Barf ohne Box - Warum uns BARF ohne Styropor besser schmeckt

Barf ist nicht gleich Barf

Um unseren Hunden diesen Wunsch zu erfüllen, reicht der Weg in den heimischen Supermarkt zumeist nicht aus. Geringe Auswahl, teils schlechte Qualität und dazu der lästige Transport lassen den Barf-Einkauf im Einzelhandel häufig in einem äußerst unbefriedigenden Einkaufserlebnis enden.

Besser ist hier der Einkauf in einem Barf-Fachhandel. Dort gibt es meist verschiedenste Barf-Futtersorten - häufig sogar in Lebensmittelqualität. Dies erfreuen nicht nur unsere Tiere, sondern löst auch das Hygieneproblem bei der Aufbewahrung im Kühlschrank. Doch was tun, wenn ein solcher Fachhandel nicht in unmittelbarer Nähe ist?

Abwechslung und Qualität durch Onlinekauf

Wenn es beim Kunden um die Ecke kein Barf-Händler gibt oder man sich einfach nur den Weg ins Fachgeschäft ersparen will, gibt es zum Glück eine Alternative: Der Kauf im Internet.

Hier gibt es nicht nur die größte Auswahl, sondern auch Barf in allen Qualitätsstufen und Geschmacksrichtungen. So kann man aus einem großen Sortiment an Rohfutter auswählen - um schließlich das richtige Futter für unseren Hund zu finden. Denn nicht jedem Hund schmeckt und bekommt jedes Barf. Daher kann es durchaus lohnen, verschiedene Futterhersteller auszutesten.

Hinzu kommt noch ein weiterer großer Vorteil beim Online-Kauf: Die Lieferung.

Einfache Lieferung per Paketdienst

Während man beim Einkauf im Barf-Fachhandel meist ein Auto inklusive freier Parkplätze benötigt wird, kommt die Barf-Lieferung aus dem Internet direkt nach Hause - meist bis zur Wohnungstür. Dies erspart uns den teils mühsamen Transport des Futters. Inklusive des Treppenaufstiegs mit teils bis zu 20 KG Frostware. Gerade für Barf-Kunden in der Stadt oder ohne Auto stellt dies einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert dar.

Doch der Versand von Barf-Futter bringt auch einen nicht zu unterschätzenden Nachteile mit sich: Die Verpackung.


Denn im Gegensatz zu Trocken oder Dosenfutter muss Barf-Futter tiefgekühlt an den Endkunden ausgeliefert werden - was wiederum die Einhaltung der sogenannten Kühlkette erfordert.

Wie diese auszusehen hat, ist durch die Tiefkühllebensmittel Verordnung geregelt. Diese besagt im Wesentlichen, dass als Tiefkühlprodukt deklarierte Waren stets gekühlt sowie unter -18° gehalten werden müssen. Auch die maximale Abweichung nach oben ist definiert. Sie beträgt 3° C. Somit muss der Versender sicherstellen, dass die Ware zu keinem Zeitpunkt wärmer als - 15° C wird.

Ärgernis Styroporbox

Um dies zu gewährleisten, verwenden Händler meist Thermoboxen aus Polystyrol (Styropor). Diese haben in der Regel sehr gute Isolationseigenschaften und können im Gegensatz zu vielen anderen Isolierverpackungen somit die Wärmeisolation über 48 Std. gewährleisten. Klingt soweit nach einer Runden Sache - mit einem kleinen Haken.


Denn das größtenteils mit dem Brandschutzmittel HBCD belastete Styropor gilt in Deutschland seit 2017 als Sondermüll. Somit gestaltet sich die Entsorgung der einst so beliebten Verpackungsmittels zunehmend problematisch. Viele Recyclinghöfe nehmen Styropor bereits gar nicht mehr an. (Tipps zur Entsorgung von Styropor finden Sie hier).

Zudem sind die großen Styroporboxen häufig sperrig und nehmen sehr viel Platz weg. Dabei ist die Styroporbox heutzutage bei weitem nicht mehr die Einzige Alternative, wenn es um den Versand von Tiefkühlwaren geht.

Moderne Verpackungen schaffen Abhilfe

Für den Tiefkühlversand gibt es heutzutage bereits einige leistungsfähige Alternativen zur Styroporbox. Hiebei handelt es sich meist um Isoliertaschen, die in einen dafür vorgesehen Umkarton hineingelegt werden. Je nach Ausführung, können Tiefkühlprodukte auch hiermit bis zu 48 Std. unter -18 Grad gehalten werden.


Im Gegensatz zur Styroporbox bieten sich können solche Verpackungen vom Kunden jedoch einfach im grünen Punkt entsorgt oder wiederverwendet werden. Hinzu kommt, dass entsprechende Isoliertaschen zusammengefaltet werden können und somit wesentlich weniger Platz wegnehmen. Daher empfiehlt es sich vor der Bestellung von Barf-Futter immer nachzufragen, in welcher Verpackung das entsprechende Futter geliefert wird.

    Über den Autor

    Christoph Ebeling ist einer der Gründer der RM-IsoPack GmbH aus Berlin. Diese stellt Verpackungslösungen für den Versand von frischen und gefrorenen Lebensmitteln, Tierfutter und pharmazeutischen Produkten her. Der Fokus liegt hierbei auf der Herstellung von Endkunden-freundlichen Verpackungen, welche trotz einfachem Handling und geringem Platzbedarf die hohen Standards an Verpackungen für gekühlte Produkte erfüllen.

    Christoph Ebeling rm-isopack.de

    Kommentare 1

    • Hmm, Hier fehlt mir der Header "Werbung" und Produkt-Placement.
      OK, doof, wenn die Verpackung jedes Mal entsorgt werden muss. Ich finde aber die Lösung von dem schweizer-Barf-Versand den ich nutze gut. Hier wird die Verpackung einfach wieder abgeholt und wiederverwendet.