HILFE! Hund kratzt sich überall - Flohkot kann nicht gefunden werden.

  • Ich weiss nicht mehr was ich machen soll.


    Kurze Vorgeschichte, ich ab ca. von 5 Monaten angefangen zu Barfen, was auch sehr gut geklappt hat.


    Dann bekam ich mein Kind und mein Hund war immer mal bei meiner Mama, die auch zwei Hunde hat, und hat in der Zeit kein Barf bekommen sondern, die Würste von Fleischeslust von mir und bei meiner Mama gab es die Würste von Napur, welche eigentlich genauso sind wie Fleischeslust. Die von Napur hat mein MaM vom Züchter empfohlen bekommen. Ich hatte die vor einem Jahr auch mal gefüttert. Bis hierhin geht es meinen Hund gut.


    Er hat auch das Kind akzeptiert. Hat sich in den ersten Wochen voll an meinen Freund gehalten, obwohl er nur auf mich fixiert ist. Er ist mit meinem Freund zu Bett gegangen und auch mit ihm Gassi, dass ging vorher auch nicht, wenn ich nicht mit bin.


    Dann nach ca. 6 Wochen, ging es wieder los, dass er nur hinter mir her gelaufen ist, zu hause. Er wollte mit meinem Freund nicht mehr Gassi gehen und hat nachts am Kinderzimmer gekratzt, wo ich mit meinem Sohn schlafe. Bis vor 2 Wochen gab es Fleischeslust Würste, weil ich erstmal mit dem Kind soweit zurecht komme musste, es ging eben schneller so ne Wurst aufzumachen, als ein Fleischgericht herzustellen.


    Mein Sohn ist jetzt 4 Monate und seit 2 Monaten ist mein Hund wieder voll auf mich fixiert. Ich gebe ihn zweimal die Woche zu meiner MAm, weil ich ihn nicht allein zu hause lassen will, wenn er dort im Rudel spielen kann.


    Über Weihnachten war meine Mutter an der Ostsee eine Woche im Urlaub, sie hat meinen Hund mitgenommen. Dort ist nun folgendes passiert:


    SIe waren wandern und der eine Hund von meiner Mutter bockt manchmal an der Leine, sie musste aber eine umtun, weil sie eine kurzes Stück Strasse gegangen sind. Nun hat sich der bockende HUnd losgerissen und ist unter ein Auto geraten, zum Glück nur leicht verletzte, als das sein Bruder, der andere Hund von meiner Mutter gesehen hat, hat der sich ebenfalls losgerissen, ist abgehauen und war 3 Tage verschwunden. Carlos, was mein Hund ist, ist ziemlich gelassen und hat sich das alles mit angeschaut, hat aber natürlich die Aufregung sehr deutlich gespürt, auch die 3 Tage noch ,weil sie den einen Hund ja jeden Tag gesucht haben. Und mein Hund hat in der Woche nur Würste von Napur bekommen, weil die ja meine Mutter füttert.


    Nun kommt er aus dem Urlaub wieder und juckt sich die Ohren blutig und so schlimm, dass am rechten Ohr nicht ein Haar mehr ist.


    Ich war beim Tierarzt, es ist nichts im Ohr. Habe salbe bekommen, damit die Entzündung vom Kratzen besser wird, er kratzt sich weiter. Nun auch an anderen Körperstellen. Am Bauch und beißt sich am Schwanzansatz, was alles Anzeichen von Flöhen sind, aber 2 Tierärzte haben keinen Flohkot bzw. Flohbisse gefunden. Die Ohren sind nicht entzündet und auffällige Haut hat er auch nicht.


    Nun dachte ich es liegt an den Würsten von Napur, und habe wieder mit Barf angefangen was ich sowieso vor hatte. Jetzt bilde ich mir ein, dass es etwas besser geworden ist, aber nicht ganz. Denn, wenn ich Carlos von meiner Mutter abhole, abends, dann sagt sie er hat sich den ganzen Tag nur 2-3 mal gejuckt, wie andere Hunde auch. Ich hole ihn ab, wir gehen bei uns zur Haustür rein und es geht los. Im Minutentakt wird sich gekratzt und gejuckt.


    Ich weiss nicht mehr was ich machen soll. Wir denken schon dass es psychisch und er sich im Rudel wohler fühlt, aber wenn ich komme, dann steht er schon in der Tür und will unbedingt gleich mit mir wieder gehen. Und auch wenn wir zu hause sind, geht er nicht vor die Tür, wenn ich nicht mit gehe.


    WIr haben auch gedacht, dass er vielleicht jetzt anfängt und ist stinkig auf den Kleinen, dass er es jetzt erst verstanden hat oder ihn jetzt mehr wahr nimmt, weil er grösser und lauter ist.


    Er kommt aber überhaupt nicht zu kurz, wir gehen lange raus. Ich spiele mit ihm zuhause, wenn der kleine schläft, er schläft mit im Kinderzimmer bei mir im Bett, er darf alles das, was er immer durfte. Wir haben nichts verändert mit dem Kind, was den Hund angeht, deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass es daher kommt.


    Wir ziehen jetzt im Mai in eine grosse Wohnung mit Garten und denken über einen Zweithund nach, vielleicht mag er das Rudel Dasein, weil er es so oft hat meiner Mama.


    Ich weiss es nicht. Vielleicht habt ihr irgendwelche Tips für uns oder auch ne Idee für einen Hundeprofi, der in der Nähe von Eisenach in Thüringen ist, der sich mit so was auskennt? Irgendwas, was uns helfen könnte, denn ich habe das Gefühl, dass es meinem Hund irgendwie nicht gut geht.


    Liebe Grüsse :tra:

    Ein Leben ohne Tiere ist möglich, aber sinnlos.


    Anna mit:


    Carlos :rhund: 13.12.2010


    Betty :schleck: 10/2006


    Megy :spkatze: 05/2012

  • Hi


    Bin zwar eigentlich Katzenmensch, aber ich würde trotz allem auf Futtermittelallergie/-unverträglichkeit testen. Weiß nicht, was man da für Test beim TA machen kann bei Hunden, würde zusätzlich eine Ausschlussdiät machen.
    Da du eh wieder mit barfen anfangen willst, würde ich bei Null anfangen. Eine Sorte Fleisch, die er noch nie hatte für min. 1 Monat ohne iwas dazu. Dann Futter wie vorher für 2 Wochen (also die verschiedenen Würste, auch, wenn du sie eigentlich nicht mehr füttern willst). Wenn er dann wieder kratzt, weißt du, dass er es nicht verträgt.


    Es gibt durchaus Stressallergien - also Allergien, die auftreten oder sich verschlimmern, bei Stress. Eine Kollegin von mir hat wegen Stress auf Arbeit Loctoseintolleranz bekommen. Die Katze von meinem Bruder (aus Tötungsstation gerettet, also vom Tierschutz) hatte Reaktionen (Kratzen, schlechtes Fell allgemein) auf Rind, Schwein und Gluten und musste anderes Futter bekommen, als der andere Kater. Nach einiger Zeit ist es besser geworden. Sie hat TroFu genascht und auch NaFu vom Kater - und keine Reaktion. Jetzt können alle Katzen wieder das gleiche fressen.


    Es kann also durchaus psychisch sein, dennoch könnte man vllt mit Ausschluss der auslöser (Futter, Putzmittel, Durftstoffe...) das ganze verbessern.

    Teilzeit-Katzenmutti Lisa
    mit den Teilzeit-Streunen-Schmusern Borg(ie) und Tilly
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  • Nero + Co,


    danke erstmal für die Antwort, aber meinst du, dass ich wirklich 1 Monat nur Fleisch ohne Gemüse und Zusätze geben soll?


    Das kommt mir etwas lange und einseitig vor, da ich ja wenn dann nur eine Sorte immer 4 WOchen füttern muss, um wirklich alles auszuschließen.

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    Anna mit:


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  • Klar ist das einseitig. Und es ist mindestens (!) 1 Monat. Besser sind 2, manche sagen noch mehr...


    Aber so macht man nunmal eine Eliminationsdiät - mal auf die orangene Schrift klicken.


    Falls es Unverstäglichkeit oder Allergie ist, muss der Körper entgiften - da kommt man nicht drum rum. Denn die Auslöser könne durchaus 6 Wochen später noch im Körper sein und dann ist eine Diagnose unmöglich.


    Ich weiß von vielen Katzen, dass es durchgezogen wurde (die Katze von meinem Bruder hat das noch beim TA, der im Tierschutz ist, gemacht) und ich denke, dass es dem Tier weniger schadet, Mal 1-2 Monate zu wenig Nährstoffe zu bekommen als sich dauernd wundzukratzen und zu leiden.


    Zumahl man ja von dem einen Tier ruhig auch andere Teile geben kann. Mit Fleisch + Leber (Vit. A) + Blut (Eisen) + Pansen/Blättermagen + Herz + evtl andere Innerein + Fett -> da kommt man auf mehr Abwechslung als man denkt.

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  • Na gut, dann probiere ich das mal.


    Ich verstehe das so, dass ich 1 Monat nur vom Rind, aber davon alles geben kann? Herz, Leber, Muskelfleisch ohne jede Zusätze wie Obst und Gemüse oder Öl.


    Und das in der WInterzeit. Oh man.


    Ich habe auch an seinem rechten Ohr richtige trockene Hautschuben sehen können und grind. Nun weiß ich nicht ob das vom Kratzen kommt oder vielleicht ein Exem ist.


    Das muss ich noch beim TA abklären.


    Es ist wirklich schlimm, dass mit anzusehen. :tra: Er juckt sich jetzt auch am Bauch. Ich kann aber nichts finden und das Gemüse lasse ich seit einer Woche weg.


    Mal sehen ob es was bringt. :ka:


    Viele Grüsse

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  • Ich gehe mal davon aus, dass der Hund schonmal Rind gefressen hat?
    Du musst eine Sorte nehmen, die es noch nie gab.
    Pferd, Ziege, Käguru, Strauß, Emu, Antilope, Kamel, Lama, Guanako, Elch, Rentier... je nachdem...


    Ich würde das ganze eh mit dem TA abklären - der sollte eigentlich wissen wie man eine AD macht. Und der kann evtl auch per Blut testen, ob Allergien vorliegen.


    Neues Putzmittel usw, also alles was nicht Futter ist, hast du ausgeschlossen?


    Vllt guck ja noch ein Mod rein. Praktische Erfahrungen mit AD habe ich nämlich noch nicht (zum Glück)

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  • Neben diversen Futtermittelunverträglichkeiten, kann eine Übereiweißung solche Symptome ebenfalls hervorrufen!


    Ich habe unsere Futterpläne dementsprechend und lt. Anraten meines TA nochmals überarbeitet und es wurde weniger

  • ...das mit dem zu-viel-Eiweiß kannte ich bis jetzt nur von den Pferdchen... wenn die Zuchtstuten zu viel Soja bekommen, dass gar nicht alles in die Milch gehen kann, fangen die auch an sich zu scheuern...


    ABER - wie es mit Annas Hündchen inzwischen aussieht würde mich mal interessieren...

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