Frühjahrskur für unsere Tiere mit Heilkräutern und Heilpflanzen

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Das Frühjahr naht und mit ihm die „Plagegeister“.

Damit unser Tier gar nicht oder wenigstens so wenig wie möglich von diesen Plagegeistern angegriffen wird, kann man auf pflanzlicher Basis einiges tun.

Wenn die große Schneeschmelze kommt, sind auch die Abwehrkräfte unserer Tiere gefragt. Je mehr Abwehrkräfte sie haben, umso besser ist es, denn damit sind sie nicht so anfällig für „Erkältungskrankheiten“, die auch schnell mal zu schlimmeren führen können.

Grundvoraussetzung ist natürlich eine gesunde Ernährung. Nur braucht das Tier zum Wechsel vom Winter zum Frühling, genau wie vom Herbst zum Winter, etwas mehr. Genau wie wir Menschen. Mit folgenden Pflanzen kann man den Körper entschlacken und so auch gleich das Immunsystem stärken.

Zur Entschlackung:

  1. Brunnenkresse: Sie ist reich an Vitamin C. Und neben antibiotischen wurden auch antitumoröse Wirkungen nachgewiesen. Zu ihren Inhaltsstoffen gehören Senföle. Auf deren Reizwirkung wird der diuretische (harntreibende) Effekt zurückgeführt. Außerdem kann man sie auch äußerlich bei Arthritis und bei rheumatischen Erkrankungen einsetzen.
  2. Löwenzahnwurzel und -kaut: Sie enthält Bitterstoffe, die sekretionsfördernd im Magen-Darm-Trakt wirken. Sie fördert den Gallenfluss und die Nierentätigkeit. Außerdem kann sie bei Grieß- und Steinbildungen in Niere und Blase angewendet werden.
  3. Brennnessel: Sie enthält Ameisensäure, Histamin und ist reich an Kieselsäure. Sie wird als blutbildendes Mittel verwendet. Auch bei Gelenk- und Muskelrheumatismus wird sie gern genommen. Äußerlich kann man leichte Schuppen und talghaltiges Fell mit einem Aufguss behandeln. Es ist bekannt, dass Vitamine die allgemeine Abwehrkraft des Körpers steigern, ganz besonders Vitamin C. Man sollte den Körper mit natürlichem Vitamin C sättigen, da ein Überschuss wieder ausgeschieden wird und eine toxische Wirkung nicht zu befürchten ist.

 

Zur Steigerung der Abwehrkraft

  1. Hagebutte: In den Schalen der Früchte ist reichlich Vitamin C enthalten, außerdem verfügt sie über Vitamin B1 und B 2, Vitamin K und Karotin. Sie wirkt also antioxidativ.
  2. Sanddorn: Auch diese Früchte sind reich an Vitamin C und Vitaminen der B-Gruppe, des Weiteren verfügen sie über das Flavonoid Kampferöl. Sie finden ihre Anwendung in der Infektprophylaxe, vor allem während der Vorfrühlingszeit. Da man diese Kräuter und Früchte um diese Jahreszeit nicht in der Natur findet, können sie auch getrocknet verwendet werden. Anhand der Inhaltsstoffe kann sich jeder individuell die für sein Tier passende Mischung zusammenstellen und sie über einen längeren Zeitraum über das Futter verteilen.

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