Haustiere impfen mit Verstand - Ein kritischer Ratgeber

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Über dieses Buch

Ob Katzen, Hunde, Frettchen, Pferde oder Kaninchen – immer mehr Tierfreunde fragen sich, ob all die Impfungen, die ihre Tiere bekommen sollen, wirklich sein müssen. In diesem Buch werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Impfstoffen für diese fünf Tierarten zusammengefaßt. Dabei geht es in erster Linie um die Wirksamkeit – die längst nicht immer so gut ist wie behauptet – und um die Schutzdauer. Ziel ist es, Tierhaltern eine informierte Entscheidung über Art und Häufigkeit der Impfungen bei ihren Tieren zu ermöglichen.


Einleitung

Traurig, aber wahr: Viele Haustiere werden in Deutschland immer noch so geimpft, als hätte es die Diskussion über die jährliche Impferei nie gegeben. Sogar Tierärzte, die nach eigenem Bekunden „ganzheitliche“ Medizin praktizieren, halten an maximalen jährlichen Impfplänen fest, die keine wissenschaftliche Basis haben.

Tierhalter/innen müssen sich also selbst darum kümmern, daß ihre Tiere vernünftig geimpft werden: nur so oft wie nötig und nur mit Impfstoffen von erwiesenem Nutzen. Dabei soll ihnen dieses Buch helfen.

In den beiden ersten Büchern über Katzen- und über Hunde-Impfungen habe ich mich bemüht, einen breiten Überblick über die Forschung zu geben. Das neue Buch handelt die Wissenschaft vergleichsweise kurz ab, dafür bietet es Information zu den Impfungen für insgesamt fünf Tierarten: Hunde, Katzen, Frettchen, Kaninchen, Pferde. Die Kapitel über Katzen- und Hunde-Impfungen sind deutlich länger als die übrigen. Das liegt vor allem an der Datenlage: Hier gibt es viel mehr – auch kritische – Forschung als zu den Impfstoffen für Frettchen, Kaninchen und Pferde.

In „Haustiere impfen mit Verstand“ ging es mir außerdem um eine möglichst einfache Darstellung. Dennoch werden auch diesmal keine simplen Rezepte gegeben. Impfstoffe müssen differenziert betrachtet werden, eben weil sie so unterschiedlich sind.

Im Grunde sind die Dinge auch gar nicht kompliziert, jedenfalls soweit es Katzen, Hunde und Frettchen betrifft. Die wichtigen Impfungen schützen viel länger als nur ein Jahr, Punkt. Und diejenigen Impfstoffe, die (wenn überhaupt) nur kurzfristig schützen, sind von fraglichem Nutzen oder taugen gar nichts. Bei Pferden und Kaninchen ist die Lage leider nicht so übersichtlich. Das liegt daran, daß viele Impfstoffe für diese beiden Tierarten alles andere als perfekt sind. Zudem sind kritische Studien kaum vorhanden. Es bleibt zu hoffen, daß sich das eines Tages ändert.


Über die Autorin

Monika Peichl ist Journalistin und befaßt sich seit dem Impfsarkom-Tod einer ihrer Katzen mit Haustierimpfungen. Sie hat zu diesem Thema zahlreiche Beiträge verfaßt. Die Autorin legt Wert auf die Feststellung, daß sie keine Impfgegnerin ist. Alle Menschen und Tiere in ihrer Familie sind geimpft, aber natürlich nur so oft wie nötig.

Preis

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