Beiträge von Drachenmädchen

    Hi Du,

    falls es noch relevant ist.

    Probleme mit dem Thyronorm kenne ich von meiner Katze. Sie hat zwar nicht mit Übelkeit und Kotzen, aber mit heftigem Unwohlsein darauf reagiert. So schlimm, dass ich schon dachte, sie ist zusätzlich an etwas anderem erkrankt.

    Es wurde besser, als ich die Dosis in Absprache mit dem TA verringert habe. Die Werte sind glücklicherweise trotzdem noch in Ordnung. Sie gehört dabei zu den Spätzündern. Die ersten Blutwerte nach der zu hohen Dosis waren o.k., blieben es allerdings auch bei der geringeren Dosis.

    Meine (ca. 13 Jahre) bekommt das Thyronorm allerdings morgens und abends, genau im Abstand von 12 Stunden. Könntest du, wenn es in deinen Tagesablauf rein passt, beim TA mal ansprechen. Wäre ja dann nur die halbe Menge auf einmal, evt. hilft das schon.

    Ich mache es nun seit einem halben/dreiviertel Jahr so, dass sie morgens das Thyronorm in einem halben Teelöffel Leckerchenpaste bekommt plus einen Eßlöffel normales Futter daneben. In der Regel frisst sie beides auf.

    Die restliche Futterportion gibt es dann nach ihrer Lust und Laune, aber mit Mindestabstand von einer halben Stunde.

    Abends ist es komischerweise weniger wichtig, ob sie es vor oder nach ihrer Hauptmahlzeit bekommt, da waren auch die Unwohlerscheinungen geringer.

    Überschreiben kenne ich, habe ich mit meinem Knochenmehl schon gemacht.


    Aber Fortain nutze ich auch immer mal, das wäre ungünstig zu überschreiben. Zusätzlich zum Rinderblutpulver möchte ich auch Geflügelblutpulver nehmen.

    Aber wenn ich das pi mal Daumen bei Fortain lassen kann, ist das die einfachste Lösung.

    Unterschiedlich, je nachdem womit Katze es gerade mag.

    Mit dem Furminator darf ich Köpfchen, Nacken, Brust und Hals. Das liebt sie sogar, faszinierend, wie lang so ein Katzenhals werden kann.

    Die anderen Stellen je nach ihrer Lust und Laune entweder mit diesem halben Ei für uns Menschen oder einer ganz weichen Babybürste. Die holt zwar nicht viel raus, aber dient der Entspannung und sorgt dafür, das ich auch andere Stellen im Notfall dann mit dem Furminator berühren darf, sollte dort zu viel Filz sitzen.

    Ach, meine Finger habe ich vergessen, viele Filzknüssel puhle ich damit weg.

    Das tue ich schon, keine Sorge. Sie bekommt alle ihre Wünsche erfüllt, soweit ich sie erahnen kann.

    Auch sonst versuche ich sie mit immer mal 'ner kleinen Aufmerksamkeit zu verwöhnen.

    Oder vor einem längeren Urlaub beispielsweise die Medikamentengabe auf eine Zeit verschieben, die ihr am besten passt. Mit ausreichend Vorlauf geht das für einmal im Jahr zum großen Urlaub.

    Nein, ich denke, so schlimm ist das nicht. Großer Urlaub geht ja momentan eh nicht und die paar male, die sie füttert, weil ich nicht rechtzeitig zur Medikamentenzeit daheim sein kann, kann sie die anderen Sorten nehmen.

    Sie ist sowieso eine ganz tolle, aber trotzdem unheimlich anspruchslose Katzensitterin.


    Ich denke, bis dieses Mißgeschick aufgebraucht ist, gib es: 1. Pferd, 2. gelungenes Huhn, 3. Rind, 4. Pute, danach abwechselnd 5. mißlungenes Huhn oder Lamm oder Kaninchen. Und wieder von vorne mit 1.

    Da sollte so viel Abwechselung sein, dass es keinen zu großen Schaden anrichtet, selbst wenn ich es nicht grammpassend kombinieren kann.

    Mist. Ist schon portionsweise im Froster gelandet. Ich war nicht mehr richtig denkfähig. Das es nicht nur zu viel Fett ist, sondern auch die Werte natürlich nicht passen, der Gedanke kam zu spät.

    Die nächsten Tage noch mal antauen und dann die Hühnerbrust dazu könnte ich hinkriegen. Sollte auch gehen, oder? Am Wochenende habe ich Zeit genug, da kann ich den besten Temperaturpunkt abpassen.


    Händler ist schon angemailt. Ich hatte direkt panikartig meine Schränke abgesucht, aber nichts gefunden. Können also nur schon dringewesen sein.

    Hallo zusammen,


    ich muss einen Hilfeschrei loslassen.

    Heute ist eh nicht mein Tag und nun habe ich noch das BARF ruiniert. :ftft::tra:

    Ich wollte mischen 1kg Hühnerbrust mit 500g fleischige Huhnstücke, die ich über den Onlineshop bekomme.

    Dummerweise habe ich mich vergriffen und statt den fleischigen Stückchen Hühnerhaut aufgetaut. Es auch erst gemerkt, als ich die Hälfte schon durch den Fleischwolf gejagt hatte. Ich wolfe das Fleisch immer noch angefroren, so lässt es sich für mich besser verarbeiten, aber so fiel es mir leider nicht sofort auf.

    Nach der Hälfte sah das Gemisch irgendwie ziemlich weiß aus und ich wurde skeptisch. Die Verpackung aus dem Müll gefischt und das Dilemma entdeckt.

    Ich habe nach Kalki zubereitet und nun natürlich komplett falsche Werte. Hühnerhaut wird ja sozusagen nicht mitgerechnet, wenigstens finde ich die nirgends hinterlegt.

    Ca/P-Verhältnis: 1,49

    K/Na-Verhältnis: 1,80

    Jod: 140 %

    Calcium: 149 %

    und Phosphor 114 %,

    nur um mal die Wichtigsten zu nennen.


    Meint ihr, es geht noch gut, wenn ich ein zweites Rezept nur mit Hühnerbrust berechne und die Suplimente verringer oder erhöhe, damit es sozusagen als ein Rezept wieder passend ist.

    Gefüttert wird dann eine Hälfte des ruinierten und eine Hälfte des anderen dann alleine natürlich auch nicht passenden.

    Nur bekomme ich die Hälften natürlich nicht grammgenau zusammengepackt.

    Zusätzlich bekommt sie noch Rinderhack, Putenbrust und Pferdefleisch. Dazu immer abwechselnd Ente, Lamm oder Kalb.


    Wäre das o.k. so oder sollte ich das heutige besser entsorgen. Das würde mich fürchterlich ärgern.


    Aus dem nagelneuen Geflügelblutpulver sind mir noch die Motten entgegengekommen, das ist direkt vor der Tür gelandet. Ja, es gibt noch schlimmere Tage, aber ich bin gerade echt fertig.

    Bei uns wurde einfach die übliche Routine eingehalten. Napf gefüllt, hingestellt und kurz geschaut, was passiert. Katz bleibt stur davor sitzen. O.k. heißt, sie will ein TroFu-Körnchen drauf. Erkannt, getan und das Barf wurde ohne großes Mäkeln gefressen.

    Das TroFu-Körnchen ist Routine, seit ich sie vom Trockenfutter auf Nassfutter umgestellt hatte.

    Witzig, oft fängt sie schon an zu futtern, wenn sie sieht, ich greife zur TroFu-Tüte. Manchmal denke ich, es geht ihr da einfach ums Prinzip.

    Eine kleine weitere Rückmeldung, das Positive soll ja auch weitergegeben werden.

    Meine Kleine scheint wirklich ein Spätzünder zu sein.

    Im Januar noch einmal die Blutwerte testen lassen für die Schilddrüse. Freitags war der Termin und ab Mittwoch morgen ging es meiner Katz blendend. Sie schoß mit Hummeln im Popo durch's Haus, lag wieder total entspannt auf ihrer Decke, nichts mehr zu sehen von "mir geht es mies". Ich hatte schon bange Befürchtung, dass ich das Thyronorm zu weit runtergesetzt hätte, weil sie war, wie vor Beginn der Medikation.

    Freitag kam dann aber die Rückmeldung, Schilddrüsenwerte sind prima. Ein kleines bisschen höher als vor der Dosisverringerung, aber immer noch im unteren Drittel dessen, wo sie sein darf.

    Der verbesserte Zustand hat sich auch bis auf wenige Ausnahmetage gehalten. Wobei ich bei den Tagen aber auch nicht exakt sagen kann, ob nicht einfach was anderes ihr den Tag verdorben hat.

    Gerade liegt sie die Vorderbeine lang ausgestreckt und ihr Köpfen dazwischen tief schlafend auf ihrer Decke auf dem Tisch.

    Wenn sie bei mir im Arm schläft, wird auch wieder regelmäßig ein Hinterbeinchen lässig über die Tastatur gestreckt.

    Wenn es so bleibt, bin ich erst einmal zufrieden und warte den nächsten Test der Schilddrüsenwerte ab.

    Je nachdem, wie es dann ausschaut, kann ich immer noch gucken, ob eine weitere Reduzierung machbar ist.


    Am liebsten würde ich ja dahin kommen, dass sie nur einmal morgens das Thyronorm nehmen muss.

    Zwar geht der Futterautomat inzwischen besser, zu 90% ist er leer, wenn ich eine bis eineinhalb Stunden nach Einnahmeuhrzeit nach Hause komme, aber ich fühle mich doch öfter's ziemlich eingeschränkt dadurch. Frauchen braucht einige Zeit länger, sich damit zu arrangieren.

    Operante Konditionierung klappt übrigens besser als die Klassische. Da inzwischen nur unregelmäßig ein Leckerchen im Futterautomaten liegt, schaut Katz öfter und schneller nach als zu der Zeit, wo täglich etwas Leckeres drin war.

    Was sowas angeht, habe ich einen kleinen Depp, meine Katz lässt sich echt leicht überlisten. :)

    Der Handwerker kam?

    Kann es ihr zusätzlich zum Unwohlfühlen auch noch kalt gewesen sein?

    Der Handwerker klingelte, als sie schon in diesem Stadium war, der kann es nicht hervorgerufen haben.

    Kalt war ihr wenn auf eigenen Wunsch. Ich hatte zu dem Zeitpunkt mein HomeOffice-Zimmer mit elektrischem Öfchen schön warm, aber da wollte sie an dem Tag nicht länger bleiben. Im Wohnzimmer, wo ich sie so gesehen hatte, waren es 16 Grad. Darunter musste sie niemals sein. Die 16 waren es allerdings morgens auch nur, wenn der Wecker klingelte, denn während ich schlief, wollte ich das Öfchen nicht laufen lassen.

    Abends war immer das Wohnzimmer mit Kamin geheizt.

    Entzündungswerte waren im Blut keine zu erkennen. Da meinte die TA würde nichts zu vermuten sein. Insgesamt sah das Blutbild gut aus, im Gegensatz zu sonst, denn irgendein Wert stimmt meistens bei ihr nicht.

    Die Bauchspeicheldrüse habe ich extra abklären lassen, weil sie die schon einmal heftig entzündet hatte. Aber auch da war nichts erkennbar.

    Bauchraum könnte evt, ihre Verdauungsgeschichte sein. Sie kriegt ja das Macrogol, damit es funktioniert. Die Dosis habe ich bisher auch nicht ändern müssen, der Kot ist gleich weich und kommt regelmäßig. Je nach Fressmenge natürlich.

    Einzig könnte da sein, dass es ihr trotz allem schwerer fällt, den rauszukriegen. Vor ein paar Tagen wollte sie mir nämlich ins Bett kötteln. In meinem Beisein. Sie reckte sich erst am Bett hoch und ich dachte, sie will dort kuscheln. Also habe ich mich draufgelegt und ihr angezeigt, sie soll zu mir kommen. Sie sprang auch direkt hoch, aber statt zu schmusen fing sie sofort auf dem Oberbett an zu scharren. Du glaubst gar nicht, wie schnell ich die Katze gepackt hatte und in den Keller auf's Klo geflitzt bin. Da kam es allerdings flott, die Hälfte schon auf dem Weg nach unten.


    Schlaganfall...noch eine Idee. Demenz hat man auch schon ins Spiel gebracht. Nur Laien, keine TA.


    Meine Vermutung wäre allerdings eher im vorderen Bereich des Körpers zu gucken. Sie scheint sehr viel Speichel in der Schmüss zu haben, schluckt oft und schmatzt oft. Auch beim Fressen ist sie weit lauter, als sie es früher war. Wenn sie sich aus der entspannt liegenden Position wieder in die Kauerstellung bewegt, habe ich manchmal das Gefühl, irgendwas passt im Liegen nicht. Entweder geht das Atmen schwerer oder was anderes drückt.

    Kehlkopf? Die Ärztin meinte, sie wäre da empfindlich dran gewesen, hat es aber nicht weiter verfolgt. Dazu würde passen, dass ihre Stimme sehr unterschiedlich ist. Mal krächtzt sie, mal pipst sie nur und dann ist da wieder alles normal laut.


    Ich bin echt ratlos und weiß gerade überhaupt nicht weiter. Und hadere auch mit mir, das erste mal, seit ich Haustiere haben, ob ich ihr und meinem Geldbeutel weitere Untersuchungen zumuten oder erst einmal auf deutlichere Symptome abwarten soll. Nein, beileibe kein Geiz aber ihr Konto ist fast leer, mehrere FORL-Zähne und nun die letzten Untersuchungen haben echt reingehauen. Ich dachte immer, auch TA rechnen nach Gebührensätzen ab, aber in der neuen Praxis habe ich so viel gezahlt, wie in meiner alten niemals.

    Leider hat meine Gesundheit auch finanziell einige Rücklagen aufgebraucht, so dass es gerade ganz blöde ist.

    Klar, wenn ich wüßte, was wäre, könnte ich das irgendwie stemmen, aber so....

    Mal fix eine weitere Rückmeldung, das Schmerzmittel Metacam für eineinhalb Wochen (21.12. . 1.01.) hat keine Veränderung in ihrem Verhalten ergeben. Nur, dass sie wieder gescheit frisst.


    Mies drauf ist sie immer noch. :(

    Kopf und Öhrchen darf ich allerdings wieder anfassen und die Öhrchen muss ich auch beide wieder kneten, da besteht Phoebe drauf. Auch einige Routinen hat sie von sich aus wieder eingeführt.

    Trotzdem hat sie weiterhin viele Phasen, in denen sie absolut unentspannt ist. Die können auch direkt auf entspannte Phasen folgen.

    Abends liegt sie beispielsweise sehr oft an meinem Oberschenkel angelehnt auf dem Sofa. Wenn sie meine Hand an ihrem Bauch spürt, gehen in guter Verfassung sofort die Hinterbeinchen auseinander, sie rollt sich etwas auf den Rücken und ich darf den Bauch streicheln. Wenn sie nicht mehr mag, drückt sie einfach meine Hand mit einem Hinterbeinchen weg und ich höre auch sofort auf, da verstehen wir uns prächtig.

    Aktuell ist es so, dass sie häufig meine Hand nicht wegdrückt, sondern sich sofort langsam hochrappelt und in Kauerstellung geht. Ist sie einmal darin, kommt sie meistens den Rest des Abends da auch nicht mehr raus.

    Ansprechbar ist sie allerdings zu 95% in ihrer Kauerstellung, es gehen sofort die Öhrchen, wenn sie etwas hört und auch, wenn ich ihr etwas hinhalte, kommt das Näschen sofort, um daran zu schnuppern.

    Die Fälle, in denen sie auf rein gar nichts reagiert sind eher selten.

    Beim letzten war ich allerdings geschockt, sie hockte in Kauerstellung auf dem Fußboden, reagierte weder auf mein Ansprechen, noch auch mein Anfassen und hatte riesige Pupillen trotz ihr ins Gesicht strahlender Sonne. Man sah nichts Grünes drumherum mehr. Wie lange es gedauert hat, kann ich leider nicht sagen, da in dem Moment der Handwerker klingelte (wir saßen von Weihnachten bis Neujahr ohne funktionierende Heizung da). Seitdem habe ich es so heftig auch nicht wieder gesehen.

    Was wiederum verwundert, selbst wenn sie aus einer unentspannten Schlaf-/Ruhehaltung aufsteht, reckt sie sich ausgiebig.


    Am 17. muss sie noch einmal hin zum TA um die Schilddrüsenwerte zu testen, nicht, dass die Menge doch zu wenig ist.


    Aber kann die heftige Reaktion mit den riesigen Pupillen Nebenwirkung des Thyronorms sein? Das war wirklich heftig.


    Und wieder zuerst an mich gedacht. Ein Frohes Neues Jahr euch allen. Hätte eigentlich am Anfang des Textes stehen sollen.