Von Katz auf Hund

Wir werden in der nächsten Woche (11. - 15.06.2018) das Forum immer mal wieder für kürzere oder längere Intervalle in den Wartungsmodus versetzen um ein paar servertechnische, bzw. seiteninterne Veränderungen vorzunehmen. Hintergrund sind neben ein paar technischen Spitzfindigkeiten auch die Zusammenlegung von dubarfst und Barfers-Selection, um den administrativen Aufwand für uns zu verringern. Wir bitten Euch darum, diese Unannehmlichkeiten zu verzeihen und werden uns natürlich bemühen diese so kurz wie möglich zu halten.
  • hi Ihr Lieben,


    ich Barfe schon etwas länger meine Katzen.

    Meistens natürliche Subbs aber manchmal auch die schnelle „easyBARF“ Methode.

    Nun zieht in etwa einem Monat ein junger Hund aus dem Tierschutz von Ungarn ein.

    Ich möchte Ihn auch gerne früher oder später BARFen.

    Jetzt bin ich nur etwas verwirrt.

    Wo sind die ganzen Pülverchen und Zusätze wie bei der KAtze?

    Reicht es wirklich in Zusammenfassung für Barfeinsteiger (alles auf einen Blick)

    Beschrieben?


    Ich hab mir Wochenpläne angesehen, für mich sieht das aus dass wenn ich auf die Prozentwerte an zb Gemüse pro Woche erreiche kann ich auch mal einen Gemüsefreien Tag machen?

    Kann ich auch, wie bei Katzen, eine große Mischung machen, portionieren und dies eine Woche lang verfüttern?


    Einerseits wirkt es einfacher andererseits hab ich Angst eher den Überblick zu verlieren.


    Ganz liebe Grüße

    Sabrina

  • :tr:

    Ja, für den Einstieg reicht die Zusammenfassung auf alle Fälle, wenn Du irgendwann besondere gesundheitliche Probleme beachten musst/willst (möge der Tag fern sein, besser nie eintreten) lässt sich tiefer detailliert schrauben.


    Ja, im Prinzip kannst Du wie vom Katzen barfen gewöhnt, größere Mengen fertig machen und einfrieren.

    Wobei die Portionsgröße vom Hundegewicht abhängt - bei kleinen bis mittelgroßen Hunden dürfte das große Menge vorbereiten, dann portioniert einfrieren eher gelingen, als bei großen bis sehr großen Hunden. Wer als Tagesportion eh 250 oder 500 g oder noch mehr Fleisch braucht.... der kriegt die Packung vom Händler halt direkt aufgetaut, und dann auch direkt "verfeinert".

    Einige Händler bieten auch die Frostung in Patties an - da hat man halt 50 g Portionen zumeist, die so gefroren wurden, das man sie einzeln aus der Packung nehmen kann.(Wie bei Spinat mit Blubb. Nur größer...:faxen:)


    Ja, auch ein Tag ohne Gemüse ist prinzipiell möglich. Ebenso wie ein fleischfreier.

    Hunde sind Beutetierteilefresser (bei Katzt gehen wir davon aus, das die Beute immer komplett gefressen wird), und sie können in begrenztem Umfang Obst und Gemüse tatsächlich verwerten, also Nährstoffe rausziehen. (Können Katzen nicht, da ist Gemüse reiner Kotabsatzverbesserer.)


    Mach Dir Wochenpläne, und zumindest Anfangs häng sie in 'ner Prospekthülle an den Küchenschrank...

    ;)Wenn Du Dich an Dienstags und Freitags gibt's RFK und Donnerstags Milz gewöhnt hast, brauchst Du die Gedächtnisstütze irgendwann nicht mehr. In nicht zu langen Abständen mal die Versorgung kontroll zu rechnen kann aber nie schaden.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!
    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:



    P.S. Es heißt Supplemente...

  • Wie ist das eigentlich mit der Abwechslung? Macht man einmal so nen Wochenplan, und zieht den dann ein Hundeleben lang durch? Oder gibts verschiedene Wochenpläne? (Klar, innerhalb eines solchen Wochenplans ist eine gewisse Abwechslung gegeben. Aber darüber hinaus?)


    (Hier liegt das Thema Hund leider wieder total auf Eis - im Studium, alleine wohnend, nee, das is nix. Aber bis es soweit ist hab ich noch viel zu lernen.....)

  • Die Abwechslung brauchst du schon. Wenn auch nicht so vielfältig wie bei den Katzen. Quer durchs Tier zu füttern ist schon wichtig.


    Und bei einem ausgewachsenen Hund kannst du dann theoretisch den Wochenplan schon beibehalten. Musst halt dann selbst dran denken bei zB Knochen mal Hälse, mal Brustbein oder Rippen abzuwechseln. Seit meine Hündin ausgewachsen ist, hab ich an meinem Plan nicht wirklich was verändert. :schü:


    Gemüse füttere ich an einem Tag in der Woche. Ist also ihr fleischfreier Tag. Da musst du aber sehen wie dein Hund das frisst! Nicht jeder Hund mag Gemüse pur! Meiner muss ich nen Schwups Blut drunter mischen, sonst bleibt das Gemüse hier auch stehen!


    Das zählt auch gleich schon zu den “Pülverchen“ Ich gebe Blut fürs Natrium (bringt noch mehr Mineralien mit als nur Salz) und Seealgenmehl für's Jod. Das wird nach Gewicht und Alter berechnet.


    Allerdings scheiden sich da wieder mal die Geister. Andere Barfarten füttern ohne Pülverchen. Gibt es ja bei den Katzen auch. :ka: Damit kenne ich mich aber nicht aus.


    Die Futtermenge errechnet sich nach Alter und Größe des Hundes.

  • Wie ist das eigentlich mit der Abwechslung? Macht man einmal so nen Wochenplan, und zieht den dann ein Hundeleben lang durch? Oder gibts verschiedene Wochenpläne? (Klar, innerhalb eines solchen Wochenplans ist eine gewisse Abwechslung gegeben. Aber darüber hinaus?)


    (Hier liegt das Thema Hund leider wieder total auf Eis - im Studium, alleine wohnend, nee, das is nix. Aber bis es soweit ist hab ich noch viel zu lernen.....)

    Hallo,


    Hunde barfen ist auch wirklich viel, viel einfacher als Katze. ich habe mit Hund angefangen, viele Jahre gemeistert und musste dann für Katzen alles nochmal neu lernen :)


    Wenn du einen Wochenplan erstellt hast kannst du den theoretisch immer beibehalten, aber du musst es nicht tun. Inzwischen halte ich mich grob an die Futtermenge und wechsel alles andere völlig frei nach dem was ich gerade da habe. Kann auch mal 1 Woche lang nur Geflügel geben oder 3 Tage Pansen. Ich achte darauf, dass es grundsätzlich so ungefähr im Monat passt... 1 Woche ist für mich unpraktisch.


    Supplys habe ich für den Hund nicht, nutze aber natwürlich die Supplimente der Katzen wenn nötig- ab und an ein Schuß Blut, im Fellwechsel etwas Bierhefe. Sonst nichts.


    Gruß Nicole

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    Gruß Nicole


    Aktuelle Pfoten:

    Schäferhund Dira (geb 2007)

    Kater Sisko und Katze Kira (beide 2015 als Kitten aus dem TH geholt)

    Fundkatze Shadow Moon (Sommer 2016 gefunden)


    Unvergessen im Herzen:

    Spawn, meine Seelenkatze (2000-2002)

    Kater "Kater" 7 Leben waren für ihn zu wenig

    Katze "Katze", später dann "Die alte Dame" (gest. 2017)

    Katze "Lana" - wir suchen dich und irgendwann finden wir dich auch wieder!

  • Sorry, war etwas im Stress :S


    Thema Abwechslung. Wird beim Hund immer gerne falsch verstanden, Es geht ja nicht darum möglichst viele verschiedene Tiere, sondern möglichst abwechslungsreich durchs Beutetier zu füttern. Theoretisch reicht da beim erwachsenen Tier auch wirklich ein Wochenplan in dem man durchwechselt.


    "Junger Hund" ist ja auch recht weit gefasst. Bei einem Welpen wird es klein bisschen komplizierter, weil man mit der Futtermenge und der Kalziummenge immer wieder anpassen muss im Wachstum. Hat man einen jungen, aber schon (fast) ausgewachsenen Hund, kann man den gleichen Plan wesentlich länger nutzen.

    Liebe Grüße Raphaela - 2. offizielles Mitglied der BARF-Sekte 
    Envy the Country that has Heroes? I say, pity the Country that needs them..”
    Denton Van Zan

     :boehsemodz:

  • Nach längeren schweigen meinerseits melde ich mich auch noch mal zu Wort:saint:

    Unser Hund hat sich nach dem Einzug als extremer „Futterverteidiger“ gezeigt (kommt wohl von der Zwingerhaltung :ka:)

    Da wir das jetzt aber ganz gut im Griff haben und Hund nicht mehr alles in der Wohnung versteckt was er nicht komplett schlucken kann, ist das BARFen wieder Interessant.

    Er ist inzwischen fast 8Monate alt und theoretisch keine Welpe mehr sondern Junghund, muss ich nun etwas ganz besonderes beachten?


    Ich hab ziemlich viel von Natriumsubs etc gelesen finde aber keine Werte zur Berechnung.


    Mein Hund ist etwa 10kg schwer und bräuchte (wenn ich Welpenmäsig rechne, ist das bei 8Monate. Noch Ok?) einfach mal 4%

    Dann wäre ich bei 2800g Futter pro Woche.

    2240g Tierisch und 560g Pflanzlich.

    Hab ich es richtig verstanden das von den 15% Innereien 5% Leber sein soll?

    Muss ich Seealgen immer zufüttern oder reicht zbs 2mal im Monat ein Kehlkopf?


    Irgendwie fühle mich echt Dumm bei dem Thema :schü:

  • Ich krieg grad die Verbindung zwischen den Seealgen und dem Kehlkopf nicht hin - sorry stand heute zu lange in der Sonne.


    Wenn dein Hund nicht zu schnell zunimmt, kannst du ruhig 4% füttern.

    Ja, man sagt grob 1/3 der Innereienportion sollte Leber sein.

    Liebe Grüße Raphaela - 2. offizielles Mitglied der BARF-Sekte 
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    Denton Van Zan

     :boehsemodz:

  • *Sonnenschirm aufspann*

    Jod. Bzw. aktives Schilddrüsengewebe...


    Wobei ich nicht auf das aktive SD-Gewebe setzen würde (richtiger: strikt zu meiden suchen würd, wenn ich 'nen Hund hätt). Das ist nicht kontrollierbar.

    Bei Seealge weiß ich wenigsten wieviel Jod in den Wuffel kommt...

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!
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    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:



    P.S. Es heißt Supplemente...