Beiträge von Tamia

    Hallo Kuhkatze ,


    vielen Dank für die Tipps und das Angebot für die EasyPill, aber wir haben keine Tabletten, sondern Saft, den sie per Spritze in die Schnute bekommt. Trotzdem lieb gemeint - vielen Dank.


    Wir hatten uns bewusst für den Saft entschieden, da die Tablettengabe weder mit noch ohne Tablettengeber funktioniert hat. Und wir mussten es immer zu zweit machen, weil einer sie auf jeden festhalten muss, sonst hält sie nicht still.

    Wir haben es leider nicht hinbekommen, dass einer von uns alleine die Katze festhält, also den ganzen Körper, dazu den Kopf festhält, damit sie nicht immer den Kopf zur Seite wegdreht, und letztendlich die Schnute soweit aufbekommt, dass man da was "einwerfen" könnte. :ka:

    Ich habe mir dazu schon zig Videos auf Youtube angesehen, und da sieht das immer so total einfach aus.

    Aber leider ist die Anwendung der Theorie in der Praxis für uns nicht umsetzbar.


    Und mit der Saftgabe haben wir mittlerweile leider das gleiche in grün.:kw:

    Guten Morgen zusammen,


    vorgestern war wieder Blutentnahme. Der Wert ist wieder leicht gesunken, von 151 auf 132.


    Leider hat sich das mit dem Schleck-Snack, so wie SiRu das so schön genannt hatte, mittllerweile wieder erledigt. Das fing schon vor gut drei Wochen an, als wir ihr 3,75 mg morgens und abends geben sollten.

    Abends hat sie es noch vom Löffel geschleckt, aber morgens war nichts mehr zu machen, sie wollte partout nicht.


    Jetzt sollen wir ihr jeweils morgens und abends 5 mg (1 ml) geben, und nun ist es ganz vorbei.

    Ich denke das ist ihr von der Menge her einfach zu viel.

    Also heißt es wieder Katze nehmen und festhalten (mein Mann), Schnute aufmachen und mit der Spritze eingeben (ich).

    Man meint gar nicht wie viel 1 ml sein können. Ich teile das jetzt auf zwei Spritzen auf, da ich bei voll aufgezogener Spritze weder mit dem Handballen noch mit dem Daumen unten dran komme, um zu drücken. Leider habe ich so kleine Hände (bin auch sonst nicht sehr groß, 163 cm). Es ist einfach nur zermürbend......ich befürchte, dass Lucy irgendwann nicht mehr pünktlich nach Hause kommt, weil sie die Schn...... voll hat.......


    Ich habe den TA auf die Thiamazol-Injektionen angesprochen. Das kannte er nicht, hat sich von mir zeigen lassen wo dieser Bericht zu finden ist, und will sich jetzt schlau machen.


    Rein vom Handling her wäre das besser für uns alle. Mal hören was er nächstes Mal dazu sagt.


    Ich wünsche allen schon mal ein schönes, sonniges Wochenende.

    Und denke mal an die Hitze der letzten Wochen (oder war es bei euch nicht so?).

    Doch, auch wir hatten fast vier Wochen lang Temperaturen zwischen 32 und 38 Grad, also auch sehr heiß.

    Da hast Du Recht.


    Wie geht es Lucy vom äußeren Eindruck her?

    DAS ist doch auch wichtig.

    Dem Augenschein nach gut. Sie hat kein mal mehr gehechelt, seit sie den Saft bekommt.

    Was den Hunger betrifft, hat sich das auch gelegt. Aber nicht nur bei ihr, auch der Kater frisst nicht viel.

    Beide sind seit ca. 6 Wochen zu Sparfressern mutiert. Sie schlafen sehr viel und ruhen sich viel aus, wobei immer das schattigste und kühlste Plätzchen gesucht wird.


    Lucy hat in der ganzen Zeit, seit wir sie das erste Mal beim TA gewogen haben, ca. 200 g abgenommen. Man kann sehen, dass sie deutlich wendiger ist und ihr das Putzen viel leichter fällt.

    Am vergleichbarsten sind die Werte dann, wenn man immer mit gleichem Abstand zur Medigabe und Fütterung und zur gleichen Tageszeit Blut nimmt.

    In der Regel versuchen wir auch immer alles um die gleiche Uhrzeit zu machen.


    Zwischen halb sechs und sechs morgens (bevor ich zur Arbeit fahre) bekommt sie den Saft und 10-15 Minuten später ihr Futter.

    (Anfangs habe ich ihr erst das Futter und danach den Saft gegeben, doch nachdem sie ein paar Mal nach dem Futtern abgehauen und bis sechs Uhr nicht wieder zurückgekommen ist, bekommt sie nun erst den Saft und dann das Futter. Obwohl es mir andersrum lieber wäre.)


    Abends dann das Gleiche in grün. Sie bekommt zwischen halb sechs und sechs den Saft, wobei es z. Zt. sehr oft vorkommt, dass sie erst sehr viel später, manchmal erst um acht Uhr, frisst.


    Die Blutentnahme haben wir bisher immer zwischen halb sechs und sechs abends machen lassen, bis auf das letzte Mal, da waren wir schon um halb vier da, weil ich Urlaub hatte.



    Wir lassen uns überraschen wie es sich weiter entwickelt.


    Lieben Dank für Eure Antworten !

    Hallo meine Lieben,


    wir waren gestern wieder zur Kontrolle und haben diesmal leider einen kleinen Rückschritt gemacht.

    Trotzdem sie das Medi jeden Tag sehr zuverlässig bis auf den letzten Tropfen vom Löffel weggeschleckt hat.


    Der Wert ist von 129 wieder etwas gestiegen, auf 151 (Referenz: 10 - 60).X/


    Damit haben wir nun überhaupt nicht gerechnet. Wir sind feste davon ausgegangen, dass der Wert nun stetig sinkt, deswegen waren wir erst richtig geschockt.


    Der TA meint aber, dass das nicht unüblich sei. Es käme auf mehrere Faktoren an, wie z. B.:


    - wurde die Blutentnahme ungefähr immer zur gleichen Zeit gemacht, also immer morgens oder immer abends

    - wann hat Katz das letzte Mal was gefressen

    - wie ist der Allgemeinzustand (so wie bei uns Menschen; mal hat man bessere, mal schlechtere Tage)


    Kennt Ihr auch Fälle, wo der Wert zwischendurch wieder gestiegen ist ? Habt Ihr davon schon mal gehört ?


    Polaris : Hast Du evtl. mal was davon gehört, ob das auch unter Gabe der Salbe in`s Ohr schon vorgekommen ist ?


    Jedenfalls wurde die Dosis erhöht, und seit heute bekommt sie morgens und abends jeweils 3,75 mg (statt 2,5 mg).


    Erst sollten wir ihr jeweils 4 mg geben, doch nachdem ich zu Hause war und mir die Spritze (oder wie nennt man das reine Plastikteil ohne Nadel sonst ?) genau angeguckt habe, habe ich festgestellt, dass die Skalierung recht blöd ist. Dort sind lediglich vier Striche, einer bei 1,25, einer bei 2,5, einer bei 3,75 und einer bei 5,0. Daraufhin habe ich den TA angerufen und ihm das geschildert, und dann sagte er wir sollen jeweils 3,75 mg geben.


    Auch wenn das nicht unüblich sein soll, war das für uns ein richtiger Dämpfer.


    Wir hoffen nur, dass sie die höhere Dosis genau so gut verträgt wie die letzte......nicht dass jetzt auf einmal Erbrechen und wer weiß was noch anfängt.......


    In vier Wochen ist die nächste Kontrolle, dann müssen wir wieder hoffen.


    Ich wünsche Euch allen einen schönen Donnerstag - ich melde mich wieder.


    Nochmal vielen lieben Dank für Eure Glückwünsche und liebe Zusprache :blumen1:

    Guten Morgen,


    ich habe ganz tolle Nachrichten - der Wert ist von 216 auf 129 gesunken (Referenz: 10-60) !!! :sp::sp::sp:

    Das Mittel wirkt also und nun kann ein Karzinom ausgeschlossen werden, sagt der TA !


    Wir konnten auf das Ergebnis warten. Nach der Blutabnahme mussten wir ca. 20 Minuten warten und dann konnte er uns die frohe Botschaft verkünden !


    Wir sind so erleichtert und haben uns sooo gefreut, dass mein Mann bald die Praxis auseinander genommen hätte. Und mir ist augenblicklich eine tonnenschwere Last vom Herzen gefallen.

    Wir sind so froh und dankbar, dass kann ich gar nicht in Worte fassen.


    Wir sollen die nächsten drei bis vier Wochen weiterhin bei der Dosis bleiben, die wir bisher gegeben haben.

    Morgens und abends jeweils 2,5 mg.

    Danach nochmal zur Kontrolle und dann sprechen wir nochmal über eine eventuelle Dosisänderung.


    Ihr Lieben, ich könnte gerade die ganze Welt umarmen !:faxen:

    Ich wünsche Euch allen noch ein paar wunderschöne Tage bei über 30 Grad.

    Schwitzt nicht zu viel und passt schöne auf Euch und Eure Fellnasen auf :hal:


    Ich werde weiter berichten.

    Kleiner Zwischenstand:

    Die Blutentnahme mussten wir leider verschieben, da wir Mittwoch, den 18.07., vor verschlossener Tür standen. Es hing ein Zettel am Fenster "Mittwoch Nachmittag geschlossen". Keine Ahnung warum.


    Dann wollten wir so wie gestern wieder hin. Vorsichtshalber habe ich vorher angerufen um zu hören ob die Praxis geöffnet ist. Der TA selber war direkt am Telefon und sagte, dass die Praxis zwar geöffnet sei, aber eine Blutentnahme nicht gemacht werden könnte. Er hörte sich etwas merkwürdig im Sinne von bedröppelt an - wer weiß was vielleicht passiert war - daher habe ich nicht weiter nachgefragt warum wieso weshalb.

    Wir sollen Anfang nächster Woche kommen und bis dahin sei das Thyronorm auch da (er muss es erst bestellen).


    Ich habe mir überlegt dieses Mal nur den T4 nachmessen zu lassen, da ja die Frage im Raum steht, ob das Mittel überhaupt anschlägt........wenn das der Fall ist, werde ich bei der nächsten Blutkontrolle wieder ein komplettes (geriatrisches) Profil erstellen lassen, damit Niere und Leber wieder mit dabei sind.

    Niere ist ja wichtig, da eine SDÜ eine CNI maskieren kann, und der Leberwert war beim ersten Mal ja etwas erhöht.


    Aber eine erfreuliche Nachricht gibt es !

    Wir müssen ihr den Saft nicht mehr zu zweit verabreichen. Sie schleckt das Zeug vom Esslöffel, und zwar komplett !

    Einen Tag habe ich einfach den Versuch gestartet und hatte mich schon darauf vorbereitet, dass das nicht klappt und sie einfach nur denkt "Dein Ernst ?". Aber sie hat es sofort und ohne zu zögern weggeschleckt, als wenn sie vorher noch nie was anderes gemacht hätte !


    Ich bin so superfroh darüber, das könnt Ihr Euch nicht vorstellen ! :hu:


    In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Freitag und schon mal ein schönes Wochenende.

    Ich sollte doch nicht drei Sachen gleichzeitig machen.


    Kuhkatze , ich habe mich vertan. Ich wollte eigentlich Bunte Katze schreiben.

    Aber vielleicht interessiert Dich dieser Fallbericht auch.


    À propos, ich hoffe ich durfte diese PDF`s hochladen.......ich bin mir immer unsicher was geht und was man nicht machen sollte. Falls das nicht OK ist, bitte löschen.


    Vielen Dank !

    Kuhkatze , ich habe mittlerweile festgestellt, dass mein TA so Einiges nicht, bzw. nur vom Hören/Sagen kennt. Aber das Thyronorm flüssig kannte er Gott sei Dank und hat es mir direkt bestellt.


    Bei meinen Internetrecherchen bin ich auch noch auf einen sehr interessanten Bericht gestoßen:

    "Therapie einer hyperthyreoten Katze mit Thiamazol-Injektionslösung".


    Leider bekomme ich keinen Link in dem Sinne, sondern es wird direkt ein PDF-Dokument geöffnet, welches gesperrt ist. Selbst drucken geht nicht. Ich habe über einen PDF-"Entsperrer" das Dokument tatsächlich entsperren und drucken können.

    Ich hänge es hier mal drunter (ich hoffe es ist nicht mehr zu groß; ich habe es auch schon komprimiert):


    Ne, funktioniert nicht. Ich muss die Datei aufteilen - ich bekomme sie nicht unter 1 MB komprimiert.


    Ich melde mich später wieder.

    Guten Morgen zusammen,


    die Saftgabe klappt bisher recht gut. Allerdings müssen wir das immernoch zu zweit machen.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das irgendwann mal alleine gehen soll, aber ich werde es weiterhin versuchen.


    Sie wird auf jeden Fall jedes Mal sehr, sehr gelobt und geknutscht. Danach gibt`s auch immer 1-2 Leckerchen.

    Bis jetzt lässt sie sich alles gut gefallen. Wir hoffen das bleibt so.........


    Lucy geht es Gott sei Dank bisher gut. Kein Erbrechen, Durchfall oder Sonstiges, zumindest konnte ich nichts davon beobachten.

    Das habe ich Freitag auch unserem TA gesagt.

    Auf jeden Fall werde ich ihn ansprechen was ich machen soll (das Wochenende steht schließlich vor der Tür), falls sich der Zustand rapide verschlechtern sollte.

    Gibt man dann vielleicht nur noch die halbe Dosis ? Setzt man vielleicht sogar eine Gabe oder einen Tag ganz aus ?

    Ich soll dann definitiv ganz aussetzen und so schnell wie möglich zum TA.


    Ich habe nur ganz vergessen zu fragen, ob es egal ist, ob man das Medikament vor oder nach dem Essen geben und wie lange man dazwischen warten soll.

    Ich mache jetzt erst mal so weiter, dass sie erst was zu futtern und dann 10-15 Minuten später den Saft bekommt.

    Am 18.07. (dann sind genau drei Wochen um) sollen wir zur erneuten Blutabnahme kommen.


    Ich hoffe sehr, dass das Medikament anschlägt und wir keine weiteren Hiobsbotschaften bekommen......


    Ich melde mich spätestens nach den neuen Blutergebnissen wieder.


    Ich wünsche allen einen schönen Tag.

    Wir haben gestern mit der Saftgabe angefangen.


    Sie bekommt morgens um 6:00 Uhr, bevor ich zur Arbeit fahre, das erste mal die 2,5 mg.

    Und abends gegen 18:00 Uhr (+/- 15 Min.) das zweite Mal die 2,5 mg.


    Ich habe so große Panik, dass die Dosis für den Anfang zu viel sein und sie sehr schnell in die Unterfunktion rutschen könnte. Das haben viele geschrieben, als sie mit der Medikamentengabe angefangen haben..........


    Ich soll am Freitag, morgen, den TA anrufen und ihm berichten wie es Lucy geht.

    Auf jeden Fall werde ich ihn ansprechen was ich machen soll (das Wochenende steht schließlich vor der Tür), falls sich der Zustand rapide verschlechtern sollte.

    Gibt man dann vielleicht nur noch die halbe Dosis ? Setzt man vielleicht sogar eine Gabe oder einen Tag ganz aus ?

    Das macht mich jetzt schon total nervös................

    (Eines der üblichen Katzen-SD-Medis hat eine retardierende Wirkung, das kann man 1 x täglich geben, bei Bedarf sogar im 2-Tages-Rhythmus, wenn ich mich nicht völlig fehlerinner.)

    Du fehlerinnerst Dich nicht. Auf diesen Bericht bin ich auch gestoßen bei meinen ganzen Recherchen.

    Es war irgendeine Tablette, aber den Namen weiß ich nicht mehr.



    Ich sollte meinem Janek seine Tablette morgens geben.

    Da ich gelesen hatte, dass einige Katzen davon kötzeln, hatte ich schon beschlossen, die nicht ganz nüchtern zu geben.

    Medis bei SDÜ dürfen auch zur Mahlzeit gegeben werden?

    Naja, optimal wäre 30 Minuten vor der Mahlzeit... dann kotzt Taps zuverlässig.

    Also kriegt er sie so 10 Minuten vor dem Futter - und alles bleibt drin. Funktioniert auch, was die Wirksamkeit des Medis anlangt.

    Dazu hat mir mein TA nichts gesagt. Daher handhabe ich das, bis jetzt, so, dass ich Lucy erst ihr Futter gebe und ca. 10 Minuten später bekommt sie den Saft. Einfach weil ich dachte, vielleicht ist es nicht so gut auf nüchternen Magen und sie erbricht eher, als wenn sie etwas im Magen hat.

    Ob das so richtig von mir gedacht ist werde ich morgen fragen.


    Ganz ehrlich, mich macht das alles insgesamt so nervös, weil ich mit all dem immernoch nicht klar komme und es auch gar nicht wahr haben will................

    Guten Morgen zusammen,


    wir haben gestern noch lange darüber geredet und uns vorerst gegen die RJT entschieden.


    Wir versuchen es erst mit dem Saft, und nur wenn das nicht klappt, bzw. sich an den Werten nichts ändern sollte, dann ziehen wir die RJT nochmal in Erwägung.


    Meine Bedenken bez. der Medikamente sind mehrere, wobei es nicht um die Medikamente an sich, sondern um das Handling geht.

    Ich habe mich die letzten Tage und Wochen durch das Internet rauf und runter gelesen. Viele berichteten davon, dass es u. U. sehr lange gedauert hat, bis die richtige Dosis gefunden wurde. Und in dieser Zeit hatten alle Katzen mehr oder weniger Erbrechen, Durchfall, Juckreiz bis zum blutig kratzen usw. Dies ist ein Punkt, der mir zu schaffen macht. Wenn sich Lucy mehrere Wochen oder gar Monate quälen muss, bis endlich alles eingestellt ist.

    Ich habe von der Schilddrüse ja keine Ahnung, aber ich weiß, dass es in einem anderen Forum immer mal wieder Themen zur RJT gibt. Ich verlinke dir mal eines, das anscheinend eher allgemein ist, aber im Bereich der Stoffewchselerkrankungen gibt es auch noch einige Erfahrungsberichte. Hier geht es zur Frage: Warum lassen so wenige die Radiojedtherapie machen?

    Kuro , auf diesem Link bin ich auch gelandet bei meiner Internetrecherche, und auf noch einige andere.

    Trotzdem Danke dafür.


    Ein weiterer Punkt ist, dass unsere beiden Freigänger sind.

    Lucy ist bis jetzt (schnell auf Holz klopf) sehr zuverlässig was das nach Hause kommen angeht. Sie ist morgens und abends IMMER da, wenn ich aufstehe bzw. wieder nach Hause komme. Wäre Lucky der Patient, könnten wir Medikamente, egal welcher Art, sofort vergessen. Ihn sehe ich morgens ca. zwei oder drei Mal die Woche, abends fast das Selbe. Wobei es auch Phasen gibt, in denen er ein/zwei Tage gar nicht nach Hause kommt. Wie sollte man da regelmäßig Medikamente verabreichen ? Und ich habe halt Angst, dass Lucy vielleicht irgendwann die Nase voll hat von dem ewigen einfangen und auch anfängt nicht immer nach Hause zu kommen.


    Der nächste Punkt ist, dass wir niemanden hätten, der für die Medikamentengabe einspringen könnte.

    Ich muss zwischendurch so zwei/drei Mal im Jahr zu Schulungen nach Lübeck.

    Mein Mann ist herzkrank und muss vielleicht zwischendurch für ein paar Tage in`s Krankenhaus.

    Was soll dann einer von uns alleine machen ? Einer alleine klappt nicht. Der eine muss die Katze festhalten und der andere das Medikament in die Schnute kriegen.


    Das ist so das, was mir zu schaffen macht.

    Aber wir versuchen es jetzt erstmal und dann weitersehen........


    P.S.: Vielen Dank nochmal für Eure Rückmeldungen, die helfen mir immer wirklich sehr - DANKE !:blumen1:

    Wir waren gestern bei unserem TA um den Thyronorm-Saft und die Ergebnisse des Nachtests vom T4 von Lucy und des geriatrischen Profils von Lucky abzuholen.


    Ergebnis Lucky: T4 bei 19 nmol/L (Referenz: 10 – 60)

    Ergebnis Lucy: T4 bei 216 nmol/L (gleiche Referenz), also leider auch beim zweiten Mal sehr hoch......


    Die Anfangsdosis des Safts beträgt lt. Packungsbeilage 5mg pro Tag. Unser TA musste selber erst in die GA sehen um uns das sagen zu können. Wir sollen ihr nun morgens und abends jeweils 2,5mg geben.


    Wir haben ihn nochmal auf die RJT angesprochen, aber er ist dabei geblieben, dass er nichts davon hält und das nur rausgeschmissenes Geld sei. Er hat jedoch auch keinerlei Erfahrung damit und stützt sich nur auf Hören/Sagen.


    Vormittags hatte ich vorab mit Dr. Stosic aus der Duisburger Kinik über die RJT gesprochen, und er ist da ganz anderer Meinung. Für ihn sei diese Therapie überhaupt kein Tulux , sondern eine sehr gute Methode um diese Krankheit zu behandeln.

    Vorausgesetzt es handelt sich um einen gutartigen Tumor und nicht um ein bösartiges Karzinom.


    Er hat mir die Nummer von der Gießener Kleintierklinik gegeben und mir gesagt, dass ich mich auf jeden Fall erkundigen soll, bevor ich das ganz über Bord werfe.


    Gesagt - getan. Ich habe dort angerufen. Die Dame bat mich eine E-Mail zu schreiben und alle vorhandenen Ergebnisse aller Untersuchungen als Anlage beizufügen. Das habe ich gestern Abend direkt erledigt und heute Morgen um 11:20 Uhr habe ich einen Anruf aus der Klinik erhalten.


    Wir haben fast eine dreiviertel Stunde lang telefoniert und sie ist auf all meine Fragen sehr ausführlich und detailliert eingegangen. Sie hat mir ein wenig die Angst genommen, dass es sich tatsächlich um etwas Bösartiges handeln könnte. Aufgrund meiner ausführlichen E-Mail, den Untersuchungsergebnissen und deren langjähriger Erfahrungen gehen sie nicht davon aus. Sie können mir natürlich nichts versprechen (ist mir klar), aber sie sehen die Chance bei lediglich 2%, dass es sich wirklich um ein Karzinom handeln könnte.


    Ich habe vorab ein Informationsblatt zugemailt bekommen. Wenn Interesse daran besteht, stelle ich es gerne ein. Ich müsste nur wissen, ob ich vorab irgendetwas davon unkenntlich machen muss (z. B. Preis, Name der Klinik oder Ähnliches).


    Alles in allem stehe ich dieser Therapie (bis jetzt) sehr positiv gegenüber. Es gibt lediglich eine Sache, die mir Magenschmerzen bereitet: die lange Fahr dort hin.

    Es sind lt. Google Maps immerhin 192 km, also gute 2,5 Stunden Fahrt, wenn man gut durchkommt. Und da bin ich mir überhaupt nicht sicher, wie Lucy das verpacken würde. Die gute halbe Stunde bis nach Duisburg ging noch so einigermaßen, aber diese Strecke......


    Wenn ich heute Abend zu Hause bin, werde ich erst mal mit meinem Mann alles ausführlich besprechen.

    Nochmal alles ganz genau abwägen und dann hoffentlich zu einer Entscheidung kommen.......ich könnte Lucy schon kommenden Montag bringen..........oder auch den Montag danach........

    Ich würd mich mit "Tumor, eigentlich nichts zu machen" solang nicht zufrieden geben, bis das Ding gefunden oder wiederlegt ist. Dann kann man immer noch sagen "nichts zu machen". Ist aber wohl ne Kostenfrage


    So oder so, lasst euch drücken.

    Ich will mich damit auch nicht einfach zufrieden geben. Jetzt im Nachhinein habe ich noch 1000 Fragen, mit denen ich meinen TA Montag löchern werde.

    Es muss doch möglich sein herauszufinden, ob nun wirklich, und vor allem, was betroffen ist (Tumor: ja/nein, gut- o. bösartig, wo genau).

    Vielleicht käme ja doch eine RJT in Frage...…..ICH habe diese Option noch nicht ganz verworfen, aber dazu weiß ich noch zu wenig darüber (die Kosten und die ganzen Umstände dazu erst mal hinten angestellt)…………

    Ich würde mich auf das sichtbare stürzen, also erstmal die SD drosseln.

    Und dann in Ruhe überlegen: Was will, was kann ich Katz zumuten?


    Was muss ich wissen, um mit meiner Entscheidung leben zu können?

    Das werden wir auch tun. Ich hoffe nur, dass das Medikament auch anschlägt.

    Der TA meinte ja es könne sein, dass sich trotz Medikament nichts tut...…


    Ich werde Montag auch nochmal den Kardiologen anrufen. Er hatte mir angeboten mich nochmal zu melden wenn was ist. Er ist zwar kein Endokrinologe, aber auch Fachtierarzt für Innere Medizin. Ich möchte gerne auch seine Meinung zu allem hören.

    Vielleicht kann er mir einen Endokrinologen empfehlen, bzw. kennt einen.


    Und erst wenn all meine Fragen beantwortet sind, dann überlegen wir was wir machen und überdenken ganz genau, was wir Lucy zumuten wollen oder auch nicht.

    Katz weiß ja nix von ihrer Krankheit - sie lebt hier und jetzt, und solange sie Lebensqualität hat - gerne frisst, spielt, am Leben teilnimmt -, ist alles andere schnurpsegal.

    Noch hat sie Lebensqualität, aber wir dürfen überhaupt nicht daran denken wenn es irgendwann mal losgehen sollte und wir zusehen müssen, wie sie langsam abbaut......mein Mann sagte gestern noch zu mir "Weißt Du was ganz schlimm wäre ? Wenn Lucy irgendwo unterwegs ist, sie vielleicht umfällt und nicht mehr nach Hause kommen kann, und wir sie nicht finden können"...…...daran darf ich gar nicht denken.....

    Ich weiß auch nicht was ich sagen soll........


    Therapieversuch heißt bei meinem TA: Medikamentengabe. In meinem Fall, da ich darum gebeten habe, in flüssiger Form. Von der Salbe hält er nichts, hat aber wohl auch keine Erfahrungen damit.


    Er hat mir die anderen Alternativen, also chirurgische Entfernung der Schilddrüse und Radiojodtherapie, genannt, aber gleichzeitig auch davon abgeraten.


    Beim chirurgischen Eingriff müsste man mit mehreren, nicht unerheblichen Risiken rechnen, und meist wäre es mit einer Operation nicht getan, sondern es müsste ein zweites Mal operiert werden.

    Davon hat er mir deswegen schon abgeraten, da es, wie gesagt, auch die Hirnanhangsdrüse sein kann, und die ist wohl definitiv nicht zu operieren/entfernen.


    Auch von der RJT hat er mir abgeraten und gesagt, das sei "Tulux". Weiter hat er nichts dazu ausgeführt, zumal mein Mann direkt auch dagegen war als er hörte, dass die Katze für bis zu ca. 14 Tage in der Klinik in einer Box bleiben muss, wegen der Strahlung, die danach gegeben ist.


    Er hat mir aber vorgeschlagen, mich gerne nochmal in einer Klink beraten zu lassen, da man dort vielleicht doch noch andere Möglichkeiten sieht.


    Ich habe nicht allzu lange mit ihm telefoniert, da mir schon nach kurzer Zeit die Stimme wegblieb und ich nicht mehr vernünftig sprechen konnte. Am Montag will ich ihn nochmal fragen, ob man denn irgendwie feststellen lassen kann, ob es nun die Schilddrüse oder vielleicht doch die Hirnanhangsdrüse ist.


    Ich bin am Boden zerstört und weiß nicht was ich als nächstes machen soll.......

    Habe gestern mit meinem TA telefoniert. Die Ergebnisse in Papierform bekomme ich am Montag, wenn ich das Medikament abholen kann.


    Der T4 Wert ist auch beim zweiten Mal so hoch geblieben, so dass er jetzt auch davon ausgeht, dass es sich um einen Tumor handelt. Es muss nicht nur die Schilddrüse sein, es kann auch die Hirnanhangsdrüse sein.

    Er spricht nur noch von einem Therapieversuch. Wenn das nicht anschlägt...........


    Lucky`s Werte sind alle in Ordnung, sagt er.

    Ich hatte für Fussel FeliGum Trojaner. Das ist ähnlich wie Knete, kannst Du prima die Tabletten drin verstecken und Fussel fand das ganz klasse.

    Hallo StoepselFussel , das kannte ich bisher überhaupt nicht und hatte vorher auch noch nie davon gehört.

    Habe gerade mal danach gegoogelt - hört sich interessant an. Vielen Dank !

    P.S.: Wie geht`s eigentlich dem Fussel ???



    Die Cat Stick Minis von Vitakraft

    Hallo Kuro , das habe ich schon mal von Dir gelesen, bisher aber nicht ausprobiert. Das werde ich auf jeden Fall mal antesten.



    Hallo Polaris , vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort, jetzt kann ich mir wenigstens etwas darunter vorstellen.


    Wir waren gestern noch mit beiden Katzen bei unserem TA.

    Er hat sich das geriatrische Profil von Lucy angesehen und gesagt, dass er nicht glaubt, dass wir diesen Wert nochmal haben werden. Das sei sehr untypisch, da alles andere i. O. sei. (sein Wort in Gottes Gehörgang !)

    Er hat ihr Blut abgenommen um den T4 Wert nachzutesten.


    Lucky wurde auch Blut abgenommen. Für ihn lassen wir auch ein komplettes geriatrisches Profil erstellen und hoffen, dass bei ihm alles in Ordnung ist.

    Wenn er natürlich auch so einen hohen T4 Wert haben sollte, dann weiß ich auch nicht mehr weiter und wäre wieder an dem Punkt, dass ICH offensichtlich etwas falsch mache, ohne zu wissen was.......aber gut, erst mal abwarten. Alle Ergebnisse bekomme ich heute Nachmittag.


    Gott sei Dank hat er gestern nicht ein Wort über Ernährung bzw. Fütterung erwähnt, so dass ich gar nicht erst flunkern musste - Glück gehabt.....


    Wenn ich die Ergebnisse habe, schreibe ich wieder.

    Mit Leckerchen hat das nicht funktioniert?

    Mit dem, was wir alles ausprobiert haben, leider nicht.

    Anfangs hatten wir Milbemax Tabletten gegen Würmer. Da sie die so partout nicht nehmen wollte und wir nicht in der Lage waren sie ihr so tief in den Hals zu stecken, dass sie sie nicht mehr ausspuckt, haben wir die Tablette mit Lachscreme garniert, weil sie die so gerne mochten - hat nicht funktioniert. Mit Leberwurst - hat nicht funktioniert. Sogar zu Staub gemahlen und unter die Leberwurst gemischt - einmal kurz in der Schnute und eine Sekunde später lag schon wieder alles auf der Erde.


    Seit dem nehmen wir die Profender Spot on.


    Eine Frage habe ich jetzt noch zum Nachtesten. Eigentlich wollte ich direkt nach der Arbeit mit beiden zum TA fahren, aber jetzt fiel mir ein, dass beide (wahrscheinlich) nicht lange genug nüchtern sind. Spielt es für das Nachtesten des T4 eine Rolle, oder ist es dafür egal ?


    Zuletzt gab es heute Morgen um 6:00 Uhr Futter. Ob einer von beiden zwischendurch eine Maus hatte, weiß ich leider nicht.

    Beim TA wäre ich gegen 17:45 / 18:00 Uhr.