Fragen und Diskussion zur Knochenfütterung

  • Letztlich sind alle Nährwerte Mittelwerte. Das macht auch nichts, solange sie aus einer großen Masse bestimmt sind (was eben für gängige Fleischwerte gilt, bei allem, was seltener wird, sieht das schon anders aus, und da die Werte alle aus unserem menschlichen Bestand stammen, fallen Knochen leider nicht darunter (ich bin sehr dafür, dass das endlich mal als Marktlücke erkannt wird, damit es eben fürs Barfen verlässliche Zahlen gibt)).


    Ich halte CNI-Barf mit FP(+ oder sowas) durchaus für machbar, wenn man eben über den reinen prozentualen Grundgedanken hinaus geht. Strikt P-Reduktion ist absolut wichtig, weswegen Knochen eben tatsächlich soweit rausfallen, aber wer sich hinsetzt und Ca für den Fleischanteil bestimmt (ich bin zu faul dafür, weil sich das ja nicht nur auf Fleisch bezieht, sondern eben auch auf die Innereien und alles) und das im Auge behält, ja, darunter sage ich nicht einmal in dem Zusammenhang etwas gegen diese Fütterungsmethode.


    Perfekt abgestimmt ist relativ. Ich bin hier beispielsweise nicht in der Lage sehr abwechslungsreich zu füttern, auch das ist für mich ein Aspekt auf FP zu verzichten. Ich habe als Abwechslung zum normalen Suppi-Barf Felini Renal im Haus, einfach weil da noch ein paar Nährstoffe drin sind, die wir so eben nicht geben, außerdem ist das sehr praktisch, wenn meine Wohnung im Sommer tags nicht unter 29 Grad zu kriegen ist, weil es damit schneller geht. Oder wie während meiner Reha, als ich sehr wenig Zeit hatte. Ansonsten gibt es bei mir nur das von mir zusammengestellte.


    Aber wie gesagt, gut durchdacht umgesetzt, habe ich ohnehin nichts gegen die Nutzung von Knochen, sofern gewisse Werte schon einigermaßen bekannt sind, denn wenn das Ca/P-Verhältnis dauerhaft gestört ist, kann es eben doch zu Problemen kommen. Und damit meine ich nicht kleine Abweichungen im Verhältnis, sondern größere. Und die kommen in Maus regulär eben doch nicht vor.