Katze mies drauf - Nebenwirkungen von Thyronorm?

  • Hallo zusammen,

    kleine Katz braucht mal wieder Wissensunterstützung. Falls ich meinen alten Threat weiterschreiben soll, bitte verschieben.

    Allerdings denke ich, ist es eher ein neues Thema.


    Fakt ist, Katz bekommt seit August Thyronorm gegen Schilddrüsenüberfunktion. Geschildert hier Schilddrüsenüberfunktion - Jodmenge im Kalki verringern sinnvoll? + Thyronorm - Einnahme über's Futter per Futterautomat möglich (wegen Zeitfaktor)?


    Unser Problem momentan, ihr geht es nicht gut. Der Bluttest nach ca. 5/6 Wochen hatte einen guten Wert ergeben, so dass ich die Dosierung beibehalten soll und auch die Niere ist laut Bluttest nicht angegriffen. War eine Befürchtung von TA und mir.


    Ihr Nichtgutgehen zeigt sich darin, dass sie einfach verkrampft und krank wirkt.

    Zu Beginn der Medikamente war sie schlagartig ruhiger als vorher, aber das war mir klar. Sie hatte auch keine Beißanfälle mehr, war einfach wieder die kleine Schlaftablette, die ich so viele Jahre vorher kannte.

    Inzwischen ist das ruhiger allerdings kein entspanntes Ruhiger-sein. Sie schläft viel weniger als zu Beginn der Medikamentengabe, wenn sie schläft, liegt sie nicht entspannt, sondern klein eingerollt.

    Meistens hockt sie allerdings einfach nur da, die Vorderpfötchen unter den Bauch gezogen, Köpfchen eher aufrecht, Augen halb zu, Stirnhaare abstehend. Die typische Position, die Katzen mit Schmerzen einnehmen für mich.

    Reagieren tut sie jedoch noch auf alles, sie wirkt nicht komplett apathisch.

    Zu Beginn dachte ich, sie muss sich erst an die neue "Situation" gewöhnen, Dann dachte ich, der im August gefundene Zahnstein macht ihr Probleme. Der Zahnarztbesuch ist aber überstanden, wieder 2 Zähnchen weniger und gut verheilt.

    Inzwischen hat sie auch wieder Beißattacken ohne für mich erkennbaren Grund. Zusätzlich hat sie Phasen, wo sie grundlos sehr lange schnurrt. Merke ich beim Sofakuscheln und im Bett.


    Da meine TA selber out of oder ist und ich nicht mit wechselnden Vertretungen leben wollte, habe ich eine neue Praxis aufgesucht. Man kann den Blutdruck bei Katzen messen, kannte ich bisher nicht.

    Leider konnte man auch dort nichts erkennen, was für ihren Zustand verantwortlich wäre. Einzig einen erhöhten Blutdruck hat man gefunden, der aber unter den Schilddrüsenmedikamenten nicht sein sollte.

    Dazu hat sie nun Tabletten bekommen, in der Hoffnung, die helfen. Sie nimmt sie nun seit letztem Donnerstag, aber Wirkung zeigt sich keine. Also keine auf ihre kranke Erscheinung.


    Als weitere Vorgehensweise wurde überlegt, sie eine Zeitlang mit Schmerzmitteln zu versorgen, um zu schauen, ob es ihr dann besser geht. Dummerweise hatte ich nach ihrer Zahn-OP so viel Probleme, überhaupt etwas Futter in sie hineinzukriegen, dass ich auf ihr Verhalten weniger geachtet hatte, sprich ich weiß nicht, ob die Schmerzmittel Wirkung zeigten auf ihr mich gerade beunruhigendes Verhalten/Zustand.


    Nun meine Frage, kann es sein, dass das Thyronorm einfach so heftige Nebenwirkungen zeigt? Das war eine weitere Idee der Praxis.

    Sind hier SDÜ-erfahrene Mitleser, die ähnliche Erfahrungen gemacht und gute Lösungen gefunden hatten?

    Ein Anzeichen dafür wäre, dass es mir vorkommt, ihr krankes Verhalten ist weniger deutlich, wenn die Medigabe weit zurückliegt. Sprich Spätnachmittags, wenn ich heimkomme wirkt sie fitter und früh morgens genauso.

    Je länger sie aber das Thyronorm nimmt, desto öfter denke ich, heute hat sie auch morgens und abends einen schlechten Tag.


    Sehe ich zu viel Schlimmes, ist das einfach der normale Zustand? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Kennt ihr neben Niere noch Krankheiten, die durch die SDÜ verdeckt gewesen und nun herausgekommen sein könnten?


    Wo kann ich noch ansetzen?

    Wenn ich das Medikament wechsel, habe ich wieder ein Riesenproblem, es in sie hineinzukriegen, das wären ja Tabletten. Da ist bestimmt nichts mit unter's Leckerchen mischen, wie ich es aktuell mache und sie es liebt. Beim Handyklingeln wird sie sofort aufmerksam und schaut mich an, ob ich auch losgehe, um die Leckerchenpaste zu holen. Die morgens ans Bett gebracht zu kriegen ist auch besonders toll, seitdem steht sie erstmal nicht mehr mit mir auf.


    Montag habe ich wieder Termin beim TA.


    Ach so, Fressverhalten ist wechselhaft. Sie hat Tage, da nimmt sie an einem Tag nur die Portion eines viertel Tages, es sei denn, es ist Leckerchenpaste, die geht immer. An anderen Tagen frisst sie dann die Portion von 2 Tagen und fordert noch nach.

    Das hat sie allerdings schon lange, auch lange vor der SDÜ, das bereitet mir keine Sorgen mehr.


    Der inzwischen angeschaffte Futterautomat ist Glückssache, mal ist er leer, mal nicht. Da sie leider kaum vernascht ist, ist sie einfach zu bequem, sich dorthin zu bewegen, auch wenn sie hört, er dreht sich weiter. Leider gibt er nicht den Handyklingelton wieder, dann wäre es vielleicht etwas einfacher.


    Ui, viel Text, sorry.

  • Wie ist denn aktuell der T4, exakter der fT4?

    Weil der könnte derzeit auch zu tief sein - und deshalb so sichtbar werden.


    Ja, auch eine Nebenwirkung des Thyronorms wäre möglich - da die Alternativen hier sehr übersichtlich sind (man könnte die Tabletten auch zu Salbe umarbeiten lassen, wie gut das funktioniert, hängt aber an der Apotheke und ist ziemlich Glücksache).


    3. Möglichkeit: Sie hat irgendwas anderes zusätzlich - da hilft nur so genau als möglich nachgucken.


    Niereninsuffizienz ist die üblichste kaschierte Erkrankung bei SDÜ. Wenn die Schilddrüse wieder normal funktioniert, treibt sie auch alles andere im Körper nicht mehr zu Höchstleistungen an - das macht aber keine Lethargie und schon gar nicht in der Verlaufsform wie von Dir beschrieben.

    (SDÜ sorgt für scheinbar gute Nierenfiltrationsleistung, weil die Nieren unter SDÜ "Überstunden im Akkord" machen. Bluthochdruck, erhöhte Herz- und Atemfrequenz... alles bei Überfunktion. Gesteigerter Appetit kann auch da sein - sämtliche Stoffwechselvorgänge werden ja von der überaktiven SD beschleunigt.

    Bei normal - und das heißt bei älteren Tieren in der Regel im oberen Bereich der referenz, ggf. auch im Graubereich zur Überfunktion - sollte Katz normal funktionieren.)


    P.S. Ganz wichtig - es gibt immer wieder Katzen, die verzögert auf die SD-Medis ansprechen. Da bleiben die T4-Werte manchmal wochenlang unverändert, um dann von heut auf morgen runterzufallen.

    Wenn also seit August Thyronorm gegeben wird, und (August + 5- 6 Wochen) im September oder Oktober zuletzt der T4 kontrolliert wurde, wäre da eine zeitnahe Kontrolle das erste, was ich anleiern würde. Nicht, das Deine Fellnase auch zu den Spätzündern gehört und nu in der Unterfunktion rumdümpelt...

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (die Brüder sind 1 Tag nach Weihnachten 2006 hier eingezogen);

    Flocki  17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Hi SiRu,

    danke für die schnelle Antwort. Wie gut, dass es hier immer noch ein paar so erfahrene Leute gibt.


    Aktuelle Werte habe ich keine, denn da der letzte Test sagte, alles top, ich bräuchte frühestens in einem halben Jahr wiederkommen und Katz so Panik beim Autofahren hat, war ich bisher noch nicht wieder. Ich hatte ursprünglich Januar im Visier gehabt.

    Den Unterschied zwischen T4 und fT4 muss ich mir dann noch vorher rausschreiben, irgendwo hier im Board, evt, sogar in meinem anderen Threat steht da was zu.


    Das mit Spätzünder wäre mir jedoch nie eingefallen, da lasse ich natürlich direkt die Werte neu checken. Vorsichtshalber dann die Nierenwerte auch, falls die auch verspätet reagieren. Oder passiert das bei denen eher nicht?

    Sie zählt schon als älter, da darf der Wert also ruhig im oberen Bereich liegen? Oder wolltest du nur sagen, dort sollte sie normal funktionieren? Im Gegensatz zu jüngeren Katzen, die dort schon Anzeichen von Überfunktion haben.


    Ein Reduzieren der Dosis ist mir schon mehrfach im Kopf herumgeschwirrt. Oder es hinkriegen, dass sie das Mittel nur einmal am Tag statt zweimal nehmen braucht. Wenn es wirklich Nebenwirkungen sind, würden die ja dadurch verringert.


    Dauerhaft gesteigerten Appetit hat sie nie, der ist immer nur mal den einen oder anderen Tag so hoch. Am nächsten ist dann wieder gar kein Futter fressbar.


    Medikamentenwechsel. Meinst du mit "Tabletten zur Salbe" das Mittel, dass man in die Öhrchen reibt? Da hält meine TA nicht viel von, weil man als Mensch da so sehr aufpassen muss, dass man selber nichts abbekommt, denn das Zeugs würde ziemlich fix durch Menschenhaut gelangen und auch bei uns wirken.


    3. Möglichkeit, was ganz anderes. Gibt es da, ich sag mal Standarduntersuchungen, die man machen kann? Röntgen, Ultraschall,...? Ein weiteres geriatrisches Blutbild nach dem im August? Nur, wo fängt man an?

    Da muss ich eh überlegen, ob ich auf einem Wechsel der TA bestehe. Die neue Praxis ist eine Gemeinschaftspraxis und die mir empfohlene Ärztin ist wegen Notfall abberufen worden. Nun habe ich eine sehr Junge bekommen. Soll wirklich nicht böse klingen, aber ich denke, in meinem Fall wäre eine TA mit mehr Erfahrung sinnvoller. Die Chance, dass sie ähnliche Fälle schon mal vor sich hatte, ist bei ihr in meinen Augen größer.

  • T4 = gesamt T4 , alles, was davon zu finden ist.

    fT4 = freies T4, das ist das, was überhaupt wirken kann. (Da ist der Referenzbereich auch deutlich enger)


    Jupp, bei einer älteren, insbesondere älteren und sicher mit SDÜ diagnostizierten Katze darf, fast möchte ich sagen: sollte, der T4 im Graubereich messbar bleiben. Alten Tieren tut ein etwas mehr da meist besser, als ein Jungspunt-optimal Wert.


    Ja, die öhrchen-Salbe. Die trägt man mit handschuh an auf. oder zumindest mit Fingerling an.

    Wenn katz keine tabletten nimmt, und die Flüssigzubereitung nicht gut genug verträgt, ist " das mag ich aber nicht" ein ziemlich schlechtes Argument gegen die zubereitung...


    Och, 'ne junge Ärztin hat dafür vielleicht noch 'nen unverstellteren Blick auf's geschehen.


    Wo man mit 'ner Suche nach dem anderen irgendwas anfängt, wenn das geriatrische Profil nix hergibt? Keine Ahnung. Röntgen oder Sono, weil beides ohne Aufschneiden geht. je nach Katze geht Sono sogar ohne Sedierung.

    Wobei beide Techniken etwas unterschiedliches zeigen.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

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  • Danke für's T4 und fT4. Das ist sogar so kurz, das kann ich mir merken.

    Termin ist auf morgen vorgeschoben, da kann ich nämlich vormittags etwa gleiche Uhrzeit wie letzter Test hingehen.

    Mal sehen, ob und wenn was sich da ergibt. Wäre natürlich die schönste Lösung, wenn sie einfach Spätzünder wäre.

    "Öhrchensalbe mag ich aber nicht" würde ich auch nicht gelten lassen,wenn es letzte Möglichkeit wäre. Weder von meiner, noch von TA-Seite aus.


    Die Schmerzmitteloption werde ich auch noch mal ansprechen, ich habe ja über Weihnachten ein paar Tage Zeit sie zu beobachten, sollte sich nichts finden bis dahin.

    Heute morgen ist sie wieder unter dem Bett verschwunden a la "Ich will nicht zum TA".


    Beim Kardiologen vor ein paar Jahren wurde das Herz, eher die ganze Katze nach dem Röntgenbild, auch ohne Sedierung geröntgt, ich war so baff darüber, dass ich gar nicht gefragt hatte, wie das ging.

  • Ganz ohne Sedierung?

    Da wär ich doch gerne Mäuschen gewesen...


    Sono ohne hab ich schon mitgemacht - Katerchen war nicht begeistert, ist aber brav auf dem Rücken liegen geblieben. Mit ausgestreckten Armen und Beinen... (die hatte zum einen Teil ich, zum anderen die TFA in der Hand, die TA hatte den Schallkopf...)

    Aber röntgen? Da bleibt das Tierchen doch kurz allein unter dem Strahler... und muß zum Schußzeitpunkt genau in Position sein und bleiben?

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


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  • Sie war nur 10 min weg, geht da Sedierung ohne das man ihr danach etwas anmerkt?

    Vielleicht lag's auch wieder mal an mir. Beim TA schaltet mein Hirnspeicher einfach auf das Nötigste runter und in der Regel muss ich anrufen oder nochmal hin, um mir alles ein zweites mal genau und mit meinen zusammengekommenen Fragen erklären lassen. :ka: :wacko:

  • Möglich wär das.:ka:

    Also sowohl die Variante, Du hast's verdrängt, als auch die Variante Kurz-Sedierung und ggf. Aufweckhilfe.

    Man braucht das Tier dafür ja nicht in Tiefschlaf zu legen, nur eben wegschalten. Wenn da die Dosis stimmt, und das Tier ansonsten recht gut drauf ist, ist das auch binnen Minuten wieder richtig da.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


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  • Sie heute auch wieder ohne Narkose. Zu zweit wurde sie liegend festgehalten und dann geröntgt. Dieses mal habe ich extra gefragt, wie es gemacht wird.


    Den T4-Wert habe ich auch schon, der liegt laut TA perfekt im unteren Drittel. fT4 kommt nach, das musste weggeschickt werden.

    Das widerspricht allerdings dem, was du SiRu geschrieben hast. Die Ärztin meinte jedoch, der wäre auch für ältere Katzen perfekt so.

    Da der Wert jedoch so top ist, habe ich vereinbaren können, ich gebe erst einmal etwas weniger Thyronorm und schaue, wie es ihr damit geht. In der Hoffnung, es ist bei ihr wie bei mir mit dem Ibuprofen. Je mehr ich davon nehme, desto übler und beschissener geht es mir insgesamt, auch wenn die Entzündung damit in den Griff gekriegt wird. Ich tariere da auch das perfekte Maß zwischen helfen und den Gesamtzustand immens verschlechtern aus.

    Ihre Werte lasse ich natürlich in ein paar Wochen dann noch mal prüfen, damit die Schilddrüse nicht wieder zu hoch geht.

    Wenn das nicht funktioniert, dann doch ein anderes Medi. Sind allerdings linsengroße Tabletten, die unbedingt im Ganzen in die Katz müssen. Das wird Quälerei bei ihrer kleinen Schnüss. Die wird sie niemals im Leckerchen versteckt schlucken, sie kaut ja die kleinsten Stückchen Knabberstange noch, bevor die geschluckt werden.


    Wie lese ich nun die Entwicklung?

    August: 4,4 µg / dL + 0.9-2.9

    September: 2,8 n/d Referenzbereich 1 - hier kommt keine Zahl mehr

    heute: 1,24 Referenzintervall 0,78 - 4,66 µg / dL

    Ein Balkendiagramm habe ich leider nur von dem Wert heute, daran kann ich leider nicht vergleichen.


    Bluttest, was schon in der Praxis gemacht werden konnte, hat nichts ergeben. Alle Werte gut im Rahmen, keine Anzeichen auf Entzündung im Körper.

    Beim Röntgen ist auch nichts Unnormales sichtbar geworden, keine Verkalkungen an der Wirbelsäule und was von den Organen erkennbar ist, ist auch unproblematisch.

  • Den T4-Wert habe ich auch schon, der liegt laut TA perfekt im unteren Drittel.

    DAs kann ganz einfach zuuu weit unten sein.

    Allgemein kenn ich es, dass es bei älteren Katzen reicht, wenn der T4 im oberen Drittel der Referenz liegt.

    Damit kommst du evtl. hin, wenn du das Thyronorm etwas senkst.

    Mal abwarten, wie es ihr dann geht.

    Aber wohl erst so in 1 Woche.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Dafür würde sprechen, dass es ihr zu Beginn immer besser ging, je länger die Gaben des Medis her waren. Wenn ich mal später zu Hause war, hatte ich das Gefühl es ging ihr richtig gut.

    Inzwischen sieht das nicht jeden Tag mehr so aus, es gibt einige, da denke ich den ganzen Tag, es geht ihr schlecht.

    Heute komischerweise ist sie seit TA-Rückkehr gut drauf. Stress scheint sie gerade positiv zu puschen. Verrückte Katz.

  • Gar nicht.

    Stress schüttet Adrenalin und Kortison aus. Das hebt...


    Ich kenne es auch nur so, das ein T4 im oberen Bereich der Referenz , also tendenziell im Graubereich angestrebt wird.


    (Kannst Du leidlich Englisch?)

    Dr. Peterson ist der Spezialist für Endokrinologie. Also für Schilddrüsenerkrankungen bei Hund und katze... irgendwo in dem Blog verbirgt sich auch das mit dem anzustrebenden T4-Wert.

    Und 'ne Menge mehr.

    Deine TA könnte da auch direkt anfragen - so weit ich weiß, werden solche Anfragen regelmäßig beantwortet.


    Wenn Du nicht so weit weg willst: Die nächsten mit viel Erfahrung bei Schilddrüse in Katzen ist die Uni Gießen. Da kann man von NRW aus notfalls auch mit Katze hinfahren - die haben 'ne Kleintierklinik. Vorher anrufen und Termin abklären wär wahrscheinlich nicht schlecht.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

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  • Hmm, gerade habe ich die Folgen im Arm. Eine lautstark schnorchelnde schlafende Katz. Nun muss ich mit einer Hand tippen. Auch wenn es die harte Tischplatte ist, halb auf meinem Arm schläft es sich besser als auf der muckeligen Decke am anderen Ende des Tisches.


    Leider ist mein Englisch nicht ansatzweise leidlich. Doch ich versuche mich mal.

  • Klingt zumindest herzig...

    (und gibt eingeschlafenen Arm. Wie ich aus Erfahrung behaupten darf.)

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


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  • Eine kleine Rückmeldung mal von mir.

    Das Thyronorm bekommt sie nun eine Woche in kleinerer Dosierung. Sie ist wieder insgesamt wieder etwas lebhafter, allerdings nicht so sehr wie zur Zeit der Diagnose, da scheint die kleinere Dosis weiterzuwirken.

    Leider geht es ihr trotzdem nicht perfekt gut. Sie ist zwar in ihren Ruhephase oft ein bisschen entspannter, nicht mehr ganz so zusammengekauert, aber nicht jedes mal und immer noch nicht so, wie es sein soll. Sie rappelt sich meist sehr schnell aus der mir gewohnten Ruheposition wieder hoch in die Hock-/Kauerposition.

    Auch hat sie weiterhin Momente, wo ich sie überhaupt nicht anfassen darf. Sie quietscht dann sofort und zuckt weg. Egal, welche Körperstelle ich berühre.

    Zusätzlich fällt mir auf, sie schüttelt sehr oft den Kopf und ein Öhrchen darf ich auch nicht jedes mal anfassen, während sie mir das andere zum Kneten hin hält. Bisher mochte sie immer beide abwechselnd.

    Das muss ich nach Weihnachten abklären lassen.

    Weiterhin frisst sie immer noch zu wenig, egal ob Barf oder Dose. Momentan soll hauptsächlich überhaupt annähernd genug in sie rein, egal, was. Glücklicherweise hat sie nicht groß abgenommen, weniger Aktivität braucht weniger Fressen. Seltsam, sie kommt bei Bedarf mit seeeehr wenig aus, dass hat mich 2010 bei ihrer dicken Bauchspeicheldrüsenentzündung schon gewundert.


    Bevor ich nun das Medikament ganz wechsel, probiere ich noch die kleinere Dosierung etwas länger aus und teste nun seit heute über die Weihnachtstage (ich habe heute schon frei bis Januar) ein Schmerzmittel.

    Mag vielleicht die falsche Reihenfolge erscheinen, aber ich habe in der letzten Zeit von zu vielen Tieren gehört, die an Tumoren gestorben sind, dass ich abklären möchte, ob ihr irgendwas wehtut. Ein Tumor beispielsweise zeigt ja keine Entzündungswerte im Blutbild, oder täusche ich mich da. Auch kann er auf Organe drücken und Schmerzen hervorrufen.

    Auf alle Fälle war es auch einer der Vorschläge, den die TA bei meinem ersten Besuch gemacht hatte.


    Irgendwie ist es alles gerade komisch, wäre doch eigentlich ein dummer Zufall, wenn mit Beginn der SDÜ-Behandlung was anderes angefangen hätte.


    So, nun bin ich es erstmal losgeworden und anderes Thema.


    Ich wünsche euch und euren Vierbeinern schon mal wunderschöne Weihnachtstage und einen Guten - und vor allem für die Fellnasen stressfreien - Rutsch ins neue Jahr.

  • 1. Klingt die Reihenfolge praktikabel.


    2. Es gibt keinen Zufall, den es nicht gibt. Leider.

    (Nein, Tumore sieht man i.a.R nicht im Blut. Zumindest gibt es die typischen Marker für Katzen noch nicht...)


    Ich drück mal Daumen für was behandelbares.


    Und auch Dir und Deinem Schnorcheltier geruhsame Festtage und 'nen stressarmen Jahreswechsel!

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (die Brüder sind 1 Tag nach Weihnachten 2006 hier eingezogen);

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  • Mal fix eine weitere Rückmeldung, das Schmerzmittel Metacam für eineinhalb Wochen (21.12. . 1.01.) hat keine Veränderung in ihrem Verhalten ergeben. Nur, dass sie wieder gescheit frisst.


    Mies drauf ist sie immer noch. :(

    Kopf und Öhrchen darf ich allerdings wieder anfassen und die Öhrchen muss ich auch beide wieder kneten, da besteht Phoebe drauf. Auch einige Routinen hat sie von sich aus wieder eingeführt.

    Trotzdem hat sie weiterhin viele Phasen, in denen sie absolut unentspannt ist. Die können auch direkt auf entspannte Phasen folgen.

    Abends liegt sie beispielsweise sehr oft an meinem Oberschenkel angelehnt auf dem Sofa. Wenn sie meine Hand an ihrem Bauch spürt, gehen in guter Verfassung sofort die Hinterbeinchen auseinander, sie rollt sich etwas auf den Rücken und ich darf den Bauch streicheln. Wenn sie nicht mehr mag, drückt sie einfach meine Hand mit einem Hinterbeinchen weg und ich höre auch sofort auf, da verstehen wir uns prächtig.

    Aktuell ist es so, dass sie häufig meine Hand nicht wegdrückt, sondern sich sofort langsam hochrappelt und in Kauerstellung geht. Ist sie einmal darin, kommt sie meistens den Rest des Abends da auch nicht mehr raus.

    Ansprechbar ist sie allerdings zu 95% in ihrer Kauerstellung, es gehen sofort die Öhrchen, wenn sie etwas hört und auch, wenn ich ihr etwas hinhalte, kommt das Näschen sofort, um daran zu schnuppern.

    Die Fälle, in denen sie auf rein gar nichts reagiert sind eher selten.

    Beim letzten war ich allerdings geschockt, sie hockte in Kauerstellung auf dem Fußboden, reagierte weder auf mein Ansprechen, noch auch mein Anfassen und hatte riesige Pupillen trotz ihr ins Gesicht strahlender Sonne. Man sah nichts Grünes drumherum mehr. Wie lange es gedauert hat, kann ich leider nicht sagen, da in dem Moment der Handwerker klingelte (wir saßen von Weihnachten bis Neujahr ohne funktionierende Heizung da). Seitdem habe ich es so heftig auch nicht wieder gesehen.

    Was wiederum verwundert, selbst wenn sie aus einer unentspannten Schlaf-/Ruhehaltung aufsteht, reckt sie sich ausgiebig.


    Am 17. muss sie noch einmal hin zum TA um die Schilddrüsenwerte zu testen, nicht, dass die Menge doch zu wenig ist.


    Aber kann die heftige Reaktion mit den riesigen Pupillen Nebenwirkung des Thyronorms sein? Das war wirklich heftig.


    Und wieder zuerst an mich gedacht. Ein Frohes Neues Jahr euch allen. Hätte eigentlich am Anfang des Textes stehen sollen.

  • ?

    Das klingt nicht unbedingt nach Nebenwirkung - Katzen können, genau wie wir, mehrere Krankheiten paralell haben...


    Wie weit ist der Bauchraum und die Organe darin abgeklärt? Heißt, könnte da eine schmerzhafte Entzündungsgeschichte stecken?

    Die Augengeschichte könnte Richtung "Schlaganfall" gehen...

    (Ich bin das wandelnde Krankheiten-erfinde-Tier :peinlich:)


    Das strecken hat nicht unbedingt was mit Wohlbefinden zu tun... eher mit bewegungsfit machen.

    (Stretching vor'm Sport....)



    Ach, die Neusjahrwünsche nehmen wir auch ganz am Beitragsende gerne.

    Und beste Wünsche zurück...

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (die Brüder sind 1 Tag nach Weihnachten 2006 hier eingezogen);

    Flocki  17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2: