Wie warm darf BARF sein? Nicht lachen!

  • Liebe Leute,


    wie viele andere stehe ich vor der täglichen Herausforderung, das Futter auf eine gut verträgliche Temperatur zu bringen.


    Das Leitungswasser wird bei uns sau heiß und ich treffe selten den richtigen Moment. Nun hab ich gesehen, dass es Wasserkocher mit einstellbarer Temperatur gibt. Die fangen aber immer erst bei 40 Grad an.


    Nun meine Frage: Geht bei 40 Grad schon irgendwas kaputt? Oder könnte ich es dann direkt aus dem Kocher in den Napf schütten? Ist ja nur knapp über Körpertemperatur, will aber lieber ganz sicher gehen. Weiß da einer genau Bescheid?


    Liebe Grüße und danke! :hgs:

    Lia und Kater

  • Mausewarm,

    ich fülle das Futter in ein Aluminium Töpfchen und stelle es in ein Topf mit warmen Wasser,

    ein wenig rühren, wenn es die Körpertemperatur hat kannst du es verfüttern,

    Alminium leitet sehr gut die Wärme

    liebe Grüße, Gernot und Lea dir 1.:hal::skatze:

  • Mit kaltem Wasser kannst du euer Leitungswasser nicht mischen?


    Worin bewahrst du das Futter auf?

    Zum Auftauen z. B.?

    Ich verwende stabilere Plastedosen und habe gerade rausgefunden, dass ich die in heißes Wasser aus der Leitung stellen kann (in einer kleinen Schüssel) um das Futter, welches ich aus dem Kühlschrank nehme, etwas anzuwärmen.

    Wasser direkt zum Futter nehme ich kaltes aus der Leitung oder nur einen kleine Schwapp aus dem Heißwasser.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Aaaach verstehe – das heißt, ihr wärmt das Barf nicht mit dem zugegebenen Wasser auf, sondern im Wasserbad – das macht natürlich Sinn!


    Gibt es denn da einen Richtwert für die passende Temperatur? Also kann ein zu heißes Wasserbad auch schon Vitamine usw. zerstören, auch wenn das Wasser nicht direkt ins Barf gegeben wird?


    Ich kann Temperaturen so schlecht einschätzen, vielleicht messe ich einfach mal mit dem Lebensmitteltermometer nach, wie heiß unser Leitungswasser so wird.


    Mit kaltem Wasser mischen, da kann ich das immer so schlecht einschätzen (zumal ich meistens total kalte Hände habe und mir alles schnell richtig heiß vorkommt :peinlich::D


    Danke für eure Antworten!!<3

  • Guten Morgen :)


    Also ich fülle eine kleine Schale mit heissem Wasser aus dem Hahn auf, keine Ahnung welche Temperatur es hat, es ist auf jeden Fall heiss, es kocht aber nicht, sodass das Fleisch auch roh bleibt- dann lege ich das aufgetaute Fleisch in der Tüte dort hinein, warte drei vier Minuten, wechsel das Wasser nochmal, warte nochmal drei Minuten und dann gebe ich den Tüteninhalt in den Futternapf, zum Schluss dann nochmal den Wasserhahn mit heissem Wasser aufdrehen und den Napf einmal schnell drunter halten, sodass nur ein Schuss drin ist.


    So frisst meine Katze es direkt ohne zu mäkeln :)

    Wenn ich mit kaltem Wasser mischen würde, würde es nicht gegessen werden.

    Ich bin kein Pro - aber ich denke bei diesem Vorgang kann man den Vitaminen nichts anhaben :/

  • Normalerweise... hat man kein kochend Wasser aus dem Hahn.

    Bei zentraler Warmwasserbereitung sollte die Temperatur im zentralen Wasserspeicher nicht unter 60°C liegen - der Legionellen wegen. (Je nach Speichergröße ist das vorgeschrieben, bei kleinen Speichern diskutiert man kurz mit dem Heizungsbauer bzw. dem Hausmeister/Vermieter.

    Im selbstgenutzten Wohnhaus dreht man selber am Rädchen.)

    Etwas Verlust auf dem Weg vom Speicher zur Entnahmestelle = irgendwas um die 50 bis 55°C...


    Solange man noch einigermaßen bequem in's Wasser fassen kann, ist man unter 45°C... das verträgt sich auf jeden Fall mit barf auftauen.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!
    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Die Futtermenge bei Lea beträgt 130 Gr. Täglich, also nehme eine Tagesration aus dem Gefrierschank. Diese Tagesration ist in einen 200ml Kunststoff – Behälter, da der Behälter konisch ist, ich das Futter problemlos aus dem Behälter nehme und auf ein Schneidebrett lege.

    Da es eine kleine Menge ist, kann ich nach 10 bis 15 Min. gefroren,

    in vier Teilen portionieren und in kleinen Kunststoff – Becher mit Deckel füllen.

    Diese befüllten Becher werden in unserem Kühlschrank der ein Gefrierfach besitzt aufbewahrt.

    Diese Arbeiten mache ich am späten Nachmittag oder am Abend, den Morgens soll alles schnell gehen

    die 1. Portion stelle ich in den Gefrierschrank, damit sie über Nacht langsam tauen kann, so hat das Futter schon Gefrierschrank – Temperatur (wenn die eine Portion verfüttert ist, immer daran denken die nächste Portion vom Gefrierfach in das Kühl Fach zu stellen,)

    des Weiteren ist aus meinem Bericht:

    “Mausewarm“ zu entnehmen

    Der Vorteil das Futter wird im Kühlschrank schonend aufgetaut und die Aufwärme Zeit im warmen Wasser maximal verkürzt, der Fingertest sagt mir wann ich das Futter servieren kann, mit der Zeit hat man ein Gefühl für die Temperatur.

    Was die Wasseraufbereitung Legionellen betrifft, kann ich ein Lied singen, ich war die letzten 20 Jahren in einer Grundschute Schulhausmeister und betreute ein Schulschwimmbad und eine Dampfheizung und führte ein Tagebuch mit den entsprechenden Eintragungen, das Ganze wurde durch das Gesundheitsamt, das unangemeldet kam kontrolliert,
    liebe Grüße Gernot und Lea die 1.:hal::skatze:,