Beiträge von Kuro

Wir werden in der nächsten Woche (11. - 15.06.2018) das Forum immer mal wieder für kürzere oder längere Intervalle in den Wartungsmodus versetzen um ein paar servertechnische, bzw. seiteninterne Veränderungen vorzunehmen. Hintergrund sind neben ein paar technischen Spitzfindigkeiten auch die Zusammenlegung von dubarfst und Barfers-Selection, um den administrativen Aufwand für uns zu verringern. Wir bitten Euch darum, diese Unannehmlichkeiten zu verzeihen und werden uns natürlich bemühen diese so kurz wie möglich zu halten.

    Genau, für den T4 egal. Für ein sauberes geriatrisches Profil halt nicht.


    Hm, mit Leberwurst komme ich bei Shiyuu auch nicht weit. Da schleckt und schleckt sie, bis die Tablette frei liegt. Und irgendwann hat sie ja auch mal nicht so gut genommen, da habe ich ihr ab und zu einfach so ein Stück von der Leckerchenstange gegeben, ohne Tablette, einfach, damit sie das Leckerchen wieder lieben lernt und dann ging das auch wieder. Die Cat Stick Minis von Vitakraft nehme ich dafür, breche immer nur ein kleines Stück ab, damit Shiyuu nicht zu viel kauen muss (dann liegt die Tablette nämlich gern mal frei) und damit geht das. Wenn Lucy sowas allgemein frisst, würde ich es mal probieren. Cosma Snackies hatte ich auch mal probiert, aber die sind halt nicht elastisch und deswegen finde ich sie sehr unpraktisch.

    Präferenzen hat er keine genannt. Seine Aussage war ganz allgemein, ich zitiere "JEDES Industriefutter ist besser als Barf, weil die wissen was sie machen und wie sie es zu machen haben."

    Ja, er hat natürlich Ahnung, das merkt man. Deswegen ist so viel Schrottfutter auf dem Markt. Aber gut, wir wissen, dass viele Tierärzte da nur Müll nachplappern, der ihnen von der Futterindustrie beigebracht wird. Nicken und lächeln, nichts weiter machen.

    Meine hat bei mir auch Diätfutter wegen der CNI angesprochen, als sie diagnostiziert wurde und ich meinte nur, dass Shiyuu nicht nass frisst (zu der Zeit habe ich schon roh gefüttert). Sie fragte zaghaft wegen Trockenfutter an, halt wegen der Nieren und ich meinte nur, dass das Trockene da nun wirklich nicht das Mittel der Wahl sein könne. Ich weiß, dass sie durchaus pro Barf ist, wenn man weiß, was man tut. Und das habe ich ihr gezeigt, obwohl sie selbst keine Ahnung davon hat, aber ich konnte immer reden, habe von der Phosphatreduktion gesprochen etc. und das hat gereicht.


    Tablettengabe hatten wir ja mit dem Fortekor, was mehr schlecht als recht geklappt hat. Damit meine ich, es hat nicht jedes Mal auf Anhieb geklappt, obwohl wir so eine Hilfe (sieht aus wie eine Spritze, nur vorne mit Silikon, wo man die Tablette zwischenstecken kann) hatten. Manchmal brauchten wir zwei, drei Anläufe. Danach war die Katze gestresst, und das möchte ich ihr nicht schon wieder zumuten. Vor allem, wenn das etwas für immer wird.

    Mit Leckerchen hat das nicht funktioniert? In der Anfangszeit lief das mit Shiyuu auch nicht perfekt. Nicht komplett problematisch, aber eben nicht jeden Tag routiniert. Ich habe damals auch erst die dünnen Katzenstangen verwendet, die ich aber immer um die Tabletten rumkneten musste, was sie gar nicht mochte. Je weniger geknetet, desto besser. Deswegen bin ich auf dickere für Hunde umgestiegen, die sie mittlerweile aber geschmacklich nicht mehr nimmt, weswegen ich bei denen von Vitakraft bin. Die sind kleiner, aber eben dicker, da kriege ich das Tablettenstück besser rein. Wenn ich die Tablette so geben wöllte, würde Shiyuu auch komplett streiken. Tut sie auch, wenn sie die rausfummelt und schmeckt.

    (Das Teufelchen in mir würde tatsächlich das Kleingedruckte auf den Dosen studieren - und ein paar hochjodierte Sorten in die Nafu-Liste schmuggeln.

    Wenn der Doc die durch winkt, nur weil's Fefu ist... )

    Ja, so in der Art würde ich das auch machen, einfach weil mir das echt auf den Keks geht, die Ärzte, die keine Ahnung vom Futter haben, aber so große Reden schwingen, da bin ich auch so, dass ich sie damit konfrontieren würde. Aber wer sich da zu unsicher fühlt oder eben auch gerade allgemein schon zu belastet ist, der soll das außen vorlassen und sich auf das konzentrieren, das unausweichlich ist. Aber ja, ich hätte da meinen Spaß dran (bin ja auch schon von einer TFA hier auseinandergenommen worden, als sie merkte ich barfe ein CNIchen, aber im Endeffekt hatte sie nichts einzuwenden, sie konnte zwar nur Hund, aber so die grundlegenden Sachen kamen zur Sprache).

    Ich kann total verstehen, dass dich das gestern sehr überfordert hat. Es ist ja nicht nur der Schreck, der sich durch die vom Arzt genannten Möglichkeiten einstellt. Hinzu kommt eben der ganze Rest noch drauf.


    Wenn du dich damit erstmal sicherer fühlst (weil eine Angriffsbaustelle wegfällt), ja, dann fütterst du wieder nass, fertig. Weißt du, ob dein Tierarzt da Präferenzen beim Futter hat? Dann würde ich mir das in Gedanken zurechtlegen, nur falls er fragt. Wenn nicht, dann würde ich das gar nicht thematisieren (gedankliches Vorbereiten, stresst ein bisschen, weil man sich zu viele Gedanken im Vorfeld macht, zugleich wird man aber nicht eiskalt erwischt, wenn solche Fragen auftauchen).

    Naja, es ist schon fitzelig.... und die Frage nach der Kaninchenkastra ist nicht nett.

    Nö, nett nicht, aber wer hat behauptet, dass ich das bin? :lach:


    Im Ernst, Kaninchen werden kastriert und sie werden nicht größer. Wieso also Katzen erst durch eine Hormonumstellung gehen lassen, dem Risiko einer Trächtigkeit aussetzen, Markierverhalten riskieren, wenn man durchaus vorher kastrieren kann? Dafür wird er bezahlt, fitzelig hin oder her.

    Hm, beim Trockenfleisch würde ich eher Richtung Nieren denken, wegen des gestörten Ca/P-Verhältnisses. Da ist vor allem die Menge und Häufigkeit entscheidend.


    Bei den Fischdosen, generell hat Thunfisch eindeutig mehr Jod als Fleisch. Inwiefern das jetzt die Menge, die ihr gegeben habt, ausmacht, kann ich aber nicht beurteilen.

    Ich schwöre bei allem was mir lieb ist, dass ich die Anpassungen direkt ganz von Anfang gemacht habe.

    Alles klar, es ging nur darum, dass du für dich noch mal überlegst, ob da alles gut gelaufen ist. Dann bist du an dem Punkt nämlich auch beruhigter (ich habe Shiyuu früher sehr experimentell gebarft, wie man es definitiv nicht machen sollte und als die CNI kam, habe ich hier auch sofort gesessen, kann aber definitiv sagen, an mir liegt es nicht).


    Das Einzige, was ich nicht immer ändere, wenn ich z. B. mal Herzen oder Leber woanders kaufe. Dabei habe ich es tatsächlich einige Male vergessen, die Werte (Fett u. Protein) abzuändern, und habe weiterhin mit den Werten von EE gerechnet.

    Ich passe zwar meist den Fettgehalt an, aber wenn das mal nicht passiert, well, I don't care. :)


    Könnte ich das Jod vorerst ganz weglassen oder sollte ich die Finger davon lassen ?

    Ich würde sagen, nein, weil zu wenig auch nicht gut ist, aber ich kann das nicht mit Sicherheit sagen, deswegen habe ich vorhin geschwiegen und gehofft, die SD-Erfahrenen hier, äußern sich.

    ch habe auch ein PDF von der Tabelle mit meinen angepassten Werten gemacht.

    Ich frage jetzt noch mal ganz provokativ, hast du das auch in deinen bisherigen Rezepten angepasst gehabt? Oder erst jetzt später vorgenommen?


    Kann ich beim Nachtesten tatsächlich nur den T4-Wert testen lassen, oder muss ich nochmal das ganze geriatrische Profil machen lassen ?

    Müsste auch einzeln gehen.


    Da habe ich schon die größten Befürchtungen. Mein TA ist absolut GEGEN Barfen und hält absolut nichts davon. Ich höre ihn jetzt schon "triumphieren" von wegen: das habe ich Ihnen doch gleich gesagt, das Barfen totaler Mist ist.

    Mir graut es jetzt schon davor, ehrlich.

    Deswegen gehen wir jetzt alles durch, um sowas ausschließen zu können. Und notfalls, lass ihn reden, gehe nicht drauf ein und diskutiere nicht, wenn du ihn nicht in Grund und Boden reden kannst (ich persönlich würde mich vor meinem Tierarzt niemals insofern äußern, dass mir bei dubarfst dies und das gesagt wurde, weil das in seinen Augen/Ohren wahrscheinlich nur nach irgendwas aus dem Internet ankommen würde und ich da eine gewisse Skepsis sogar nachvollziehen kann, ich würde ihn mit den entsprechenden Bedarfswerten in Grund und Boden reden, mit meinen verwendeten Werten und würde mich sogar noch mit gängigem (vor allem auch gern beim Tierarzt vertriebenen) Nassfutter befassen und schauen, wie die Jodgehalte darin sind (meines Wissens sind die nämlich oft gar nicht gering) und damit argumentieren).

    Hm, ich würde das nachtesten lassen. Es gibt auch mal falsche Werte und bei so einer heftigen Abweichung, bei der der Arzt an eine der zwei Optionen nicht glaubt und die andere eigentlich nicht sein kann, wäre das definitiv ein Schritt, den ich machen würde. T4 noch mal bestimmen.


    Gleichzeitig sehe ich natürlich den extrem niedrigen Kreawert (ich weiß nicht, ob ich sowas schon mal gesehen habe) und weiß, dass eines SDÜ eine CNI maskieren kann (heißt, so lange die Schilddrüse nicht eingestellt ist, sind die Nierenwerte niedriger als sie tatsächlich sind, alles sieht normal aus, tatsächlich ist eine CNI vorhanden; ich weiß aber nicht, ob das auch bedeuten kann, dass hohe T4-Werte wirklich niedrige Kreawerte bedingen können, das ist nur ein Gedankengang, der muss nichts bedeuten).


    Ich denke, im Endeffekt spielt das Labor nicht wirklich eine Rolle, deswegen ist ja die Angabe der Referenzwerte immer so wichtig.

    Ah, das klingt doch schon mal gut. Das mit dem Blutdruck sehe ich etwas anders, so allgemein, vielleicht bezog er sich auch nur auf Lucys Aufregung. Immerhin misst meine Kardiologin hier auch regelmäßig Shiyuus Blutdruck.


    Shiyuu wird übrigens auch nicht geschoren, nicht beim Herzschall. Ich weiß, es gibt ein paar Ärzte, die das immer machen, ansonsten kenne ich das noch von Langhaarrassen. Generell hängt es halt davon ab, wie gut mit dem Schallkopf gesehen werden kann. Und der fürs Herz ist wohl besser dafür, leichter was zu sehen, auch mit Fell. Jedenfall wird Shiyuu, wenn es an den Bauch geht, durchaus geschoren, um da etwas erkennen zu können. Das ist ein anderer, weit größerer Schallkopf.

    Ach, staubt das dadurch mehr? Ich war mir nie sicher, ob das schon immer so war. Ich habe mir irgendwann diese tollen Arzt-Mundschutze gekauft und nutze die (muss man ja nicht jedes Mal entsorgen, da halten die auch recht lange), damit meine Atemwege das zumindest überleben. Aber ja, die Umgebung trägt schon eindeutige Spuren davon (ich überlege, ob man den Staub da rauskriegt, ohne zu entsorgen, andererseits, bei mir ist das ja nicht ganz so viel, jetzt habe ich aufgefüllt, aber wenn ich an dem Punkt bin, dass das wieder ansteht, könnte ich theoretisch auch mal auswechseln, wenn ich die Staubbelastung damit eindämmen könnte).