Neuer Kater zu altem Kater und Katze - vertragen sich nicht.. was tun?

  • Hallo alle zusammen,


    ich habe da mal eine Frage, die nichts mit dem barfen zu tun hat. Da hier aber erfahrene Katzenhalter dabei sind, hoffe ich hier ein bisschen Hilfe zu bekommen...
    Ich habe einen 12 Jahre alten Kater (kastriert-EKH), der bereits 3 neue Weibchen (kastriert-EKH) kennen lernen durfte. Es waren so viele, da die ersten beiden leider nicht mehr nach Hause gekommen sind und er schlecht alleine bleiben konnte. Bei der ersten Zusammenführung war er ca. 6 Mon. alt, bei der zweiten ca. 2 Jahre und bei der dritten ca. 4 Jahre alt. Es hat nie großartige Probleme gegeben, nach ca 3-4 Tagen haben sie sich immer akzeptiert. Er hat nie mit Ihnen gespielt (außer mit der ersten) oder großartig geschmust (ist nie der verspielte gewesen, bei uns aber nach den ersten ca. 5 Horrormonaten ( absolute Angst vor uns) ein absoluter Schmusekater, der alles mit sich machen lässt).
    Ok, unsere zweite Katze (also das dritte Weibchen) ist jetzt auch schon 8 Jahre alt und soweit umgänglich, spielt und schmust gerne, hat aber leicht einen an der Waffel, wenn ich das mal so sagen darf ;) ..habe sie mit ca. 6 Mon. aus dem Tierheim geholt..man weiß also nicht so genau, was vorher war..
    Jetzt habe ich mich bei meinen Freunden in deren neuen Kater verliebt und mir auch einen 4 Jahre alten Maine Coon Kater angeschafft (kastriert). Ich habe mich vorher über diese Rasse schlau gemacht und da sie sehr sozial und umgänglich sind, habe ich nicht mit großartigen Problemen gerechnet. Unser neuer musste die Backenzähne gezogen bekommen und seitdem ist er anhänglich (wenn er es will) und verspielt. Meine Katzen sind alle Freigänger.. leider klappt die Zusammenführung nicht so richtig..mit dem Kater ist es mal besser, mal schlechter..denn, wenn der Coonie spielen will, interpretiert der EKH das als Angriff, habe ich den Eindruck und dann faucht er ihn wieder ständig an und ist sehr gestresst.. lässt der Coonie ihn jedoch in Ruhe, hört er auf zu fauchen und brummen und schnuppert auch an ihm und wirkt entspannter.
    Nun zu dem Weibchen...die hasst den Coonie quasi.. er braucht sie nur anzuschauen, da brummt sie ihn schon an..da hat sich auch nicht wirklich was geändert seit er hier ist..unser Coonie ist wirklich ein toller..er ist tiefenentspannt, lässt sich gar nicht von den Feindseeligkeiten der anderen beeindrucken..respektiert es jedoch und zieht sich zurück..nur hin und wieder packt ihn der Spieltrieb, vor allem wenn das Weibchen die Flucht ergreift..er tut ihr nichts, läuft aber hinter ihr her.. und das mag sie gar nicht..Ach ja, wir haben den Coonie jetzt seit 4 Wochen, er kommt aus einem Haushalt mit 3 anderen Katzen und drei Hunden. Ich bin langsam echt ein bisschen besorgt, ob es die richtige Entscheidung war den Coonie dazu zu holen..aber er ist ja jetzt nun mal da und ich will ihn auch nicht wieder hergeben..möchte aber auch nicht, dass es meinen beiden ersten schlecht geht..liegt es viel. auch an dem Größenunterschied? Also, dass die anderen sich dadurch schon bedroht fühlen? Für ein paar Tipps wäre ich euch wirklich ungemein dankbar..denn ich verzweifel so langsam ein wenig.. (zu kurz kommen die beiden ersten auch nicht, eher der Coonie..versuche da keine Eifersucht aufkommen zu lassen!)
    Vielen lieben Dank schon mal im voraus!


    VG Antonella

  • Puh, 4 Wochen...ist ja nicht sooooooooo lang, aber auch nicht kurz. Bei uns war es so, dass der Neuzugang extreme Unruhe in die Gruppe gebracht hat. Es hat ca. 2 Wochen gedauert, bis sich alle an die neue Situation gewöhnt hatten. Aber sobald ein Kater auch nur ein bisschen Lärm gemacht hat, sind die anderen beiden in alle Richtungen geflüchtet. Haben sich halt erschrocken. Auch bis mit dem Kleinen gerauft wurde, hat ziemlich lange gedauert. Jack rauft jetzt mit dem Kleinen, Casper eher selten. Ich vermute, dass der Kleine ihm zu rabiat ist (er fährt die Krallen beim Spielen aus). Aber wirklich schreckhaft sind sie jetzt nicht mehr so. Vllt brauchen deine Katzen nur noch etwas länger. Wie lief denn die Zusammenführung? Hast du den neuen erst separiert oder direkt zu den anderne gelassen?

    Sarah mit Jack, Casper und Sammy


    Offizielles Mitglieder der Barf - Sekte :hu:

  • Geht der neue auch schon raus, oder noch nicht, oder soll er gar nicht raus?


    Sie die beiden "alten" Katzen im Sommer viel draußen und im Winter eher nicht?


    Meine beiden Kater waren bis vor 2 Wochen auch Freigänger.
    Die sind nie dicke Kumpel geworden, konnten sich durch den Freigang aus dem Weg gehen und haben sich somit relativ gut vertragen. Im Winter wurde es besser und sie konnten sogar in einem Bett oder nebeneinander schlafen.


    Gib nicht gleich auf.
    Lass den Katzen etwas mehr Zeit und warte auf schlechtes Wetter. bzw. Regen und Kälte.
    Da waren meine beiden nämlich mehr drin und es hat gut geklappt.


    Kätzinnen sind da meist noch ein bissel eigen, misch dich auch hier nicht ein, sondern gib deiner Kätzin das Gefühl, dass du sie immer noch sehr gern hast.


    So lange kein Blut fließt, ist alles im normalen Bereich.

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Hallo,


    es kann durchaus am Coonie liegen, besser gesagt an seiner Erscheinung, dass deine Katzen etwas agressiver reagieren, als du es von den letzten Zusammenführungen kennst.
    Ein Cooni ist langhaarig und daher wirkt er auch immer so, als ob er gesträuptes Fell hat, was durchaus als Agression von den anderen empfunden werden kann. Es kann durchaus sein, dass deine Alteingesessenen seine Körpersprache eicht richtig interpretieren können. Mich würde mal interessieren, ob deine Katzen schon mal Kontakt zu Langhaarigen hatten und wie die Vergesellschaftung von statten gegangen ist.
    Evtl. würden auch ein paar Stecker Feliway helfen.

    Ivonne
    (ivi)


    mit
    Kaylee (^..^)~
    und
    Diego (^..^)~


    und für immer im Herzen, mein über alles geliebter Himmelskater Oggy *21.06.03 +08.11.08

  • Ist es denn in den 4 Wochen gleich geblieben, schlimmer oder besser geworden?
    Feliway würde ich auch versuchen, evt. auch Bachblüten wenn Du einen guten THP hast.


    Das Hinterherjagen kenne ich auch von meinen Zusammenführungen. Meine Omi hat jeden Neuzugang gejagt, bis der sich einmal dagegen gestellt hat - und ab diesem Zeitpunkt war es dann gut.


    Da die Katzen offensichtlich unterschiedliches Spielverhalten zeigen wird es nicht einfach allen gerecht zu werden. Im Prinzip musst Du den Neuzugang so auslasten, dass er gar keine Lust und Energie mehr hat der Katze hinterherzulaufen und den Kater "anzuspielen". Dann wird mit der Zeit sicher auch Ruhe einkehren.


    Ich wünsche Dir gute Nerven und viel Erfolg

    Viele Grüsse


    Beate :hi: mit Arielle, Mücke und Frodo :mkatzen:
    und Sternenkatze Minka *1996 - 29.08.2012

  • hallo,


    wow, danke für die schnellen Antworten!
    Also, ich habe erst im nachhinein gelesen, dass man sie anfangs separieren sollte.. :peinlich:
    Da das mit den anderen Katzen aber nie ein Problem dargestellt hat, hab ich mir da gar keine Gedanken zu gemacht..
    Sie haben, natürlich, im nachhinein gesehen, gar nicht begeistert auf ihn reagiert. Mein Weibchen hat sogar die ersten Tage und Nächte überwiegend vor der Haustüre verbracht, was sehr unüblich für sie ist.
    Der Coonie geht seit der zweiten Woche auch raus, meine Katze geht eigentlich nur in Begleitung (von uns) oder manchmal auch Nachts (kurz), wenns ruhig ist raus (sie hatte sich vor Jahren mal schwer verletzt beim Freigang) und mein Kater geht ständig raus, jetzt aber weniger seit der Neue da ist.. (sie gehen kaum vom Grundstück weg, da wir auf einem alten Bauernhof wohnen und es hier genug interessanter Ecken und Mäuse, etc. gibt). Im Winter sind sie natürlich mehr zu Hause, es ist ja kalt draußen 8o Nein, sie hatten noch keinen Kontakt zu langhaarigen Katzen. Das mit den Steckern hab ich heute auch zum ersten Mal gelesen, viel. ist das wirklich mal einen Versuch wert..hmm .. hoffentlich gibt sich das noch.. ?(
    Danke nochmal für eure Antworten!
    Schönes Wochenende und VG


    Antonella

  • Hallo Antonella,


    mach dir mal nicht allzu große Sorgen. 4 Wochen sind wirklich noch gar keine sooo lange Zeit. Als wir unseren Zweitkater aus dem Tierheim geholt haben, gabs auch wochenlang richtig übel Zoff, bis die sich zusammengerauft haben. Wir haben sie auch nach relativ kurzer Zeit zusammengelassen und die ersten Nächte war hier vor lauter Fauchen und Jagen und Knurren nicht an Schlaf zu denken. Das war ziemlich nervenaufreibend. Unser Erstkater Cookie (Persermix; damals ca eineinhalb Jahre, auch ein Fundkater mit zweifelhafter Vorgeschichte) hat auch ein bisschnen nen Hau weg, hab ich das Gefühl, und ist teilweise etwas eigen. Der fand das im ersten Moment gar nicht so tolle, dass da auf einmal so ein Zwerg ins Haus kam (Fridolin, damals 3 Monate alter BKH-Mix) und er mit dem teilen sollte. Wir haben Cookie wie du auch immer viel Aufmerksamkeit geschenkt, zuerst gefüttert, mehr gestreichelt und dasn ganze Brimborium, alles für die Katz ;) . Ich war auch lange am Zweifeln, ob es das Richtige war, den Fridolin zu holen. ABER: es hat sich schon gelohnt, sie haben einfach lange gebraucht, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Inzwischen darf man sich auch mal gegenseitig putzen, auch wenn ab und an manchmal noch die Fetzen fliegen, aber so sind Kater halt. Da helfen oft nur starke Nerven. Im Nachinein hab ich durch mein Zweifeln damals wahrscheinlich unbewusst auch noch ein bissl Stress auf die Katzen übertragen. Was bei uns definitiv Entspannung brachte, war der Feliway-Stecker. Und zusätzlich gibt es auch noch so ein Spray, Felifriend: damit reibt man alle Katzen ein, damit sie den jeweils anderen aus der Gruppe durch den mehr oder weniger gleichen Geruch als bereits bekannt und akzeptiert einstufen. Kann helfen, muss aber nicht. In dieselbe Kategorie fällt wohl der Trick mit dem getragenen T-Shirt, bei dem alle Katzen am Ende den vertrauten Geruch vom Besitzer an sich tragen, wodurch eine Art einheitlicher Geruch entstehen soll, um die gegenseitige Akzeptanz und Harmonie zu stärken. Vlt. funktioniert das ja bei euch.


    Ich drücke die Daumen, dass sich deine Bande auch noch zusammenrauft.

    Liebe Grüße von Mina und den Chaoskatern!
    :spkatze:

  • jeder kleine erflog ist ein stück näher :D hier leben 2 5 jährige damen und dazu kam ein 1 jähriger strassenkater, wir sind hier bei woche 9 und fauchen tut Tapsy immer noch es gab aber auch schon ein näschenküsschen.
    falls Sunny im winter am tag wieder zu haus ist fangen wir bei ihr vorn vorne an. jetzt kommt sie nur nachts zum fressen und sie sind sich erst 3x begegnet.


    der feliway stecker hat definitiv bei Tapsy geholfen :jaha:

    Liebe Grüße aus Menorca
    von Angie und den Fellmonstern
    Sunny & Tapsy


    Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen, aber sie besitzen soviel Weisheit, dass sie es für sich behalten.(Mary E. Wilkins Freeman)
    :schleck:

  • Mein Wuschelchen hat damals für Cleo 3 Monate gebraucht, bis er nicht mehr angepfaucht und akzeptiert wurde ... Danach hat sie ihn dafür geliebt :)
    Leider viel zu kurz :(


    Mit Miko ging das innerhalb von einer Woche ...


    Aber ich hab bei Cleo damals auch den Fehler gemacht --> Ich hab schlichtweg zu viel nachgedacht, mich zu viel reingesteigert und Wuschel dadurch sicherlich zusehends verunsichert!!
    Sei überzeugt, hab Vertrauen und sei einfach du selbst ... Und wie die anderen sagen .. Solange kein Blut fließt, ist das ein gutes Zeichen!! Vielleicht wird es nicht die große Liebe, aber das ist ja auch gar nicht nötig, solange alle noch zu dir schmusen kommen ;)

    Liebe Grüße


    Eva mit Wuschel & Miko
    :lkatze:


    Katzen können mehr als wir: Sie können das Glück formulieren
    Immer in unserem Herzen: Cleo (Juni 2012 - 6. März 2013)

  • Antonella: ich hab die beiden großen auch nicht abgetrennt. Hab den kleinen direkt zum Katzenklo gebraucht und Jack ist gekommen, hat geschnüffelt, gefaucht und ist wieder gegangen. Das gleich war es mit Casper. Dann haben sie einen Tag das Büro gemieden, in dem der Kleine war (aus dem ist er auch 24 STunden nicht freiwillig rausgekommen). In der ersten Nacht hab ich die Tür zu gemacht, aber ansonsten war die immer auf. Allerdings war der Kleine sooooo interessiert an dem großen schwarzen Jack, dass er den Abend drauf schon hinter ihm hergetapst ist.
    Jack hatte wenig Probleme mit dem Kleinen, das hatte ich auch so erwartet. Er ist ein sehr offener Kater, der keine Angst hat, denk ich manchmal. Vor nix.
    Casper war schwierigiger, hatte ich aber auch erwartet. Unsere "Lady" ist halt "Prinzessin auf der Erbse". Der hat noch ein paar Tage gefaucht und geknurrt und dann war es auch gut.


    Das wird schon, sie müssen sich ja nicht lieben, sie müssen sich akzeptieren und das kann manchmal länger dauern, als sich lieben :)

    Sarah mit Jack, Casper und Sammy


    Offizielles Mitglieder der Barf - Sekte :hu:

  • Antonella: ich hab die beiden großen auch nicht abgetrennt. Hab den kleinen direkt zum Katzenklo gebraucht und Jack ist gekommen, hat geschnüffelt, gefaucht und ist wieder gegangen. Das gleich war es mit Casper. Dann haben sie einen Tag das Büro gemieden, in dem der Kleine war (aus dem ist er auch 24 STunden nicht freiwillig rausgekommen). In der ersten Nacht hab ich die Tür zu gemacht, aber ansonsten war die immer auf. Allerdings war der Kleine sooooo interessiert an dem großen schwarzen Jack, dass er den Abend drauf schon hinter ihm hergetapst ist.
    Jack hatte wenig Probleme mit dem Kleinen, das hatte ich auch so erwartet. Er ist ein sehr offener Kater, der keine Angst hat, denk ich manchmal. Vor nix.
    Casper war schwierigiger, hatte ich aber auch erwartet. Unsere "Lady" ist halt "Prinzessin auf der Erbse". Der hat noch ein paar Tage gefaucht und geknurrt und dann war es auch gut.


    Das wird schon, sie müssen sich ja nicht lieben, sie müssen sich akzeptieren und das kann manchmal länger dauern, als sich lieben :)

    Hallo,


    also, ich hab vorgestern den Stecker geholt. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Alten etwas entspannter sind. Ich versuche da jetzt ganz locker mit umzugehen, was mir, denke ich, auch ganz gut gelingt. Ich beschmuse alle und alle schmusen mit mir/uns. Mehr kann ich ja jetzt auch nicht machen.. ich warte jetzt einfach mal ab und hoffe, dass meine Geduld belohnt wird ;) Vielen dank nochmal an alle hilfreichen Tipps und Erfahrungen. Das hat mir wirklich viel Druck und Angst genommen!!


    Liebe Grüße Antnella

    Einmal editiert, zuletzt von Kuhkatze () aus folgendem Grund: doppeltes Zitat entfernt

  • Unsere Bande bestand aus Kurz- und Halblanghaarkatzen ehe unser Cooniemix einzog. Der war Freigänger mit Hund und anderen Katzen auf dem Hof.
    Tiger tätzelt gern. Besonders wenn sich eine/r verkriecht, da kann der richtig in Rage kommen. Bös gemeint ist das sicher nicht von ihm, denn eigentlich ist er sehr sozial und umgänglich. Dennoch hat sein Tätzeln den anderen z.T. Angst gemacht.
    Er hat es erst gelernt, als keiner der anderen noch etwas anderes als Knurren oder Fauchen für ihn übrig hatte und sie auch sonst nichts mehr mit ihm zu tun haben wollten.
    Da es keine Verletzungen gab, hab ich mich nicht groß eingemischt. Ab und zu mal ein Kissen geworfen und gut - war ja egal wen ich damit treffe. Einer zetert, einer stänkert - ist nie der falsche.
    Mitterlweile ist Tiger völlig in die Gruppe integriert. Seine "Tätzelanfälle" hat er nur noch selten und dann auch nicht mehr allzu lange ;-)
    Hat hier etwa ein halbes Jahr gedauert.
    Allerdings ist meine Bande auch zu 98% im Haus. Ausgang in den Garten gibt es nur in Begleitung.


    Eventuell wäre das Zyklene noch etwas für Euch, falls die Stecker nicht funktionieren. Darauf scheinen ja auch nicht alle Katzen anzusprechen.

    Liebe Grüße Andrea mit 42 Pfoten und diversen Flossen :kaf:


    Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
    Rainer Maria Rilke

  • Hallo,


    es kann durchaus am Coonie liegen, besser gesagt an seiner Erscheinung, dass deine Katzen etwas agressiver reagieren, als du es von den letzten Zusammenführungen kennst.
    Ein Cooni ist langhaarig und daher wirkt er auch immer so, als ob er gesträuptes Fell hat, was durchaus als Agression von den anderen empfunden werden kann. Es kann durchaus sein, dass deine Alteingesessenen seine Körpersprache eicht richtig interpretieren können. Mich würde mal interessieren, ob deine Katzen schon mal Kontakt zu Langhaarigen hatten und wie die Vergesellschaftung von statten gegangen ist.
    Evtl. würden auch ein paar Stecker Feliway helfen.


    Das ist ein ganz neuer Aspekt. Unser letzter Zugang war ein norwegischer Waldkater. Die 1. Woche war alles Friede, Freude, Eierkuchen danach hat sich unser
    Rambo ständig mit ihm gefetzt. Die anderen haben ihn mehr oder weniger ignoriert. Hatte ihn Anfangs separiert aber dann wollte er unbedingt zur Truppe.
    Es hat lange gedauert (2 Jahre) bis der Neue nicht mehr mit eingekniffenem Schwanz durch die Wohnung geschlichen ist. Feliway und Felifriend haben da
    nicht wirklich geholfen.
    Habe dann versucht sie übers Fressen zu sozialisieren (gemeinsam, nebeneinander in der Küche)


    Heute drängt sich der Neue zum Fressen neben Rambo und bleibt ruhig sitzen wenn der an ihm vorbeigeht. Rambo hat aber auch so eine Art den Gizmo
    anzuglotzen, da kriegt man vom Zusehen schon Angst. Wenn es Leckerlis gibt, klaut Gizmo sie dem Rambo schon fast aus dem Maul.


    Eine große Veränderung hab ich bemerkt wenn der Hund von unserem Sohn zu Besuch war. Danach waren 6 total ausgeglichen und friedlich.
    Kürzlich hatten wir den Hund eine ganze Woche hier und es war eine Freude wie die sich alle verstanden haben und der Hund in die Truppe aufgenommen
    wurde.



    Also Geduld - alles wird gut.

  • Hallo,


    ich wollte auch den nachträglichen Anteilnehmenden noch mal herzlichen Dank sagen..
    Wir sind jetzt im 3. Monat mit unserem Simba und mit Balu hat sich die Situation sehr entspannt! :thumbsup: Sie lieben sich noch nicht, aber es klappt wirklich gut mittlerweile. Nur beim warten aufs Fressen gibts schon mal eine auf die Mütze. Mein alter Hase hat sogar das erste Mal, seit ich ihn habe, angefangen zu spielen ! :) Ja, unser Mädchen..leider haben wir auch gesundheitlich mit dem Neuen viel Pech gehabt jetzt...erst Zähne ziehen und dann die Diagnose Katzenschnupfen. Also 3 Wo. lang jeden tag Antibiotikum ins Maul geben. Da unsere Kiki panisch darauf reagiert, wenn sie festgehalten wird kann sich, glaub ich, jeder hier vorstellen wie das gelaufen ist ;( Da unser Neuer sie auch nicht wirklich in Ruhe lässt, sondern sich immer provokant vor sie setzt oder sie jagt, kommt sie jetzt nur noch raus, wenn sie schlimmen hunger hat, dann schmust sie auch, aber danach ist sie wieder verschwunden (bei meinem Sohn unterm Bett) Dann mussten wir zur Kontrolle zum TA und einen Tag vorher kotzt mir der Neue Würmer aus..also auch da wieder: festhalten und was ins Maul geben..hats natürlich nicht besser gemacht. Nachdem sie auch ins Ki-Zi gepinkelt hat, hab ichs Katzenklo jetzt da rein gestellt und es kam nicht mehr vor. Ich hoffe wirklich die Kleine entspannt sich wieder! Muss wirklich schlimm für sie gewesen sein! Leider war es aber nicht anders machbar..Aber wir hoffen das Beste :rolleyes:


    VG


    Antonella

  • Wenn sie jetzt nicht mehr so drangsaliert wird, wird sich das mit der Zeit geben. Das kann aber schon ein Weilchen dauern, also nicht mit aller Gewalt ihre Liebe erzwingen, sondern abwarten. Sie wird merken, dass Ihr nur Gutes wolltet.

    Liebe Grüße Eva mit:
    Dummerle :lkatze: *April/ Mai 2011 und
    Schnitzel :spkatze: * 10. Mai 2011

  • Hm - ich hatte das jetzt so verstanden, dass der Neue ein Kater ist, und die Katze schon länger da wohnt? Von daher - mir täte es leid zu sehen, dass die Katze durch den neuen Kater immer noch so verängstigt ist. Bist Du sicher, dass das eine akzeptable Situation ist? Was tut Ihr denn dafür, dass es besser wird? Für mich liest sich das schon etwas grenzwertig ...


    Und wer musste jetzt die Medis ins Maul bekommen - der Kater oder die Katze? ?(


    Mich interessiert das Thema, weil auch unsere Zusammenführung nicht problemlos läuft. Aber so schlimm, dass sich eine/r nur versteckt und nur bei großem Hunger herauskommt, ist es nicht.

    Ingrid mit Tarzan


    * * * * * * * * * * * * * * * *
    Für immer im Herzen, in unendlicher Liebe und großer Dankbarkeit:
    Bobbi (1991 - 2005), Cleopatra (1991 - 1996), Kasimir (1991 - 2006), Filou (bei uns 1996 - 2007), Shakira (2007 - 2009), Minerva (? - 2012), Shania (? - 2017)
    und Mogli, wo er auch sein mag

  • Für mich klingt es eher so, als sei die Katze vor allem wegen des Festhaltens bei der Medikamenteneingabe verstört und versteckt sich deshalb. Dass der neue Kater da jetzt im Moment noch eher aufdringlich ist, macht die Situation für die Katze momentan bestimmt nicht einfacher, aber ich denke, sie wird sich daran schon noch gewöhnen. Einer anderen Katze nachjagen ist ja per se nichts Schlimmes, so lange kein Ernstes Gemetzel im Gang ist, bei dem Blut fließt, oder der neue Kater ihr z.B. systematisch auflauert, um ihr bspw. auf dem Katzenklo keine Ruhe zu lassen (also so ne Art Mobbing). Das Jagen kann ja auch irgendwo Interesse signalisieren oder als überschwängliche Spieleinladung gemeint sein, kommt halt sehr auf die Situation an.


    Ich würde sagen, warte erst mal ab, bis alle wieder gesund sind und der ganze TA-Stress vorbei ist, dann können sich auch alle Katzen wieder beruhigen und werden sich sicher auch weiter annähern. Das kann leider teilweise wirklich lange dauern, wenn eine Katze recht unsicher ist.Das wichtigste ist, dass du ruhig bleibst und dir nicht ständig Sorgen machst, damit machst du deine Katzen nur kirre. Misch dich nicht groß in irgendwelche Streitigkeiten ein, solange es nicht gefährlich wird, sondern lass sie das unter sich selbst ausmachen. Dafür weiterhin schön mit allen schmusen und das Selbstvertrauen der Katze stärken. Ich hab auch mal gelesen, dass man versuchen kann, aktiv zum einheitlichen Gruppengeruch der Katzen beizutragen, indem man erst die eine Katze am Kopf und Hals mit einer Kittenbürste kämmt (Stichwort Gesichtspheromone) und das der anderen Katze zum Schnuppern anbietet. Wenn Sie sich nicht abwendet, dran schnuppern lassen und wenn sie es zulässt, dann acuh die andere Katze mit derselben Bürste am Kopf kämen. Wenn Sie es nicht möchte, kann man die Bürste auch liegen lassen, damit sie später vllt alleine dran geht und schnuppert. Wenn sich die Katze auch kämmen lässt 2-3 mal abwechselnd die eine und die andere Katze kämmen und den Geruch so verteilen, am besten täglich einmal morgens und einmal abends, glaube ich. Man soll zunächst mit zwei Katzen anfangen, also einmal die neue Katze und einmal den sozial verträglichsten in der Gruppe, wenn das gut klappt, geht man zu den anderen Katzen der Gruppe über.


    Obs klappt , weiß ich nicht, denn es war nicht wirklich nötig bei uns, nach 3 Monaten war der Spuk bei unseren zwei Streithälsen so ziemlich vorbei, sie putzen sich, sie liegen manchmal zusammen auf dem Kratzbaum und können auch direkt nebeneinander futtern, ohne dass es Stress gibt. Ich denke aber, dass es einen Versuch wert ist, weil es einerseits nicht sonderlich aufwändig ist und andererseits wohl kam Schaden anrichten kann.


    Bei uns sind für deine 3 alle Daumen und Pfötchen gedrückt und ich hoffe, dass alle bald wieder gesund sind!

    Liebe Grüße von Mina und den Chaoskatern!
    :spkatze:

    Einmal editiert, zuletzt von Minako ()