Beiträge von ebuder1

    Guten Morgen liebe Forenmitglieder,

    Danke Kuhkatze für die Nachfrage,

    Ja, Karlsson geht es wieder gut. Die Tierärztin gab mir in der letzten Woche noch den Rat, Zucker oder medizinischen Honig auf die Wundränder zu geben, dann zögen sie sich schneller zusammen. Letzteren hatte ich noch in der Hausapotheke. Binnen 3 Tagen war die Wunde schön von unten her granuliert (sagt man so?), hatte sich um die Hälfte verkleinert und auch die gelblich Haut, von der die Tierärztin meinte, ich müsse damit rechnen, dass sie sich ablöst und ein neues Loch verursacht, hatte sich abgelöst. Das Beste jedoch war, dass sich unter dieser Haut kein Loch sondern ganz frische rosa Haut befand. Seit letztem Donnerstag bekommt Karlsson kein Antibiotikum mehr und wir sind im Moment dabei, seinen Darm wieder aufzubauen ( hatte während der Antibiotikagabe Durchfall). Ich gebe ihm Symbiopet.

    Seit Freitag darf er auch wieder nach draußen und der kleine Kerl genießt das Leben wieder in vollen Streunerzügen.

    Ich danke Euch für Eure hilfreichen Kommentare und wünsche Euch und Euren Fellnasen eine schöne Woche.

    Seid lieb gegrüßt

    Hallo,

    Habt vielen Dank für die schnellen Antworten. Das beruhigt mich sehr.

    (Wurde gestern noch von einem Tierarzt der Tierklinik, den ich nach seinen bisher gemachten Erfahrungen bei gebarften Tieren mit Wunden fragen wollte, statt mit einer vernünftigen Antwort mit den Worten „ Soll ich Ihnen jetzt Absolution erteilen“ abgewiesen.)


    Ich barfe allerdings kein Biofleisch und habe leider auch keinen regionalen Nachbarbauern ausfindig gemacht, der mir jeden Monat geschlachtete Hühner verkaufen würde.


    Also geh ich in den verteufelten Supermarkt und kaufe die Hühnerbrüste die Karlsson so innig liebt.


    Hab mir bisher auch nicht mehr solche Gedanken um die Futtervielfalt gemacht, da er sich meiner Auffassung nach schön bunt ernährt ( fängt viele Mäuse und frisst immer wieder mal auch bei unserer Monika mit (Feucht -und Trockenfutter).


    Nochmals lieben Dank für die schnellen Antworten.

    Ich melde mich später noch einmal wenn es ihm (hoffentlich bald) besser geht.

    Liebe Grüße

    Guten Abend liebe Forenmitglieder,

    verzeiht bitte, wenn ich so direkt mit der Tür ins Haus falle, aber dennoch möchte ich gleich loslegen:

    Ich habe einen 2 jährigen Kater -Karlsson-, den ich fast ebenso lange barfe (nun ja, er frass eigentlich bisher, was ihm vors Mäulchen kam und verschonte auch die Feucht -und Trockenfutter anderer Katzen nicht).


    Nun hatte der Karlsson vorigen Donnerstag wohl einen Unfall. Wir sind dann umgehend zum Tierarzt gefahren, wo die von mir festgestellte Schmerzhaftigkeit in der Nähe des Schwanzansatzes bestätigt - aber leider die Ursache wohl nicht gefunden wurde. Weiterhin stellte man noch eine Schürfwunden am linken Oberschenkel und ein Ausbleiben der Darmperistaltik fest.

    Mit einer MCP-Tablette, Jodsalbe, Vitaminpaste und Meloxicam wurde ich aus der Praxis entlassen, verbunden mit der Aufforderung, dass der Karlsson fressen muss, damit vor allem die Darmtätigkeit angeregt wird.


    Nun letzteres hat sich inzwischen reguliert aber mein Kater kam nicht so richtig auf die Beine. Er schlief viel, wirkte teilnahmslos...

    Gestern nahm ich ihn wieder auf den Arm, weil ich sah, dass er sich am Schwanzansatz Fell ausgerissen hat. Und dabei nahm ich war, dass er in dieser Gegend fürchterlich roch.

    Ich durchsuchte sein Fell und fand ein Loch (gereifter aufgegangener Abszess).

    Wieder - auf in die Tierklinik. Die behandelnde Tierärztin stellte fest, dass der Abszess gereift und von selbst aufgegangen war seine Körpertemperatur grenzwertig normal war ("kurz vor Fieber" - ihre Worte). Die Wunde wurde mit Wasserstoffperoxid gespült und er bekommt seitdem ein Antikiotikum (Amoxiclav).

    Wir erhielten die Auflage, den eröffneten Abszess ebenfalls 2mal täglich mit Wasserstoffperoxid zu spülen (eine Tortur für ihn, dass kann ich sagen).


    Heute war ich noch einmal beim Haustierarzt. Dieser meinte, er würde lieber eine antibiotische Salbe in die Öffnung applizieren, statt die Wunde und das Tier ständig mit Wasserstoffperoxid zu traktieren. Uns wurde eine antibiotisch wirkende Paste mitgegeben (selectavet), die wir ebenfalls

    2mal täglich in das Wundloch geben sollen - und dafür aber das Wasserstoffperoxid weglassen können.

    Eine Halskrause (ich meine den Trichter, den Katzen nach einer OP übergestülpt bekommen, hielten beide Tierärzte nicht für erforderlich).

    Da Karlsson bedingt durch die Schmerzen schlecht bis gar nicht fraß, haben wir gestern früh mit der Assistenzfütterung begonnen (Dosenfutter, weil das Barf sich zu schlecht pürieren liess, um mit der Spritze aufgezogen zu werden).

    Heute konnte ich ihn überreden, eine Viertel - Tagesportion Barf (Hühnerbrust) zu sich zu nehmen.

    Als ich vorhin dazu kam und sah wie Karlsson sich an seiner Wunde leckte, lief mir die bittere Erkenntnis schockartig über den Rücken.

    Ich hätte ihn jetzt mit der Wunde auf keinen Fall barfen dürfen (resistente Keime, die durch Belecken in die Wunde eingetragen werden können) oder ???

    Panik macht sich mehr und mehr in mir breit. Ich hab auch nix zu Hause, um seine Wunde vor Belecken zu schützen (weder einen Body noch einen Trichter).

    Die beiden Tierärzte hielten sich bei meinem jetzt geführten diesbezüglichen Anruf bedeckt (meinten, ich solle den Kater einpacken und nochmals hinkommen, sie würden es sich nochmal ansehen - aber das tue ich meinem Sensibelchen nicht an. Nicht heute).

    Kennt sich vielleicht jemand mit Barfen während einer Wundheilung aus? Hat jemand Erfahrung mit einem von selbst aufgegangenen Abszess bei einer gebarften Katze? Kann jemand Auskunft geben, ob es im (hoffentlich nicht eintretenden) Fall eines Eintrags resistenter Keime noch Therapieoptionen gäbe?

    Lieben Dank für das Lesen meines Ergusses.

    Elke Buder

    Hallo,

    vielen Dank für die aufschlussreichen Post's. Heißt das, Ihr füttert Rind nur selten ? Ich hab in irgendeinem Barf-Buch mal gelesen, dass rotes Fleisch -insbesondere Rindfleisch- besonders gut beim Barfen sei, weil es der Maus sehr ähneln würde. Ich habe gelesen, dass man deshalb überwiegend rotes Fleisch verfüttern solle.

    Nun heißt es wohl UMDENKEN ! (?)

    Könnt ihr mir einen kurzen Abriss geben, welche Fleischsorten ihr überwiegend verfüttert ? Geflügel hat doch recht viel Phosphor (da lagen die Werte laut Rezept immer über den Bedarfswerten). Aber gut, MISCHEN wird wohl hier das Zauberwort sein.

    Habe heute wieder beim Barfshop EE bestellt. Ziege, Strauß, Ente und ALPAKA. Das mit dem Alpaka hätte ich wohl lassen sollen, bis jetzt habe ich nirgendwo im Netz Informationen darüber gefunden, wie sich das Fleisch analytisch zusammensetzt (Kalzium, Phosphor, Jod, Eisen...).

    Hat jemand von Euch schon einmal Alpaka verfüttert und kann mir einen Tip geben, wie er supplementiert hat ?


    Lieben Dank und einen schönen Abend.

    Ich danke Euch für die ausführlichen Antworten, und damit insbesondere dafür, dass Ihr Euch so kurz vor dem Weihnachtsfest Zeit genommen habt, auch meine Befürchtungen bezüglich des Proteins einzugehen. Das Ihr das mit der zugeführten Proteinmenge nicht so eng seht, beruhigt mich. Scheint also nicht so nierenschädlich -wie beführchtet- zu sein, wenn die zugeführte Menge leicht über dem Bedarf liegt. Leider konnte ich nicht sofort auf Eure Posts antworten (lag ab dem 23. flach) -und als ich es nach Silvester tun wollte, hatte Karlsson einen Unfall.

    Ich will's kurz machen: Treu nach dem Motto "Sobald Du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage", kämpfen wir gegenwärtig jeden Tag darum, dass Karlsson wenigstens seine Tagesmenge an Futter aufnimmt.

    Da ich in der nächsten Woche wieder neues Futter rühren muss, hätte ich dennoch noch eine kurze Frage: Ende Januar wollen wir Karlssons Blutwerte noch einmal kontrollieren lassen. Unsere Tierärztin empfahl. wegen des erhöhten T4-Wertes kein Rindfleisch mehr zu füttern (daran haben wir uns bis zum Unfall gehalten). Sie hat pauschalisiert und gemeint - gar kein Rindfleisch - also auch keine Rinderrouladen vom Metzger. Daran haben wir uns (obwohl ich schon Zweifel habe, dass Rindfleisch, welches kein Maul -oder Kehlfleisch bzw. Stichfleisch ist, Schilddrüsenhormone enthalten könne) gehalten. Vor Weihnachten hatte ich Kaninchen und Lammfleisch (letzteres vom Metzger) verarbeitet.

    Nach dem Unfall war es uns jedoch wichtig, dass Karlsson überhaupt frisst und ich habe dann auch Rindfleisch verfüttert (besagte Rouladen vom Metzger).

    Nun ist es wieder soweit, dass ich neues Futterfleisch besorgen muss. Habt ihr evtl. gute Futterversandhandel in petto, bei denen Muskelfleisch auch Muskelfleisch ist und man sich relativ sicher sein kann, dass hormonhaltige Organbestandteile nicht untergemischt werden ? Anmerkung: Ich kaufe schon kein gewölftes Fleisch mehr, da ich die Befürchtung habe, dass hier leichter Kehlfleisch untergemischt werden kann.


    Ich danke für Eure Geduld


    Liebe Grüße

    Okay, da du sagst, du liegst mit 33 % über dem Proteinbedarf, frage ich jetzt mal, welche Zahl du da zugrunde legst.

    Danke Kuro für die schnelle ausfühlriche Antwort. Und das auf den letzten Metern vor dem Weihnachtsfest. Ich weiß es sehr zu schätzen.


    Also schelte mich, wenn ich was falsch interpretiere: Ich gucke in die Tabelle oben in der Auswertung. Da steht, dass Karlsson einen täglichen Proteinbedarf von 24,288 g hat. Mit dem Rezept erhält er jedoch bereits 32,769. Wenn er davon auch noch 2 Portionen frisst, dass nimmt der 270% des Proteinbedarfs auf, was also eigentlich sogar das 1,7 fache mehr als sein Bedarf ist.




    Dann kam die CNI, ich habe es auch mit mehr Fett (ich liege um die 7 % im Barf) versucht, aber sie nimmt auch rasant davon zu. Da sie aber gleichzeitig herzkrank ist, muss ich die Balance wahren.

    Stimmt, Fett wirkt nierenschützend. Eigentlich ist es doch gut, wenn eine Katze bei CNI sogar zunimmt oder irre ich mich ?

    Bei meinem letzten Kater (Diabetiker) wurde auch eine HCM festgestellt. Leider war sie bei ihm schon so weit fortgeschritten, dass er sie nicht mehr kompensieren konnte. Dank einer sehr guten Tierarztpraxis in Berlin, konnte er selbst mit der dekompensierten Form immerhin auch noch ein halbes Jahr bei uns sein.


    Dieses Problem hast Du mit Deiner Shiyuu Gott sei Dank nicht. Bei ihr wurde die HCM rechtzeitig erkannt und kann nun gut behandelt werden.


    Danke auch für den Tip mit dem Futterautomaten. Ich habe von meinem Anton sogar noch einen im Keller. Hab mich bisher davor gescheut, da mir nicht wohl bei dem Gedanken ist, dass rohe Fleisch einen Tag lang in einem 22-Grad-Celsius warmen Zimmer zu lassen (habe es bisher direkt aus dem Kühlschrank genommen, seine Portion abgefüllt, im Wasserbad aufgewärmt und direkt verfüttert). Aber Du hast es sehr gut beschrieben, wie Du die Automatenfütterung handhabst. Das inspiriert mich, mutiger zu sein.


    Nochmals vielen Dank für Deine Antwort Kuro.


    Liebe Grüße

    Danke Siru und Kuro, dass Ihr Euch trotz des Weihnachtsstresses Zeit nehmt, Fragen hier im Forum zu beantworten.


    Alles was Ihr sagt, ist mir schon klar. Nein, Nierenzysten hat er nicht.


    ... verflixt noch mal: Du fütterst einen Tierchen im Wachstum. Auf dem Weg vom Baby zum erwachsenen Tier.

    Das braucht einfach von praktisch allem mehr, als ein adultes Tier. *soifz*

    Genau das ist mir doch klar. Aber genau das ist auch der Zwiespalt in dem ich mich verflixt noch mal, befinde!!!

    LIEBEND GERN WÜRDE ICH IHN FRESSEN LASSEN. Glaubt mir, LIEBEND GERN.


    Es gab jedoch im November nun einmal den grenzwertigen U P/C Befund im Urin, den erhöhten Harnstoffwert, den erhöhten SDMA und den erhöhten Phosphorwert im Blut. (Befunde auf Seite 1 oder 2 dieses Threads.)

    Klar, ein Teil der Blutbefunde wurde schöngeredet (Jungtier etc. - beim Harnstoff beruhigt mich diese Aussage jedoch nicht so sehr, da Karlsson 11 Stunden vorher nüchtern war).


    Fakt ist aber nun einmal, dass ich wegen des U P/C damit rechnen muss, dass die Nieren Eiweiß durchlassen. Ich muss solange mit rechnen, bis der nächste U P/C die Annahme widerlegt. Solange habe ich im Hinterkopf, dass ich mit den Proteinen haushalten muss, mit dem Phosphor haushalten muss..... Ich würde so gerne unbeschwert EINFACH NUR FÜTTERN.


    Anfang November hatte ich wegen der Werte schon versucht, durch mehr Fett mit der Proteinzufuhr wenigstens im Bedarfsbereich zu bleiben. Der Schuss ist nach hinten los gegangen. Karlsson nahm rasant an Gewicht zu (wog Anfang Dezember 4,6 kg und hat jetzt wohl auch schon wieder zugenommen). Ich vermute, er hat inzwischen die 5kg-Grenze geknackt - und das ist viel). Ein 7 Monate alter Kater - kein Main Coon oder eine sonst große Rasse, mit ca. 5 kg in diesem Alter ???


    Da frage ich mich, wo er denn noch hinwachsen will ? Karlsson sieht bei weitem nicht so aus, als würde er knapp am Verhungern vorbei schlittern. Er ist aber auch eher der Gemütliche. Die Zeit, während wir arbeiten sind, verschläft er oft (sehe ich auf der Kamera). Er hat nicht die Möglichkeit, wie andere Katzenkinder tagsüber draußen im Freien herumzutollen.


    Dafür frisst jedoch täglich nicht nur seinen Bedarf an Proteinen sondern bekommt über die Tagesportion sowieso schon ein Drittel mehr. Und davon frisst er nicht nur 1 sondern mindestens 1,5 bis 2 Portionen, ist dann also proteintechnisch nur mit einem Drittel überversorgt, sondern mit mehr als dem 1,5fachen.. Da liegt für mich sprichwörtlich der Hase im Pfeffer. Und noch einmal, mir geht es hier nicht um sein Gewicht, nicht um sein kompaktes Aussehen, sondern nur um die für mich doch schon nicht unerhebliche Überversorgung mit Proteinen bzw. Phosphor aufgrund der Fressmenge. Und noch einmal: Was gäb ich drum, müsste ich mir um diese Tatsache keine Sorgen machen (meine vorherigen 3 Miezen hatten Gott sei Dank nie Nierenprobleme - verzeiht, wenn ich deshalb noch nicht gelassen genug mit dieser Thematik umgehe).


    Mir ist es egal, ob er pummelig / kompakt oder sonstwas ist. Ich liebe den kleinen Racker mit dem Mädchengesicht und der Mädchenstimme und finde ihn eigentlich jetzt besonders süss.


    Kuro: Nein, ich limitiere seine Portionen nicht, versuche nur, sensibler mit ihm umzugehen und herauszuspüren, was er gerade braucht. Dabei habe ich festgestellt, dass er, wenn man ihm nicht gleich Futter gibt, sobald er in der Küche neben einem steht, verlangend hochguckt und kurz Miau sagt, sondern ihn ein wenig bekuschelt - schnell Ruhe gibt und auch einschläft, ohne penetrant nach Futter zu verlangen. Wenn einem allerdings die 5 Kilo die Schenkel hochkrabbeln wollen, dann weiß ich: "Jetzt brauch ich mit ihm nicht zu diskutieren ;-)"

    Nein, Karlsson bekommt nicht nur 2 Mahlzeiten am Tag. Morgens füttere ich ihn um 4:30 Uhr (1/2 Tagesportion, die er oft nur zur Hälfte frisst). Mein Mann fährt nach mir zur Arbeit und füttert ihn ein 2. Mal gegen 06:30 Uhr mit dem übrig gelassenen Rest. Über die Kamera habe ich beobachtet, dass er die Portion oft vormittags auffrisst. Manchmal auch nicht. Allerdings gibt es dann während der nächsten 10 Stunden nix mehr. Ja, dass ist eine ziemlich große Lücke - geht aber nicht anders.

    Gegen 17:00 Uhr kommen wir von der Arbeit. Dann darf er fressen, soviel er will. Es ist korrekt, dass er manchmal nicht eher satt ist, bis er eine ganze Tagesportiion aufgefressen hat. Manchmal frisst er davon aber auch nur 2/3. Gegen 21:00 Uhr bekommt er dann den 2. Teil seines Abendessens (wenn er die ganze Portion auf einmal vertilgt hat, verlangt er meist gar nicht nach einem 2. Mahl- ist dann noch satt).


    Ach Ihr Lieben, ich danke Euch für die Mühe, die Ihr Euch mit mir und auch allen anderen Fragestellern / Barfanfängern macht.

    Nun habe ich wieder eine Litanei verfasst (...und wollte Euch eigentlich nicht mit soviel Text quälen).


    Falls mir nun so kurz vor Weihnachten keine Antwort mehr ins Haus flattert .. Ich habe vollstes Verständnis dafür.


    Ganz ganz liebe Grüße an das gesamte Forum. Ohne Euch wäre mir manches nicht so schnell klar.


    Ich wünsche Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und eine tolle Zeit inmitten Eurer Lieben (damit meine ich auch die gebarften...)

    Guten Morgen,


    ich brauche mal wieder einen Tip.


    Habe gestern Futter gerührt (Auswertung ist beigefügt). Habe besonderes Augenmerk auf den Phosphorwert und auf das Jod gelegt. Vitamin A habe ich immer noch auf 50% des Bedarfs reduziert. Vitamin D habe ich in diesen beiden Rezepten auf 100% Bedarf angehoben.


    Karlsson ist immer noch ein kleiner Vielfrass. Morgens haben wir festgestellt, dass er auch mit einer normalen 1/2 Tagesportion zufireden ist (ohne zu betteln - würden wir mehr hinstellen, würde er die zusätzliche Menge sicherlich auch auffressen). Abends hat er jedoch Hunger und frisst auch oft eine gesamte Tagesportion. So kommt er gut und gerne auf 250g Fleisch pro Tag.


    Nun sehe ich aber in der Auswertung, dass eine Tagesportion den Proteinbedarf schon um 33% übersteigt.

    In Anbetracht des grenzwertigen UP/C und der komischen Nierenwerte würde ich die Proteinmenge für die nächste Zeit (Anfang Januar wird wieder Blut und Urin untersucht) im normalen Level belassen ... aber das Futter ist nun schon gerührt und eingefroren.


    Nun habe ich mir überlegt, ihm morgens nur ein Drittel der Tagesportion zu geben und dazu einen Teeloffel Hühnerfett -bzw. Entenfleischbrocken ohne Haut und ohne Entenfleisch (also nur das pure Fett).

    Der *kleine" Kerl ist aber nun mit seinen 7 Monaten schon ein recht stattlicher Kater (und wie ich finde - auch ganz schön kompakt). Ich hoffe, dass er dann nicht noch schwerer wird.


    Hätte jemand von Euch eine bessere Idee ?


    Liebe Grüße

    ebuder

    Meines ist auch das von Perleberg. Sind halt 900 ml (jedenfalls hat mein Barfshop hier nur die, falls es auch kleinere geben sollte). Aber die Flaschen sind aus recht weicher Plastik. Ich lasse das Blut antauen und halt durch Zusammendrücken den noch gefrorenen Kern fest, so dass das flüssige Blut rauslaufen kann, der Rest wandert sofort wieder in den TK.

    Genau, 900 ml und nicht 1 Liter, stimmt Kuro.

    Als das Blut bei mir ankam, war es leider schon fast aufgetaut. Ich hab die Gelegenheit genutzt und alles in bpa-freie-Eiswürfelbehälter abgefüllt, nachdem ich es gut verschüttelt habe. Die Eiswürfelbehälter habe ich vor dem Befüllen gewogen. Nach dem Füllen hab ich es wieder gewogen und das Leergewicht abgezogen. So weiss ich nun, wieviel Blut in jeder Dose ist und kann das Gewicht bis auf jeden einzelnen Eiswürfel runterbrechen.


    Ich glaube, den Tipp hatte ich hier einmal im Forum gelesen, weiss aber nicht mehr, wo.

    Einen schönen Sonntag noch.

    Danke Siru für die Aufklärung. (Ich versteh aber leider trotzdem noch nicht, warum der tägliche Pohosphorwert im Rezept sinkt, sobald man ein weiteres Muskelfleisch zufügt. Aber ich ahne es-->


    Kann es sein, dass sich durch die Deklaration als Muskelfleisch die Zahl der Portionen erhöhen ? Vorher war das Entenfett nur als Fett deklariert. Durch die Zunahme der Anzahl der Portionen durch das Hinzufügen von Fleisch, dass einen geringeren Phosphorwert als erste Muskelfleischsorte hat, verringert sich der durchschnittliche Phosphatgehalt der einzelnen Portionsgröße ? Ach Mensch - was für ein Satz. Sorry.


    Aber es beruhigt mich sehr, dass sich ein eventuell erhöhter Phosphorgehalt nicht so schnell nachteilig auswirkt, vor allem, dass das Ca/P - Verhältnis auch einen Referenzbereich hat (das wusste ich nicht). Ich versuch es natürlich weiter, denn mir ist schon klar, dass diese Art zu füttern (egal, ob man Anfänger ist und Fehler macht) immer noch die beste ist. Ich versuch es weiter (hoffe bloß, dass ich nicht mehr so viele Fehler mache:ka: ). Der Premix war soooo schöön einfaach. Hab nochmal ein Rezept hochgeladen. Könnt ihr nochmal schauen ? Hühnerfett ist als Hühnerfett eingetragen mit 5% Phosphor / 100g.


    Ich hab Karlsson vorhin auf die Waage gestellt. Er wiegt jetzt 4,6 kg. Mit 6 Monaten. Die Fressorgien der letzten beiden Wochen haben fast zu einem Kilo Gewichtszuwachs in einem Monat geführt.

    Die zusätzliche Fettzugabe hat also nicht dazu geführt, dass er früher satt wurde (aber einen Versuch war es wert). Werde jetzt wieder normal mit Fett supplementieren und hoffen, dass es sich wieder verwächst. Ich pack mal ein paar Bilder mit rein mit der Frage an die erfahrenen "Kitteneltern": Meint Ihr er ist schon zu dick ? Zum Größenvergleich leg ich auch ein Bild mit unserer großen Katze (und sie ist wirklich recht groß) dazu.

    Liebe Lissicat,


    ich habe Anfang November auch versucht, nur Blut bei Haustierkost zu bestellen. Es gibt wohl (meiner Erinnerung nach) eine Mindesbestellmenge von 7 oder 10 kg. Ich dachte, ich bekomme die Bestellmenge mit 7 bzw. 10 Litern Blut schnell zusammen. Aber Irrtum, versuchst Du, nur Blut zu bestellen, wird die Menge (ich glaube halbiert). Ich habe mir der netten Dame des Servicetelefons des Online-Shops telefoniert und sie hat mir bestätigt, dass bei der Bestellung von nur Blut eine größere Menge erforderlich ist.


    Bin dann bei Frostfutter Perleberg fündig geworden. Habe nachgefragt. Das gefrorene Blut ist unbehandelt (keine Gerinnungshemmer). Das beste ist, man kann 5-kg-Pakete bestellen und jetzt bei den Temperaturen geht das wohl sogar ohne Express. Leider haben sie kein Kühleis (ich war gezwungen, per Express zu bestellen und der Aufschlag hat es in sich).

    Aber wie gesagt, ich wollte NUR BLUT. Vielleicht brauchst Du ja noch etwas Fleisch und das sorgt dann auf für die nötige Kühlung über den Lieferzeitraum.


    Liebe Grüsse und einen schönen Advent

    Noch eine Frage hätte ich:

    Habe gerade mal beobachtet, wie sich der Phosphorwert in der Auswertung ändert:

    Bedarfswert 494 mg täglich. Ist klar.

    Wert im Rezept Vor dem Zufügen von 250 g Enfenfleisch m.H .: 493 mg täglich

    Wert im Rezept nach dem Zufügen von 250g Entenfleisch m.H.: 461 mg täglich

    Entenfleisch mit Haut hat lt. Kalki pro 100g jedoch 139mg Phosphor. Hätte sich der Wert im Rezept nicht erhöhen müssen nach dem Zufügen des Entenfleisches oder unterliege ich da schon wieder einem Denkfehler ?

    Liebe Grüße

    Ich glaube, ... ich gebe auf.


    Warum ? Ich habe gerade festgestellt, dass ich in meinen letzten Rezepten wieder einen Fehler hatte (vor einem habt ihr mich gerade noch bewahrt).

    Ich bin gerade beim Berechnen eines neuen Rezepts und stelle fest, dass das Entenfett (das ich im Kalki unter dem Eintrag "Entenschmalz" berechnet habe, einen viel höheren Phosphorwert hat, als das Schmalz.). Ich T... habe mich über den voreingetragenen Wert von 1mg pro 100g Entenschmalz gefreut und stelle jetzt nach dem Ziehen der Differenz zwischen Ente mit Haut und Ente ohne Haut fest, dass die Haut über 60mg Phosphor haben muss. Jetzt habe ich ja das letzte Mal wirklich viele Beutel zubereitet (und auch fast verfüttert). Karlsson hat jetzt praktisch fast 14 Tage lang Zuviel Phosphor bekommen.... Bin am verzweifeln -


    Das Schlimme ist, dass ich, selbst wenn ich die Rezepte jetzt korrigiert habe, bei den noch verbleibenden 4 Beuteln gar nicht weiß, welche der beiden Fleischsorten ich nun zum Auftauen rausgeholt habe, da ich auf den Beuteln nur das Zubereitungsdatum vermerkt habe.


    Ich häng einmal die beiden Auswertungen an, wie sie sich jetzt darstellen, nachdem ich das Entenschmalz nun als Entenfleisch mit Haut deklariert habe ( das Produkt ist zwar als Entenfett ausgewiesen, an jedem Stückchen hing aber immer noch etwas Fleisch - und die durch den Shop angegebenen analytischen Bestandteile wie Protein, Fett und Feuchtigkeit stimmen genau mit den Analysedaten des Kalkis für Entfenfleisch mit Haut überein).


    Was kann ich mit den restlichen Beuteln noch machen um den Schaden wenigstens auf den letzten Metern noch ein wenig einzugrenzen?

    Mir fällt nur ein - Eierschalenmehl ?

    Noch ein, natürlich habe ich vollstes Verständnis, wenn mir heute nicht geantwortet wird. Schließlich ist 1. Advent.

    Ich wünsche allen Foris eine besinnliche, frohe Weihnachtszeit.

    Klar, einen Aufguss draus machen und als Tee trinken.

    Dosierung?

    Yeh - (der gechillte rechte Smily in diesem Zusammenhang --- genial).

    Die Hagebuttenschalen... jo. Tee von kochen. (Vorsicht, echter Hagebuttentee ist herb... und nicht rot, sondern irgendwie strohfarben. Das rote in den käuflichen Tees ist Hibiskusblüte.

    Und: Kochen. Nicht nur eben mit heiß Wasser übergießen.

    Lässt sich auch mit getrockneten Apfelschalen, Brombeeren, Himbeeren... mischen.)

    Danke für den Tip Siru, wird ihn selbst trinken (kenne keinen Hundebarfer, nur 20% Rohfütterer).

    Neben dem Futter scharren kann auch heißen: Ich deck das zu, und verwahr es mir gut versteckt bis ich wieder Hunger hab.

    Das macht Karlsson auch , sobald er seine Portion (höchstselten) einmal nicht geschafft hat.

    Milchtritt/treteln behalten die allermeisten katzen bei. Das ist eine Wohlfühlreaktion.

    hat absolut nix mit der zugefütterten Milchmenge zu tun.

    Stimmt - kenn ich von meinen vorherigen Mietzen. Das macht mir auch keine Sorgen. Nur das Nuckeln an der Decke. Was habe ich nicht schon versucht, ihm das abzugewöhnen. Habe ein Fläschen mit Milch gefüllt (anfänglich noch die Aufzuchtmilch danach die Katzenmilch), habe ihm, sobald er nuckelte hochgenommen, habe versucht, ihm schnell eine Baumwollwindel unterzuschieben, hab die Decke bezogen ... Nix. Selbst wenn er draußen auf meinem Arm sitzt, ich ihn streichele will er in dem Moment, in dem er zu Schnurren beginnt, sofort zu seiner Decke. Er drängelt sich von meinem Arm, läuft zu seiner Decke und fängt an zu treteln und zu nuckeln. Als die Decke mit einem Bezug überzogen war, merkte man, dass er sich zurückzog. Vielleicht hilft ja - einfach eine Weile nicht streicheln, denn wenn er nicht schnurrt, tretelt und nuckelt er auch nicht. Aber das krieg ich nicht übers Herz. Habt ihr Ideen, wie ich ihm das Nuckeln abgewöhne ?

    Hier gibt's keine Milch, auch keine Katzenmilch - die, nur mal angemerkt, eh nur laktosefreie Kuhmilch

    Das wusste ich Siru (hab die laktosefreie hier der Einfachheit halber Katzenmilch genannt. Obwohl - ich hatte den Eindruck, dass ihm die Whiskas Katzenmilch besser schmeckte als die normale laktosefreie. Da war bestimmt mehr Zucker drin .. oder die zugesetzten Vitamine machten den Unterschied, keine Ahnung. Seit der Blutbefunde gebe ich gar keine Milch mehr (Proteine sparen). Er kommt ganz gut damit zurecht.

    Lactulose und auch Magrocol sind Apotheken-pflichtig.


    Macrogol ist absolut frei von Laktose, Lactulose hat herstellungsbedingt Reste von Laktose, Galaktose und Fructose dabei...

    Ich hab wohl Deine Aussage, dass die Apothekensachen nur im Notfall zu verwenden sind, nur auf das Microlax bezogen. Ist ja bei uns Menschen auch so, dass ein Abführmittel "von unten" nur gegeben wird, wenn die "von oben" zugeführten nicht wirken.

    Klar, meine Reihenfolge ist auch Eure: Erst pflanzliche Ballaststoffe, wenn die nicht helfen, dann Zellulose, wenn die versagt, Lactulose, wenn der nicht hilft, Macrogol (habe ich noch von meinem damaligen Kater) und erst wenn alles versagt, Micolax.

    I

    Dann gibt es noch die "Pfötchen-Wegwerf-Bewegung", kennt Ihr die? Das ist dann der überhebliche Ausdruck von: bääh, dieses Futter ist eine Zumutung! Das bringt mich auf die Palme....!

    Auja, Lissicat - er kickte das Barf, dass ich ihm Sonntag morgen (nach vorheriger Dosenfütterung) wieder kredenzen wollte, mit einem solchen Schwung, dass das Blut aus dem Napf schwappte. Eigentlich wollte ich ja hart bleiben und keine Dose mehr füttern. Nun ja, er war aber noch nicht zurück-umgestellt und ich wollte wissen, ob er verweigerte, weil es ihm nicht gut ging - oder aber weil es dem *Herrn mittlerweile zu gut ging*. Letzteres war der Fall. Dosenfutter ließ der kleine Prinz auf der Erbse sich schmecken.

    Wir haben die Umstellung dann gestern vollzogen. Hat gut geklappt.

    Aber sie machen jeden Tag und haben auch keine Probleme mit dem Kotabsatz (sind zwei kleine Exhibitionisten und kommen meist angeflitzt, sobald ich die Klos sauber mache, um direkt vor meiner Nase...- außer natürlich, wenn ich vor habe eine Kotsammelprobe einzutüten, dann können sie plötzlich Gedanken lesen und machen nur noch draußen ).

    GENAU SO KENNE ICH DAS AUCH. Er sitzt hinter mir und wartet, bis das Pipi der Nacht aus dem Klöchen geräumt ist. Bin ja nicht dumm, hab ihn dann nochmal in das Kistchen geschoben ... aber denkst Du, der Herr hat sich herabgelassen, seine Notdurft im ungereinigten Klo zu hinterlassen ? Im Gegenteil, mit spitzen Pfötchen und vorwurfsvollem Blick, wird aus dem Örtchen herausgestapft. Man denkt, "Gut... dann muss er nicht". Kaum hast Du aber das KaKlo gereinigt und bist noch nicht einmal aus dem Zimmer, .... hörst Du es erst scharren und riechst es 2 Minuten später müffeln. Toll !!

    Naja, im Moment murmelt er draußen ;)

    Ich gebe auch öfter gemahlene, gut eingeweichte Flohsamenschalen, auch Sesam, feinst geraspelte Karotten sowieso - aber hatte noch nie den Eindruck, das würde was bewirken , mach's halt trotzdem.

    Das Gefühl hab ich auch. Habe aber seit gestern trotzdem noch mal einen Versuch mit Flohsamenschalen gemacht. Hoffe, es geht gut, und er bekommt nicht wieder Bauchschmerzen (oder was auch immer das beim letzten Mal war).



    Vielen Dank für das immer währende Lesen meiner "Ergüsse" und für Eure Langmut

    Habt einen schönen Tag.

    Elke

    Guten Abend liebe Foris,


    Ich wollte ganz kurz Bericht erstatten. Karlsson geht es seit Donnerstag wieder gut. Ich konnte draußen beobachten, wie er Kotkugeln absetzte. Abends frass er dann gute 100g Dose.

    Gestern verlangte er dann schon wieder seine bisherige Fressmenge (ich hätte mir gewünscht, nach den letzten 2 Tagen wäre auch die Fressphase beendet - dem ist wohl nicht so). Naja, lieber guten Appetit als gar keinen. Werde morgen nutzen, um zum Barfen zurückzukehren. Und ja Lissicat, Du hast Recht, vielleicht sollte ich mich mehr in Langmut trainieren und in Mäkelphasen nicht gleich panisch jegliches Futter anbieten ( in mir werden dann sofort alte Ängste wach).


    Was schönes fällt mir hier wieder ein. Als Karlsson am Donnerstag (genau an dem Tag wurde er ein halbes Jahr) das erste Mal wieder besser frass, hinterließ er im Futternapf das unten befindliche Bild (ich war ganz schön gerührt):


    Allerdings habe ich ja gesehen dass sie da saß, ca 2,3 Min lang und nichts kam, sie scharrte ja deshalb auch nicht zu.

    Ok, danke für die Schilderung. Nein so lange habe ich Karlsson nicht drücken sehen. Ich hatte im Gegenteil immer den Eindruck, dass er trotz harter Kotkugeln, keine Probleme hatte, den Kot los zu werden.

    Ja, das Zeug wird eingeweicht. 5 bis 10 Minuten reichen.

    Und ausreichend eingeweicht kann die nicht mehr stopfend wirken.

    Das sie besonders stark abführend wirken würd, kann ich allerdings auch nicht unterschreiben.

    Das ist schließlich nur der pure Ballaststoff, langkettiges, nicht aufspaltbares Kohlenhydrat...

    trotzdem möcht ich Dir bei Katz und Kater von Hagebuttenschale explizit abraten.

    Weil sie ziemlich Vitamin C reich sind.

    Danke für die Tipps ! Ich versuche es noch einmal mit Flohsamenschalen. Die Zellulose heb ich mir für später auf - aber was mach ich nun mit den Hagebuttenschalen. (Selber essen?... Keine Ahnung)



    Vor allem würde ich lieber nicht zwischen Dose und barf wechseln (das Biofutter war Dose, oder?), weil das die Verdauung ja auch eher durcheinander macht.

    Da hast Du vollkommen Recht. Hab auch schon drüber nachgedacht. Vielleicht wäre er ähnlich schnell zum Fressen zurückgekehrt, wenn ich einfach mal einen Tag Nahrungskarenz durchgehalten hätte. Denke mir, in der Zeit hat der Körper Zeit, sich zu beruhigen und der Magen kann dann wieder "Hunger" signalisieren. Werde beim nächsten Mal versuchen, ruhiger zu bleiben.


    Vielleicht wäre es gut es immer so unbeteiligt zu machen, also hinstellen und weg gehen. (na ja, das sagt jetzt zumindest mein rationales Ich - ich verstehe dich zu gut...).

    Genau - einfach über die Kamera stalken ;-)

    Scharren neben dem Futter bedeutet bei meinen beiden übrigens "ich will das nicht, gib mir was anderes". Da bleibe ich dann standhaft.

    Hm, das meinte ich auch - allerdings erst Donnerstag morgen, dem Zeitpunkt, an dem Karlsson vor dem Scharren am Futter roch. Mittwoch hat er sofort gescharrt.

    Da Karlsson aber ja auch propper ist, würde ich mir auch noch keine Sorgen um verpasste Mahlzeiten machen. Ich habe den Eindruck die machen das dann schon richtig, wenn sie mal nix fressen, dann brauchen sie das so - und überreden ist vielleicht gar nicht gut. Letztendlich hat Karlsson doch nie länger als 24 Stunden gefastet. Und er ist immer aktiv und spielfreudig! Als Henry krank war, war er auch viel ruhiger als sonst.

    Du hast vollkommen Recht (aber spätestens nach der 2. verschmähten Mahlzeit ist man ist sofort auf Alarm geschaltet, stimmts? Und man hat seine Antennen meterweit ausgefahren:

    Gepieselt? +++Check+++

    Gekeckert? +++Check+++

    Gesamtverhalten anders? +++Check+++

    Fieber?+++Check+++

    Bauchschmerzen?+++Check+++)


    Katzen sind laktose-intolerant.

    Also beschleunigt laktose-haltige Milch schon die Verdauung. Macht aber auch Bauchgrimmen.

    Gilt das auch für die Schlingel, die viel Katzenmilch bekamen ? Karlsson hat bis vor Wochen auf seiner Katzenmilch bestanden und sie auch bekommen (reichlich). Er hat sich das Milchtreteln nie abgewöhnen können und fängt, wenn man ihn streichelt, sofort an, seine Microfaserdecke zu suchen und dort zu nuckeln. Ich hab mir Sorgen gemacht, dass er beim Zutscheln viele Fasern von der Decke aufnimmt und hab ihm dann immer Katzenmilch gegeben, das hat geholfen ... anfänglich.

    Ich würde ersteinmal mit der Ballaststoffmenge im Barf "spielen" - man kann deutlich über die zum Einstieg empfohlenen 5 % der Fleischmenge rausgehen, ohne Katz zu Schaden.

    (Ggf. kann auch ein leicht(!) höherer Fettanteil hilfreich sein.)

    Das mach ich. Probier noch einmal Flohsamenschalen aus.

    Alle 2 bis 3 Tage ein geruchloses, sehr festes Würstchen ist unter Barf eigentlich normal.

    Das ist mir auch neu. Dachte, sie müssen jeden Tag koten. Das was bei Karlsson aus dem Po fällt, ist weit davon entfernt, ein Würstchen zu sein. Da kommen kleine Kugeln ( 3 oder 4)

    Und bei den "Mittelchen aus der Apotheke" erst zugreifen, wenn's gar nicht anders geht.

    Genau, nur wenn Lactulose, Zellulose und Macrogol nicht mehr helfen.

    (Dreamies sind da höchst durchschlagend, hier war's nur 'ne 3/4 statt 'ner halben Aldi-Knabberstange....)

    Das ist gut - die hol ich mir auch ins Haus. Sie die süß ??



    Nochmals, vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Tipps und Hilfen.


    Liebe Grüße und noch ein schönen Wochenende

    Elke