Beiträge von Kuro

    Alles klar mit dem UPC.


    Kannst du aufschreiben, wenn du magst. Ist halt von außen immer schwer zu erkennen, ob wichtige Infos fehlen oder nicht. Und man muss als Besitzer_in immer sehr hinterher sein, wie alles vonstatten geht, um zusätzliche Besuche mit Katze zu vermeiden. Leider.


    Ah, und okay, wenn die beiden gut getrennt fressen (bzw. du das Futter trennen kannst), dann passt das ohnehin und musst du ja auch.


    Mehrfachposts: Ich habe sie gelöscht. Das Forum hat manchmal so eine Fehlermeldung, für gewöhnlich ist der Inhalt dann trotzdem schon da, wo er hin soll. Um sicher zu gehen, klicke ich noch mal ins Textfeld, markiere alles (Strg+A) und kopiere es (Strg+C), damit es im Zwischenspeicher liegt. Anschließend die Seite aktualisieren. Bislang war mein Beitrag dann gepostet, wenn dem nicht so wäre, würde ich wieder ins Eingabefeld klicken, einfügen (Strg+V) und dann noch mal abschicken.

    (Alle Befehle für Windows, für Mac weiß ich sie nicht. Aber Google kennt sie.)

    Das ist eine Menge Blut, aber das waren verschiedene Einrichtungen, wenn ich das richtig sehe, da geht natürlich nicht mit nachträglich noch was in Auftrag geben, sondern neu zapfen.


    Blutwerte ohne Referenz bringt nicht viel, wobei 2,3 in den Bereich fallen dürfte, der teils 1,8/1,9 als Obergrenze hat, aber teils mittlerweile auch 2,3, was damit noch in der Referenz wäre.


    UPC ist doch aber eindeutig erhöht. Weil du sagtest, du wartest noch auf die Urinuntersuchung. Oder hast du eine andere Referenz als die mir bekannte? Deswesgen, immer Referenzwerte angeben, sonst können wir hier völlig falsch mit der Interpretation liegen.


    Ws die Entzündungswerte betrifft, so eine Blutuntersuchung ist immer eine Momentaufnahme und je nachdem, wie die Situation in diesem Augenblick im Katzenkörper war, kann es solche "Abweichungen" geben.


    Porus One habe ich ein paar Mal kurz erwähnt gesehen. Da ist keine wirkliche Meinung, aber zumindest der Gedanke, will ich nicht. Ich kann dir jetzt aber nicht mehr sagen, wieso, obs an der Zusammensetzung lag oder an hochgegriffenen Versprechungen, die aber erstmal bewiesen werden müssten oder noch was anderem. Ich verwende es nicht, das kann ich direkt sagen.


    Berechnen wäre schon ideal. Ja, FR und EBb oder EBs gehen schon und sind immerhin auch schon zwei Präparate, wenns nicht so viel Abwechslung gibt, langfristig ist der Kalki aber trotzdem gut (meine persönliche Meinung).


    Knochen würde ich übrigens weglassen, wenn die CNI in Verdacht ist. Die lassen sich dann aber für Brühe noch verwenden. Suppenfleisch (das vermute ich mal bei Rind) könnte unter CNI (kannst du jetzt erstmal nehmen, aber ich meins langfristig) nicht nutzen, weil das häufig mehr Sehnen hat und auch darauf sollte unter CNI verzichtet werden. Ob du Schmalz überhaupt brauchen wirst, bin ich noch gar nicht sicher.

    Stimmt, das klingt nicht positiv, aber das kann andere Ursachen haben, deswegen ist es richtig, da auch wegen der Diagnostik dran zu bleiben (wir müssen oft genug selbst drauf bestehen, kann der Klinik egal sein, du zahlst, du bestimmst, was nicht heißt, dass jede "Idee" von dir immer sinnvoll ist, aber wenn die Klinik von sich aus nicht mal die gängigen nötigen Untersuchungen macht, dann musst du darauf bestehen).


    Krea- und Harnstoff kann aus so vielen Gründen höher sein (war die Katze zur Blutentnahme nüchtern?).

    Wie siehts mit einem Ultraschall der Nieren aus?

    Falls du ein bisschen Lesestoff haben willst, schau mal hier.

    Laut dem, was ich gefunden habe, geht weder Ca und P aus aus Knochen ins Wasser über. Kalium dagegen wohl schon (andere Nährstoffe weiß ich nicht aus dem Kopf, habe ich hier im Forum vor knapp fünf Jahren bei meiner eigenen Recherche im Thread zum Kochbarf gelesen, war eine der Informationen, über die ich zufällig gestolpert bin, die Frage hatte ich zwar zu der Zeit bereits, aber die lässt sich schwer suchen; ich habe da nur aus Neugierde über Kochbarf gelesen und dann die Antwort für diese Frage gefunden).

    Also hinsichtlich einer möglichen CNI spielt das keine Rolle. Beim Huhn war das Wasser damit einfach fetter. Wer wegen Gewichtsproblematik drauf achtet, muss sehen, ob Brühe sein Weg ist, aber ansonsten ist sie ein netter Geschmacksverstärker.

    Ich bezweifle, dass das Jod für die Probleme mit dem Nassfutter sorgt, weil da in der Regel kein Seealgenmehl verwendet wird. Die Katzen lehnen nicht den Nährstoff Jod ab, sondern bestenfalls Geruch und Geschmack des Seealgenmehls. Sowas ist in Dosenfutter für gewöhnlich mit im Labor hergestellten Nährstoffen abgedeckt, ähnlich wie in den Komplettsupplementen.


    Einschleichen ist dagegen ein anderer Aspekt. Ich hatte es auch nur angesprochen, weil du nicht drauf eingegangen bist (ich habe nach meinem Post deine Aussagen im anderen Thread gesehen, aber da hatte ichs schon abgeschickt, solche Informationen bitte immer direkt bei den Rezepten in den Thread mit schreiben, sonst sind die Zusammenhänge meist nicht da).


    Wenn du dir mal die anderen Rezeptethreads bzw. Einsteigerthreads hinsichtlich Rezepten anschaust, wirst du sehen, dass wir hier nur 80 % Energiedeckung empfehlen. Wie auch 95 % beim Jod.

    Okay, ich würde den Magen rauswerfen. Oder zumindest weniger nehmen und nicht wieder nachkaufen. Zumindest nicht, wenn du von der CNI ausgehst. Was dein restlicher Rezeptansatz suggeriert. Im Grunde bin ich ja der Meinung, solange die CNI nicht wirklich sicher ist, brauchst du auch nicht am Ca/P-Verhältnis rumspielen. Damit kannst du nämlich das überschüssige Ca ordentlich eindämmen. Und dann eben nichts mehr mit Knochen und Knorpel etc. kaufen.

    Ob du wirklich mit fast 100 % Energie richtig bedient bist, wirst du ausprobieren müssen.


    Was ist mit dem Jod, das SiRu angesprochen hat?


    Was den Hasen betrifft, ich verstehe, was du meinst und gebe dir grundsätzlich recht. Aber ich glaube ebenfalls, dass der Hase nichts mit der Produktion für das Tierfutter zu tun hat. Das sind die Überreste der Stücken, die für uns Menschen im Handel landen. Du hast es jetzt dennoch und verwende es, aber wie gesagt, lass sowas in Zukunft komplett raus.

    Und auch wieder heimgeschickt, weil schwere Erkrankungen nicht erkannt wurden etc.

    Aber auch das ist wieder ebenfalls mit von den Besitzer_innen abhängig.

    Auch wenn wir hier in Foren sehr viele erscheinen, verglichen mit der Anzahl an Tierbesitzer_innen sind wir ein ganz kleiner Anteil. Der größere Teil, den die Tierärzt_innen sehen, wollen ganz schnell, für möglichst keine Kosten ein gesundes Tier. Und das funktioniert nicht unbedingt. Tierärzt_innen bieten oft gar nicht mehr Untersuchungsmöglichkeiten an. Ob das richtig ist, darüber kann man streiten. Aber da ist auch ein bisschen Resignation dabei.


    Hinzu kommt, dass Tierärzt_innen auch nicht alles im Kopf haben. Und eben auch nicht Spezialist_innen auf Fachgebieten sind. Sie entsprechen dem, was unsere Allgemeinärzt_innen sind, aber nicht nur für eine Spezies, sondern für viele. Es liegt halt auch in unserer Verantwortung als Besitzer_innen, uns selbst zu erkundigen. Nicht zwingend vor dem Tierarztbesuch, aber zumindest danach. Natürlich gibt es diejenigen, die tatsächlich nur kassieren wollen oder keine Lust haben, aber eben auch noch viele andere. Und wenn Besitzer_innen eben nicht mehrfach zahlen wollen, dann lassen sich manchmal keine Diagnosen stellen und Erkrankungen damit auch nicht erkannt.


    Und dann kommt ebenfalls hinzu, an wen man gerät. In so einer Klinik arbeiten viele verschiedene Ärzt_innen. Wen man schätzt und einen guten Eindruck hat, sollte man sich erhalten.

    Shiyuu ist 2012 mit HCM diagnostiziert worden. Untersucht von einer Ärztin aufgrund meiner Beobachtungen und sie hätte das ohne diesen Hinweis nie gehört. Denn trotz langem Abhören war sie unsicher, ob da wirklich was ist. Und meinte, sie würde gern ihre Kollegin zurate ziehen, die Kardiologin ist. Ohne diese Einstellung wäre Shiyuu vielleicht wieder nach Haus geschickt worden und die HCM hätte sich unbemerkt weiterentwickeln können (Shiyuu hechelte und war noch kein Jahr alt, es gibt gar nicht so wenige Menschen, die das bei Kitten als normal abtun). Und heute? Die Kardiologin ist von mir zu Shiyuus Hausärztin erwählt worden, eben weil ich mit ihr sehr zufrieden bin und sie mir menschlich sympathisch ist (es gibt zumindest einen anderen Arzt, mit dem ich nicht warm werde, ich kann ihn fachlich nicht einschätzen, weil ich nur einmal zu tun hatte, aber ich fühle mich dennoch nicht wohl, beim Gedanken, dass er Shiyuu betreut, obwohl er fachlich gut sein kann) und weil sie auch sehr engagiert ist und Shiyuu Krankengeschichte seit vielen Jahren kennt. Sie sagt aber auch, dass ich Shiyuus Betreuung sehr ernst nehme, dass viele längst nicht so regelmäßig zu den Kontrollen kommen und das eher eine Ausnahme ist. Wo sich der Kreis zu meiner ursprünglichen Aussage mit der Resignation auf seiten der Ärzt_innen wieder schließt.

    Die Unverträglichkeit vom Nassfutter ist in dem Fall aber nicht nachgewiesen.

    Das stimmt, aber da vorhin nur Nassfutter aufgelistet waren, habe ich erstmal das in Verdacht. Abgesehen von dem Rind war keinerlei Rede von Unverträglichkeit bei Barf und Rind wird ja gemieden.


    Herz-Magen-Innerein-Knochen (außer Leber-weil nötig) schließe ich bei Schonkost (Gastro-weil Kotzen) insofern erst mal aus, weil das meiner Meinung nach schwerer verdaulich ist. Bin ich da falsch?

    Hast du dazu andere Theorien? Das würde mich deswegen interessieren, weil hier bei uns immer mal wieder Schonkost nötig ist.

    Knochen, ja. Habe ich eh nie wirklich angerührt, allerdings hat da auch Shiyuus CNI ihren Anteil.

    Herz, wenn es in entsprechenden Mengen enthalten ist, ist ja nicht schwerer verdaulich als anderes Muskelfleisch. Anders als Magen enthält es nicht viel Bindegewebe und ist ja auch angenehm weich (zumindest Hühner- und Putenherzen, andere hatte ich nie in der Hand). Sonstige Innereien abgesehen von Leber sind ja eh nicht zwingend und abgesehen vom meinem kurzen Ausflug ins FP+ (okay, da hatte ich Knochen in Form von Hühnerhälsen, aber die als Knochen zu bezeichnen, ist ja auch wieder so ein bisschen witzig, so weich wie sie sind) habe ich nie andere Innereien verwendet.

    Und da ich eben erstmal eher das Nassfutter in Verdacht habe, denke ich, dass beim Barf eh erstmal ganz normal vorgegangen werden könnte.


    Geröntgt wurden die Zähne nicht, sondern war die Aussage nach der regelmäßigen optischen Kontrolle. Zum Dentalröntgen benötigt es sicherlich einer Narkose oder?

    Dachte ich mir fast. Ist nur leider nicht aussagekräftig. FORL ist die Zahnerkrankung schlechthin, die erhöhte Kreawerte verursacht, aber das sieht man nicht von außen. Oder erst ganz zum Schluss. Und nein, das geht nicht ohne Narkose.

    Aber ich wollte damit nur sagen, dass die Aussage hinsichtlich der Zähne leider nicht der Realität entsprechen muss.


    Also nur Fleisch und welche Zusätze dazu?

    Dieselben wie sonst auch.


    Dann müßte das Fleisch auch gewolft sein richtig? Sie kauen am liebsten die Stücke, Je größer umso lieber.

    Nein, muss nicht. Wobei bei einer Gastritis die feinere Konsistenz für den Magen einfacher zu verdauen ist. Ich bin ja bei meinem CNIchen wegen der Gastritis von drei Mal Futter am Tag (hier ist nichts mit Häppchen, der Großteil ging beim ersten Mal rein, der Rest spätestens eine Stunde danach) auf sechs Mal und von stückig auf fein gewolft umgestiegen.


    Bei Indira nur eine ganz leichte Krea Erhöhung während einer Blasenentzündung festgestellt.

    Wofür ich die Blasenentzündung als ursächlich betrachte, außer das bleibt auch nach abheilen so. Jede Entzündung kann den Krea hochtreiben, egal wo sie im Körper ist. Wird die Entzündung nicht behandelt (und deswegen ist FORL so oft das Problem, weils eben von außen nicht erkannt wird) und bleibt der Krea lange so, tragen die Nieren irgendwann auch einen Schaden davon.

    Diese kannst du aber beim Tierarzt über eine Urinuntersuchung bestätigen lassen.

    Die wurde doch bereits gemacht. Mit einem Protein/Kreatinin-Quotienten, der - so die Referenz entsprechend dem liegt, das ich heute erfragt hatte - nicht auf CNI hindeutet.


    Dabei kannst du auf fertiges Nassfutter (aber explizit Schonkost wählen) zurückgreifen

    Nicht, sollte es eben an Bestandteilen liegen, die üblicherweise im Nassfutter sind.


    Das hieße dann keine Herzen, keine Mägen, keine Knochen oder Innereien.

    Wieso? Wenn nicht mal klar ist, wonach man sucht?


    Bei CNI dagegen müsstest du den Fettgehalt erhöhen, also in die andere Richtung gehen.

    Nicht zwingend. Ist generell ein guter Ansatz, aber funktioniert nicht bei jeder Katze. "Müssen" ist daher sehr relativ.


    wenn die natürlich alle das gleiche Verdickungsmittel verwenden ist es problematisch es auszuschließen.

    In der Hinsicht ist Barf eben definitiv der sinnvollere Ansatz, weil du dann weißt, was du drin hast.


    Nassfutter ist nicht besonders beliebt bei ihnen

    Was zum Problem führen könnte. Frisst er denn ausreichend?

    Gerade weil du auch sagst, dass selten Futter erbrochen wird, passt das zu CNI bzw. vor allem zur Gastritis. Unterm Strich ist dabei die Magenschleimhaut gereizt. Und wenn kein Futter da ist, das die Magensäure erledigen kann, reizt das die Schleimhaut umso mehr und das kann in Erbrechen resultieren. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Gastritis von einer CNI kommt. Es wäre ebenfalls denkbar, dass das ungeliebte Nassfutter ständig zu gering gefressen wurde (also immer erst, wenn der Hunger unerträglich groß geworden ist) und sich die Gastritis dadurch gebildet hat. Rein theoretische Überlegung meinerseits, aber eben denkbar.


    Die Zähne waren bestens bei beiden Katzen.

    Woher weißt du das? Wurden sie digital geröngt?


    SiRu ? Polaris ? Kuhkatze ?

    Schaut ihr mal mit auf die Blutwerte? (damit nichts wieder durchrutscht ;) )


    Edit: Okay, SiRu war schneller. ^^

    Ist es ausgeschlossen, dass das Erbrechen von den Dosenfutter kommt? Also beispielsweise von irgendwelchen Verdickungsmitteln oder so? Wenn ja, in welchen Abständen frisst er? Sind die immer kurz oder sind da teils auch lange Phasen von vielen Stunden dabei?


    Du kannst versuchen, die Deklarationen in den Kalki einzugeben (überschreibe eine Fleischsorte, die du nie verwenden wirst, ohne deren Bezeichnung vorn in der ersten Spalte zu verändern, Ca und P hast du ja) und berechne dann einfach mal mit dem Fleisch. Der Kalki ist moderat voreingestellt. Ich weiß nicht, wie ich moderate CNI einstufen soll. Für mich klingt nur erhöhte Blutnierenwerte ohne irgendwas anderes nicht eindeutig nach CNI. Wann werden die Blutwerte wieder kontrolliert? Und, ich habs nicht im Blick, was ist mit den Zähnen? Gabs was anderes in den Werten, das auf eine Entzündung hindeutet, die bekämpft werden müsste?


    Die Gräten in der Regenbogenforelle habe ich grundsätzlich ignoriert. Sie sind ja viel weicher als normale Knochen, heißt auch weniger Ca als bei Knochen und es ist kein so großer Anteil, der im Futter landet. Meine Forellen waren ausgenommen, aber am Stück und gefroren, also auch mit Haut, Kopf und Gräten.

    Wie sah die Referenz für den Protein/Kreatinen-Quotienten aus? Bei mir steht 0,33 und demnach würde ich mich immer noch fragen, ob es sich hier überhaupt um eine CNI handelt oder der Krea aus anderen Gründen hochgegangen ist.


    Unter CNI kannst du das mit den Knochen vergessen. Du kannst diese Mixe nicht berechnen. Du könntest nach Grundrezept arbeiten, wenn du in etwa weißt, wie hoch der Knochenanteil ist.

    Ob der Lachs gewolft ist oder nicht sollte ja keine Rolle spielen.

    Und wo du Herzen und Mägen erwähnst, was ist denn nun, CNI oder nicht?

    Ich habe in 250-ml-Dosen so 220 g Barf bekommen, aber mit kompletter Wassermenge. Wobei das Gewicht ja egal ist hinsichtlich der Wassermenge. Also auch wenn ich 220 g inklusive nur ein bisschen Wasser gehabt hätte, wäre es nicht nennenswert anders gewesen.

    Wie narzisstisch kann man eigentlich sein?

    Stellst du gerade ganz herrlich unter Beweis. ;)


    Es hat was mit Höflichkeit zu tun, darauf einzugehen, wenn andere versuchen einem zu helfen. Und gerade wenn du so wenig Zeit hast mit all den Problemen, die bei dir herrschen, dann gebietet es eben jene Höflichkeit, sich zuerst dorthin zu wenden. Niemand hat Romane von dir erwartet. Würdest du in deinen Antworten mal Prioritäten setzen und auf die wichtigen Dinge antworten, anstatt jede Kleinigkeit mit einem Roman deinerseits zu versehen, wärest du auch schneller fertig. Dass du das nicht tust und deswegen viel länger brauchst, kommt von deiner, nicht von unserer Seite.


    Spannend ist im Übrigen, dass du meinst, dass ich andere Ansichten dazu haben als SiRu und Kuhkatze . Ich weiß zwar nicht, wie du darauf kommst ...


    Ich habe mir bei deiner Antwort hier gestern auf die Zunge gebissen. Ja, ich schließe Leber nicht aus, das hatte ich ja bereits auch angesprochen. Dennoch finde ich es höchst fahrlässig, die Nieren so vom Tisch zu wischen, wie du es getan hast und ich habe gestern gezögert, dir deswegen sofort eine Ansage zu machen. Vermuten kannst du, alles kein Ding. Aber übernimmst du die Verantwortung, wenn AndreaK sich darauf verlässt und die Nieren erstmal eiskalt ignoriert, weil sie das ja zu einem späteren Zeitpunkt mal machen kann und das der Katze schadet?


    Uns hier ein solches Verhalten zu unterstellen, wie du es gerade tust, ist gerade für jemanden, der frisch im Forum ist, unterste Schublade.

    Nö. Denn es braucht eben sehr viel davon, weil der Tauringehalt gering ist.


    Mein bisheriger Wissensstand ist ohnehin, dass nicht natürliches Taurin sogar hinsichtlich der Bioverfügbarkeit besser verwertet wird, was eine Ausnahme darstellt. Und ätzend ... sorry. Ja, der Hinweis steht immer dabei. Das gilt aber nur, wenn das Pulver absolut pur direkt auf die Schleimhäute kommt. Allein die Feuchtigkeit am Fleisch lässt diese Möglichkeit gar nicht zu, hinzu kommt Wasser, vielleicht auch Blut, was definitiv verhindert, dass das Pulver pur und somit ätzend ist.


    Und die Rezepte aus dem Buch ... ignorieren. Das ist ganz ehrlich der sinnvollste Weg. Denn jede Zutat in exakt dieser Weise und Menge zu bekommen, das ist schon Aufwand, der absolut sinnbefreit ist. Dazu die dreiseitige Anleitung, was man nicht alles beachten muss. Barfen können tut nach dem Buch niemand, der es nicht schon konnte. Nur irgendwelche Rezepte zusammen mischen. Aber das ist dasselbe, wie sich beim Ernährungsberater Rezepte erstellen zu lassen und sie umzusetzen. Mit Können und Wissen hat das nur eben nichts zu tun.


    Also ja, ich habe das Pulver immer verwendet. Ich hatte nie etwas anderes zur Taurinversorgung im Futter.

    :watt: Ich habe grade das Bild im Kopf, wie ich mich mit der Suppenkelle ans Katzenklo anschleiche...

    Minni würde mir vermutlich nen Vogel zeigen und aus Prinzip in meine Schuhe pinkeln.

    Shiyuu auch. Sie ist keine Angstkatze, aber ich muss nur in die Nähe des Klos kommen und dann hört sie auf und geht.


    Was genau muss man sich unter "Blase punktieren" vorstellen?

    Ich kenne als Punktion nur die Nadel durch die Bauchdecke. Mittlerweile mit und ohne Ultraschall. Ausmassieren hat nie funktioniert und ist mir auch schon mehrfach von abgeraten worden.


    Ich denke, für erste Untersuchungen müsste es reichen, das Katzenklo mit etwas gewaschenem Kies zu füllen,

    Nee, denn würde ich nicht nehmen.

    Da würde ich eher versuchen, das Streu mit Folie abzudecken, vielleicht eine Mülltüte, weil die sind ja frisch von der Rolle komplett sauber und dann mit einer Spritze aufzuziehen.

    Oder eben Spezialstreu zu bestellen, das nicht aufsaugt.


    - UPC Pinkeltest beim Tierarzt besorgen

    Du meinst damit, Urin hinbringen und ins Labor schicken lassen? Klingt, als wölltest du dir ein Test-Set beim Tierarzt abholen, deswegen hake ich vorsichtshalber mal nach.

    Tschuldigung, erste Seite Blutbild, Nierenwerte (SDMA, Kreatinin, Harnstoff) und nur Harnstoff ist erhöht. Ich gehe mal kurz lachen.

    Harnstoff ist genau der Wert, weswegen Katz hinsichtlich Nierenwerten nüchtern sein sollte, der reagiert nämlich auf Futter.

    Als ich vor Jahren nur zur allgemeinen Kontrolle dort war und Harnstoff erhöht war, fragte meine Ärztin, wann zuvor das letzte Mal gefressen wurde und ob sie noch Krea nachbestimmen dürfe. Der war topp, nichts mit den Nieren.


    Das muss jetzt bei deiner nicht sein (haben die beiden Herzchen einen Namen?). Sie ist nicht mehr ganz so jung, hat eine längere Krankheitsgeschichte, da können sich tatsächlich die Nieren melden. Die Nierenwerte im Blut zeigen das aber im Augenblick nicht. Auffällig ist der erhöhte Phosphatwert, aber der ist im Blut nur relativ aussagekräftig. Bei tatsächlich erhöhten Nierenwerten und so einem Phosphatwert, der so aussieht, wäre ich schon vorsichtiger mit meiner Aussage (und ich sage ja auch nicht, dass da definitiv nichts ist, aber ich bleibe noch vorsichtig). Tatsächlich ist es so, dass im Blut immer nur eine Momentaufnahme zu sehen ist. Und es gibt noch tatsächlichere Werte, die aber mit diesen Werten nicht abgedeckt und normalerweise auch erstmal nicht bestimmt werden. Hinsichtlich Phosphat wäre das PTH (Phosphathormon). Das würde den tatsächlichen Gehalt im Körper, nicht nur im Blut anzeigen.

    Calcium, Vitamin D und Phosphat spielen immer zusammen und das gleicht der Körper aus. Fällt dort eines aus der Norm, regelt der Körper mit den anderen nach. Ich spekuliere jetzt nur mal (ich bin an dem Punkt trotz aller CNI-Erfahrung Laie), dass der Körper eventuell gerade viel Phosphat ins Blut ausgeschüttet hat. Aber an dem Punkt würde ich jetzt gar nicht weiter ansetzen, das sind gerade nur ein paar Gedanken von mir.


    Tatsächlich würde ich mich erstmal regulärer weiterer Nierendiagnostik widmen. Urin untersuchen (UPC und spezifisches Gewicht, wichtig: ins Labor schicken lassen, nicht einfach einen Stick reinhalten, der zeigt bei Katzen eigentlich immer Protein an, weil sie regulär weit mehr Protein im Urin haben als wir, weil sie viel mehr davon zu sich nehmen, im Labor wird ausgezählt wie das Verhältnis ist und daran lässt sich bestimmen, ob das eine für Katzen normale Menge ist oder aber erhöht, was eine Proteinurie wäre).

    Entweder du kannst ihn, während deine Katze pieselt, auffangen (mit einer Kelle beispielsweise), kaufst Spezialstreu, das nicht aufsaugt oder lässt die Blase beim Tierarzt punktieren (mein Weg, weil aus meiner Katze Urin zu Haus zu kriegen ... naja ^^ ). Bei letzterem Weg könntest du auch gleich einen kompletten Harnstatus machen lassen, weil der Urin sauberer ist, da er nicht erst durch die Harnröhre musste, wenn sich Bakterien finden, sitzen die dann eben auch tatsächlich in der Blase, bei aufgefangenem Urin könnten sie auch aus der Harnröhre stammen. Denn nämlich auch Blasenentzündungen können zu erhöhten Nierenwerten führen (wobei das eher auf den Krea geht und der liegt bei euch eben wundervoll mittig), ich habs damals beim ersten mal vorsorglich einfach mitmachen lassen.

    Desweiteren würde ich die Nieren schallen lassen, einfach, um sie mir mal optisch anzuschauen.

    Sollte der Arzt auf die Idee kommen, mit Semintra oder einem ACE-Hemmer behandeln zu wollen, dann bitte unbedingt den Blutdruck vorher messen lassen. Beide Mittel senken den Blutdruck und ein zu niedriger ist für die Nieren auch nicht gut.


    Das wäre der reguläre Ansatz.


    Was seinen Hinweis fürs Futter mit Kohlenhydraten betrifft, öhm, nein. Ich würde auch erstmal gar nichts ändern. Ja, der Phosphatwert ist zu hoch, aber es zeigt sich bislang sonst nichts hinsichtlich CNI. Futteranpassung gibt es erst, wenn die nachgewiesen ist. Der Kalki ist moderat eingestellt, Calcium und Phosphat sind in einem guten Verhältnis und in den absoluten Bedarfen nicht an den Obergrenzen angesiedelt. Vielleicht magst du aber mal ein aktuelles Rezept im Rezeptebereich einstellen. Wir beobachten immer wieder, dass sich nach Jahren an Erfahrung Fehler einschleichen, aus der Routine heraus.


    Als weiteren Lesestoff hätte ich noch das für dich, falls du es nicht schon entdeckt hast: CNI bei Katzen.


    Am Blut würde ich jetzt erstmal nichts weiter machen. Was mir noch auffällt, ist der niedrige Fructosamin, der wäre Hinweiser für Diabetes, wobei ich mich damit nicht auskenne und nicht weiß, ob er bei zu hoch oder zu niedrig wichtig ist (sollte es zu niedrig sein, könnte das vermehrte Trinken eher ein Hinweis in die Richtung sein). Ebenso dürften die anderen erhöhten Werte eher der Leber zuzuordnen sein, glaube ich, aber auch damit kenne ich mich nicht aus. Aber ich weiß, dass andere hier mehr Wissen dazu haben.

    Sollte es sich übrigens um Diabetes handeln, wären Kohlenhydrate die Katastrophe überhaupt, so viel weiß ich.


    So viel erstmal dazu, andere Antworten kommen bestimmt auch noch. :)

    Ja, 500 ml ist zu klein, 750 ml sollten dafür eigentlich definitiv gehen. Du hast ja nur das Pulver und ein bisschen Wasser dazu, die werden kaum die Hälfte der Menge ausmachen. Auch wenn 1 g Fleisch nicht exakt 1 ml entspricht und je nach Konsistenz verteilt sich auch alles noch mal anders. Wichtig ist noch der Deckel, je tiefer der reingeht, desto weniger bekommst du unter, zu voll ist ungünstig, das hatte ich mal, da ging mir so eine Dose beim Auftauen im Kühlschrank auf, als sich der Inhalt ausgebreitet hat. Es braucht nicht endlos viel Platz, aber ein wenig sollte da sein, damit das nicht passiert.

    Hygienisch betrachtet, sollte das kein Problem sein, habe ich früher auch gemacht (als ich noch 3 statt 6 Mal gefüttert habe (letzteres mit Automatenunterstützung und deswegen nur 2 x Futter fertig machen)).


    Was die Menge betrifft, das hängt unter anderem von den Supplementen usw. ab. Nimmst du Blut und gibst alles Wasser, das getrunken wird, schon ran, kann es vielleicht auch nicht reichen, wobei ich eigentlich davon ausgehen würde.

    Wenn du Futter machst, wie viel Fleisch hast du denn berechnet und wie viel Futter kommt im Anschluss zum Einfrieren raus? Daran kannst du ja ungefähr ermitteln, wie viel mehr Menge du übers Fleisch hinaus hast.

    Urinprobe fiel aus, weil er sich beharrlich geweigert hat auf das mit Spezialstreu präparierte KAtzenklo zu gehen. Muß jetzt versuchen Urin mit einer Kelle aufzufangen, ohne daß er wegrennt.

    Ja, würde meine Shiyuu auch.

    Beides. Verweigern und wegrennen. Deswegen Punktion.


    Eine Blasenpunktion möchte ich ihm nicht zumuten.

    Warum nicht? Gibt immerhin den saubersten Urin (habe ich immer sofort genutzt, gleich mal noch so untersuchen zu lassen auf Bakterien und so, ist bei auf andere Weise gewonnenem Urin weniger aussagekräftig).


    Es scheint also wirklich CNI zu sein.

    Nö.

    Vielleicht.

    Aber ist noch längst nicht gesagt.


    Nun brauche ich dringend gute Rezepte für mäkelige CNIchen.

    Erst recht noch nicht.

    Weil die Diagnose noch längst nicht gesichert ist.


    Zu den Nährstoffen hat SiRu bereits ausführlich was gesagt, das wiederhole ich jetzt nicht noch mal alles. Ich habe zumindest noch nie Calciumcarbonat verwendet und Knochenmehl war hier regelmäßig im Einsatz.