5 Monate alter Kater, Vorstellung und schlechte Nierenwerte ... wie ernähren ?

  • aber was mach ich nun mit den Hagebuttenschalen. (Selber essen?... Keine Ahnung)

    Klar, einen Aufguss draus machen und als Tee trinken.

    Dosierung? :ka: :cool:

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Ach wie süüüß - er hat ein Herzchen rein gefuttert.<3


    Die Hagebuttenschalen... jo. Tee von kochen. (Vorsicht, echter Hagebuttentee ist herb... und nicht rot, sondern irgendwie strohfarben. Das rote in den käuflichen Tees ist Hibiskusblüte.

    Und: Kochen. Nicht nur eben mit heiß Wasser übergießen.

    Lässt sich auch mit getrockneten Apfelschalen, Brombeeren, Himbeeren... mischen.)

    Oder sich nach 'nem Hundebarfer umhören, ob da vielleicht einer das gebrauchen kann...

    (Falls Du 'nen Futter/Tierbedarfsladen mit Barf-Abteilung in der Nähe hast: Da mal fragen.)


    Neben dem Futter scharren kann auch heißen: Ich deck das zu, und verwahr es mir gut versteckt bis ich wieder Hunger hab.


    Milchtritt/treteln behalten die allermeisten katzen bei. Das ist eine Wohlfühlreaktion.

    hat absolut nix mit der zugefütterten Milchmenge zu tun.

    ;)Hier gibt's keine Milch, auch keine Katzenmilch - die, nur mal angemerkt, eh nur laktosefreie Kuhmilch, ggf. zusätzlich mit ein bißchen Taurin und B-Vitaminen aufgepimpt, ist. Milchtritt können trotzdem alle - auch Leonie, die mit Sicherheit mehrfach trächtig und damit dann auch auf der milchgebenden Seite unterwegs war...

    (Was anderes ist Aufzuchtmilch für Kitten - das ist quasi Alete-Milchpulver in der Katzenversion. Für handaufzuchten, oder wenn das Muttertier aus welchem Grund auch immer nicht genug bis gar keine Milch hat. Das braucht es aber nur die ersten Wochen...)



    :id:Lactulose und auch Magrocol sind Apotheken-pflichtig.

    Macrogol ist absolut frei von Laktose, Lactulose hat herstellungsbedingt Reste von Laktose, Galaktose und Fructose dabei...

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (die Brüder sind 1 Tag nach Weihnachten 2006 hier eingezogen);

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Ich dachte immer, Tretteln würde auch verstärkt auftreten, wenn die Kleinen zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden...weil das Bedürfnis nach Nuckeln und Nähe dann nicht ausreichend gestillt (im wahrsten Sinn des Wortes :st:) wurde... Ähm, :watt: aber das war nur so meine eigene Fantasie dazu/eigene Erfahrungen mit meinen Katzen.


    Ja, Zuscharr-Bewegung nachdem es was besonderes Leckeres gab, um es quasi für später zu verbuddeln, kenn ich auch - aber dann eher nach dem Essen...

    Dann gibt es noch die "Pfötchen-Wegwerf-Bewegung", kennt Ihr die? Das ist dann der überhebliche Ausdruck von: bääh, dieses Futter ist eine Zumutung! X(:thumbdown:Das bringt mich auf die Palme....!


    Übrigens haben meine Zwei auch sehr harte, meist schwarze Kotkugeln (vor allem seit der Antibiotika Behandlung ). Aber sie machen jeden Tag und haben auch keine Probleme mit dem Kotabsatz (sind zwei kleine Exhibitionisten und kommen meist angeflitzt, sobald ich die Klos sauber mache, um direkt vor meiner Nase...- außer natürlich, wenn ich vor habe eine Kotsammelprobe einzutüten, dann können sie plötzlich Gedanken lesen und machen nur noch draußen :cool:).


    Ich gebe auch öfter gemahlene, gut eingeweichte Flohsamenschalen, auch Sesam, feinst geraspelte Karotten sowieso - aber hatte noch nie den Eindruck, das würde was bewirken :ka:, mach's halt trotzdem.


    :hal:   

  • Klar, einen Aufguss draus machen und als Tee trinken.

    Dosierung?

    Yeh - (der gechillte rechte Smily in diesem Zusammenhang --- genial).

    Die Hagebuttenschalen... jo. Tee von kochen. (Vorsicht, echter Hagebuttentee ist herb... und nicht rot, sondern irgendwie strohfarben. Das rote in den käuflichen Tees ist Hibiskusblüte.

    Und: Kochen. Nicht nur eben mit heiß Wasser übergießen.

    Lässt sich auch mit getrockneten Apfelschalen, Brombeeren, Himbeeren... mischen.)

    Danke für den Tip Siru, wird ihn selbst trinken (kenne keinen Hundebarfer, nur 20% Rohfütterer).

    Neben dem Futter scharren kann auch heißen: Ich deck das zu, und verwahr es mir gut versteckt bis ich wieder Hunger hab.

    Das macht Karlsson auch , sobald er seine Portion (höchstselten) einmal nicht geschafft hat.

    Milchtritt/treteln behalten die allermeisten katzen bei. Das ist eine Wohlfühlreaktion.

    hat absolut nix mit der zugefütterten Milchmenge zu tun.

    Stimmt - kenn ich von meinen vorherigen Mietzen. Das macht mir auch keine Sorgen. Nur das Nuckeln an der Decke. Was habe ich nicht schon versucht, ihm das abzugewöhnen. Habe ein Fläschen mit Milch gefüllt (anfänglich noch die Aufzuchtmilch danach die Katzenmilch), habe ihm, sobald er nuckelte hochgenommen, habe versucht, ihm schnell eine Baumwollwindel unterzuschieben, hab die Decke bezogen ... Nix. Selbst wenn er draußen auf meinem Arm sitzt, ich ihn streichele will er in dem Moment, in dem er zu Schnurren beginnt, sofort zu seiner Decke. Er drängelt sich von meinem Arm, läuft zu seiner Decke und fängt an zu treteln und zu nuckeln. Als die Decke mit einem Bezug überzogen war, merkte man, dass er sich zurückzog. Vielleicht hilft ja - einfach eine Weile nicht streicheln, denn wenn er nicht schnurrt, tretelt und nuckelt er auch nicht. Aber das krieg ich nicht übers Herz. Habt ihr Ideen, wie ich ihm das Nuckeln abgewöhne ?

    Hier gibt's keine Milch, auch keine Katzenmilch - die, nur mal angemerkt, eh nur laktosefreie Kuhmilch

    Das wusste ich Siru (hab die laktosefreie hier der Einfachheit halber Katzenmilch genannt. Obwohl - ich hatte den Eindruck, dass ihm die Whiskas Katzenmilch besser schmeckte als die normale laktosefreie. Da war bestimmt mehr Zucker drin .. oder die zugesetzten Vitamine machten den Unterschied, keine Ahnung. Seit der Blutbefunde gebe ich gar keine Milch mehr (Proteine sparen). Er kommt ganz gut damit zurecht.

    Lactulose und auch Magrocol sind Apotheken-pflichtig.


    Macrogol ist absolut frei von Laktose, Lactulose hat herstellungsbedingt Reste von Laktose, Galaktose und Fructose dabei...

    Ich hab wohl Deine Aussage, dass die Apothekensachen nur im Notfall zu verwenden sind, nur auf das Microlax bezogen. Ist ja bei uns Menschen auch so, dass ein Abführmittel "von unten" nur gegeben wird, wenn die "von oben" zugeführten nicht wirken.

    Klar, meine Reihenfolge ist auch Eure: Erst pflanzliche Ballaststoffe, wenn die nicht helfen, dann Zellulose, wenn die versagt, Lactulose, wenn der nicht hilft, Macrogol (habe ich noch von meinem damaligen Kater) und erst wenn alles versagt, Micolax.

    I

    Dann gibt es noch die "Pfötchen-Wegwerf-Bewegung", kennt Ihr die? Das ist dann der überhebliche Ausdruck von: bääh, dieses Futter ist eine Zumutung! Das bringt mich auf die Palme....!

    Auja, Lissicat - er kickte das Barf, dass ich ihm Sonntag morgen (nach vorheriger Dosenfütterung) wieder kredenzen wollte, mit einem solchen Schwung, dass das Blut aus dem Napf schwappte. Eigentlich wollte ich ja hart bleiben und keine Dose mehr füttern. Nun ja, er war aber noch nicht zurück-umgestellt und ich wollte wissen, ob er verweigerte, weil es ihm nicht gut ging - oder aber weil es dem *Herrn mittlerweile zu gut ging*. Letzteres war der Fall. Dosenfutter ließ der kleine Prinz auf der Erbse sich schmecken.

    Wir haben die Umstellung dann gestern vollzogen. Hat gut geklappt.

    Aber sie machen jeden Tag und haben auch keine Probleme mit dem Kotabsatz (sind zwei kleine Exhibitionisten und kommen meist angeflitzt, sobald ich die Klos sauber mache, um direkt vor meiner Nase...- außer natürlich, wenn ich vor habe eine Kotsammelprobe einzutüten, dann können sie plötzlich Gedanken lesen und machen nur noch draußen ).

    GENAU SO KENNE ICH DAS AUCH. Er sitzt hinter mir und wartet, bis das Pipi der Nacht aus dem Klöchen geräumt ist. Bin ja nicht dumm, hab ihn dann nochmal in das Kistchen geschoben ... aber denkst Du, der Herr hat sich herabgelassen, seine Notdurft im ungereinigten Klo zu hinterlassen ? Im Gegenteil, mit spitzen Pfötchen und vorwurfsvollem Blick, wird aus dem Örtchen herausgestapft. Man denkt, "Gut... dann muss er nicht". Kaum hast Du aber das KaKlo gereinigt und bist noch nicht einmal aus dem Zimmer, .... hörst Du es erst scharren und riechst es 2 Minuten später müffeln. Toll !!

    Naja, im Moment murmelt er draußen ;)

    Ich gebe auch öfter gemahlene, gut eingeweichte Flohsamenschalen, auch Sesam, feinst geraspelte Karotten sowieso - aber hatte noch nie den Eindruck, das würde was bewirken , mach's halt trotzdem.

    Das Gefühl hab ich auch. Habe aber seit gestern trotzdem noch mal einen Versuch mit Flohsamenschalen gemacht. Hoffe, es geht gut, und er bekommt nicht wieder Bauchschmerzen (oder was auch immer das beim letzten Mal war).



    Vielen Dank für das immer währende Lesen meiner "Ergüsse" und für Eure Langmut

    Habt einen schönen Tag.

    Elke

  • Ich glaube, ... ich gebe auf.


    Warum ? Ich habe gerade festgestellt, dass ich in meinen letzten Rezepten wieder einen Fehler hatte (vor einem habt ihr mich gerade noch bewahrt).

    Ich bin gerade beim Berechnen eines neuen Rezepts und stelle fest, dass das Entenfett (das ich im Kalki unter dem Eintrag "Entenschmalz" berechnet habe, einen viel höheren Phosphorwert hat, als das Schmalz.). Ich T... habe mich über den voreingetragenen Wert von 1mg pro 100g Entenschmalz gefreut und stelle jetzt nach dem Ziehen der Differenz zwischen Ente mit Haut und Ente ohne Haut fest, dass die Haut über 60mg Phosphor haben muss. Jetzt habe ich ja das letzte Mal wirklich viele Beutel zubereitet (und auch fast verfüttert). Karlsson hat jetzt praktisch fast 14 Tage lang Zuviel Phosphor bekommen.... Bin am verzweifeln -


    Das Schlimme ist, dass ich, selbst wenn ich die Rezepte jetzt korrigiert habe, bei den noch verbleibenden 4 Beuteln gar nicht weiß, welche der beiden Fleischsorten ich nun zum Auftauen rausgeholt habe, da ich auf den Beuteln nur das Zubereitungsdatum vermerkt habe.


    Ich häng einmal die beiden Auswertungen an, wie sie sich jetzt darstellen, nachdem ich das Entenschmalz nun als Entenfleisch mit Haut deklariert habe ( das Produkt ist zwar als Entenfett ausgewiesen, an jedem Stückchen hing aber immer noch etwas Fleisch - und die durch den Shop angegebenen analytischen Bestandteile wie Protein, Fett und Feuchtigkeit stimmen genau mit den Analysedaten des Kalkis für Entfenfleisch mit Haut überein).


    Was kann ich mit den restlichen Beuteln noch machen um den Schaden wenigstens auf den letzten Metern noch ein wenig einzugrenzen?

    Mir fällt nur ein - Eierschalenmehl ?

    Noch ein, natürlich habe ich vollstes Verständnis, wenn mir heute nicht geantwortet wird. Schließlich ist 1. Advent.

    Ich wünsche allen Foris eine besinnliche, frohe Weihnachtszeit.

  • Noch eine Frage hätte ich:

    Habe gerade mal beobachtet, wie sich der Phosphorwert in der Auswertung ändert:

    Bedarfswert 494 mg täglich. Ist klar.

    Wert im Rezept Vor dem Zufügen von 250 g Enfenfleisch m.H .: 493 mg täglich

    Wert im Rezept nach dem Zufügen von 250g Entenfleisch m.H.: 461 mg täglich

    Entenfleisch mit Haut hat lt. Kalki pro 100g jedoch 139mg Phosphor. Hätte sich der Wert im Rezept nicht erhöhen müssen nach dem Zufügen des Entenfleisches oder unterliege ich da schon wieder einem Denkfehler ?

    Liebe Grüße

  • Du hast aber auch eine größere Gesamtfleischmenge... damit gibt es mehr Tagesportionen.


    Ja, kann etwas Ca dazu. Du hast lt den Auswertungen nur ein Ca/P von 1,11 - das sollte eh auf 1,15 kommen, dafür bräuchte es so oder so noch Calcium.


    Aber: Für Katzen gilt ein Ca/P-Verhältnis zwischen 0,9 und 1,5 als verträglich.

    Du bist sehr nah an unserem (unserem, wohldurchdachten und ausdiskutiertem, aber trotzdem nicht dem absoluten...) Optimalwert. Ausreichend nahe genug, um selbst einem empfindlichen Katz keinen Schaden anfüttern zu können. Zumal nicht in 14 Tagen.

    So empfindlich ist keine Katze - dann gäb's sie längst nicht mehr.:tr:


    Ach ja, die Industrie berechnet auch nicht jede Futtersorte - da wird eine Suppievormischung zu allen möglichen Fleischmischungen gekippt.

    Und wenn ein Herstellerbetrieb mehrere Marken abfüllt, oft sogar markenüberschreitend.


    Das aus den Auswertungen da oben ist deutlich besser, als Fefu.:knuddel:

    Auch und gerade bei Deinem Spezialfell.



    (Die Rechnung Ente mit Haut und z.B. 17% Fett heißt auch 17 g Haut stimmt übrigens nicht.

    Erstens stecken mindestens 2 % Fett in den Muskelfasern - das Schmiermittel, sonst wär der Muskel zu Lebzeiten nicht arbeitsfähig gewesen.

    Und Haut besteht außer aus dem eingelagertem Fett aus Bindegewebe => Proteine und Wasser.


    Also vom P-Gehalt der Gesamtmenge Ente mit Haut auf nur P in der Haut kommt man nicht so einfach, in dem man die Fettmenge runterrechnet... jedenfalls nicht, wenn man mehr als 'ne sehr grobe Schätzung haben will.

    Das das reine Entenschmalz weniger P aufweist, als die Haut als ganzes, liegt an der Haut. Dem Gewebe um das Fett rum... Schmalz ist schieres Fett, Haut liefert s.o.)

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

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  • Danke Siru für die Aufklärung. (Ich versteh aber leider trotzdem noch nicht, warum der tägliche Pohosphorwert im Rezept sinkt, sobald man ein weiteres Muskelfleisch zufügt. Aber ich ahne es-->


    Kann es sein, dass sich durch die Deklaration als Muskelfleisch die Zahl der Portionen erhöhen ? Vorher war das Entenfett nur als Fett deklariert. Durch die Zunahme der Anzahl der Portionen durch das Hinzufügen von Fleisch, dass einen geringeren Phosphorwert als erste Muskelfleischsorte hat, verringert sich der durchschnittliche Phosphatgehalt der einzelnen Portionsgröße ? Ach Mensch - was für ein Satz. Sorry.


    Aber es beruhigt mich sehr, dass sich ein eventuell erhöhter Phosphorgehalt nicht so schnell nachteilig auswirkt, vor allem, dass das Ca/P - Verhältnis auch einen Referenzbereich hat (das wusste ich nicht). Ich versuch es natürlich weiter, denn mir ist schon klar, dass diese Art zu füttern (egal, ob man Anfänger ist und Fehler macht) immer noch die beste ist. Ich versuch es weiter (hoffe bloß, dass ich nicht mehr so viele Fehler mache:ka: ). Der Premix war soooo schöön einfaach. Hab nochmal ein Rezept hochgeladen. Könnt ihr nochmal schauen ? Hühnerfett ist als Hühnerfett eingetragen mit 5% Phosphor / 100g.


    Ich hab Karlsson vorhin auf die Waage gestellt. Er wiegt jetzt 4,6 kg. Mit 6 Monaten. Die Fressorgien der letzten beiden Wochen haben fast zu einem Kilo Gewichtszuwachs in einem Monat geführt.

    Die zusätzliche Fettzugabe hat also nicht dazu geführt, dass er früher satt wurde (aber einen Versuch war es wert). Werde jetzt wieder normal mit Fett supplementieren und hoffen, dass es sich wieder verwächst. Ich pack mal ein paar Bilder mit rein mit der Frage an die erfahrenen "Kitteneltern": Meint Ihr er ist schon zu dick ? Zum Größenvergleich leg ich auch ein Bild mit unserer großen Katze (und sie ist wirklich recht groß) dazu.

  • Hey, lass den fressen und wachsen. Ich weiß nicht, was meine Shiyuu mit 6 Monaten gewogen hat, ich weiß aber, dass sie mit einem Jahr bei 5,5 kg lag, mittlerweile bei 6,75 kg. Und das als Mädchen. Und dein Kleiner ist noch jung. Wie oft sehen Kinder pummelig aus, was sich wieder verwächst.


    Und mach dir nicht so viele Gedanken über die Zahlen.

    Ich habe hier ein CNIchen, aber ehrlich, ich schaue da nicht die ganze Zeit drauf. Ich habe (weil die CNI eindeutig und nachgewiesen ist) den P- und darauf basierend auch den Ca-Bedarf angepasst, aber das war's. Je nach Datenbank, aus der die Fleischwerte gezogen werden, schwanken auch die Gehalte. Und die überprüft auch kein Futterhersteller für jede neue Futtercharge. Geht auch nicht, weil wir hier mit natürlichen Materialien arbeiten, die eben Schwankungen unterliegen. Heißt, selbst wenn der und der Gehalt auf der Dose steht, abhängig davon, was das verwendete Fleisch (und bei Diätfuttern auch gern das verwendete Getreide) jeweils in der Realität enthält, stimmen die Angaben auf der Verpackung mehr oder weniger. Der Zusatz an Supplementen ist ohnehin immer gleich, bis sie mal allgemein was ändern.


    Ich habe den Eindruck, du machst dich hier viel verrückter als es nötig ist. Und das tut vor allem dir auf Dauer nicht gut.

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.


    目には目を歯には歯を


    「明かりを奪った 赫い子守唄

    今はもう聞こえて来ない

     残された一つ 言葉無き自決を

  • :thumbup:Rezept sieht gut aus.

    (Für Neu-Leser: Die extrem niedrigen, und normalerweise zu bemängelnden Vit-A- und -D-Werte sind beabsichtigt und in diesem ganz speziellen Fall okay.)

    Kann es sein, dass sich durch die Deklaration als Muskelfleisch die Zahl der Portionen erhöhen ? Vorher war das Entenfett nur als Fett deklariert. Durch die Zunahme der Anzahl der Portionen durch das Hinzufügen von Fleisch, dass einen geringeren Phosphorwert als erste Muskelfleischsorte hat, verringert sich der durchschnittliche Phosphatgehalt der einzelnen Portionsgröße ? Ach Mensch - was für ein Satz. Sorry.

    Jupp. Der Kandidat hat 100 Punkte...




    :love:Was ein Schnuckel.

    Ich seh da übrigens einen gut gewachsenen Kater mit eher mäßigem Wintermantel. Gut proportioniert, Typ quadratisch-praktisch-kompakt.

    Der wird groß, bzw. ist schon groß. (Ich mag ja große Katzen. 8)Das wird ein echter Muskelkater...:love:)

    Definitiv nix, was auf Diät gehört.

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    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (die Brüder sind 1 Tag nach Weihnachten 2006 hier eingezogen);

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Ich seh da übrigens einen gut gewachsenen Kater mit eher mäßigem Wintermantel. Gut proportioniert, Typ quadratisch-praktisch-kompakt.

    Ich auch.

    Tiger-Kuhkater mit momentan der Figur von meiner Bella.

    Da er jedoch bestimmt noch wächst, ist da nix von zu dick.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


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  • Hallo liebe Foris,


    ich habe noch ein 2. Rezept errechnet (ebenfalls wieder Vit. A -und D - reduziert).

    Ein letztes Mal möchte ich darum bitten, drüber zu schauen, ob Euch grobe Schnitzer auffallen.


    Vielen Dank und einen schönen Tag.



    --- Sorry, krieg den Anhang momentan nicht hochgeladen. Versuche es später noch einmal-

  • Guten Morgen,


    ich brauche mal wieder einen Tip.


    Habe gestern Futter gerührt (Auswertung ist beigefügt). Habe besonderes Augenmerk auf den Phosphorwert und auf das Jod gelegt. Vitamin A habe ich immer noch auf 50% des Bedarfs reduziert. Vitamin D habe ich in diesen beiden Rezepten auf 100% Bedarf angehoben.


    Karlsson ist immer noch ein kleiner Vielfrass. Morgens haben wir festgestellt, dass er auch mit einer normalen 1/2 Tagesportion zufireden ist (ohne zu betteln - würden wir mehr hinstellen, würde er die zusätzliche Menge sicherlich auch auffressen). Abends hat er jedoch Hunger und frisst auch oft eine gesamte Tagesportion. So kommt er gut und gerne auf 250g Fleisch pro Tag.


    Nun sehe ich aber in der Auswertung, dass eine Tagesportion den Proteinbedarf schon um 33% übersteigt.

    In Anbetracht des grenzwertigen UP/C und der komischen Nierenwerte würde ich die Proteinmenge für die nächste Zeit (Anfang Januar wird wieder Blut und Urin untersucht) im normalen Level belassen ... aber das Futter ist nun schon gerührt und eingefroren.


    Nun habe ich mir überlegt, ihm morgens nur ein Drittel der Tagesportion zu geben und dazu einen Teeloffel Hühnerfett -bzw. Entenfleischbrocken ohne Haut und ohne Entenfleisch (also nur das pure Fett).

    Der *kleine" Kerl ist aber nun mit seinen 7 Monaten schon ein recht stattlicher Kater (und wie ich finde - auch ganz schön kompakt). Ich hoffe, dass er dann nicht noch schwerer wird.


    Hätte jemand von Euch eine bessere Idee ?


    Liebe Grüße

    ebuder

  • Halloooo... dat Kerlchen wächst noch.

    Zum Muskelwachstum braucht er Protein* - und als strikter Karnivore ist er ganz nebenbei auch auf die Verwertung von Protein ausgelegt.


    *Protein ist der Baustoff für Fleisch. Und Fleisch = Muskel.


    Die Rezepte: :thumbup:



    :baby2:Wenn der Kater ausgewachsen wäre, und tendenziell auch eher umgerechnete 60 Jahre + alt (also älter als 10 Jahre) wär, wäre eventuell was sinnvolles diätetisches in Deinen Überlegungen.

    Oder nachgewiesene Nierenzysten hätte (die können sich früh zeigen, aber sind hier nicht da, richtig?): Auch dann könnte man sich über die Proteinversorgungsbegrenzung gaaaanz vorsichtig unterhalten.

    Bei 1/3 Überversorgung allerdings auch noch nicht so wirklich...


    :ftft: ... verflixt noch mal: Du fütterst einen Tierchen im Wachstum. Auf dem Weg vom Baby zum erwachsenen Tier.

    Das braucht einfach von praktisch allem mehr, als ein adultes Tier. *soifz*

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (die Brüder sind 1 Tag nach Weihnachten 2006 hier eingezogen);

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Gerade wenn du ihm jetzt weniger gibst, wird er nie aufhören zu fressen. Es ist normal, dass er sich jetzt vollstopft, er muss lernen, dass er immer futtern kann, auch wenn er eigentlich schon satt ist.


    Und zwei Mal am Tag, das ist zu wenig in dem Alter. Kein Wunder, dass das Kerlchen abends ordentlich Hunger hat. Katzen fressen viele kleine Mahlzeiten am Tag. Zwei Mal am Tag füttern ist bei adulten Katzen schon grenzwertig, aber bei Kitten viel zu wenig.

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.


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  • Danke Siru und Kuro, dass Ihr Euch trotz des Weihnachtsstresses Zeit nehmt, Fragen hier im Forum zu beantworten.


    Alles was Ihr sagt, ist mir schon klar. Nein, Nierenzysten hat er nicht.


    ... verflixt noch mal: Du fütterst einen Tierchen im Wachstum. Auf dem Weg vom Baby zum erwachsenen Tier.

    Das braucht einfach von praktisch allem mehr, als ein adultes Tier. *soifz*

    Genau das ist mir doch klar. Aber genau das ist auch der Zwiespalt in dem ich mich verflixt noch mal, befinde!!!

    LIEBEND GERN WÜRDE ICH IHN FRESSEN LASSEN. Glaubt mir, LIEBEND GERN.


    Es gab jedoch im November nun einmal den grenzwertigen U P/C Befund im Urin, den erhöhten Harnstoffwert, den erhöhten SDMA und den erhöhten Phosphorwert im Blut. (Befunde auf Seite 1 oder 2 dieses Threads.)

    Klar, ein Teil der Blutbefunde wurde schöngeredet (Jungtier etc. - beim Harnstoff beruhigt mich diese Aussage jedoch nicht so sehr, da Karlsson 11 Stunden vorher nüchtern war).


    Fakt ist aber nun einmal, dass ich wegen des U P/C damit rechnen muss, dass die Nieren Eiweiß durchlassen. Ich muss solange mit rechnen, bis der nächste U P/C die Annahme widerlegt. Solange habe ich im Hinterkopf, dass ich mit den Proteinen haushalten muss, mit dem Phosphor haushalten muss..... Ich würde so gerne unbeschwert EINFACH NUR FÜTTERN.


    Anfang November hatte ich wegen der Werte schon versucht, durch mehr Fett mit der Proteinzufuhr wenigstens im Bedarfsbereich zu bleiben. Der Schuss ist nach hinten los gegangen. Karlsson nahm rasant an Gewicht zu (wog Anfang Dezember 4,6 kg und hat jetzt wohl auch schon wieder zugenommen). Ich vermute, er hat inzwischen die 5kg-Grenze geknackt - und das ist viel). Ein 7 Monate alter Kater - kein Main Coon oder eine sonst große Rasse, mit ca. 5 kg in diesem Alter ???


    Da frage ich mich, wo er denn noch hinwachsen will ? Karlsson sieht bei weitem nicht so aus, als würde er knapp am Verhungern vorbei schlittern. Er ist aber auch eher der Gemütliche. Die Zeit, während wir arbeiten sind, verschläft er oft (sehe ich auf der Kamera). Er hat nicht die Möglichkeit, wie andere Katzenkinder tagsüber draußen im Freien herumzutollen.


    Dafür frisst jedoch täglich nicht nur seinen Bedarf an Proteinen sondern bekommt über die Tagesportion sowieso schon ein Drittel mehr. Und davon frisst er nicht nur 1 sondern mindestens 1,5 bis 2 Portionen, ist dann also proteintechnisch nur mit einem Drittel überversorgt, sondern mit mehr als dem 1,5fachen.. Da liegt für mich sprichwörtlich der Hase im Pfeffer. Und noch einmal, mir geht es hier nicht um sein Gewicht, nicht um sein kompaktes Aussehen, sondern nur um die für mich doch schon nicht unerhebliche Überversorgung mit Proteinen bzw. Phosphor aufgrund der Fressmenge. Und noch einmal: Was gäb ich drum, müsste ich mir um diese Tatsache keine Sorgen machen (meine vorherigen 3 Miezen hatten Gott sei Dank nie Nierenprobleme - verzeiht, wenn ich deshalb noch nicht gelassen genug mit dieser Thematik umgehe).


    Mir ist es egal, ob er pummelig / kompakt oder sonstwas ist. Ich liebe den kleinen Racker mit dem Mädchengesicht und der Mädchenstimme und finde ihn eigentlich jetzt besonders süss.


    Kuro: Nein, ich limitiere seine Portionen nicht, versuche nur, sensibler mit ihm umzugehen und herauszuspüren, was er gerade braucht. Dabei habe ich festgestellt, dass er, wenn man ihm nicht gleich Futter gibt, sobald er in der Küche neben einem steht, verlangend hochguckt und kurz Miau sagt, sondern ihn ein wenig bekuschelt - schnell Ruhe gibt und auch einschläft, ohne penetrant nach Futter zu verlangen. Wenn einem allerdings die 5 Kilo die Schenkel hochkrabbeln wollen, dann weiß ich: "Jetzt brauch ich mit ihm nicht zu diskutieren ;-)"

    Nein, Karlsson bekommt nicht nur 2 Mahlzeiten am Tag. Morgens füttere ich ihn um 4:30 Uhr (1/2 Tagesportion, die er oft nur zur Hälfte frisst). Mein Mann fährt nach mir zur Arbeit und füttert ihn ein 2. Mal gegen 06:30 Uhr mit dem übrig gelassenen Rest. Über die Kamera habe ich beobachtet, dass er die Portion oft vormittags auffrisst. Manchmal auch nicht. Allerdings gibt es dann während der nächsten 10 Stunden nix mehr. Ja, dass ist eine ziemlich große Lücke - geht aber nicht anders.

    Gegen 17:00 Uhr kommen wir von der Arbeit. Dann darf er fressen, soviel er will. Es ist korrekt, dass er manchmal nicht eher satt ist, bis er eine ganze Tagesportiion aufgefressen hat. Manchmal frisst er davon aber auch nur 2/3. Gegen 21:00 Uhr bekommt er dann den 2. Teil seines Abendessens (wenn er die ganze Portion auf einmal vertilgt hat, verlangt er meist gar nicht nach einem 2. Mahl- ist dann noch satt).


    Ach Ihr Lieben, ich danke Euch für die Mühe, die Ihr Euch mit mir und auch allen anderen Fragestellern / Barfanfängern macht.

    Nun habe ich wieder eine Litanei verfasst (...und wollte Euch eigentlich nicht mit soviel Text quälen).


    Falls mir nun so kurz vor Weihnachten keine Antwort mehr ins Haus flattert .. Ich habe vollstes Verständnis dafür.


    Ganz ganz liebe Grüße an das gesamte Forum. Ohne Euch wäre mir manches nicht so schnell klar.


    Ich wünsche Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und eine tolle Zeit inmitten Eurer Lieben (damit meine ich auch die gebarften...)

  • Okay, da du sagst, du liegst mit 33 % über dem Proteinbedarf, frage ich jetzt mal, welche Zahl du da zugrunde legst.


    Ich habe gerade mal mein letztes Rezept mit dem Kalki nachgerechnet. Das passt nicht zu 100 %, weil ich eben normalerweise nicht damit rechne und es immer Differenzen gibt. Ich komme auf einen Proteingehalt von 17,52 %, das liegt über dem, was deine beiden Rezepte da ausspucken. Vergleichsweise habe ich mir den Wert in meinem verwendeten Rechner angeschaut, auch der liegt sehr ähnlich, nämlich bei 17,23 % Protein.

    Shiyuu ist jetzt seit fast 3 Jahren mit CNI diagnostiziert und wird die gesamten 3 Jahre gebarft. Sie wiegt (oder zumindest ist das Rezept damit berechnet, weil das vor zwei, drei Wochen so war) 6,79 kg, als Mädchen, wenn auch ausgewachsen. Ja, ein Kater darf auch mit 7 Monaten 5 kg wiegen, wenn er vielleicht einfach ein großer ist und kein kleiner. Ähnlich wie ein 1,90 m-Mann bei uns. Solange da eine Taille bei ihm ist (wenn er aufrecht steht, wird es zur Hüfte hin ein bisschen schmaler und zwar nicht direkt nach dem Fressen, da darf er auch zur Kugel mutieren), ist das okay. Shiyuu hat jahrelang, 5,5 kg gewogen und war damit immer sehr schlank. Dann kam die CNI, ich habe es auch mit mehr Fett (ich liege um die 7 % im Barf) versucht, aber sie nimmt auch rasant davon zu. Da sie aber gleichzeitig herzkrank ist, muss ich die Balance wahren. Wir liegen nahe am Übergewicht (noch gibt es eine Taille, aber nicht mehr ewig), weswegen ich eben auch nicht mit mehr Fett arbeite. Hätte sie die HCM nicht, wäre ich da risikofreudiger zu schauen, ob sie bei mehr Fett irgendwann die Futtermenge reduziert.


    Ich hoffe, dieses Beispiel zeigt dir ein bisschen, dass du mit dem Proteingehalt so schnell nicht falsch liegen kannst, wie er jetzt in den Rezepten ist. Ehrlich, auf diese Art von Zahlen habe ich in all den Jahren nichts gegeben. Man darf nicht vergessen, das Wissen, was bislang dazu an Katzen tatsächlich ertestet ist (also nicht bloß von anderen Lebewesen übertragen wurde), wurde an Katzen getestet, die mit Nass- und Trockenfutter ernährt wurden. Das sind keine Barfkatzen gewesen. Die haben nicht von den Vorteilen unseres Futters profitiert, was sich auch auf solche Ergebnisse auswirkt.


    Die Nieren werden übrigens immer Eiweiß durchlassen, es darf nur nicht vermehrt sein. Du bist ja schon ein paar Wochen hier, hast du dir den CNI-Artikel im Magazin durchgelesen? Da habe ich das noch mal ein bisschen erklärt (ich weiß nicht, ob ich oder jemand anderes es dir so schon mal erklärt hat, ich habe da nie Überblick, weil ich nicht nur hier darüber rede, sondern noch in einem anderen Forum und parallel auch den Artikel geschrieben habe).


    Hast du mal über einen Futterautomaten nachgedacht? Ich bin zwar nicht berufstätig (Rentner), aber ich möchte nachts nicht wegen Füttern aufstehen müssen und auch tagsüber normal aus dem Haus gehen können. Eben auch mal über die Dauer, die einen regulären Arbeitstag darstellt. Shiyuu bekommt aber alle 4 Stunden Futter, also 6 Mal am Tag. Ich bereite zwei Mal am Tag Futter vor (also nur das Füllen in den Automaten und Näpfe, gematscht wird ungefähr einmal im Monat). Um 10:00 wie um 22:00 Uhr bekommt sie "per Hand", das heißt, ich gebe eine Portion in einen Napf, der kommt für 10 Minuten ins heiße Leitungswasserbad. Gleichzeitig befülle ich für jeweils 2:00 und 6:00 sowie 14:00 und 18:00 Uhr den Automaten und stelle ihn an den Futterplatz. Damit sind alle 6 Fütterungen abgedeckt, aber ich muss nur zwei Mal ran (welche Zeiten sich eignen, muss jeder in seinem Tagesablauf herausfinden). Damit bekommt sie die verteilten Portionen und ich habe keinen hohen zeitlichen Aufwand, kann locker weg sein (ich war dieses Jahr sogar einen Tag von 6:50 Uhr bis 22:20 Uhr außer Haus, das kann man dann auch komplett über den Automaten laufen lassen, braucht aber dann eben alle vier Fächer, oder wie ich einen weiteren Automaten).

    Ich komme aus Ironien. Das liegt am Sarkastischen Meer.


    目には目を歯には歯を


    「明かりを奪った 赫い子守唄

    今はもう聞こえて来ない

     残された一つ 言葉無き自決を