Resümee Barf und SDÜ

  • Hallo zusammen,
    ich hatte mich im Sommer hier ja gemeldet, da die SDÜ bei meinem Rocky sich nicht kontrollieren ließ.
    Tablettendosis musste in immer kürzeren Abständen erhöht werden. Bei der OP konnte nur eine Schilddrüse entfernt werden, die andere produzierte eifrig weiter.
    Nachdem uns ja die Möglichkeiten ausgngen war die Umstellung auf jodfreies/jodarmes Barf der letzte Strohhalm.
    Jetzt sind 4 Monate um, nach denen ich knallhart das Futter auf Barf umgestellt habe. Natürliche Supplementierung ohne jegliche Jodzugabe.
    Rocky hat nicht nur zugenommen, der Wert ist auch immer weiter gesunken.
    Im Herbst lag der Wert auf 19, Untergrenze 13. Im Dezember lag der Wert sogar bei 16. Weswegen wir die Vidaltadosis von 15mg auf 10mg verringert haben.


    Vielleicht hilft es dem einen oder anderen weiter, daß man auf diese Art und Weise Einfluß auf die SDÜ nehmen kann, gerade bei schweren Fällen.

  • Im Herbst lag der Wert auf 19, Untergrenze 13. Im Dezember lag der Wert sogar bei 16. Weswegen wir die Vidaltadosis von 15mg auf 10mg verringert haben.

    :D
    Ist doch unser Reden.
    Gut bei Rocky war alles extremer, doch auf den Jodgehalt achten und lieber etwas weniger Jod (wir empfehlen 95 % Bedarfsdeckung) ist richtig.
    Hab ich bei meinem Janek gemerkt.


    Weiter gute Werte für Rocky. :hal:


    Danke für die Rückmeldung.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Einer der Gründe warum ich mir immer wieder (mehr oder weniger) gerne die Arbeit mit dem Futter mache ist:



    man kann so herrlich auf alles eingehen!



    Genau das ist, neben der besseren Akzeptanz des Futters, DAS Argument es immer auszuprobieren.




    Ob Barf im Vergleich dazu dann noch Krankheiten "abwehrt" liesse sich leider nur über sehr aufwenige Studien belegen, aber da klar ist, daß mit Ernährung schon viel gegen Krankheiten erreicht werden kann halte ich es einfach für ein großes PRO-Argument.