Forl Röntgenbilder und Zähne

  • Zumindest hat man an ägyptischen Katzenmumien auch schon FORL-Schäden an den Gebissen gefunden.

    Das ist also eine sehr alte Katzenkrankheit.

    Einzig die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sind heut besser.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!
    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:



    P.S. Es heißt Supplemente...

  • Wenn die Quoten auch bei Hauskautzen auch so hoch sind, ist der "Zuchtfehler" schon so alt? Oder haben das Wildkatzen auch?

    Kriegen zahnlose Katzen noch Putenfilet durchtrennt oder muss dann alles gewolft sein?

    Schon 1930 wurden diese Läsionen an den Zähnen der Katze entdeckt, gerieten über lange Zeit jedoch wieder in Vergessenheit. Erst in den 90er Jahren widmete man sich aufgrund steigender Häufigkeit und der stärkeren Einbindung der Katze in die Familie wieder vermehrt diesem Thema. Auch bei Wild- und Großkatzen finden sich diese Zahnläsionen,

    Quellennachweis


    Daraus geht hervor, daß es sehr wohl auch bei wilden Feliden vorkommt - nur sind die seltener beim Tierzahnarzt...


    Noch ein Link

    und noch einer (sehr interessant).



    Nach wie vor ist nicht klar, was dieses Krankheitsbild auslöst.

    Aber bestimmt kann eine gute Ernährung den betroffenen Katzen insofern helfen, als das sie dem etwas mehr entgegenzusetzen haben.



    Ich hab hier auch meine Große auf "blanker Felge".

    Die Fleischstücke sollten halt nicht größer als eine drittel Streichholzschachtel sein.


    Mir sind aber auch komplett Zahnlose bekannt, die ihre Eintagsküken totlutschen:lach:.

    Also keine Sorge - da muss nichts püriert werden...

  • So, hab meine zwei runderneuerten Damen wieder Zuhause! Beide sind fit und beschweren sich über die Pampe, die es zum Abendessen gab!


    Bei Fine wurden drei Zähne gezogen (zwei hatte sie in Verdacht) und bei Flumy tatsächlich sechs Zähne (von vier verdächtigten)!:oh:


    Röntgenbilder hab ich leider keine für euch. Als ich Sie danach fragte meinte sie etwas peinlich berührt, sie hätte ja keine schönen Bilder gemacht. Sondern nur welche für sich selbst zur Kontrolle. Es waren auch keine dentalen Einzelzahnbilder, sondern nur normales, digitales Röntgen. Da würde sie sich ja schon etwas schämen! :schü:


    Ich hab die Bilder am PC gesehen und es war schon deutlich zu sehen wo was kaputt war. Sie konnte es aber auch gut erklären!


    Ansonsten gab es ein großes Lob für zwei topfitte Katzen! :sp:


    Aber eine Frage bzgl. des Blutbildes hab ich noch an Euch: kann mir jemand dolmetschen, was MCH bedeutet? Der ist bei beiden Katzen geringfügig drüber. Reverenz ist 12,6 bis 16,5 und bei Flumy beträgt er 16,8 und bei Fine 17,2.


    Ansonsten ist bei beiden Magnesium am oberen Rand. :ka:


    Harnstoff und Krea 1A!!!! :kon:

  • MCH-Wert-Erhöhung liegt wohl daran, dass bei der Blutabnahme zumeist immer die Blutzellen (hier die Erythrozyten) "platzen". Dies hat somit i.d.R. keinen pathologischen Stellenwert. So hat mir das der Klinik-Internist erklärt, weil es in jd. Blutbild der Katzen immer dasselbe gewesen ist u. ich es auch wissen wollte.

  • So, hier sind wie versprochen die Röntgenbilder.


    Stöpsel, Unterkiefer vorne, Wurzeln ok:



    Fussel, Unterkiefer vorne, Wurzeln ok:



    Stöpsel, Oberkiefer vorne links, Wurzeln ok:



    Fussel, Oberkiefer vorne links, man sieht im linken oberen Bereich der Wurzel einen schwarzen Bereich, da ist die Wurzel beschädigt:



    Stöpsel, Oberkiefer vorne rechts, Wurzel ok:


    Fussel, Oberkiefer vorne rechts, Wurzel ok:


    Fortsetzung folgt...

  • Fortsetzung...


    Stöpsel, Oberkiefer links, ok:



    Fussel, Oberkiefer links, hier kann ich auf der Röntgenaufnahme nichts erkennen, aber beim Sondieren hat sich gezeigt, dass auch hier bei 2 Zähnen die Wurzeln angegriffen waren:


    Stöpsel, Oberkiefer rechts, ok:



    Fussel, Oberkiefer rechts, ok:


    Stöpsel, Unterkiefer links, ok:



    Fussel, Unterkiefer links, die Wurzeln sind hier nicht mehr gut vom Knochen abgrenzbar (wie bei der Aufnahme von Stöpsel), was für einen Abbau der Zahnwurzel spricht:



    Stöpsel, Unterkiefer rechts, ok:



    Fussel, Unterkiefer rechts 1+2, Wurzeln ok:


  • Hallo an alle,


    Frieda war letzte Woche zur ZahnOP beim Spezialisten mit Dentalröntgengerät. Morgen fahren wir zur Nachuntersuchung. Dann kläre ich das mal mit den Bildern. Auch bezüglich einer Veröffentlichung. Es sind 7 Bilder gemacht worden auf meinen Wunsch. Habe sie selbst noch nicht gesehen.


    Frieda soll auch eine Fistel haben :ka: Kläre das aber noch ab. FORL wurde auch gefunden. Drei Fangzähne wurden entfernt und ein Backenzahn rechts unten.


    Sie hat große Schwierigkeiten mit der Narkose gehabt. Es war eine die wohl mehr auf die Psyche geht. Dafür aber Herz, Kreislauf und Niere nicht so belasten soll. Naja, ich fand Frieda gräuslich. Donnerstag war die OP. Gleich früh um 9.00 h hatte ich sie abgegeben und um 15 h wieder abgeholt. Sie ist Freigängerin. Am Freitagmorgen ging es gerade mal so, das sie die Treppe im Haus benutzen konnte. Hatte sie über Nacht unten in ein Zimmer gesperrt. Am Samstagfrüh habe ich ihr den ersten Freigang erlaubt. Sie war aber schnell wieder im Haus. Das hatte ich bei keiner Katze davor erlebt (alles Freigänger). Egal was war.


    Sie mäkelt seit Montag am Futter. Donnerstag bis Sonntag hatte sie brav ihr Barf gefuttert. Natürlich nur das was sie bevorzugt. Nun scheint es ihr (das gleiche Futter) zu anstrengend zu sein. Ich hatte jetzt einige Tage Dose gegeben, da ich wollte das sie überhaupt etwas futtert. Seit heute früh wieder barf. Huhn und jetzt Pute.


    Es sind doch einige hier, die so eine OP bei ihren Katzen schon erlebt haben. Gab es da auch einige Tage später die Futterprobleme oder will mich Frieda mal wieder austricksen? Dose war jedenfalls gestern auch nicht genießbar. War wohl nicht der richtige Inhalt.:peinlich:


    Unser Barf ist relativ klein geschnitten. Klar geht noch kleiner, aber sie fraß es ja von Donnerstag bis Sonntag. Und nun das...?


    Petra mit Katzendame Frieda

  • Meine hat auch eine Inhalationsnarkose bekommen. Abgegeben hatte ich sie um halb 11, zurückbekommen um halb 2. Noch tranig genug, die längere Autofahrt entspannter zu überstehen. Treppen gingen allerdings auch erst spät abends.

    Zum Fressen: zu Hause angekommen hat Katz sich sofort auf den Napf gestürzt und Rinderhack verputzt. Eine komplette Portion auf einmal. Vermutlich hat da noch das vom Arzt verabreichte Schmerzmittel gewirkt.

    Am Tag nach der OP wollte sie kein BARF, sie hat den Napf ignoriert. Zerquetschtes Bozita mit viel Wasser vermischt hat sie dann jedoch weggeschlabbert. Morgens sowie abends.

    Am nächsten Tag hat sie mich allerdings wegen dem Bozita vorwurfsvoll angeschaut, so nach dem Motto "Frauchen, gestern war das ja toll, aber heute möchte ich bitte wieder was Gescheites". Allerdings ging erst einmal nur Hack und sehr fein gewolfte Pute. Gröber Gewolftes wurde nicht angerührt.

    Nach ich meine 5 Tagen nach der OP ging dann auch wieder das gröber gewolfte Fleisch.

    Zu größeren Stücken kann ich dir nur leider nichts sagen, die frisst meine Phoebe sowieso nicht.


    Beobachte sie gut, nicht, dass eine Stelle im Mäulchen nicht richtig heilen möchte.

  • Bei sämtlichen Zahn-OP´s die es hier bisher gab war es eigentlich so, daß die Katzen im Auto fit genug waren um richtig Rabatz zu machen und, zu hause angekommen, bitte sofort der Napf voll sein sollte - mit richtigem Futter:ungeduld:.


    Dabei wurde uns vom Zahnarzt auf den Weg gegeben, bitte kein Trockenfutter und erst abends was zu essen...erzähl das mal hungrigen Katzentieren:faxen:.


    Selbst meine Große, die wirklich höflichste Katze der Welt, hat mich mit bösesten Schimpftiraden "überredet" endlich Futter hinzustellen (dabei hat sie die umfassenste OP quasi von 100 auf 0 Zähne gehabt).



    Die Fistel könnte allerdings unangenehm sein.

    Ich kenn das von mir selber mit einer Zyste die immer mal wieder Zahnweh macht, wo weit und breit kein Zahn ist:id:.

  • Hallo Ihr Lieben,:hal:

    gestern waren wir zur Nachuntersuchung der ZahnOP vom vergangenen Donnerstag.


    Die TA war sehr zufrieden. Oben sind noch die Fäden aber die lösen sich wohl von alleine auf. Der Backenzahn der gezogen wurde, mussten wir suchen. Ich stand günstiger als die TA und konnte es gut sehen. Oben links fehlt er der Backenzahn. Die anderen 3 waren vorne die großen Zähne.


    Futtert tut sie auch wieder. Mit Buttertröpfchen auf dem Futter konnte ich sie dann überzeugen. Seit gestern abend geht es auch wieder ohne Tricks. Vermutlich eine Magenverstimmung auf die Medikamente (AB und Metacam).:barf1:


    Wißt Ihr eigentlich ob die Katze den Gegenbiß benötigt? Ich meine wenn bei uns ein Zahn gezogen wird versucht man so schnell wie möglich eine z. B. Brücke oder Implantat zu setzten, weil sonst der Zahn auf der anderen Seite (damit der Gegenbiß funktioniert) diese Lücke ausfüllt. Der wird sozusagen "länger". Von recht und links betrachtet meine ich das aber nicht. Das ist klar bei uns, das das dann alles schief wird.


    Bei Pferden ist das auch so, daher wird beim Pferd der gegenüberliegende Zahn immer wieder gekürzt also abgeschliffen. Daher ist auch beim Pferd eine jährliche Zahnbehandlung so wichtig.


    Aber wie ist das bei der Katze? Diese Frage fiel mir erst auf dem Heimweg ein, leider.


    Also FORL war/ist da. Der TA hat rigeros alles entfernt was auf FORL zutraf. Die Fistel ist wohl kein Problem. Ich dachte immer es ist wie ein Gewächs/Geschwür. Das ist es aber wohl nicht. Bei Frieda ist es ein "Kanal". Der würde sich aber von selbst schließen.


    Vorsorge bei FORL gibt es jetzt nicht wirklich. Bei Anzeichen das sie nicht futtern will/kann oder aus dem Maul riecht ab zum TA. Einmal jährlich die Zähne begutachten lassen vom TA und das wars. Eine Garantie das FORL ganz weg ist gibt es ja nicht. Vermutlich erst wenn alle Zähne raus sind. Thema Zähnputzen bei Katze habe ich nicht diskutiert, da Frieda eh sich das nicht gefallen lassen würde und ich denke das geht auch zu weit und so schlechte Zähne hat sie grundsätzlich nicht. Es war ihre erste Zahnbehandlung und Frieda muss jetzt so 9-10 Jahre alt sein.


    Meine Madam ist aber jetzt wieder die alte.:skatze:


    Achja, wegen der Inhalationsnarkose hatte ich nachgefragt. Sie meinte, das es dabei immer schwierig ist mit der Behandlung an den Zähnen, da die Inhalation ja auch über das Maul geht. Die Reaktion von Frieda auf die Narkose war vollkommen im Rahmen. Allerdings 24 Stunden kein Freigang. Naja wir haben das auf 48 Stunden verlängert, da Frieda von Donnerstag bis Samstag die Zeit brauchte. Am Freitag durfte sie wieder die Treppe nach oben wo wir schlafen. Sie hat da ihren Schlafplatz, ihr eigenes Bettchen. Vielleicht war sie durch die Narkose orientierungslos. Naja so in der Richtung. Das könnte stimmen. Ihr Benehmen passte dazu. Aber dann konnten wir wieder sehen, das sie wieder wie unsere alte Frieda wurde. Nach gestern ist sie wieder die ganz alte, als wenn sie weiß das jetzt endgültig alles gut ist.


    Die Bilder habe ich noch nicht, kümmre mich aber darum auch wegen der Erlaubnis der Veröffentlichung.


    Danke auch für Eure Anteilnahme. Das tut irgendwie gut und da ich jetzt seit gut zwei Jahren mit Frieda hier bin möchte ich das auch mal wieder sagen. Für Frieda und ihre Mäkelei (ich weiß: "Mäkelei ist anerzogen vom Frauchen":peinlich: "Katzen beherrschen das Klickertraining in Perfektion" :lach:) war das eine sehr gute Entscheidung mich mit Barf zu beschäftigen. Wenn ich so darüber nachdenke: in den zwei Jahren habe ich soviel über Katzen gelernt obwohl ich schon vorher, seit 14 Jahre Katzen hatte. Aber das was man hier lernt und nicht nur über Barf sondern auch alles andere was uns mit der Katze beschäftigt ist einfach toll.


    Danke dafür und alles andere auch.:blumen1:


    Petra :kaffee1: mit Katzendame Frieda :hunger:

  • Schön daß es Frieda wieder besser geht!


    Das freut mich sehr.


    So wie ich jetzt deinen Text verstehe wurde bei Frieda keine Inhalationsnarkose gemacht. Das kann erklären warum sie länger "was davon hatte".


    Meine Große hat bei der letzten Injektionsnarkose 2 Tage gekotzt und neben sich gestanden.

    Im Vergleich zu einer Inhalationsnarkose, wo selbige Katze nach der OP aus dem Kennel spaziert ist, sich geputzt hat und Hunger hatte!


    Hier gibt es bei Zahn-OP´s grundsätzlich Inhalationsnarkosen.

    Da dabei mit Gas gearbeitet wird, kann ein Großteil - ich sags mal lax - ausgeatmet werden. Damit werden die Filterorgane weniger belastet und es geht sehr viel schneller mit dem Abbau.


    Bei einer Kastra, die ja in fünf bis zehn Minuten durch ist wird nur sediert. Klar, da würde das Intubieren länger dauern als der Eingriff und zum Intubieren muss ja auch kurz sediert werden.


    Hochinterresant fand ich aber auch daß durch den Tubus in der Luftröhre verhindert wird, das Fremdkörper in Lunge und Luftwege kommen.

    Trotzdem kann gut an Zähnen und Kiefer gearbeitet werden. Hab ich selber mehrfach gesehen.


    Bei den Molaren und Prämolaren (also Katz´Backenzähnen) hat mir der TA erklärt, daß wenn nur Unter- oder Oberkiefer blank gemacht werden, die scharfen Spitzen der gegenüberliegenden Zähne das Zahnfleisch verletzen können und somit fiese Zahnfleischentzündungen entstehen.

    So hat er es denn auch bei meiner Großen gehandhabt und ganz blank gemacht...


    Wenn du auch ein paar Röntgenaufnahmen zusteuern könntest wäre ich begeistert.

    Es ist ja doch leider so, daß viele - auch TÄ - nicht wissen wie massiv Forl im Kiefer wüten kann, OHNE daß man was sieht.

    Ich bin auch immer noch ganz hin und weg, daß unser Zahnarzt die Idee der Veröffenntlichung der Bilder noch mit extra Bildern unterstützt hat.

    Auch er ist der Meinung, daß es viel zu unbekannt ist.

  • Ich bin auch immer noch ganz hin und weg, daß unser Zahnarzt die Idee der Veröffenntlichung der Bilder noch mit extra Bildern unterstützt hat.

    Auch er ist der Meinung, daß es viel zu unbekannt ist.

    Sag ihm dazu ausdrücklich noch mal Danke von uns als Forum.:hal:

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Hochinterresant fand ich aber auch daß durch den Tubus in der Luftröhre verhindert wird, das Fremdkörper in Lunge und Luftwege kommen.

    DAS war das Argument meines (ja, Polaris, unseres :faxen:) TA FÜR eine Inhalationsnarkose! Neben den körperlichen Vorteilen...!


    Sorry, wenn ich das jetzt so drastisch sage, aber wenn dein TA nicht in der Lage ist bei einer Inhalationsnarkose an den Zähnen zu arbeiten, dann solltest du dich vllt nach einem anderen TA umsehen :(

  • Sag ihm dazu ausdrücklich noch mal Danke von uns als Forum.:hal:

    DAS war das Argument meines (ja, Polaris, unseres :faxen:) TA FÜR eine Inhalationsnarkose! Neben den körperlichen Vorteilen...!

    Na, wer von uns ist früher wieder bei ihm?:ma:


    Das Argument hört "man" übrigens öfter bei Zahnärzten:jaha:



    Sorry, wenn ich das jetzt so drastisch sage, aber wenn dein TA nicht in der Lage ist bei einer Inhalationsnarkose an den Zähnen zu arbeiten, dann solltest du dich vllt nach einem anderen TA umsehen :(

    Mir ist eine Inhalationsnarkose sehr wichtig.

    Aber eine schlechte Inhalationsnarkose ist sicherlich nicht mehr besser als eine Injektionsnarkose.


    Ich weiß von einem Zahntierarzt der mit Injektionsnarkose arbeitet, aber wohl trotzdem eine Koryphäe auf dem Gebiet ist und einige wirklich seeeehr -hmm- genaue Katzenbesitzer ihre Tiere anvertrauen.


    Wenn allerdings das Argument von ...Tubus ist im Weg ... kommt wäre DAS für mich ein Ausschlusskriterium.

  • So'n Tubus setzen ist gar nicht so einfach - zumal Katzen sofort alles hinten dicht krampfen, wenn man da an die "falsche" Stelle mit dem Röhrchen rührt.

    Gel zur örtlichen Betäubung hilft...


    (Meine TA hat mich bei Taps soweit zugucken lassen, und mir das erklärt. :peinlich:Sie kennt mich.:whistling:)


    So richtig viel Platz ist in so 'ner Katzenklappe:faxen:ja nicht...


    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!
    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:



    P.S. Es heißt Supplemente...

  • Richtig, das der Tubus "ge-gelt" wird hab ich auch gesehen...(bin ja auch son neugieriger Mensch:schü: )


    Dann rutscht es besser, aber es stimmt - das setzen muss schon geübter sein.

    Das Katzen dann verkrampfen um den "Fremdkörper" nicht rein zu lassen wusste ich nicht - passt aber zum High-end-Raubtier:bl:

  • Lt. Rg. gab es eine Injektionsnarkose, Injektion subkutan. Habe jetzt mal Google befragt, da ich vorher nicht darüber nachgedacht hatte.


    Okay. Verstanden. Sch...

    Wenn Frieda wieder eine OP macht muss ich das dann mal abklären. Werde dazu beim nächsten Termin meine Haustierärztin mal befragen. Mal sehen was die für Narkosen geben.


    Ich hatte mich zu diesem Spezialisten entschieden, da er ein Dentalröntgengerät hat und auch spezialisiert ist auf Zähne. Das hat meine TA nicht, dafür aber super tolles Ultraschallgerät. Die ZahnOP wurde mir bei meiner TA auch angeboten. Die haben aber nur eine normales Röntgengerät nicht speziell für Zähne.


    Aber gut, wieder was gelernt. Vielleicht kann mir aber jemand in Südlichen Raum von Berlin eine TA für Zähne empfehlen? Inhalationsnarkose gibt es bei dem jetzigen TA der die Zähne von Frieda gemacht hat definitiv nicht. So eine Narkose (Frieda war wirklich orientierungslose und hatte auch angst) möchte ich für Frieda nicht nochmal. Munter war sie auch sehr schnell. Gefuttert hatte sie auch wieder (durfte sie auch lt. TA) Die Hinterhand war nicht ganz stabil. Die Vorderpfoten nicht immer koordinierbar. Aber was mich so irre machte war ihr ewiges rumlaufen. Wie aufgezogen. Sie kann sich eh nur schwer fallen lassen. Am Freitagabend hing sie dann endlich wie tot auf meinem Bauch. Ich wollte das mein Mann ein Foto macht. So habe ich sie noch nie gesehen. Aber er wollte nicht. Er meinte das sieht aus wie Tot.


    Seit der Nachuntersuchung ist Frieda wieder die alte. Wegen der Röntgenaufnahmen bleibe ich dran.

    Interessiert mich selbst auch.


    Petra mit Katzendame Frieda

  • Hmm, anderer Gedanke... Man liest immer mal wieder, dass TÄ es nicht so genau nehmen mit der Sauerstoffversorgung bei ner Narkose... Gab mal nen interessanten Artikel, wo gezeigt wurde, wie viele Katzen Hirnschäden durch Sauerstoffunterversorgung bei der Kastration davontragen. Da du sie inzwischen als normal beschreibst, denke ich das ist hier nicht der Fall... Dennoch, erschreckend dass sowas wohl gar nicht so selten vorkommt.

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