Beiträge von shadow-0306

    sehr interessanter Aspekt, welche Begründung es dafür gibt .. keine Ahnung,


    ...das dürfte mit daran liegen, daß in die Ergebnisse auch die Hunde einfließen, die erst spät bzw. später kastriert wurden und die deshalb eigentlich eher zu den unkastrierten zählen müssten....


    um mal ein krasses Beispiel zu nennen: ein Rüde, der z.B. mit 11 oder 12 wegen Prostataproblemem kastriert wird und dann mit 13,14 oder 15 an Prostatakrebs stirbt , zählt zu den durch Kastration alt gewordenen Hunden, was eigentlich ziemlich sinnfrei ist...
    zum einen, weil er den größten Teil seines Lebens unkastriert gelebt hat, zum anderen weil er ohne Kastration evtl gar nicht an Prostatakrebs gestorben wäre....


    Oder die Hündin, die in ebenfalls recht hohem Alter wegen einer Pyometra kastriert wurde und mit bspw. 15 stirbt...in dem Fall hat die Kastration selber, nix mit dem erreichten hohen Alter zu tun, sondern war lediglich die Behandlung einer Erkrankung.... den Großteil ihres Lebens hat sie unkastriert gelebt (und dadurch vielleicht keine der Erkrankungen, für die durch Kastration ein erhöhtes Risiko besteht, bekommen) trotzdem zählt diese Hündin zur Gruppe der Kastraten, die ein hohes Alter erreicht haben...


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Aktuell läuft auf der Seite des Deutschen Bundestages noch eine Petiton zu diesem Thema.
    Die Petition läuft bis 25.11.2010 und wenn bis dahin 50.000 Stimmen zusammengekommen sind, wird der Antrag im Petitionsausschuß des Dt. Bundestags angehört. Aktuell sind es 4664 Stimmen.



    https://epetitionen.bundestag.…sa=details;petition=14310



    Dort befindet sich noch eine weitere Petition : Tiertransporte - Verschärfter Tierschutz und Kontrolle für Tiertransporte:



    https://epetitionen.bundestag.…sa=details;petition=13269


    Um die Petitionen unterzeichnen zu können, muß man sich dort 1x registrieren (dauert nur ein paar Minuten).


    Lieben Gruß
    Kerstin


    was das Verhältnis doch schlechter anstatt besser machen würde.


    Nee, auch der Pansen macht das Verhältnis besser - denn du ersetzt damit ja Muskelfleisch (was ein schlechtes CA.Ph-Verhältnis hat) ;)


    Also statt sagen wir mal 60g Muskel, sind's dann z.B. nur noch 40g Muskel und 20g Pansen.


    Lieben Gruß
    Kerstin


    Verhältnis also 1:1. Sollte es aber nicht 1:1,3 oder so sein? Oder ist 1:1 auch in Ordnung?


    1:1 ist gerade noch in Ordnung - es sollte aber nicht drunter liegen.


    Was mir aber grad so einfällt: Du hast keinen Pansen (oder BläMa) in deiner Aufzählung - damit sollte das Ca/Ph - Verhältnis schlagartig etwas nach oben schießen 8)


    ..hab' mich nämlich schon gewundert, warum das bei dir relativ niedrig ist - obwohl es mit dieser Verteilung auch ohne Rechnerei eigentlich ganz gut passen müsste ^^


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Hallo Simone,


    Ich rechne zwar nicht großartig, weil eigentlich alles passt, wenn man sich an bestimmte Empfehlungen hält.
    Hab' aber grad mal kurz durchgerechnet.


    Aaaalso:


    Käse - (was für einen verwendest du?) - wie Emmentaler, Gouda, Edamer oder sowas enthält mehr Kalzium als Phosphor. Von daher, wenn du den Phosphorgehalt vom Käse mit einrechnest, musst du auch den Kalziumgehalt berücksichtigen :D
    (Joghurt enthält übrigens auch mehr Kalzium als Phosphor).


    Vitamin-A wird vom Hund anders verstoffwechselt als vom Mensch, weil Hunde ein zuviel mit dem Harn wieder ausscheiden. Um 'ne Vergiftung zu verursachen, müsste man deshalb sehr, sehr hohe Mengen davon füttern.
    (Ein erwachsenr Hund von 2,6kg müsste z.B. über Monate hinweg täglich mehr als 26g Leber bekommen damit eventuell-möglicherweise etwas passiert... 30g in der Woche ist daneben 'ne Minimenge - entspricht gerade mal 4,28g am Tag ;) )
    Leber wird nicht nur wegen dem Vitamin-A gefüttert sondern hauptsächlich auch wegen der vielen anderen wichtigen Nährstoffe dadrin (B-Vitamine, Vitamin-K, Kupfer, Vitamin-D, Selen usw.). Bei nur 'ner Miniportion-Leber (wenn man sie nach Vitamin-A-Bedarf berechnen würde) kämen die zu kurz.


    Zum Kalziumbedarf:
    In der Natur gibt es kein besonderes Welpenfutter - d.h. ein Welpe frisst von der Zusammensetzung her im Prinzip das gleiche, wie ein erwachsenes Tier, bloß halt in 'ner anderen Menge (in Bezug auf's Körpergewicht) und damit kommt er dann auch auf höhere Werte pro kg Körpergewicht. Beim Kalzium ist das nicht anders.
    Wenn du zur Kalziumdeckung ausschließlich Flügel und Karkassen fütterst, liegst du deshalb mit deiner RFK-Menge von ca. 30% vom tierischen Anteil ganz gut im Rennen. Gäb's hauptsächlich Hühnerhälse (enthalten mehr Kalzium) wären 25% ok und wenn's auch mal öfter Brustbein oder andere härtere Knochen gibt, reichen dann um die 15%.
    Mit der Verteilung passt dann auch das Kalzium/Phosphor-Verhältnis :)


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Ich frag' mich nach dem lesen von dem Abstract, was das für 'ne komische Studie sein soll:
    Laut dem abstract wurden die Mäuse Helicobacter ausgesetzt. Nach 4 Wochen zeigte sich dann 'ne Kolitis - sie bekamen für weitere 8 Wochen Mais-, Distel-, oder Fischöl zum Futter.
    Dann wurden sie wieder Helicobacter ausgesetz und es wurde für weitere 4 Wochen ausschließlich Fischöl weiter supplementiert....
    :frs:


    Mir sagt das eigentlich, daß Helicobacter und die Kolitis den Krebs verursacht haben und Fischöl lediglich nicht in der Lage war ihn aufzuhalten....oder versteh' ich da was falsch ???!!!


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Die Studie dazu hab' ich auch noch nicht gefunden - aber hier (http://www.animal-health-onlin…-omega-3-fettsauren/6206/) ist die Rede davon, daß die Mäuse nach 4 Wochen (!) 'ne Kolitis und Dickdarmkrebs entwickelt hätten...
    (Kolitis ist ein Risikofaktor für Darmkrebs)
    Bei dem Tempo müssen die ja ungeheure Mengen in die armen Tiere gepumpt haben...ich frag' mich auch, ob das mit 'nem anderen Öl in der Menge dann nicht auch passiert wäre...



    Lieben Gruß
    Kerstin

    Ohjeh, das tut mir leid :tr: ich hoffe es geht ihr bald wieder besser.


    Die Hündin von einer Freundin hatte vor ein paar Jahren auch einen Schlaganfall und eine Weile später einen zweiten. Sie gibt ihr seitdem XXX. Damit hat sie sich wieder ziemlich gut erholt - inzwischen ist sie fast 16 :)


    Lieben Gruß
    Kerstin


    edit by PommisLady: Bitte keine Medikamente empfehlen. Siehe auch unsere Nutzungsbestimmungen.

    Hallo Sandra,


    500g Pferdefleisch und 400g Gemüse sind echt ziemlich wenig für 'nen 38kg Hund - die 38kg soll er ja behalten, oder?


    Grad am Anfang nehmen viele Hunde durch die Umstellung erstmal ab und Pferdefleisch ist sehr mager - da fehlt Energie.


    Ich würde bei 38kg mit diesen Mengen einsteigen und dann anpassen:
    Gesamtfutter: 760g - 950g
    davon tierisches (also Fleisch, Innereien, Fett, RFK, Mägen): 600g - 760g
    und pflanzliches: 160g - 190g


    Ganz wichtig: Wenn du kein Getreide fütterst, unbedingt auf genug Fett im tierischen Anteil achten (Fettanteil kann ruhig ca. 20% betragen) damit dein Hund auch Energie bekommt.
    Fett macht übrigens auch satt ;)
    Bei zu wenig Energie im Futter 'verbrennt' er sonst Proteine - das führt zu unnatürlich hohen Futtermengen und unnötig hohen Abfallprodukten im Körper - grad Harnstoff steigt dann massiv an, was auf Dauer die Nieren belasten kann (stark erhöhte Werte hatte ich grad erst bei 2 Hunde-Bekannten - beide wurden sehr energiearm gefüttert. Nachdem wir das Futter angepasst haben, waren die Werte wieder mittig in der Norm).


    Fett aber langsam steigern - nicht daß es Dünni gibt.


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Künstliche Stoffe würd' ich nicht unbedingt geben - natürliche sind da viel besser und wirksamer. Vor allem schießt man mit so Ergänzungstabletten mal schnell über das Ziel hinaus - grad bei Multipräparaten.


    Ich würd', wie Bärbel geschrieben hat, erstmal den Befund abwarten um zu sehen, was tatsächlich los ist.


    Bis dahin würd' ich drauf gucken, daß der Bedarf v.a. an Mg und Kalium mit natürlichen Nahrungsmitteln gut abgedeckt ist und wegen dem Taurin etwas mehr Herz füttern als bisher. B-Vitamine hast du jede Menge in Leber - ich weiß nicht wieviel du davon fütterst - wenn nur recht wenig, würd' ich die erhöhen und falls du Niere noch nicht fütterst, auch Niere mit reinnehmen - die hat auch viele B-Vitamine (z.T. andere als in Leber)
    Auf genug Omega-3 achtet man beim Frischfüttern ja normalerweise sowieso - das sollte also eigentlich passen.
    Vit-C bildet ein Hund eigentlich selbst - aber es schadet nix, wenn man, um die Abwehrkräfte zu stärken, Vit-C haltige Lebensmittel in Maßen zufüttert - auf künstliche Tabs usw. würde ich da aber auf jeden Fall verzichten.


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Ich hab' das bis jetzt noch nicht durchgerechnet aber ich glaub', daß 1-2 Bananen täglich evtl zu viel sein könnten.
    Der Bedarf an K und Mg soll ja nur gut gedeckt und nicht massig überdosiert sein.
    Überschlag doch mal grob, was du so fütterst und gleich das mit 'ner Nährwerttabelle ab - z.B. der hier:
    www.naehrwertrechner.de


    Wenn wirklich ein massiver Herzfehler vorliegen sollte, würd' ich auch L-Carnitin ergänzen, wenn's nur 'ne leichte Unregelmäßigkeit ist, dann wahrscheinlich nicht.


    Was ich noch vergessen hab':
    Weißdorn ist auch gut bei Herzproblemen - wieviel und ob würd' ich aber vorher mit dem Arzt durchsprechen.


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Hallo Carina,


    wir haben mogen u.a. auch 'nen Termin zum Herz-US.
    Achte drauf, daß die Praxis/Klinik ein Hochleistungsgerät mit Farbdoppler hat.


    zu den Ergänzungen:
    Vitamin-E und Taurin wurde ja schon genannt.
    Bei Taurin gibt es für Hunde bisher keine Bedarfswerte - empfohlen wird bei Herzerkrankungen 500-1000mg Taurin alle 8-12 Stunden abhängig von der Größe des Hundes. Ist im Futter bereits viel Taurin, braucht man entsprechend weniger - Herz ist z.B. recht Taurinreich.
    Weitere Ergänzungsmittel sind:
    Omega-3 Fettsäuren - am besten aus Lachs bzw. Lachs-/Fischölen (Empfohlen wird: 1g Lachs-/Fischöl/10kg Körpergewicht).
    Bei dem Öl auf ausreichend Vitamin-E-Zusatz achten.
    L-Carnitin - da es recht teuer ist und bisher keine Bedarfswerte vorliegen wird eine Supplementierung oft nicht 'verlangt' sondern lediglich empfohlen (50-100mg/kg Körpergewicht alle 8 Stunden)
    Das Futter sollte ausreichend Kalium, Magnesium und B-Vitamine enthalten.


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Gerne :)


    Den fehlenden Fettanteil mit MiPros auszugleichen wird schwierig, weil die i.d.R. nicht Fett genug sind....
    Optimal ist's für die meisten Hunde, wenn man 'nen Fettgehalt von ca 20% im Futter hat (Ausnahmen bestätigen die Regel ;) )
    Ein Quark mit z.B. 20% Fett enthält gerade mal den Fettausgleich für den Quark selbst, da hat man am Fleisch noch nix damit ausgeglichen.
    Fütterst du z.B. 100g Quark mit 'nem Fettgehalt von 40% gleichst du damit den Quark und zusätzlich 100-150g mageres Fleisch aus- den Rest der mageren Fleischportion aber nicht....d.h. reines Fett wie Rinderfett oder Schmalz o.ä. müsste zusätzlich trotzdem noch ergänzt werden.
    Mehr fettes Fleisch zu füttern wär natürlich am allerbesten :D


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Ich hab' die Sachen unten mal aufgeschlüsselt und für mich sieht's so aus, als ob du tatsächlich etwas zu mager fütterst....


    zu mager da muß Fett ergänzt werden:
    ganze Forelle ohne Innereien (TK), Lachsfilet Seehecht, Pangasius , Hühnerbrustfilet ohne Haut, Putenschnitzelfleisch, Putenhack, Rinderbeinscheibe, Hühnerleber, Hühnermägen, Putenbrust ohne Haut, Kalbsleber, Putengeschnetzeltes


    etwas fetter aber immer noch zu mager (da muß weniger Fett ergänzt werden):
    Hühnerherzen, Rindergulasch (je nachdem kann's aber auch zu mager sein)


    Fettanteil ok:
    Rindersuppenfleisch, Hühnerschenkel mit Haut und Rückenstück, Hühnerklein, Hühnerflügel mit Haut, Putenbrust mit Haut und Knochen , Putenunter- und Oberkeule mit Haut, Truthahnunterkeule mit Haut, Hähnchen mit Haut und Knochen ohne Innereien


    Fettanteil evtl. ok ( kommt auf den Metzger an)....:
    Rinderhack




    Lammbeinscheiben hatte ich noch nicht.... Wenn die so aussehen, wie die vom Rind, dann sind sie auch zu mager.


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Herz zählt ist zwar eigentlich Muskel sollte aber nicht in sehr hohen Mengen gefüttert werden (5-10% vom Tierischen Anteil sind ok - wenn's keine anderen Innereien gibt, kann man auch etwas mehr füttern).
    Leber ist wie schon gesagt wichtig für's Vitamin-A. Weil sie aber auch viele andere wichtige Nährstoffe enthält (z.B. Vit-D, Vit-K, B-Vitamine, Kupfer usw. ) , die, wenn man Leber nicht füttert, um einiges zu kurz kommen, sollte Leber wenn's geht gefüttert werden. Von der Menge her ideal sind ca. 5% vom tierischen Anteil.


    Probier doch mal sie anzubraten oder abzukochen (Brühe dann mitverfüttern) - da geht dann zwar ein klitzekleiner Teil einiger Nährstoffe verloren, ist aber besser, als gar keine zu füttern.


    Lieben Gruß
    Kerstin

    Hallo,


    'ne Grammangabe beim Fett zu machen ist schwierig, weil's drauf ankommt, wieviel Fett schon am Fleisch dran ist....
    Bei 'nem gesunden Hund sollte der Fettanteil im Durchschnitt bei ca.20% liegen (weniger aktive Hunde kommen auch schon mal mit nur 10% aus, sehr aktive können bis zu 25% brauchen).
    Bei unseren achte ich drauf, daß optisch gesehen, ca. 1/5 am Fleisch 'weiß' - also Fett - ist. Das passt dann ganz gut. Ist weniger gewachsenes Fett dran, ergänz ich soviel, daß es passt - ist mehr dran, gibt's die nächsten Male eben weniger Fett dazu bzw. magereres Fleisch.
    Fett sollte man aber langsam erhöhen - bei 'nem Fettunerfahrenen Hund kann's ansonsten schnell Dünni geben..
    Wenn er damit zunimmt, die Gesamtfuttermenge runterreduzieren ( die ist bei dir ziemlich hoch) also dann nicht den Fettanteil wieder reduzieren - der sollte weiter bei ca. 20% bleiben.


    Was mit noch auffällt, du fütterst unheimlich viel Herz und es fehlt Leber und Fisch.


    Lieben Gruß
    Kerstin