn mit der Hinterhand oder allgemein im Bewegungsablauf etwas nicht stimmen würde. Aber danke für den Hinweis! :)

    Schade. *seufz*


    Das Problem ist ja nun auch, dass der Besitzer nicht weiss, ob der Hund knabbert, weil es einfach abheilt oder weil er wieder auf was reagiert. Sprich, Unsicherheit im Bezug auf den Futterplan.


    Z.B. gibt er seit Neuerem Leinöl dazu. Nun ist er sich nicht sicher, ob das auch mit ein Grund ist. Obwohl ich mir das nicht vorstellen kann. Oder kennt jemand einen Hund, der auf Leinöl reagiert? Es gibt ja nichts, was es nicht gibt....

    Also als reines Spiel würde ich das nun auch nicht ansehen. Eher als Austesten.
    Ich denke auch, das Mädel ist echt souverän, wenn sie sich praktisch nichts anmerken lässt. Wie lange hast du die beiden denn jetzt zusammen?
    Als bei mir die erste Hündin eingezogen ist, hab ich selbiges Prozedere beobachtet. Wobei der Rüde niemals gleich nach Hereinkommen die Hündin "angefallen" hat. Das hätte ich ihm auch unmöglich gemacht, denn das find ich daneben. ;) Aber sonst war das ein Gereite hier. :wacko: Meine Hündin hat sich dann irgendwann gedacht, was du kannst, kann ich schon längst. Nur wenn fremde Hunde dabei waren, durfte sie sich dies nie erlauben, dann wurde er sauer (Gesicht verlieren? *grins*)


    Wir hatten mal einen Rüden in den Ferien, der zu Hause absolutes Omega war. Hier hat er dann ausgetestet, was für ihn drin ist, und ist ständig meiner Hündin aufgeritten, hat sie praktisch gehütet und abgepasst. Ich habe beobachtet, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Hunde untereinander das schon geregelt bekommen. Jedenfalls ging es zwei Tage so, dann ist ihr der Kragen geplatzt und sie hat ihn dann mal gepackt. Danach wars gegessen. :D


    Was ich damit sagen will, wenns ihr zu bunt wird, wird sie sich schon wehren. Aber dieses Abpassen würde ich unterbinden.

    Ja, das mit langwierig befürchte ich leider auch. Denn ich weiss von mir selber (Neuroderm.), wie sehr es juckt beim Abheilen.


    Raphaela, hast du die Stellen von Mark denn mit irgendwas behandelt? Ich habe mir gestern überlegt, ob eine Propolistinktur evtl. was bringen würde. Keine Crème und deshalb die Hoffnung, dass er dann nicht rangeht. :ka:


    Rudelstress ist eigentlich nicht vorhanden, da sie pärchenweise gehalten werden. Die läufige Hündin war aber leider im Nebenzwinger.


    Und da haben wir schon das Problem wegen des Kragens. Eigentlich keine schlechte Idee, wenn auch mühsam für den Hund. Aber weil er eben draussen im Zwinger lebt, ist das nicht wirklich machbar.

    Hi Leute


    Bei diesem Fall hier bin ich echt ein wenig überfordert. Folgendes Szenario:
    Ein Rüde leckt sich nach einer Futterumstellung (Trofu) die ganzen Beine wund. Da er früher schon immer mal im Herbst eine offene Stelle gehabt hat, wurde zuerst abgewartet. Dann hat man beim TA (der die Leckgeschichte auch schon lange kennt) diesen Allergiebluttest gemacht (auf den ich nicht so stehe, aber egal ;) ). Da kamen dann ganz viele Unverträglichkeiten heraus.
    Ich habe den Besitzer nun soweit gebracht, eine Ausschlussdiät zu machen. Der Hund kriegt nun seit ca. 5 Wochen Fisch und Reis. Fisch deshalb, weil dieser a) im Test negativ geblieben ist (und Besitzer glaubt an diesen Test) und b) kostenlos zur Verfügung steht (es sind noch 10 andere Hunde vorhanden).
    Dies allein seh ich schon mal als superpositiv. :D


    Jetzt haben sich die Leckattacken anfänglich massiv gebessert und es schien, als ob die Wunden LANGSAM! zuheilen würden. Jetzt hat der Hund aber letztens wieder ein Bein neu bearbeitet, was der Besitzer auf das mitgefütterte Ei zurückgeführt hat (war ein Versuch). Also wieder weg.
    Nun hat er aber wieder angefangen, ein anderes Bein aufzulecken und keiner weiss wieso. Obs an der läufigen Hündin oder an der einsetzenden Kälte gelegen hat?


    Ich frage mich nun, ob die Wunden nicht schneller zuheilen müssten, wenn es denn aufs Futter zurückzuführen wäre.Tierchen oder Pilz negativ. Oder liegt die langandauernde Heilung daran, dass er diese Stellen schon so lange manipuliert hat?
    Ich setzt mal ein Bild rein, was den Zustand von vor ca. 3 Wochen zeigt. Ein Neueres habe ich leider nicht, weil die Cam kaputt ist. Kann also nicht vergleichen.



    Eine Salbe draufschmieren geht auch nicht, weil der Hund dann noch intensiver leckt.


    Irgendwelche Ideen, Vorschläge?