Kitten barfen - von heute auf morgen?

  • Hallöchen,

    ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe, aber dort hieß es, dass man bei Kitten nicht zwingend eine langsame Umgewöhnung von NaFu und leider auch TroFu auf Barf braucht. Stimmt das? Das kann ich mir nicht vorstellen. Sie haben ja auch einen empfindlichen Magen. Wahrscheinlich sogar noch eher als Erwachsene.

    Und kann ich während der Eingewöhnungsphase bei uns zu Hause einfach das TroFu komplett weglassen? Das gewohnte NaFu ist auch nicht so prickelnd, aber der Umzug ist ja schon Aufregung genug. Das würde ich also erstmal noch für ca. 2 Wochen geben.


    (Ich konnte Paulchen zur Begrüßung leider nicht antworten...also hi...ich bin die Neue 😉)

  • Das Trockenfutter kannst du ohne Bedenken ganz weg lassen.

    Dann brauchen sie halt etwas mehr Nafu.


    Den Rest würde ich wirklich abwarten, wie du schon denkst.

    Umstellung und so.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Nach Einzug würde ich auch erstmal 1-2 Wochen abwarten.


    Von der Umstellung her war ich bei meiner Kleinen (habe Sie mit 3 Monaten bekommen) in intensivem Austausch mit dem Züchter bzgl. Umstellung auf Fleisch da ich Bedenken hatte ob die das überhaupt kauen kann etc.

    Der Züchter meinte zu mir ich solls ihr einfach geben, je früher desto besser weil es bei manchen Katzen später sein kann dass die das dann gar nicht mehr annehmen.

    Hab meine 2 ne weile mit reinem Fleisch (2x tägl.) und Trofu gefüttert und bin vor ~2 Wochen auf reines Barf umgestiegen.


    Die Große (1Jahr) hat es sofort angenommen, die Kleine hat sich lieber "zu Tode" gehungert als das neue Futter zu fressen das sie nicht kennt.

    Hab es geschafft sie zu überlisten indem ich ihr einfach ein bisschen Trofu das sie gerne gefressen hat verwässtert mit reingemischt habe - seitdem inhaliert sie das Barfzeugs (ab Tag 2 gabs das natürlich ohne Trofu).


    Allgemein kommt es denke ich auf die Katze an..manchen kann man es einfach hinstellen, bei anderen muss man etwas tricksen und schleichend umstellen indem man erstmal noch mit gewohntem Futter mischt und langsam immer weniger davon reinmacht

  • Also ich hab meine von heute auf morgen umgestellt. Da waren sie glaube ich 1-2 Wochen bei mir, als meine Barf-Sachen kamen. Dann gabs die ersten 2-3 Tage einen Teller NaFu, einen Teller Barf und sobald beide ein paar mal Barf gefressen hatten habe ich bei der nächsten Fütterung probehalber nur noch Barf hingestellt und dann hatte sich die Umstellung erledigt. Allerdings wusste ich schon von der PFlegestelle der Kleinen, dass die Zwei unkompliziert sind was Futter angeht, es gab auch gar nicht ein gewohntes Futter. Von daher gans auch nix "gewohntes" was ich anbieten konnte^^



    Allerdings ist das halt von Katze zu Katze verschieden, ich finde man sollte sich ans Tempo der Katze anpassen. Wenn die es schnell und unkompliziert gut findet, kann man auch sofort umstellen, wenn Katz längere Gewöhnungszeit braucht macht mans halt langsam Und man sollte auch genau den Kot beobachten, ob eine Katz mit Durchfall oder Matschekot reagiert und dann ggf. nur sehr langsam das neue Futter einschleichen

  • Vielen Dank erstmal für eure Antworten.

    Das mit dem Trockenfutter beruhigt mich schon mal. Ich finde das ist eine furchtbare Erfindung. Davon gibt's aber auch einige.


    Ich werde nach einer Woche wohl einfach mal ein bisschen Hähnchenbrust mit dazu anbieten und sehen was passiert.

  • Mach einfach ein kleines Rezeptchen </= 1Kg fertig., portioniere (friere die restlichen Portionen ein) und stell einfach mal das Barf hin - Katz wird dir schon sagen, wenn da was zu schnell geht.


    Mein Kleinteil kam damals abends an, hat geguckt, sich gewundert und am nächsten Tag war sie auf Voll-Barf umgestellt (ok. sie hat noch bei den anderen geschaut, daß es echt fressbar ist und es auch nix anderes gibt).

    Tag drei war dann kein Thema mehr.

  • Ja, das klingt nach einem guten Plan. Die Suppis sollten ja auch am besten gleich mit dazu. Sonst wird das vielleicht im Nachhinein problematisch.

    Dann werde ich diese Woche wohl mal noch ein bisschen Blut besorgen gehen. Das zu verarbeiten wird wohl meine größte Hürde. :watt:

  • Wenn Blut dein Problem ist, warum versichst du es nicht mit Fortain.


    Hast du eigentlich schon unseren Vorschölag für den Einakut gesehen.

    Nicht dass du unnötiges kaufst und nötiges vergisst.:

    Vorschlag Einkaufsliste Supplemente

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


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  • Ich würde es irgendwie trotzdem gerne erstmal mit Blut versuchen. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm wie ich es mir vorstelle. Alternativ kann ich immer noch auf Blutmehl ausweichen. Davon habe ich auch schon was.

    Die Suppisoße an sich sieht ja eigentlich auch nicht so viel anders aus.


    Fortain kommt wohl bei vielen Katzen nicht so gut an. So habe ich jedenfalls oft gelesen. Deshalb habe ich das auch nicht besorgt.


    Danke für den Tipp mit der Einkaufsliste, aber ich habe schon alle Utensilien und Suppis, bis auf das frische Blut. 😉