Barfen bei Unverträglickeiten - eine Erfolgsstory

  • Hallo zusammen,


    nun ist es fast ein ganzes Jahr her, dass wir mit unserem Sorgenkind Sammy den Aufbruch ins "Barf-Land" gewagt haben. Er hatte kein Futter mehr vertragen, kratzte sich den Kopf auf und war richtig aggressiv geworden. Von Tierärzten gab es kaum Hilfe, HP hatte ich zu der Zeit schon etliche durch. Ich selbst war mit den Nerven so fertig, dass ich ihn schon in der Vermittlung hatte - aber es hat sich niemand gemeldet und genauso sollte es wohl sein!


    Basis war damals der Allergietest (den ich im Nachhinein nicht mehr unbedingt machen würde), begonnen haben wir mit Pute und Huhn, was lt. Test kein Thema war. Schnell mussten wir aber dann feststellen, dass Rind wieder Reaktionen hervorrief, obwohl der Test eindeutig negativ ausgefallen war. Okay, nun musste Lucca 1,5 kg Rinderherz allein auffuttern :O.


    Ziemlich zu Anfang bin ich dann auch hier gelandet und dachte mir, wie wohl fast jeder Grünschnabel, das raffe ich niemals! Calcium-dies und Vitamine-das - wer soll da denn duchsteigen?! Die berühmte Tasse Tee und immer wieder von vorne anfangen zu lesen haben dann doch recht schnell zu einem Durchblick geführt, auch im Zusammenhang mit dem Kalki. Heute lache ich über meine Bedenken.


    Wir wissen nun, was Sammy an Zusatzstoffen nicht verträgt. Natürlich ist es jedesmal mit Nervosität verbunden, wenn ich etwas Neues teste, ob und wie eine mögliche Reaktion erfolgt! Aber inzwischen sind wir im Grunde durch mit den Suppies und können Sammy ein gutes Leben bieten. Zum Glück ist der Gute nicht allzu mäkelig :D.


    Ich möchte allen Betroffenen Mut machen - haltet durch, es ist zu schaffen, einem Tier die Lebensqualität (und damit ein Stück weit auch die eigene ;)) zurückzugeben. Sicherlich ist unser Fall nicht einer der ganz schlimmen, aber man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

    Gruß
    Ina
    mit Lucca und Sammy

    Einmal editiert, zuletzt von Luccasammy ()

  • Hallo Ina,


    da freue ich mich aber riesig, dass ihr eine Lösung für euch und Sammy gefunden habt. :hu:
    Ich ahne nur ganz ganz schwach, wie mühselig das war.
    Umso schöner der Erfolg. :D



    Bitte liebe Moderatoren, pinnt diesen Thread unbedingt oben an, es werden sicher noch einige so einen Mutmacher brauchen =)

    Lydia mit Janek (geb. 2004?), SDÜ, rechtes Auge fehlt und Bella (geb. 2009?)
    und Felix im Herzen (April 1995 - 22. März 2015), hatte CNI


    Kinder lehren uns Geduld, Katzen testen sie.


    Offizielles Mitglied der Barf-Sekte


    Es heißt EHK (Europäische Hauskatze) nicht EKH (Europäisch Kurzhaar)

  • Schön, dass es Deinem Sammy jetzt gut geht.
    Von solchen Erfolgsstories sollte es wirklich mehr geben :D

    Viele Grüsse


    Beate :hi: mit Arielle, Mücke und Frodo :mkatzen:
    und Sternenkatze Minka *1996 - 29.08.2012

  • Hallo Ina,


    das ist doch mal eine Story, die ich seeeehr gerne lese :D.
    Toll, daß es deiner Fellnase wieder gut geht, und dir damit dann auch ;).


    Kuhkatze : erledigt :D

    " Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muß"


    Immanuel Kant




    In Erinnerung. mein Sternenkater Marley


    :boehsebarferz:

    Einmal editiert, zuletzt von dominique ()

  • Meine wurde letztes Jahr auf eine Futtermittelallergie getestet und brauchte lt. TA Spezialfutter. Es wurde Zeitweise besser durch Gabe von Cortison. Habe dann letzten Oktober angefangen meine mit Kanninchenbauch und Kangruh und FC zu füttern (roh). Das ging auch eine Zeit. Dann bekam sie wieder Ausschlag, kratze sich mehr oder weniger blutig. Im Dezember zog ich dann eine THP zu Rate und siehe da; keine Futtermittelallergie und/oder -unverträglichkeit. Sie hat einen Impfschaden und frisst seit dem nur Rind (mit FC oder EB). Aber ich hatte dann angefangen das Grundrezept hier zusammenzumatschen, das ging auch erst und irgendwann im Februar kam dann die ersten richtigen Barfrezepte und siehe da, Madame bekam durch Rinderherz wieder ein heftigen Ausschlag. Jetzt sind wir wieder bei reinem Rindermuskelfleisch ohne alles und das muss sie bis zu einem halben Jahr durchziehen. Bis die "Schadstoffe" ausm Körper sind, dann kann sie langsam wieder an ander Fleischsorten gewöhnt werden.
    Sicher, das alles bedarf viel Geduld und Durchhaltevermögen, aber wir haben schon einiges geschafft, also schaffen wir den Rest der Strecke auch noch. :thumbsup:

    Katzen leben nicht mit dir, sie verweilen bei dir!


    Josi2012 :faxen:

  • Bei uns geht es nach wie vor gut, wenn ich mich (und Sammy sich 8) ...) an das halte, was er
    fressen darf und was nicht. Insgesamt sind wir sehr eingeschränkt, was die Ernährung und
    auch die Zusätze angeht, aber seine Blutwerte waren bisher trotzdem immer gut.


    Im Nachhinein haben wir die ganze Geschichte wohl auch mit dem Impfen ausgelöst. Erste kleine
    Reaktionen wie Kratzstellen gab es 2005 nach einer Wiederholungsimpfung und 2007 war dann nach
    der nächsten Impfung Schluss - da wurde es ganz schlimm. Aus heutiger Sicht würde ich reine
    Wohnungskatzen nur noch grundimmunisieren.

  • :D :D :D
    Das macht mir Mut. Denn ich fange gerade erst damit an. :wacko:


    Lieben Gruß
    Nina

    Nico 03.2012 - 16.01.15 / EKH / Herzkrank, Allergiker, Epilepsie
    Bounty 03.2012 / EKH / Allergiker
    Zoé 25.04.2014 / BHK
    Penny 01.04.2015 / BKH / HCM


    Maggi 09.06.2014 / EHK (lebt bei meinen Eltern)


    :wink:


    Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt – durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.