Unterschied Katze Hund Innereien Knochen

  • Hallo,


    ich bin ganz neu hier im Forum und bin aktuell noch in der Informationsphase. Ich habe zwei Katzen und bekomme bald auch einen Hund und informiere mich parallel über beide BARF Arten. Dabei ist sind mir natürlich die vielen Unterschiede aufgefallen.

    Ich versuche die Zusammenhänge zu verstehen und mir sind da jetzt ein paar Fragen aufgekommen. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.


    Zum einen das Thema Innereien, vor allem Niere und Milz:

    Bei Hunden kommt ja vom tierischen Anteil ein Innereienanteil von ca. 5% Leber (Leber ist ja auch bei Katzen das ist „vergleichbar“) und ca. 10% andere Innereien. Das wäre ja dann Niere, Milz, Lunge etc. Jetzt hab ich hier gelesen, dass bei Katzen auf diese Organe verzichtet werden sollte, da es sich um Entgiftungsorgane handelt. Wie ist das denn bei Hunden? Gilt diese Annahme für Hunde nicht, sind Hunde unempfindlicher? Oder könnte man Katzen ab und zu auch etwas davon geben? Bei Katzen wird ja dann anders supplementiert. Könnte man dann wenn man diese Organe beim Hund weglassen wollen würde entsprechende Supplemente bei Hunden anwenden? (So wie ich das verstanden habe dient Niere für Vitamin B Und Milz fürs Eisen. Könnte man dann Bierhefe für Niere und Blut/Fortain für Milz benutzen?) Oder vergleiche ich hier gerade Äpfel mit Birnen :/


    Das andere ist das Thema Knochen:

    Da hab ich das Gefühl je mehr ich lese desto weniger weiß ich ||

    Hab ich das richtig verstanden, dass bei Katzen komplett auf Knochen verzichtet wird? Weil die Tiere aufgrund der Aufzuchtsbedingungen sowieso zu wenig Kalzium haben und daher die Supplemente sinnvoller sind?

    Wie ist das denn dann mit den Hunden? Hier wird ja ein Anteil von 15% empfohlen. Aber gilt dann nicht das gleiche auch bei Hunden? Ist es dann nicht bei Hunden auch sinnvoller auf Calciumsupplemente zurückzugreifen und die Knochen einfach wegzulassen wenn man eh nicht weiß was da drin ist? Oder handelt es sich hier um einen Unterschied zwischen den Tierarten?


    Viele Grüße

  • :tr:

    Ich weiß, das ich nichts weiß ist immer ein guter Ansatz...


    Ja, so'n bißchen Äpfel mit Birnen vergleichst Du schon.


    Hunde werden in aller Regel nach Prey Model Raw gefüttert. Gibt's bei Katzen auch, ist bei Hunden aber irgendwo einfacher umsetzbar, weil Hunde eben auch Obst und Gemüse verwerten können, und eh nur Beutetierteilefresser sind.

    Katzen können Obst und Gemüse definitiv nicht verwerten (nährstoffmäßig ausnutzen) und sie sind Beutetierkomplettfresser. (1 Maus = 1 Mahlzeit für 1 Katze, während beim Hund eben das Rindviech auf's ganze Rudel aufgeteilt wird.)


    Bei Hunden, speziell Hunden im Wachstum wird sehr wohl Calcium zusätzlich gegeben. Meist Knochenmehl oder Eierschalen(mehl).

    Da muss Halter halt von Hand rechnen, sowas wie den Kalki gibt's da m.W. nicht ...


    Außerdem können Hunde stärkere Knochen knacken, als Katz. Einfach von den Kopfgrößen und damit Kieferstärken her. (Nehmen wir sowas wie Chihuahuas mal raus...)

    Es gibt auch eher Knorpel und Gelenke in passender Aufbereitung, die liefern auch Mineralstoffe...

    Für Katz gehen nur so Hühnerknochen - und Hühner werden heut einfach nicht mehr so alt, das die auch nur halbwegs auscalfizierte Knochen haben könnten.

    (Kaninchenknochen können auch noch funktionieren - die kriegt man aber nur, wenn man Karnickel am Stück hat. Undankbares Geschäft...)


    Die gängisten Innereine für Hund sind Pansen, Euter, Hoden, Milz, Lunge... Niere kommt erst spät.

    B-Vitamine können auch aus ungewaschenem Pansen kommen, ebenso aus Obst und Gemüse...


    Und ja, auch beim Wuffel kann man da mit Bierhefe arbeiten.

    Und mit Blut oder Blutpulver oder Fortain, für's Eisen, statt sich auf die Milz zu verlassen.


    Das mit den Entgiftungsorganen... Leber ist eins. Milz auch. Das dritte ist die Niere ...


    So, einen vollwertigen Ersatz als Vit A-Lieferant für die Leber: Fehlanzeige.

    Komplette Vit A-Deckung: man geht ganz chemid... die Apotheke hat da was. Dann fehlen aber wieder die "Begleitprodukte", vorneweg diverse Spurenelemente...

    Teilweise Vit A-Bedarfsdeckung ginge mit Dorschlebertran - der bringt dazu gleich Vit D3 - und das deckelt die menge, die man zufüttern kann/darf. Und auch hier fehlt alles an Mineralstoffen...


    Milz und Niere sind hingegen problemloser zu ersetzen als zu kaufen... zumal der Eisengehalt von Milz je nach Tierart und ggf. auch Alter des Tieres bei Schlachtung massiv schwankt und durchaus so niedrig sein kann, das die Milz zur Eisensupplemtierung bei der Katz zumindest nicht mehr taugt. Man bräuchte einfach zuviel davon...

    Milz gibt's auch nicht immer zu kaufen, und auch nicht von allen Tierarten. (Spätfolgen von z.B. BSE und Scrapie...)


    Nieren sind ebenfalls erstaunlich wenig zu kaufen. Und nur von wenigen Tierarten.

    Ich weiß von Kaninchen, Rind und Schwein...

    Kaninchennieren sind von der Größe auch was für's Katz.

    Bei so'ner Rinder- oder Schweineniere... die kann sich Katz mit Dir teilen, und ihr werdet beide davon satt. (Nach dem wässern, was man halt macht, wenn man Niere für den menschlichen Verzehr vorbereitet, ist da eh nix mehr mit B-Vitaminen. Die sind rausgeschwommen...)


    Btw. ich denke nicht, das Hunde barfen tatsächlich soviel einfacher als Katzenbarfen ist.

    Das sieht nur so aus.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (die Brüder sind 1 Tag nach Weihnachten 2006 hier eingezogen);

    Flocki  17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Vielen vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort!


    Da hatte ich das mit den Knochen wohl missverstanden als entweder nur so oder nur so. Mit dieser Erklärung macht das natürlich viel mehr Sinn

    Und auch die ganzen Ausführungen zu den Innereien. Das hat mir echt geholfen :)


    Also wenn ich das jetzt alles so lese dann hab ich ja eher sogar das Gefühl, dass das Hunde barfen eher schwieriger ist als bei den Katzen.
    Ich meine bei den Katzen gibt’s ja den Kalkulator. Das ist quasi von Anfang an so.

    Ich denke das wird zwar einiges an Mühe zur Einarbeitung kosten, aber wenn das dann einmal sitzt dann ists ja immer das gleiche Prinzip.

    Ich stell mir das dann doch auch schwierig vor wenn man bei den Rezepten für Hunde, die eigentlich auf prozentualen Anteilen beruhen etwas abändern/ersetzen möchte und das ganze dann irgendwie per Hand ausrechnen muss.

  • Es ist aber bei Hunden - im Vergleich zu Katzen - einfacher, da die eben auch Pflanzliches verarbeiten können

    und

    sie über einen Zeitraum von ein oder zwei Wochen ausgeglichen ernährt werden können.


    Bei Katzen soll schon jede Mahlzeit an sich ausgewogen sein!

  • Aber man macht doch bei den Katzen quasi ein größeres Gesamtrezept was dann alles enthält, auf die einzelnen Mahlzeiten aufgeteilt und eingefroren wird.


    Ich hab mir mal so nen Beispiel Wochenplan für Hunde angeschaut. Da werden ja dann z.B. die Innereien oder Knochen nur an ein paar Tagen gefüttert.
    Für mich persönlich wirkt das viel aufwendiger wenn ich das jeden Tag neu abwiegen und zubereiten müsste und auch wenn ich dann etwas mit Supplementen ersetze für die einzelnen Portionen jeweils ausrechne.


    Das ist natürlich jetzt nur mein theoretisches Anfängerempfinden ^^ Aber meine Vorstellung war es eigentlich das ganze vielleicht einmal im Monat an einem Tag mit mehreren größeren Grundrezepten alles vozubereiten.Und da wirkt das dann für die Hunde irgendwie umständlicher :/

  • Ich hab mir mal so nen Beispiel Wochenplan für Hunde angeschaut. Da werden ja dann z.B. die Innereien oder Knochen nur an ein paar Tagen gefüttert.
    Für mich persönlich wirkt das viel aufwendiger wenn ich das jeden Tag neu abwiegen und zubereiten müsste und auch wenn ich dann etwas mit Supplementen ersetze für die einzelnen Portionen jeweils ausrechne.

    Im Grunde kann man sich das sicher auch vorher portionieren.


    Ich finde die Vorstellung von Hunde-Barf aber auch komplizierter, einfach weil man halt immer drauf achten muss, was man wann gegeben hat, in diesem - beispielsweise - Zwei-Wochen-Zeitraum.

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.

  • Und wieso kann man das dann nicht einfach so machen wie bei den Katzen? Also jetzt nur darauf bezogen das an jedem Tag alles drin ist, die prozentualen Verhältnisse bleiben natürlich dieselben. Hätte das irgendeinen Nachteil für den Hund?

  • Aber man macht doch bei den Katzen quasi ein größeres Gesamtrezept was dann alles enthält, auf die einzelnen Mahlzeiten aufgeteilt und eingefroren wird.

    Ich bin zwar kein Profi, aber wie ich das verstanden habe soll man wohl schon verschiedene Tiere füttern und nicht das selbe über mehrere Wochen wegen verschiedenen Nährwerten. Zum Beispiel hatte ich das Problem bei einem Rezept mit größtenteils Hühnerfleisch und Hühnerleber das mir Kupfer und ein paar andere Mineralien fehlten, dann habe ich mir noch eins mit Rind/Kalb und Kalbsleber gemacht und dort wurde das abgedeckt, was beim Huhn gefehlt hat, dafür waren dort aber ein paar Nährstoffe die vom Huhn besser abgedeckt werden. Genau deswegen ist es wichtig verschiedene Tiere zu füttern, ob sortenrein oder gemischte Rezepte ist denke ich relativ egal, hauptsache abwechslung. Der Rest hat wohl eher mit Verträglichkeit und was dein Tier mag zutun. Sagen wir mal dein Kätzchen isst 6kg Fleisch im Monat + Leber,Fisch und andere Supplemente (ist jetzt nur ein ganz grobes Beispiel), dann könnte man zum Beispiel 500g Pferd, 500g Huhn, 500g Lamm, 500g Kaninchen, 500g Rind, 500g Kalb kaufen und dann, keine Ahnung, 3 Rezepte erstellen. Zum Beispiel Pferd mit Lamm, Huhn mit Rind und Kaninchen mit Kalb oder so, das musst du halt einfach gucken je nachdem was du käufst und was der Kalki sagt was gut zusammen passt. Ich hatte es jetzt bei meiner letzten Mischung so gemacht das ich eine Sorte mageres Fleisch genommen hatte (z.B. Geflügel,Kaninchen,..) und eine Sorte fettigeres Fleisch (Lamm,Rind,..) und dann mit zwei Sorten ein Rezept erstellt habe, da z.B. pures Lamm zu fettig und kalorienreich war und ich das damit ausgleichen konnte etwas vom Lamm wegzunehmen und dafür kalorienarmeres Fleisch dazu. Musst du einfach gucken wie es für euch passt. Wichtig ist halt auch gerade bei (je nachdem was du fütterst vom Tier) Herz, Mägen, Innereien und vorallem der Leber verschiedene Tiere zu benutzen, da gerade in den Organen die Nährwerte komplett verschieden aussehen können je nach Tier ( zumindest wenn ich mich nicht irre). Kannst ja trotzdem alles auf einen Schlag machen, dann brauchste halt einfach 3 Schüsseln zum mixen und berechnest die Supplemente auf (gehen wir von 6kg pro Monat, 3 Rezepte aus) auf jeweils 2kg Fleisch, z.B.

  • Und wieso kann man das dann nicht einfach so machen wie bei den Katzen? Also jetzt nur darauf bezogen das an jedem Tag alles drin ist, die prozentualen Verhältnisse bleiben natürlich dieselben. Hätte das irgendeinen Nachteil für den Hund?

    Sollte theoretisch auch möglich sein. Ich habe diesbezüglich oft genug von Hundebarfer:innen gehört, dass sie Katzenbarf so kompliziert finden, wegen der ganzen Rumrechnerei. Ich denke, da spielt auch ein bisschen rein, was einem vertrauter ist. Wer mit Hundebarf angefangen hat, findet unseren Ansatz kompliziert und umgekehrt eben auch.


    aber wie ich das verstanden habe soll man wohl schon verschiedene Tiere füttern und nicht das selbe über mehrere Wochen wegen verschiedenen Nährwerten.

    Ja, aber man kann durchaus beispielsweise für einen Monat ein Rezept berechnen.

    Ich habe gern mit z. B. drei Fleischsorten gerechnet, eine Suppisoße für alles gemacht und zwei bis drei verschiedene Mischungen aus dem Fleisch gemacht - entweder sortenrein oder auch jeweils zwei kombiniert. Hing ein bisschen von den Sorten, Fettgehalten und Beliebtheit ab. Bei einem adulten Tier, reicht das mit den Nährwertschwankungen aus. Wenn du Leber abgepackt kaufst, gibts die häufig in 400- oder 500-g-Packungen. Die habe ich dann auch immer so lange verwendet, bis sie aufgebraucht war (wobei ich irgendwann nur noch Ente oder Gans gekauft habe und damit immer ausreichend Kupfer hatte, aber nicht jede:r bekommt die ganzjährig überall, da hatte ich vor allem Glück). Abwechslung ist wichtig, aber sie muss nicht wöchentlich sein (hinsichtlich der Rezeptberechnung, bei den Vorlieben mit dem Fleisch hängts von den Katzen ab, bei mir gabs einen Tag lang immer dasselbe, nichts mit morgens was anderes als abends).

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.

  • Jaa vielleicht liegts echt am jeweiligen Betrachtungswinkel. Oder einfach am persönlichen Empfinden. Ich fände es halt komplizierter das jeden Tag aufs neue zu machen und auch noch alles auf verschiedene Tage aufteilen zu müssen. Und wahrscheinlich hätte ich ein schlechtes Gewissen meinem Hund gegenüber wenn ich für die Katzen das ganze Rumrechnen und supplementieren mache und beim Hund nicht.


    Das mit verschiedene Fleischsorten zusammen hatte ich auch noch gar nicht auf dem Schirm. Ich hätte da jetzt getrennte Rezepte gemacht. Aber klingt natürlich logisch, dass sich das dann ausgleicht :)


    Also versteh ich das jetzt richtig heißt das man kann sozusagen ein Riesenrezept komplett für einen Monat machen wo man dann alle Fleischsorten (Herzsorten,Lebersorten?) reinpacken kann das dann aber nach belieben auf verschiedene Portionen aufteilen? Oder auf verschiedene Mischungen? Wobei das ja eigentlich keinen Unterschied machen dürfte.

    Also müsste ich dann gar nicht verschiedene Rezepte berechnen?

  • Also versteh ich das jetzt richtig heißt das man kann sozusagen ein Riesenrezept komplett für einen Monat machen wo man dann alle Fleischsorten (Herzsorten,Lebersorten?) reinpacken kann das dann aber nach belieben auf verschiedene Portionen aufteilen? Oder auf verschiedene Mischungen? Wobei das ja eigentlich keinen Unterschied machen dürfte.

    Also müsste ich dann gar nicht verschiedene Rezepte berechnen?

    Kannst du.

    Wir empfehlen zum Einstieg immer recht sortenrein zu arbeiten, damit du sehen kannst, was nicht gemocht wird. In Mischungen ist das nicht zu differenzieren. Ich wusste damals aber, dass Huhn zu 100 % geht und konnte es daher immer mit was anderem mischen. Und wenn du über die Phase hinaus bist, dann klar, mischen geht. Ist ja bei vielem Dosenfutter auch nicht anders, sind ja längst nicht alle Monoprotein.


    Und wenn du immer schön wechselst, gleichen sich die minimalen Unterschiede durch eine Suppisoße zu z. B. drei Fleischmischungen aus. Da ist ja nichts bei, was gar nicht supplementiert ist. Und perfekt rechnen können wir eh nur auf dem Papier.

    Außerdem sparts Zeit und Sauerei (weil es halt nur einmal Suppis abwiegen, zerkleinern und zusammenmischen ist, statt so oft, wie es Mischungen werden). Jedenfalls wenn man in Mengen arbeitet, die an einem Tag gehen. Wer ohnehin an mehreren Tagen ran muss, da sollte es dann jedes Mal eine neue Suppisoße sein und dann kanns auch getrennt berechnet werden.

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.

  • Hach das ist mal was unkompliziertes :sp: Das vereinfacht die Sache ja echt um einiges.


    Ja das macht Sinn. Ich hab bis jetzt einmal so nen Mix ausprobiert und weiß bis heute nicht was genau die daran nicht mochten.

    Ich hab auch gelesen dass man die Supplemente eins nach dem anderen dazu mischen soll. Ist wahrscheinliclh dann auch ähnlich. Da gibts ja wohl auch einige die nicht sonderlich beliebt sind.
    Wenn man dann nachher ein paar Kilo fertige Mischung weg schmeißen kann wegen einer einzigen Zutat die nicht gemocht wird und man null Ahnung hat welche stell ich mir schon ziemlich ärgerlich vor.


    Jaa genau lieber einmal ne riesen Sauerei als öfter ne mittlere :thumbsup:
    Ich mein zu 100% jeden Tag gleich kann es ja auch sowieso nicht sein. Bei meinen werden beim Essen die Näpfe getauscht oder der ein frisst an dem Tag was mehr mal der andere. Da bringt dann ja auch das aller pefekteste Rechnen nichts wenn die Katz eben nicht so macht wie berechnet.

  • Was die Supplemente betrifft, ich habe von Anfang an alles reingeschmissen. Eingeschlichen hätte ich, wenns gar nicht funktioniert hätte.

    Auch hier empfehlen wir deswegen zu Anfang immer, kleine Rezeptmengen anzufertigen. Einerseits kann man versuchen, eine weniger beliebte Mischung eine zeitlang später noch mal anzubieten, um nicht gleich zu entsorgen. Das braucht aber Lagerungskapazitäten. Bei großen Rezepten bedeutet das auch große Lagermengen.


    Die Menge ist egal. Mal abgesehen davon, dass natürlich nicht einer dauerhaft viel zu wenig fressen sollte und umgekehrt. Wobei der individuelle Mengenbedarf eben auch sehr unterschiedlich sein kann.

    Aber ob nun 30 und 40 g gefressen werden, da ist dann eben auch prozentual in etwa gleich viel Suppis am Fleisch. Daher spielt das keine Rolle. Ist, als würde ein Katz eben eine Maus weniger am Tag erjagen als das andere.

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.

  • Ich hab auch gelesen dass man die Supplemente eins nach dem anderen dazu mischen soll. Ist wahrscheinliclh dann auch ähnlich.

    KANN, wenn zum Anfang nicht mit allen Supplementen klappt.

    Merin Janek hat von Anfang an vollsupplementierte Portionen gefressen.

    Lag evtl. daran, dass die einiges besser waren als das Futter im Tierheim.

    Jaa genau lieber einmal ne riesen Sauerei als öfter ne mittlere

    Vorsicht.

    Erstens die eigenen Kräfte nicht überschätzen.

    Zweitens die Gefriekapazität des Gefrieschrank ermitteln (Bedienungsanleitung).


    Ich mein zu 100% jeden Tag gleich kann es ja auch sowieso nicht sein. Bei meinen werden beim Essen die Näpfe getauscht oder der ein frisst an dem Tag was mehr mal der andere. Da bringt dann ja auch das aller pefekteste Rechnen nichts wenn die Katz eben nicht so macht wie berechnet.

    Man kann auch zwei verschiedene Mischungen am Tag anbieten.

    Meine Katzen finden es besser, wenn es morgens was anders gibt als abends.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Ja das mit der Gefrierkapazität ist auch so ne Sache. Bei 2 Katzen und bald nem Hund werd ich dann sowieso nen kleinen extra Gefrierschrank brauchen, da meine 3 Fächer auch so schon voll sind.


    Also Bonnie wiegt 4,7 und Clyde 5,3 kg. Und öfters ist Bonnie diejenige die etwas weniger frisst. Dann sollte das vom Bedarf ja ungefähr hinkommen.


    Das klingt ja als könnte das mit den Supplementen mit etwas Glück vielleicht doch gar nicht so schwierig werden. Aber wer weiß wie meine beiden sind. Die haben sich auch beim Nassfutter schon hundert mal umentschieden etwas nicht mehr und dann doch wieder zu mögen :wacko: Bei Katzen kann man ja nichts vorhersagen.


    Ja stimmt wenns eh aufgetaut wird kann man auch 2 verschiedene nehmen. Ich denke das würde meinen beiden auch entgegenkommen. Wenns nach denen gehen würde würden die 5 mal täglich was anderes fressen :jaha:

  • Aber wer weiß wie meine beiden sind

    Weißt du erst, wenn du es probiert hast.


    Wenns nach denen gehen würde würden die 5 mal täglich was anderes fressen

    Tierheimtieren haben einen gewissen Nachholebedarf.

    Sie mussten immer mit vielen teilen.


    Mach nicht den Fehler und kaufe den Gefreischrank zu klein.

    Wenn Geld und Platz reichen, nimm einen größeren, so mit 5 Fächern.

    (Auch für Menschenessen ist dann noch Platz drin. Das findet sich.)

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


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  • Ja das mit dem Platz ist ein Problem. Der Gefrierschrank wird wahrscheinlich ziemlich undekorativ im Raum rumstehen müssen (offene Küche/Wohnzimmer) :lach:
    Ich hab mal grob überschlagen. Für einen Monat Hund und Katzen wär ich bei etwa 16 Kilo. Da sind dann 60l echt zu klein. Würde ein 85l Gefrierschrank denn ausreichen oder wär das immer noch zu wenig? Ich hab mal ein bisschen gegoogelt aber die Infos sind ein bisschen unterschiedlich:/ Das wär schon ärgerlich wenn das nachher doch zu klein ist.

  • Ich habe 6 - 7 kg Barf im Monat produziert, erst mit einem 70-l-Gefrierteil (Kühl-Gefrier-Komib), dann 64 l beim neuen Gerät. Der war voll, mit den Resten, die noch so waren.

    Und denk an die Kühlkapazitäten. Rein theoretisch kann das Gerät mit den 64 l 3 kg in 24 h runterkühlen. Ich hatte nach einer Weile Barf, das nicht gut ging, Kühlelemente verwendet. Dieselbe Sorte Dosen, die ich für alles Futter verwendet habe, so konnte ich das perfekt zwischenbauen. Alle paar Dosen hatte ich zusätzlich diese quasi Kühlelemente drin, weswegen ich da eben auch mehr reingehauen habe als die reine Kühlkapazität zugelassen hat. Wenn du also nicht alle 2 Wochen stehen willst, brauchst du was größeres. Oder mit mehr Leistung, wenn es sowas gibt. Mal davon abgesehen, dass ich vermute, dass für 16 kg 85 l zu klein sein werden (wobei das eben auch davon abhängt, ob du Kühlelemente nutzt, Reste hast, noch Restfutter stehen hast (was ich immer empfehlen würde) und worin du abpackst).

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.

  • Wenn Geld und Platz reichen, nimm einen größeren, so mit 5 Fächern

    Das sind meiner Meinung nach nicht nur 85 l.

    So 1,7 m hoch ergeben ca. 200 Liter.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


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    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Also wir haben einen der ist circa 1,4m mit 4 relativ großen Fächern und einem kleineren ganz oben. Wenn ich da so 300-500g Tupperware Boxen habe ist so ein Fach auch schnell mal voll von gefühlten 6-8 Boxen. Also ich denke für die Menge an Futter brauchst du wirklich was Großes. (Gut, ich bin auch etwas Platz verschwenderisch, ich tue meist nur 200g Tagesportionen in die großen 500g Dosen, das frisst natürlich extra Platz, fanden aber keine anderen).


    k.A., ob das schon wer erwähnt hat, aber du brauchst dann natürlich auch noch Platz für Reste. Leider ist es meist so das man nicht immer perfekt hinkommt mit den Mengen. Die meisten Shops verkaufen in 500g und 1kg und gut ist, zumindest da wo ich geguckt hatte. Wenn du da nur mal 700g brauchen solltest dann müssen die 300g ja auch irgendwo gefroren gelagert werden bis zur nächsten Zubereitung.


    Ich geh mal kurz meine Gefriertruhe ausmessen und wie groß da so ein Fach wäre und kann dir dann sagen wieviele 500g Dosen da reinpassen, dann wüsstest du zumindest mal Beispielhaft wieviel Futter bei einem Schrank in so einer Größe reinpassen würde (wenn man die 500g Dosen voll machen würde und alle Fächer nutzt.)


    Also, der Schrank ist 140cm hoch, 50cm breit und 50cm Länge*

    Ein Fach ist 30cm hoch,40cm breit und 30cm Länge*


    Mit Fach meine ich so Boxen(ist nicht unserer Schrank, nur damit man weiß, was ich mit "Boxen" meine) die man rein und rauschieben kann, die waren schon standardmäßig dabei, theoretisch könnte ich die da rausschieben und einfach direkt auf das Gitter auf dem das jeweilige "Fach" stand, aber das würde jetzt nicht mega den Platzunterschied machen, vielleicht ein ganz ganz bisschen.


    In eines dieser Fächer passen bei uns 9 Dosen, das kann pro Schrank aber schwanken, deswegen hab ich dir ja den Schrank mal ausgemessen. Die Dosen sind ganz stinknormale 500g Tupperboxen. Das würde pro Fach 4,5kg Futter machen. Wir haben 4 Fächer, heißt 18kg Futter, wir haben noch über dem ersten Fach so ein kleineres nur mit einem Gitter, da würden auch nochmal 6 Dosen reinpassen (3kg Futter).

    Also unsere komplette maximal Kapatzität wäre 21kg Futter in Tupperware wenn wirklich nichts anderes an Essen oder Resten drin wäre.


    *Länge = Für alle Matheexperten wie mich, wenn man vor dem Schrank steht hat man ja die Höhe und Breite, aber der Schrank ist ja kein Blatt Papier, sondern 3 Dimensional und erstreckt sich nach hinten weiter, das ist die Länge. Hier nochmal mit Link .:faxen:


    Also falls hier jetzt niemand durchgeblickt hat,in meinem Versuch einen auf Matheprofi zu machen, nochmal in Kurz : Schrank ist 140cm hoch, 50cm breit und 50cm lang, von oben nach unten passen 42 Tupperdosen rein mit einer Füllmenge von jeweils 500g, heißt es passt insgesamt 21kg Futter in den Schrank.


    Man war das eine Geburt, ich HASSE Mathe :ungeduld: